DEM0023199MA - - Google Patents

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DEM0023199MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 25. Mai 1954 Bekannitgemächt am 2* August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft ein flüssiges, homogenes Haaröl, welches ein Öl, vorzugsweise Mineralöl, und ein an sich bekanntes Dispersionsmittel, beispielsweise ein Äthylenoxyddßrivat, enthält.
Es sind bereits Haarpflegemittel bekannt, die aus einer Öl-in-Wasser-Emulsion bestehen, welche als Emulgatoren Äthylenoxydabkömmlinge und als Ölphase im Wasser Mineralöl enthalten. Es handelt sich hier um Emulsionen, deren Wassergehalt zwischen 35 und 85 °/o beträgt. Derartige Emulsionen sind nicht homogen und stabil. Es sind weiterhin Haarpflegemittel bekannt, die fette Öle oder Mineralöle oder beides sowie dispergierende Mittel, z. B. Cholesterin, und weitere haarpflegende Mittel, bestimmte Vitamine, enthalten. Hier handelt es sich um wasserfreie Haaröle:, die zur Fixierung des Haares dienen und vom Fachmann als Brillantinen bezeichnet werden.
Weiterhin sind praktisch ölfreie Haarwasser bekannt, die aus einer Emulsion eines Fettalkohols in Gegenwart von Seife oder Seifenderivaten als Emulgiermittel bestehen. Als Fettalkohol dient hierbei Benzyl- oder Oleylalkohol. Schließlich sind Haarpflegemittel beschrieben, die aus zwei getrennten. Phasen bestehen. Dabei besteht die eine, die Ölphase, aus Olivenöl, einem öllöslichen. Emulgator, einem Haarpflegemittel, wie Tocopherol, und Duftstoffen, während die andere:, die wäßrige
609 577/437
M 23199 IVa/30 h
Phase, aus Alkohol und Wasser besteht und unter anderem auch eine quaternäre Ammoniumverbindung· enthält. Diese Phasen lassen sich zwar durch Schütteln für kurze Zeit miteinander emulgieren, trennen sich aber ebenso leicht nach kurzer Ruhedauer wieder voneinander. Dabei beträgt die wäßrige Phase etwa 90%, während die ölphase nur etwa 8% ausmacht.
Das flüssige, homogene Haaröl gemäß der Erfindung, welches ein Öl und ein an sich bekanntes Dispersionsmittel, beispielsweise ein Äthylenderivat, enthält, ist gegenüber den bekannten Zusammensetzungen dadurch gekennzeichnet, daß es außerdem noch eine kationenaktive Substanz in wäßriger Lösung und einen, Lösungsvermittler enthält, der aus Benzylalkohol1! und bzw. oder Cyclohexanol besteht, wobei der Gehalt an Wasser in dem Präparat höchstens 10% beträgt.
Als Dispersionsmittel für das Mineralöl, die fetten Öle oder Mischungen, dieser öle, welche auch noch andere Haarpflegemittel enthalten können, werden Stoffe verwendet, die aus einer Vereinigung von Fettsäuren, Fettalkoholen, Amiden der Fettsäuren usw. von hohem Molekulargewicht mit Äthylenoxyd oder mit anderen hydrophilen Gruppen entstanden sind, welche in den obenerwähnten ölen löslich sind. Als Beispiele seien hier die folgenden Verbindungen angeführt: die Umsetzungsprodukte von. ι Mol Oleylalkohol mit 3 bis 4 Mol Äthylenoxyd, das Reaktionsprodukt von 1 Mol ölsäure . mit 5 bis 6 Mol Äthylenoxyd, öllösliches . PolyoxyathylensoAitan-trioleat, Sorbitan-trioleat, Polyoxyäthylensorbitan - monopalmitat, Polyoxyäthylenso >rbitol-pentaoleat, das Kondensationsprodukt von Laurinsäure, Monoäthanolamid und PoIyoxyäthylen usw.
Beispiel
60 Teile Vaselineöl, 29,8 Teile des Kondensätionsproduktes aus 1 Mol Oleylalkohol mit 3 bis 4 Mol Äthylenoxyd, 0,2 Teile eines kationenaktiven Produktes, z. B. Laurylamidoäthylpyridiniumsulfat, 4 Teile Benzylalkohol, 6 Teile Wasser.
Gewünschtenfallskann man die gewünschten Erzeugnisse schwach färben, gegebenenfalls muß man sie nitrieren, wenn die Klärung nicht von selbst eintritt. Um die Mischungen zu parfümieren, muß man öllösliche Riechstoffe und zur Färbung öllösliche Farbstoffe aus der Gruppe der Sudanfarbstoffe verwenden.
Das Haaröl gemäß der Erfindung besitzt zahlreiche wesentliche Vorteile. Diese bestehen in erster Linie in der völligen Durchsichtigkeit der neuen Mischung und weiterhin in. der Tatsache, daß diese neuen Haaröle leicht und vollständig in das Innere des Haares einzudringen vermögen. Das neue Mittel läßt sich also ohne weiteres zur Behandlung menschlichen Haares verwenden, ohne daß ein energisches Einreiben des Mittels erforderlich wäre. Andererseits zeigt das heue Mittel den Vorzug, durch eine einfache Haarwäsche sich leicht . wieder entfernen zu lassen, weil die Zusammensetzung gemäß der Erfindung in Wasser ohne Schwierigkeit dispergierbar ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Flüssiges, homogenes Haaröl, welches aus einem Öl und einem an. sich bekannten Dispersionsmittel, das ein Äthylenoxydderivat darstellt, besteht, dadurch gekennzeichnet, daß es außerdem noch eine katiönenaktive Substanz in wäßriger Lösung· und einen Lösungsvermittler enthält, der aus Benzylalkohol und bzw. oder Cyclohexanol besteht, wobei der Gehalt an Wasser höchstens 10 0A* beträgt.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Schweizerische Patentschrift Nr. 266 508;
    britische Patentschrift Nr. 641 203;
    USA.-Patentschrift Nr. 2 402 373;
    H. Janistyn: Riechstoffe, Seifen, Kosmetika (1950), Bd. II, S. 151 bis 155;
    »Drug and Cosmetic Emulsions«, Prospekt der Atlas Powder Company, Wilmington 99, Delaware (1948), S. 32.

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