DE936341C - Schaltungsanordnung zur Pegelstabilisierung und Stoerungsbegrenzung bei einem Fernsehempfaenger fuer in negativem Sinne auf eine Traegerwelle durch Modulation aufgedrueckte Fernsehsignale - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Pegelstabilisierung und Stoerungsbegrenzung bei einem Fernsehempfaenger fuer in negativem Sinne auf eine Traegerwelle durch Modulation aufgedrueckte FernsehsignaleInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Pegelstabilisierung und Störungsbegrenzung in einem Fernsehempfänger für in
negativem Sinne auf eine Trägerwelle auf modulierte Fernsehsignale, wobei das modulierte Signal bei
negativer Polarität der Synchronisierimpulse dem Steuergitter einer Entladungsröhre zugeführt wird
und die im Ausgangskreis der Röhre auftretende Spannung über einen Gleichrichter einem Netzwerk
zugeführt wird, das einen Kondensator und einen Widerstand enthält, über den sich der Kondensator
mit einer die Leitfähigkeit des Gleichrichters fördernden Polarität auflädt, und das über einen
Zuführungskreis eine Vorspannung an das Steuergitter der Röhre liefert, durch welche die Scheitel
der Synchronisierimpulse auf einem nahezu dem minimalen Anodenstrom der Röhre entsprechenden,
etwa konstanten Pegel gehalten werden.
Da bei solchen bereits früher vorgeschlagenen Schaltungsanordnungen die Scheitel der Synchronisierimpulse
unabhängig von Amplitudenschwankungen des Eingangssignals nahezu mit dem unteren
Knick der Gitterspannungs-Anodenstromkennlinie der Röhre zusammenfallen, können Störimpulse auf
einfache Weise auf nahezu den Scheitelwert der Synchronisierimpulse herabgemindert werden.
In der Praxis hat es sich jedoch ergeben, daß bei häufig und während längerer Zeit auftretenden
Störimpulsen der Pegel der Scheitel der Synchronisierimpulse sich dennoch verschiebt. Die Erfindung
bezweckt, eine Schaltungsanordnung zu schaffen, bei der auch unter ungünstigen Bedingungen
der Pegel der Scheitel der Synchronisierimpulse sich praktisch nicht verschiebt.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung ίο weist das Merkmal auf, daß der Zuführungskreis
einen zweiten, dem ersten Gleichrichter entgegengesetzt geschalteten Gleichrichter enthält, über den
die dem Netzwerk entnommene Spannung einem integrierenden Netzwerk zugeführt wird, und daß
die Zeitkonstante dieses integrierenden Netzwerks gegenüber der Zeitkonstante des ersten Netzwerks
groß ist.
Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung wird an Hand der Zeichnung beispielsweise näher
erläutert.
Fig. ι zeigt einen Teil der Schaltungsanordnung eines Fernsehempfängers, bei dem eine Ausführungsform
der Schaltung nach der Erfindung verwirklicht ist, und die Wirkungsweise der Schaltung
nach Fig. 1 wird an Hand der Fig. 2 a, 2 b, 2 c, Fig. 3, 4 und 5 näher erläutert.
Nach Fig. 1 wird das an der Spule 1 auftretende
Hochfrequenz- oder Zwischenfrequenz-Fernsehsignal mit Hilfe der Diode 2 und der Parallelschaltung
eines Widerstandes 33 und eines Kondensators 4 demoduliert. Das über dieser Parallelschaltung
auftretende Signal, das die bei 5 angegebene Gestalt hat, wobei die Synchronisierimpulse
6 negativ gerichtet sind, wird über die Spule 7 dem Steuergitter der Röhre 8 zugeführt.
Das untere Ende der Parallelschaltung 3, 4 ist über den Kondensator 9, zu dem ein Widerstand 10
parallel gelegt ist, mit einer einstellbaren Anzapfung 11 des Widerstandes 12 verbunden, der in
die Kathodenleitung der Röhre 8 aufgenommen ist. Parallel zum Widerstand 12 ist ein Widerstand 13
geschaltet. Zwischen der Anode der Röhre 8 und dem Pluspol der Anodenspeisequelle von etwa
200 -V, deren Minuspol geerdet ist, liegt der Widerstand 14, dem bei 15 das verstärkte Signal entnommen
wird.
Die Kathode der Röhre 8 ist mit der Kathode der Diode 16 verbunden. Zwischen der Anode 17
dieser Diode und Erde ist der Kondensator 18 eingeschaltet, und die Anode 17 ist über einen Widerstand
19 mit einem Punkt positiven Potentials von z. B. 12 V verbunden. Außerdem ist die Anode 17
mit der Anode 20 einer Diode 21 verbunden, wobei zwischen der Kathode dieser Diode 21 und Erde die
Parallelschaltung des Widerstandes 22 und des Kondensators 23 eingeschaltet ist.
Die an dieser Parallelschaltung auftretende Spannung wird über den Widerstand 24 dem Steuergitter
der Röhre 25 zugeführt. Die Kathodenleitung dieser Röhre enthält eine nur schematisch dargestellte
Vorspannungsquelle 26, mit deren Hilfe eine positive Vorspannung der Kathode der Röhre
25 zugeführt wird.
Der Anodenkreis der Röhre 25 enthält eine auch nur schematisch dargestellte Spannungsquelle 27,
und die in den Steuergitterkreis der Röhre 8 eingefügte Parallelschaltung des Kondensators 9 und
des Widerstandes 10 bildet einen Teil des Anodenkreises der Röhre 25.
Vollständigkeitshalber sei bemerkt, daß um der Deutlichkeit willen einige Spannungsquellen in der
Schaltung schematisch durch Batterien angedeutet sind. Diese Spannungsquellen können bei einem
Fernsehempfänger gewöhnlich vermieden werden, da verschiedene Spannungen auf einfache Weise
der weiteren Schaltung entnommen werden können. Werden vorläufig die Diode 21, der Widerstand
22 und der Kondensator 23 außer Betracht gelassen, wobei also angenommen wird, daß die
Anode 17 der Diode 16 durch den Widerstand 24
mit dem Steuergitter der Röhre 25 verbunden ist, so ist die Wirkungsweise des bisher beschriebenen
Teils der Schaltung folgende:
Wenn kein demoduliertes Signal am Widerstand 3 auftritt, wenn die Anzapfung 11 die obere
Lage einnimmt und wenn die Röhre 25 unwirksam ist, hat das Steuergitter der Röhre 8 keine negative
Vorspannung, so daß ein hoher Anoden- und Schirmgitterstrom fließt und das Potential der Kathode
hoch ist. Da der Widerstand 19 mit einem Punkt noch höheren Potentials verbunden ist, lädt
sich der Kondensator 18 durch den Widerstand 19
bis zum Potential der Kathode der Röhre 8 auf, da weitere Zunahme der Kondensatorspannung infolge
des Vorhandenseins der Diode nicht stattfinden kann.
Nun wird die Wirkungsweise der Röhre 25 betrachtet. Die Spannung am Kondensator 18 ruft
einen hohen Anodenstrom in der Röhre 25 hervor, der einen Spannungsabfall in der Parallelschaltung 9,
10 herbeiführt. Dieser Spannungsabfall arbeitet als negative Vorspannung für das Steuergitter der
Röhre 8, so daß der Anodenstrom dieser Röhre und somit das Potential der Kathode geringer werden.
Auf diese Weise sinkt auch die Spannung am Kondensator 18 und somit der Anodenstrom der Röhre
25. Infolgedessen verringert sich der Spannungsabfall in der Parallelschaltung 9, 10, so daß die
Vorspannung für das Steuergitter der Röhre 8 weniger negativ wird, usw. Auf diese Weise entsteht
ein Gleichgewichtszustand für den Anodenstrom der Röhre 8.
Die Schaltung wird nun derart eingestellt, daß beim Fehlen eines Fernsehsignals die negative Vorspannung
in der Parallelschaltung 9, 10 so groß ist,
daß in der Röhre 8 ein minimaler Anodenstrom fließt. Dieser Zustand ist in Fig. 2 a angegeben,
wobei der Anodenstrom ia der Röhre 8 gegen die negative Gitterspannung -Vg aufgetragen ist
(einfachheitshalber ist angenommen, daß die Röhrenkennlinie gerade ist). Beim Fehlen von
Fernsehsignalen tritt an der Parallelschaltung 9, 10 die negative Vorspannung V9 auf.
Nach Demodulation liefert ein Eingangs-Fernsehsignal eine Gleichspannung am Widerstand 3,
die das -Potential des Steuergitters der Röhre 8
weiter zu verringern bestrebt ist. Infolgedessen würde der Anodenstrom der Röhre 8 und somit das
Potential der Kathode niedriger werden. Auch die Spannung am Kondensator i8 wird abnehmen und
somit auch der Anodenstrom der Röhre 25, so daß der Spannungsabfall in der Parallelschaltung geringer
wird. Dank der beschriebenen Gleichstrom-Gegenkopplungserscheinung bleibt trotz zunehmender
Amplitude des demodulierten Fernsehsignals die negative Spannung am Steuergitte der Röhre 8
während des Auftretens der Synchronisierimpulse nahezu konstant, da der Spannungsabfall in der
Parallelschaltung 9, 10 dabei geringer wird.
Dies ist in den Fig. 2 b und 2 c angegeben, aus denen hervorgeht, daß bei Zunahme der Amplitude
des Fernsehsignals 28 bzw. 29 die negative Vorspannung V9 abnimmt. Die Scheitel der Synchronisierimpulse
decken sich also nach wie vor nahezu mit dem Punkt des minimalen Anodenstroms der
Röhre 8. Störimpulse 30 und 31 werden dabei auf einfache Weise bis auf eine Amplitude begrenzt,
die nur wenig größer ist als die der Synchronisierimpulse.
Es sei bemerkt, daß bei Fig. 1 die Anzapfung 11
nicht die obere Lage einnimmt, wodurch jedoch an der vorstehend geschilderten Wirkungsweise nichts
geändert wird. Die regelbare Anzapfung 11 dient zur Kontrastregelung des bei 15 dem Ausgangskreis
der Röhre 8 entnommenen Fernsehsignals. Da die der Dinode 16 zugeführte Spannung dem ganzen
Widerstand 12 oder gegebenenfalls einem konstanten Teil desselben entnommen wird, übt die
Kontrastregelung keinen Einfluß auf die Lage der Scheitel der Synchronisierimpulse aus.
Der Widerstand 13 hat nur den Zweck, den Widerstand 12 zu entlasten, da ein großer Teil des
Anodenstroms den Widerstand 13 durchfließen kann, was wichtig sein kann mit Rücksicht auf die
Wahl des Materials, aus dem der Widerstand 12 mit der verschiebbaren Anzapfung 11 vorzugsweise
hergestellt wird.
Die bisher beschriebene Schaltungsanordnung wirkt zufriedenstellend, solange die Anzahl und
die Dauer der Störungen nicht zu groß sind. Zur besseren Einsicht in die vorliegenden Schwierigkeiten
ist in Fig. 3 das am Kathodenwiderstand 12 auftretende Signal 32 als Funktion der Zeit
aufgetragen, wobei Weiß im Signal die größte Amplitude aufweist. Der Schwarzpegel liegt bei 33.
Die Synchronisierimpulse, die, wie bei der Erörterung der Schaltung nach Fig. 1 erwähnt wurde,
mit ihren Scheiteln die Röhre noch gerade nicht sperren, erstrecken sich nach unten bis zum Pegel
35, der sich nur wenig vom Nullpegel unterscheidet. In der Figur sind die Bildimpulse 34 schwarz angegeben,
da diese Impulse bekanntlich eine lange Dauer haben und nur während einer kurzen Periode
Unterbrechungen aufweisen, was nur bei Anwendung einer sehr langen Zeitachse deutlich angedeutet
werden kann. Zwischen den Pegeln 33 und 35 und in der Zeitspanne zwischen zwei Bildsynchronisierimpulsen
34 tritt eine große Anzahl von Zeilensynchronisierimpulsen auf, was durch Schraffierung
j angegeben ist. Die Störsignale 36 und 37 erstrecken j sich bis zum Nullpegel, da sie vom unteren Knick 65
I der Kennlinien der Röhre 8 nach Fig. 2 begrenzt ! werden.
In Fig. 4, in der die denen der Fig. 3 entsprechenden Teile auf gleiche Weise bezeichnet sind, ist die
nach Gleichrichtung mittels der Diode 16 am Kondensator
18 auftretende Spannung angegeben. Bei dieser Fig. 4 ist bereits angenommen, daß die
effektive Zeitkonstante des Netzwerks des Kondensators 18 und des Widerstands 19 hinreichend klein
gewählt worden ist, z. B. etwa 5 bis 20 Zeilen-Perioden,
wie dies bei der Schaltungsanordnung nach der Erfindung verlangt wird. Wird jedoch die
Schaltungsanordnung nach der Erfindung nicht angewendet, so muß die Zeitkonstante des Netzwerks
18, 19 größer gewählt werden, damit eine hinreichend
beruhigte Gleichspannung dem Steuergitter der Röhre 25 zugeführt wird. Bei einer
großen Zeitkonstante und beim Auftreten vieler Störsignale wird die am Kondensator auftretende
Gleichspannung nicht von den Scheiteln der Syn~ chronisierimpulse bedingt werden, was sonst eine
dem Pegel 35 entsprechende Amplitude liefern würde, sondern würde diese Gleichspannung
wesentlich geringer werden und wenig von Null verschieden sein. Infolge der höheren Verstärkung
im Gleichstrom-Gegenkopplungskreis wird die Gitterspannung der Röhre 8 sich wesentlich von
dem verlangten Wert unterscheiden.
Bei Anwendung der Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist jedoch, wie gesagt, die Anwendung
einer geringen Zeitkonstante erforderlich.
Die in Fig. 4 angegebene Spannung wird dabei erneut gleichgerichtet, jedoch nunmehr mittels des
Gleichrichters 21 mit entgegengesetzter Polarität und mittels eines Netzwerks 22, 23 mit großer Zeitkonstante,
z. B. zehn- bis einhundertmal größer als die Zeitkonstante des Netzwerks 18, 19.
Da der zweite Gleichrichter 21 entgegengesetzte Polarität hat, wird die am Netzwerk 22, 23 auftretende,
gleichgerichtete Spannung nun nahezu von dem positivsten Teil der Spannung nach Fig. 4
bedingt, d. h. von dem Pegel 38. Infolgedessen entsteht am Netzwerk 22, 23 die in Fig. 5 angegebene
Gleichspannung, deren Amplitude sich um einen konstanten Wert von der von den Scheiteln der
Synchronisierimpulse in Fig. 4 bedingten Amplitude 35 unterscheidet. Dieser konstante Wert ist
gleich der Spannungszunahme am Kondensator 18 während einer Zeitspanne gleich dem Zeitintervall
zwischen zwei Zeilensynchronisierimpulsen. In der Zeit des Auftretens einer Störung tritt infolge der
großen Zeitkonstante des Netzwerks 22, 23 nur eine sehr kleine Welligkeit in der erzielten Gleichspannung
auf.
Auf diese Weise wird erreicht, daß auch beim Auftreten vieler Störsignale die Scheitel der Synchronisierimpulse
nahezu beim unteren Knick der Kennlinie der Röhre 8 liegen. Dies ermöglicht, ein
an sich bekanntes Kompensationsverfahren des Störsignals durchzuführen, nämlich, indem Störimpulse
entgegengesetzter Polarität und wenig-
stens gleicher Amplitude dem Signal zugeführt werden.
Dazu enthält die Schaltung nach Fig. ι eine
Röhre 40, deren Kathode mit der Kathode der
Röhre 8 und deren Steuergitter mit Erde verbunden ist.
Beim Auftreten eines Synchronisierimpulses wird das Potential der Kathode der Röhre 40 verringert,
und beim Auftreten eines starken Störimpulses wird dieses Potential noch weiter verringert.
Der untere Knick der Kennlinie der Röhre 40 muß dabei derart eingestellt werden, daß er sich
nahezu mit dem Potential deckt, das beim Scheitel eines Synchronisierimpulses auftritt und das, wie
vorstehend angegeben, nahezu konstant ist. Beim Auftreten eines Synchronisierimpulses wird die
Röhre 40 noch gerade nicht leitend. Sinkt das Potential der Kathode der Röhre 40 weiter herab,
wenn ein starker Störimpuls auftritt, so wird die Röhre leitend, wodurch an der Anode der Röhre 40
ein Spannungsabfall am Anodenwiderstand auftritt, der aus dem Widerstand 14 in Reihe mit dem
Widerstand 41 besteht. Andererseits hat das Auftreten
eines Störimpulses zur Folge, daß amSteuergitter der Röhre 8 die Spannung abnimmt, so daß
im Anodenkreis der Röhre 8, also am Widerstand 14, eine Spannungszunahme auftritt. Bei richtiger
Bemessung der Widerstände 14 und 41 wird gesichert, daß an der Anode der Röhre 40 die Störimpulse
ausgeglichen oder überausgeglichen werden. Wird durch den Kondensator 42 dieser Anode das
Synchronisiersignal zum Synchronisieren der Ablenkschaltung entnommen, so ergibt es sich in der
Praxis, daß auch bei starker Störung die Störimpulse praktisch keinen Einfluß bei der Synchronisierung
ausüben.
Die richtige Lage des unteren Knickes der Kennlinie der Röhre 40 läßt sich mit Hilfe einer geeigneten
Schirmgitterspannung einstellen, die z. B.
etwa 25 V betragen kann.
Claims (5)
- Patentansprüche:« i. Schaltungsanordnung zur Pegelstabilisierung und Störungsbegrenzung bei einem Fernsehempfänger für in negativem Sinne auf eine Trägerwelle aufmodulierte Fernsehsignale, wobei das demodulierte Signal bei negativer PoIarität der Synchronisierimpulse dem Steuergitter einer Entladungsröhre und die im Ausgangskreis der Röhre auftretende Spannung über einen Gleichrichter einem Netzwerk zugeführt wird, das einen Kondensator und einen Widerstand enfhält, über den- sich der Kondensator mit einer die Leitungsfähigkeit des Gleichrichters fördernden Polarität auflädt, und diesem Netzwerk über einen Zuführungskreis eine Vorspannung für das Steuergitter der Röhre entnommen wird, durch welche die Scheitel der Synchronisierimpulse auf einem konstanten Pegel gehalten werden, der nahezu dem minimalen Anodenstrotn der Röhre entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführungskreis einen zweiten dem ersten Gleichrichter entgegengesetzt geschalteten Gleichrichter enthält, durch den die dem Netzwerk entnommene Spannung einem integrierenden Netzwerk zugeführt wird, und daß die Zeitkonstante dieses integrierenden Netzwerkes groß ist in bezug auf die Zeitkonstante des ersten'Netzwerks.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die über einen Gleichrichter dem ersten Netzwerk zugeführte Spannung einem in die Kathodenleitung der Röhre eingefügten Widerstand entnommen und der Kathode des Gleichrichters zugeführt wird, wobei zwischen der Kathode des Gleichrichters und Erde der Kondensator des Netzwerks geschaltet und die Anode des Gleichrichters mit der Anode des zweiten Gleichrichters verbunden und zwischen der Kathode dieses zweiten Gleichrichters und Erde der Kondensator des integrierenden Netzwerks eingeschaltet ist, wobei die an diesem Kondensator auftretende Spannung einer zweiten Entladungsröhre zugeführt wird und die in einem Ausgangskreis der zweiten Röhre auftretende Gleichspannung als negative Vorspannung dem Steuergitterkreis der ersten Röhre zugeführt wird,
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitkonstante des ersten Netzwerks von der Größenordnung des Zehnfachen der Dauer einer Zeile des Fernsehsignals ist und die Zeitkonstante des integrierenden Netzwerks etwa das Fünfzigfache der des ersten Netzwerks ist.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur diejenigen Ausgangsspannungen der ersten Röhre, welche Steuergitterspannungen dieser ersten Röhre, entsprechen, die zwischen dem unteren Knick der Kennlinie der ersten Röhre und dem nahezu konstanten Pegel der Synchronisierimpulse liegen, durch eine galvanisch mit einem Ausgangskreis der ersten Röhre gekoppelte dritte Röhre verstärkt werden und daß die Ausgangspannung der dritten Röhre gegenphasig zu einem dem Ausgangskreis der ersten Röhre no entnommenen Signal geschaltet wird.
- 5. Schaltungsanordnung nach Ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kathodenwiderstand der ersten Röhre auch in die Kathodenleitung der dritten Röhre eingefügt ist, deren Steuergitter mit Erde und deren Anode über einen Widerstand mit der Anode der ersten Röhre verbunden ist, wobei das Synchronisiersignal zum Synchronisieren der Ablenkschaltungen des Fernsehempfängers dem Anodenkreis der dritten Röhre entnommen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen1 509590 12.55
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL742165X | 1952-12-01 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE936341C true DE936341C (de) | 1955-12-07 |
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ID=19822747
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN8105A Expired DE936341C (de) | 1952-12-01 | 1953-11-29 | Schaltungsanordnung zur Pegelstabilisierung und Stoerungsbegrenzung bei einem Fernsehempfaenger fuer in negativem Sinne auf eine Traegerwelle durch Modulation aufgedrueckte Fernsehsignale |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| GB (1) | GB742165A (de) |
-
1953
- 1953-11-27 GB GB32997/53A patent/GB742165A/en not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB742165A (en) | 1955-12-21 |
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