DEM0025097MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 6. November 1954 Bekanntgemacht am 14. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung' betrifft edm Verfahren, zur Anwendung
einer Trocknungsanlage nach, Patentanmeldung M 16560 X/82 a, die zum kontinuierlichem.
Trocknen, von feinfaserigem oder feinkörnigem odor geschnitzeltem Gut dient.
Nach der Patentanmeldung strömt das zu. trocknende
Gut in einer an. sich bekannten, aus einem erstens aus Steigrohr, Umlenkbogein und Fallrohr
bestehenden pneumatischen Trocknerteil mit. zweitens anschließender Trockentrommel wesentlich
größeren Querschnitts zusammengesetzten Trocknungsanlage unter der Wirkung eines Exhausters,
von den Heizgasen getragen, durch, den. Strömungstrockner und durch diie sich an diesen anschließende
Trockentrommel, wobei nach der Patentanmeldung vor dem Steigrohr des Strömungstroekners eine in
ihrem Querschnitt regelbare und abschließbare, kurze, den Strömungstrocknerteil gewissermaßen
überbrückende Verbindungslekung von dem Feuerungsraum unmittelbar zum Heiizgäseiintritt der
Trockentrommel führt.
Durch diese: Leitung können infolge der unmittelbaren
Verbindung vom Feuerungsraum zur Trockentrommel dem aus dem Strömungstroekner
"kommenden, das Trockengut enthaltenden Heizgasstrom vor seinem Eintritt in die Trockenitrommeil
frische, vom Feuerungsraum hergeleitete heißere Heizgase beigemischt werden, wodurch die Tem-
609 530/108-
M25097Xl82a
peratur der Heizgase in der Trockentrommel beeinflußbar ist.
DieTrocknungsanlage nach der Patentanrnteldung
ermöglicht also1 eine Regelung der Heisgastemperatur
in dleir Trockentrommel bei voirgeschaltetem
Strömungstrockner. Eine derartige Anlage wird vorwiegend zur Trocknung solcher landwirtschaftlicher
Produkte verwendet, bei denen die Nährstoffe möglichst erhalten bleiben sollen. Es sind
ίο dies beispielsweise Gräser, Klee und andere Futterpflanzen,
die, dem Strömungstrockner aufgegeben, von den diesen rasch, durchströmenden Feuerg'asen j
mitgenonimen . und anschließendi der Trockentrommel zugeführt werden,.
Andererseits gibt es aber landwirtschaftliche Produkte, die ausschließlich in unmittelbar beheizten
Trockenitrömmeln getrocknet werden, wie
dies beispielsweise bei der Schnitzel- und, Rüben,-blaitittroeknung
in, der Zuckerrübenkampagne dier Fall ist. Aus diesem Grund, sind die Zuckerfabriken
mit unmittelbar beheizbaren Troekentrotnmeln ausgerüstet. Die nur wenige Monate währende Zuckerrübenkampagne
nötigt jedoch die Zuckerfabriken, in der' übrigen ■·■ Zeit: des Jahres brachzuliegen, und
as dadurch wirtschaftlich nicht voll ausgenutzt zu
sein,.
Diese unwirtschaftlichen Stillsetzungen der Zuckerfabriken zum Teil zu beseitigen ist Aufgabe
der Erfindung, die die Ausnutzung der Troeknungsanlagen während der Vor- und Naehkanipagne gewährleistet.
Diese dauernde Ausnutzung wird! mit dem Verfahren nach der Erfindung dadurch, erreicht,
daß bei einer nach der Patentanmeldung erstellten Trocknungsanlage der Strömungstrockner
wahlweise ein- und ausschaltbar ist und, daß das Naßgut wahlweise unmittelbar dein Strömung'stroekner
oder der Trockentrommel zugeführt wird.
Hierdurch können die in der Landwirtschaft zu trocknenden Futterpflanzen, bei dienen — wie oben
. erwähnt — auf die Erhaltung ihrer Nährwerte großer Wert gelegt wird, in der Vor- und Nachkampagne
in den Zuckerfabriken getrocknet werden. Kleineren landwirtschaftlichen. Betrieben, die
meist nur kurze Anfahrstrecken zu den Zuckerfabriken haben, ist so>
die Möglichkeit einer guten. Konservierung ihres Winterfutters gegeben,, und
die Wirtschaftlichkeit der Zuckerfabriken wird infolge dieser MehrfachausnutzuingsmögMchkeit
bedeutend gehoben.
Ein Beispiel des Gegenstandies der Erfindung ist in Ausführungsbeispielen in der Zeichnung veranschaulicht.
Es zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt durch eine sinnbildliehe
Darstellung der Trocknungsanlage,
Abb. 2 einen Querschnitt durch den Strömungstrockner nach Linie 2-2 der Abb. i.
Der Feuerungsraum m der Abb. ι ist durch den
Austrittsstutzen n, unterhalb dessen sich eine Auffangvorrichtung t befindet, mit: dem Steigrohr α1
des Strömungstrockners ft1, α2, α? verbunden. Über
der Auf fangvorrichtung t ist ein' Schauloch u angebracht,
mit dessen Hilfe festgestellt werden kann, ob sich auf der Auffangvorrichtung t Naßgut
ansammelt,' das nicht vom Heizgasstrom im Steigrohr a1 mitgenommen 'wurde. lsi dies der Fall,
so wird — wiie in der Patentanmeldung eingehend beschrieben — dieses Naßgtit durch Betätigung der
Klappe r zur Trockentrommel c befördert.
Im Steigrohr a1 ist ein Absperrschieber w vorgesehen,
durch dessen, Bedienung die Feuergase wahlweise in den Strömungstrockner eingelassen
oder von diesem abgesperrt werden, können. Gleichfalls wahlweise ein- und ausschaltbar ist die in
das Steigrohr α1 mündende Einführvorrichtung ο
für das zu, trocknende Naßgut.
Das Fallrohr α3 ist mit einer Einführvorrichtung o1 versehen, die ebenfalls wahlweise ein- und
ausschaltbar ist und an Stelle deren, zwecks Ersparung
einer zweiten Vorrichtung diö sonst am Steigrohr a1 befindliche Einführvoirrichtung 0 verwendet
werden kann,, nachdem diese zum Fallrohr1 α3 umgesetzt worden ist. Andererseits kann
natürlich, ständig je eine Einführvorrichtung am Steig- und Fallrohr angebracht sein. Am unteren
Ausgang des Fallrohres ft3 befindet sich die Einfallschurre
b, die in die Trockentrommel c mündet und mit einer einstellbaren Klapper versehen, ist.
Diese Klappe r verschließt oder öffnet die Verbindungsleitung
p, die einen unmittelbaren Zutritt der Feuergase vom Feuerungsraum m zur Trockentrommel
c ermöglicht.
An, dem der Einfallschurre b gegenüberliegenden Ende der Trockentrommel c befindet sich eine
Stauvorrichtung e, die in einem Ausfallgehäuse d
sitzt. Das Ausfallgehäuse d nimmt in seinem unteren Ausgang eine Ausziehschnecke / und, in seiner
oberen Öffnung einen Exhaustor g auf, der wiederum über den Druckstutzen h mit einem
Staubabscheider i und dem Brüdenrohr k verbunden ist.
Wie in der Abb1. 2 veranschaulicht ist, kann die
Einführvorrichtung o2 als gemeinsame Einführvorrichtung
am Steigrohr a1 und am Fallrohr a?
angeordnet sein. Zu diesem Zweck ist an der Ein->
fahrvorrichtung o2 eine sich verzweigende Rohrverbindung
y angeflanscht, die mit der einen, Leitung zum Steigrohr a1 und: mit der anderen zum
Fallrohr a3 führt. An der Abzweigungsstelle dieser
Rohrverbindung y ist ein Umschaltorgain χ vorgesehen,
das die wahlweise ein- und ausschaltbare Einführvorrichtung o2 entweder mit dem Steigrohr
a1 oder mit dem Fallrohr a? verbindet.
Ist beispielsweise eine Trocknung von, Naßgut durchzuführen, bei der der Strömungstrockner und
die diesem machgeschaltete Trockentrommel in Anwendung gelangen sollen, so bestehen, folgende
Möglichkeiten.
Der Absperrschiebern wird geöffnet, und dlie
Feuergase strömen in das Steigrohr a1. Die eingeschaltete
Einführvorrichtung 0 befördert Naßgut in den Heizgasstrom, der dieses durch den Umlenkbogen.
α2 und. das Fallrohr α3 — die etwa vorhandene
Einführvorrichtung o1 ist ausgeschaltet ·—■
zur Einfallschürre b Und in die Trockentrommel c
befördert.
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M25097X/82 a
Es kann aber in gleicher Weise die nach Abb. 2 angeordnete EinführvOcrichtung o2 zur Zuführung
des Naßguites benutzt werden. In diesem Falle ist das Umschaltorgan χ so zu schalten, daß die eiingeschaltete
Einführrorrichtung o2 mit dem Steigrohr
a1 bei geöffnetem Absperrschieber w verbunden,
ist.
Das bei im Betrieb befindlichen. Strömungstrockner vom Heizgasstrom nicht mitgenommene
und auf die Auffangvorrichtung t gefallene Naßgut wird in der in der Patentanmeldung beschriebenen Weise über die Verbindüngsleitung p der
Trockentrommel c zugeführt.
Wird dagegen ausschließlich eine Trocknung in der Trockentrommel c gewünscht, so ist wie folgt
zu verfahren.
Der Absperrschieber w wird geschlossen, und die Feuergase strömen durch die Verbindüngsleitung
p an der einstellbaren. Klappe r der Einf allschurre
b vorbei in die Trockentrommel c. Die möglicherweise vorhandene Einführvo'rrichtung 0
ist ausgeschaltet, wogegen die Einführvorricihtung o1 eingeschaltet wird und das Naßguit durch
das Fallrohr a3 in die Einfaillschiurre b fällt, um
über die Klappe r in die Trockentrommel c zu gelangen.
Durch, Einstellen der Klappe r ist die Menge des
in die Trockentrommel c einströmenden Heizgases · beeinflußbar, womit bei entsprechender Regelung
der von der Einfüh'rvorriclitung o1 zugeführten
Naßgutm.engei ein gewünschter Trocknungsgrad, erreicht
werden kann.
Die in der Abb. 2 dargestellte Anordnung kann gleichfalls für die zuvor beschriebene ausschließliehe
Trocknung in dler Trockentrommel c benuitet werden. Das Umschaltorg&n. x. ist dann so- zu
schalten, daß die eingeschaltete Einführvorrichtung o2 mit dem Fallrohr α3 verbunden ist, so1 daß
bei geschlossenem Absperrschiebern das Naügut
durch das Fallrohr a? in die Einfallschurre b fällt,
um über die Klappe; r in die Trockentrommel c zu
gelangen. Eine Regelung des gewünschten Trocknungsgrades ist auch hier in der zuvor beschriebenen
Weise möglich.
Claims (3)
1. Anwendung einer Trocknungsanlage zum kontinuierlichen, Trocknen von, feinfaserigem
oider feinkörnigem oder geschnitzeltem Gut,
'bei der die das Gut mitfiührenden Heizgase
unter der Wirkung eines Exbaiustors der aus Strömung«trockner und Trommeltrockner bestehenden
Anlage 'zugeführt werden, nach Patentanmeldung M 16560 X/82 a, dadurch gekennzeichnet,
daß der Strömungstrockner (α1, α2, α3) wahlweise eint- und ausschaltbar ist und
daß das Naßgut wahlweise unmittelbar dem Strömungstrockner oder der Trockentrommel (c)
angeführt wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
nach, Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß ein Absperrschieber (w) od. dgl. im
Steigrohr (α1) des Strömungstrockners (α1, <ß, α3)
und; außer oder 'anstatt der am Steigrohr (α1) des Strömungstrockners, (α1, α2, aß) angeschlossenen
Einführvorrichtung (0) eine Einführvorrichitung (o1) am Fallrohr (a?) desselben
vorgesehen sind und daß die Einführvorrich.-tungen (0, o1) wahlweise ein- und ausschaltbar
sind. ,
3. Vorrichtung' nach Anspruch 2 oder zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß eine gemeinsame Einführvo'rrichtung (o2) unter Einschaltung
eines Umschaltorgans (x) mit dem Steigrohr (α1) bzw. dem Fallrohr (a?) verbunden, ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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