DEM0026490MA - - Google Patents

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DEM0026490MA
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molds
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 17. März 1955 Bekanntgemacht am 27. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf Klappformen zur Herstellung von Schokoladen-Hohlkörpern, wie sie als auswechselbares Zubehör von endlosen Formenförd-ervorrichtungen von Schokoladengießmaschinen an sich bekannt sind. Während jedoch bei den bekannten Anlagen dieser Art, die nur zur Herstellung hohler Schokoladenkörper mit auswechselbaren, in Formenhaltern zu befestigenden Klappformen geeignet sind, das Auswechseln der Klappformen in den Formenhaltern wegen der ungewöhnlichen Ausbildung der Formen selbst und auch der Halter verhältnismäßig umständlich ist, soll gemäß der Erfindung eine bekannte Gießmaschine mit einer bewährten Ausführungsform von Formenhaltern an der endlosen Formenfördervorrichtung, mit der man bisher nur volle Schokoladenkörper oder oben offene Schokoladenschalen herzustellen vermochte, auch für die Erzeugung von Schokoladen-Hohlkörpern in besonders einfacher Weise dadurch geeignet gemacht werden, daß man die Klappform wie folgt ausbildet: Die eine der beiden durch Scharnier verbundenen Halbformen erhält ein Halteleistenpaar, dessen beide Leisten in die beiden Führungsnuten der bekannten Formenhalter der zuletzt envähnten Ausführungsform der endlosen Fördervorrichtung quer zur Förderrichtung der Formen eingeschoben werden können, so daß auf diese Weise die eine Klappformhälfte fest mit der
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Fördervorrichtung verbunden ist. Das Scharnier zwischen beiden Halbformen kann entweder im Grundriß parallel oder senkrecht zur Förderrichtung der Formen bz\v. umgekehrt zur Richtung der Führungsnuten der Formenhalter angeordnet sein. Die zweite Halbform — bzw. auch der Formenhalter für die erste Halbform selbst — muß dabei Lagesicherungselemente aufweisen, die zur Aufrechterhaltung der aufgeklappten Strecklage der
ίο Gesamtform dienen, also zwischen den durch das Klappen ihre Lage zueinander verändernden Teilen wirksam sind, jedoch bei Krafteinwirkung leicht unwirksam gemacht werden können, so daß eine bequeme Steuerung der umzuklappenden Halbform
durch die an sich bekannten Steuermittel möglich wird.
Die Lagesicherungselemente können also entweder an einer der beiden Halbformen oder auch am Formenhalter sitzen. Das Gegenstück, gegenüber dem die Halbformen ihre Lage zeitweise sichern sollen, muß dann mit entsprechenden Löchern oder Rillen zur Aufnahme der Sicherungselemente ausgestattet sein, wobei natürlich die vorhandenen Führungsnuten des Formenhalters als solche Rillen ausgenutzt werden können. Die Lagesicherungselemente selbst können z. B. als federnde Zungen mit ausgebogenen Nasen oder sonstwie alls sogenannte Schnappfallen ausgebildet sein.
Mehrere Auisführungsbeispiele einer Klappform gemäß der Erfindung sind aus der Zeichnung ersichtlich, und zwar zeigt
Fig. ι eine Grundrißdarstellung einer aufgeklappten Klappform mit parallel zur Formenförderrichtung angeordneter Klappachse,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch die in Führungsnuten des Formenhalters eingeschobene eine Halbform nach Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen ähnlichen senkrechten Schnitt durch die lediglich mit Lagesicherungselementen verseihene andere Halbform der Gesamtausführung nach
Fig. i, nach Linie III-III der Fig. 1 geschnitten, Fig. 4 einen ebenfalls durch die rechte Halbform
der Fig. 1 geführten senkrechten Schnitt in Höhe der Lagesicherungselemente, jedoch bei anderer Ausführung der letzteren gegenüber der Darstellung in Fig. 3/ und
Fig. 5 einen Schnitt in einer senkrechten parallel zur Formenförderrichtung verlaufenden Ebene durch einen Formenhalter, in den eine von derjenigen nach Fig. 1 abweichende Ausführungsform der Klappform mit quer zur Förderrichtung der Formen verlaufender waagerechter Klappachse eingeschoben ist.
Wie die Gegenüberstellung der Fig. 1 und 5 zeigt, kommt es für das Wesen der Klappform nur darauf an, d:aß eine der beiden Formenhälften 1,1' mit zwei parallelen Halteleisten 1" ausgestattet wird, die genau in die Führungsnuten 2! des bekannten Formenhalters 2 hineinpassen. Bei der Ausführungsform der gesamten Kappform nach Fig. i, bei der die Klappachse bzw. das Scharnier 3 parallel zu der durch den Pfeil 5 angedeuteten Förderrichtung der Formen angeordnet ist, entspricht die Länge der Halteleisten i" nur etwa der Länge der Führungsnuten 2! des Formenhalters 2.
Im Fall der Ausführung der Klappform nach Fig. 5, bei der die Scharnier- bzw. Klappachse 3 im Grundriß senkrecht auf der Förderrichtung 5 der Formen steht, stimmt dagegen die Halteleistenlänge etwa mit der Führungsnutenlänge überein.
Da die in Fig. 1 angedeuteten Formmulden der beiden zusammenzuklappenden Halbformen im aufgeklappten Zustand der Gesamtform gefüllt und schließlich auch abgestrichen werden müssen, ist es nötig, die absolut zu bewegende Halbform 1' gegenüber dem Formenhalter 2 in dieser gestreckten Lage zu sichern, wozu Lagesicherungselemehte in Gestalt irgendwelcher Schnappfallen, z. B. der aus Fig. 3 ersichtlichen federnden Zungen 4 oder schließlich auch der Federbügel nach Fig. 4, dienen, die entweder an dem einen oder anderen der beiden gegeneinander zu sichernden Teile befestigt sein können. Bei Verwendung der Federbügel nach Fig. 4 müßten natürlich im Bereich der absolut bewegten Halbform i' die die Führungsnuten 2' oben begrenzenden Klauen wegfallen, weil die Halteleisten 1" in diesem Fall bei, der klappbaren Halbform lediglich die Aufgabe eines Begrenzungs-, anschlages für die Aufklappbewegoing haben und sich auf den Nutengrund der Führungsnuten 2' im Sinne der Darstellung der Fig. 4 aufsetzen müssen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 wird die in die Nuten einschiebbare Halbform 1 von einem nur auf der einen Seite offenen, im Grundriß den ganzen Formhalterbereich ausfüllenden Rahmen gebildet, an dessen Oberkante das Scharnier 3 für die klappbare Halbform 1' so untergebracht ist, daß es völlig unter der später abzustreichenden Oberfläche der gestreckten Gesamtform verschwindet. Eine etwas anders als diejenige nach Fig. 3 ausgebildete Federzunge 4 dringt im aufgeklappten Zustand in den Höhenbereich des Rahmens der Halbform 1 an einer aus der Fig. 5 ersichtlichen, Haltenase vorbei ein und sichert die gestreckte Lage der beiden Halbformen 1, 1' so lange, bis ein in die Bewegungsbahn von seitlichen Ansätzen der klappbaren Halbform 1' eindringender Anschlag die Halbform 1' zum Herüberklappen auf die Halbform ι zwingt. Ähnliche Anschläge können auch bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ~das Herüberklappen der beweglichen Halbform 1' auf die fest in den Führungsnuten 2' sitzende Halbform 1 im Zuge der bekannten Herstellung der ,Schokoladen-Hohlkörper bewirken.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Klappform zur Herstellung von Schokoladen-Hohlkörpern für endlose Formenfördervorrichtungen von Schokoladengießmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verwendbarkeit für endlose Formenfördervprrlchtungen mit im Abstand einander folgenden Formen- 125, haltern (2) mit quer angeordneten Führungs-
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    nuten (2') für die einzuschiebenden Schokoladenformen die eine (1) der beiden durch Scharnier (3) verbundenen Halbformen (1, 1') mit einem unteren, im Grundriß parallel oder senkrecht zur Klappachse angeordneten, in die Führungsnuten (2') passenden Halteleistenpaar (1") ausgestattet ist und die andere Halbform (1') bzw. der Formenhalter (2) federnde, zwischen den Teilen (1', 1 oder 1', 2) wirksame, bei Krafteinwirkung jedoch leicht unwirksam zu machende Lagesicherungselemente (4) zur Aufrechterhaltung der aufgeklappten Strecklage der Gesamtform besitzt.
  2. 2. Klappform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagesicherungselemente als in die Führungsnuten (2') oder sonstige Löcher oder Rillen des Gegenstückes mit ausgebogenen Nasen einschnappbare federnde Zungen (4) oder sonstige Schnappfallen ausgebildet sind, die entweder an einer der beiden Halbformen (1, 1') oder auch am Formenhalter (2) sitzen können.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 415 990, 606 788, 328.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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