DEM0025157MA - - Google Patents
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- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 12. November 1954 Bekanntgemacht am 15. November 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
KLASSE 7Oe hGRUPPE INTERNAT. KLASSE B 43 j
M25157X
/7Oe
ist als Erfinder genannt worden
Lineal
Nach der deutschen Patentschrift 827 607 ist ein Lineal zum Ziehen von parallelen Linien bekannt,
bei welchem ein Teil des Lineals als Gehäuse für zwei starr miteinander verbundene Walzen von relativ
großem Durchmesser ausgebildet ist, von denen die eine mit einer Strichteilung unter einer
Aussparung des Gehäuses versehen ist.
Die Erfindung bezweckt die Ausbildung eines Lineals, um seine Verwendbarkeit universell zu gestalten,
und zwar dadurch, daß am Gehäuse des Lineals eine ein- und ausrückbare Vorrichtung zur
Schaffung eines Drehpunktes für das. Lineal angeordnet ist. Auf diese Weise körrnen mit dem Lineal
nicht nur parallele Linien gezogen, sondern auch beliebige Winkel gezeichnet; werden, wobei die
Größe dieser Winkel in genau, der gleichen Weise ablesbar ist wie der Abstand] -, paralleler Linien,
nämlich mittels Strichteilung auf einer der Walzen oder einer Achse unter einer Aussparung des Gehäuses.
Die Ausführung kann in verschiedener Weise erfolgen, z.B. derart, daß die Vorrichtung
aus einem um eine zum Lineal parallele Achse schwenkbaren Winkelhebel besteht, dessen in dem
Gehäuse liegender Schenkel an seiner' Unterseite
609 707/69
M25157X/7Oe
eine Nadel trägt, während der außerhalb des Gehäuses liegende Schenkel gegen die Wirkung einer
Feder betätigt wird.
Eine weitere Ausführungsmöglichkeit besteht darin, daß die Vorrichtung aus einem im Gehäuse
senkrecht zum Lineal angeordneten federbelasteten, zweckmäßig feststellbarem Stift besteht, der an
seinem unteren Ende eine Nadel trägt.
Zweckmäßig wird der Drehpunkt in bezug auf ίο die Laufrollen des Lineals unsymmetrisch an-.
geordnet, so daß das Lineal beim Schwenken einerseits von der Nadel und andererseits von der von
der Nadel weiter entfernten Rolle abgestützt wird. Die Abmessung des Schwenkwinkels kann auf
der großen, Skala des Lineals im Gehäuse erfolgen, oder es kann an dem Gehäuseausschnitt eine zweite
besondere: Winkelskala angeordnet sein.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise und rein schematisch in zwei Ausführungsformen
dargestellt, und zwar zeigt " ' . ■ "
Fig. ι eine.Draufsicht auf eine Ausführungsform,
Fig. 2 und; 3 Schnittdarstellungen nach den Linien IMI, -IH-III von Fig. 1,
Fig. 4 eine Darstellung gemäß Fig. 1 für eine andere Ausführungsform und,
Fig. 5 und 6 Schnittdarstellungen nach den Linien V-V, VI-VI von Fig. 4.
Gemäß der Zeichnung ist wie bei dem Patent 827 607 der rückwärtige Teil des Lineals 1 als Gehäuse
2 ausgebildet, an dessen Stirnseite zwei durch eine Achse 5 starr miteinander verbundene Walzen
6 leicht drehbar gelagert sind. In der Zeichnung ist nur eine Walze 6 in den Fig. 2, 3, 5, 6 ersichtlich.
Die Walze 6 oder die Achse S trägt eine Spirallinie 15, während ein Längsrand der Aussparung 9
des Gehäuses 2 eine Teilung 16, z. B. cm-Teilung, trägt. Beim Abrollen des Lineals auf der Unterlage
wandert die Spirale 15 seitlich, so daß die jeweiligen Strichabstände in den Schnittpunkten
der Spirallinie mit der linearen Teilung 16 abgelesen bzw. eingestellt werden können.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 3 besteht die ein- und ausrückbare Vorrichtung zur
Schaffung eines Drehpunktes für das Lineal aus einem Winkelhebel 21, 24. Dieser Winkelhebel ist
um eine zum Lineal 1 parallele Achse 22 schwenkbar.
Der im Gehäuse 2 liegende Schenkel 21 des Winkelhebels 21, 24 trägt an seiner Unterseite eine
Nadel 23. Der außerhalb des Gehäuses 2 liegende Schenkel 24 des Winkelhebels 21, 24 wird gegen
die Wirkung einer Feder 25 betätigt.
:. Wenn somit der Schenkel 21 des Winkelhebels 21, 24 angedrückt wird, so drückt sich die Nadel 23 wie eine Zirkelspitze in das Papier ein und bildet einen Drehpunkt für das Lineal. Hierbei hebt sich die dem Winkelhebel 21, 24 näher liegende Walze 6 vom Papier ab, so daß das Lineal dann nur auf die Nadel 23 und die weiter von ihr entfernt liegende Walze 6 abgestützt ist. Die Schwenkung des Lineals um den Drehpunkt wird ebenfalls durch die Spirale 15 angezeigt. Die. Abmessungen können so gewählt werden, daß die Skala 16 nicht" nur eine lineare, sondern auch eine Winkelskala bildet. Gewünschtenfalls kann am anderen Rande der Öffnung 9 eine besondere Winkelskala vorgesehen sein.
:. Wenn somit der Schenkel 21 des Winkelhebels 21, 24 angedrückt wird, so drückt sich die Nadel 23 wie eine Zirkelspitze in das Papier ein und bildet einen Drehpunkt für das Lineal. Hierbei hebt sich die dem Winkelhebel 21, 24 näher liegende Walze 6 vom Papier ab, so daß das Lineal dann nur auf die Nadel 23 und die weiter von ihr entfernt liegende Walze 6 abgestützt ist. Die Schwenkung des Lineals um den Drehpunkt wird ebenfalls durch die Spirale 15 angezeigt. Die. Abmessungen können so gewählt werden, daß die Skala 16 nicht" nur eine lineare, sondern auch eine Winkelskala bildet. Gewünschtenfalls kann am anderen Rande der Öffnung 9 eine besondere Winkelskala vorgesehen sein.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 bis 6 besteht die Vorrichtung zur Schaffung eines Drehpunktes
für das Lineal aus einem um das Gehäuse 2 senkrecht zum Lineal 1 angeordneten federbelasteten
Stift 31. Dieser Stift ist in seinen Grenzstellungen zweckmäßig feststellbar. Er trägt an
seinem unteren Ende die Nadel 23. Wird der Stift in das Gehäuse eingedrückt (Fig. 6), so drückt sich
die Nadel 23 in das Papier und bildet wieder den Drehpunkt für das Lineal. Zweckmäßig hat der
Stift einen verdeckten. Kopf 32. Die Wirkungsweise der Vorrichtung gemäß Fig. 4 bis 6 ist die
gleiche wie diejenige gemäß Fig. 1 bis 3.
So kann das Lineal z. B. nicht nur als Winkelmesser; dienen, sondern auch in an sich bekannter
Weise als Zirkel verwendet werden. Zu diesem Zweck können im Lineal 1 in an sich bekannter
Weise Löcher zum Einstecken eines Bleistiftes od. dgl. vorgesehen werden. Der Abstand des betreffenden
Loches vom Drehpunkt- bestimmt den Radius des Kreises oder Kreisbogens.
Ferner kann z. B. der Drehpunkt auch dadurch go gebildet werden, daß man in das Gehäuse eine die
Walze überbrückende federnde Einlage einsetzt, welche außen einen Stift trägt.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE:
- i. Lineal mit Rollen zum Ziehen von parallelen Linien, dadurch gekennzeichnet, daß am Rollengehäuse (2) des Lineals (1) eine ein- und ausrückbare Vorrichtung zur Schaffung eines Drehpunktes für das Lineal angeordnet ist.
■ 2. Lineal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die \^orrichtung aus einem um eine zum Lineal (1) parallele Achse (23) schwenkbaren Winkelhebel (21, 24) besteht, dessen in dem Gehäuse (2) liegender Schenkel (21) an seiner Unterseite eine Nadel (23) trägt, während der außerhalb des Gehäuses (2) liegende Schenkel (24) gegen die Wirkung einer Feder (25) betätigt wird. - 3. Lineal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus einem im Gehäuse (2) senkrecht zum Lineal (1) angeordneten federbelasteten, zweckmäßig feststellbarem Stift (31) besteht, der an seinem unteren Ende eine Nadel (23) trägt.
- 4. Lineal nach Anspruch 1 bis 3, mit Laufrollen an beiden Enden, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt in bezug auf die Laufrollen (6) des Lineals (1) unsymmetrisch angeordnet ist.
- 5- Lineal nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des Drehpunktes in bezug auf das Lineal (1) so gewählt ist, daß die lineare Skala (16) gleichzeitig als Winkelskala dient. '707*9M25157X/70e
- 6. Lineal nach Anspruch ι bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zur Skala (16) am freien Rand der Öffnung (9) eine besondere Winkelskala angeordnet ist.
- 7. Lineal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in das Gehäuse (2) eine die Walze (6) überbrückende federnde Einlage eingesetzt wird, welche außen einen Stift trägt.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 217 961, 827607; schweizerische Patentschrift Nr. 85 084.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 707/69 11.56
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