DEM0021061MA - - Google Patents
Info
- Publication number
- DEM0021061MA DEM0021061MA DEM0021061MA DE M0021061M A DEM0021061M A DE M0021061MA DE M0021061M A DEM0021061M A DE M0021061MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- nutrient
- fermentation
- ammonia
- citric acid
- ammonium carbonate
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- KRKNYBCHXYNGOX-UHFFFAOYSA-N citric acid Chemical compound OC(=O)CC(O)(C(O)=O)CC(O)=O KRKNYBCHXYNGOX-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 36
- QGZKDVFQNNGYKY-UHFFFAOYSA-N Ammonia Chemical compound N QGZKDVFQNNGYKY-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 31
- 235000015097 nutrients Nutrition 0.000 claims description 29
- 238000000855 fermentation Methods 0.000 claims description 21
- 230000004151 fermentation Effects 0.000 claims description 21
- 239000000758 substrate Substances 0.000 claims description 15
- 229910021529 ammonia Inorganic materials 0.000 claims description 9
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 7
- QJGQUHMNIGDVPM-UHFFFAOYSA-N nitrogen group Chemical group [N] QJGQUHMNIGDVPM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 6
- 241000228245 Aspergillus niger Species 0.000 claims description 5
- 150000001720 carbohydrates Chemical class 0.000 claims description 5
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 4
- GPRLSGONYQIRFK-UHFFFAOYSA-N hydron Chemical compound [H+] GPRLSGONYQIRFK-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 150000003839 salts Chemical class 0.000 claims description 2
- IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N Atomic nitrogen Chemical compound N#N IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 24
- ATRRKUHOCOJYRX-UHFFFAOYSA-N Ammonium bicarbonate Chemical compound [NH4+].OC([O-])=O ATRRKUHOCOJYRX-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 19
- 239000001099 ammonium carbonate Substances 0.000 description 19
- 235000012501 ammonium carbonate Nutrition 0.000 description 19
- 229910052757 nitrogen Inorganic materials 0.000 description 12
- MUBZPKHOEPUJKR-UHFFFAOYSA-N Oxalic acid Chemical compound OC(=O)C(O)=O MUBZPKHOEPUJKR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 9
- VEXZGXHMUGYJMC-UHFFFAOYSA-N Hydrochloric acid Chemical compound Cl VEXZGXHMUGYJMC-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 7
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 7
- 239000002253 acid Substances 0.000 description 4
- WQZGKKKJIJFFOK-VFUOTHLCSA-N beta-D-glucose Chemical compound OC[C@H]1O[C@@H](O)[C@H](O)[C@@H](O)[C@@H]1O WQZGKKKJIJFFOK-VFUOTHLCSA-N 0.000 description 4
- WQZGKKKJIJFFOK-GASJEMHNSA-N Glucose Natural products OC[C@H]1OC(O)[C@H](O)[C@@H](O)[C@@H]1O WQZGKKKJIJFFOK-GASJEMHNSA-N 0.000 description 3
- 235000014633 carbohydrates Nutrition 0.000 description 3
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 3
- 239000008121 dextrose Substances 0.000 description 3
- 235000006408 oxalic acid Nutrition 0.000 description 3
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 description 3
- RGHNJXZEOKUKBD-SQOUGZDYSA-N D-gluconic acid Chemical compound OC[C@@H](O)[C@@H](O)[C@H](O)[C@@H](O)C(O)=O RGHNJXZEOKUKBD-SQOUGZDYSA-N 0.000 description 2
- YNAVUWVOSKDBBP-UHFFFAOYSA-N Morpholine Chemical compound C1COCCN1 YNAVUWVOSKDBBP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 150000007513 acids Chemical class 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 2
- 238000002474 experimental method Methods 0.000 description 2
- 230000000877 morphologic effect Effects 0.000 description 2
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 2
- RGHNJXZEOKUKBD-UHFFFAOYSA-N D-gluconic acid Natural products OCC(O)C(O)C(O)C(O)C(O)=O RGHNJXZEOKUKBD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000000654 additive Substances 0.000 description 1
- 238000005276 aerator Methods 0.000 description 1
- 150000003863 ammonium salts Chemical class 0.000 description 1
- 238000004458 analytical method Methods 0.000 description 1
- 239000013078 crystal Substances 0.000 description 1
- 238000004090 dissolution Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 239000000174 gluconic acid Substances 0.000 description 1
- 235000012208 gluconic acid Nutrition 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 1
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 1
- 235000010755 mineral Nutrition 0.000 description 1
- 239000011707 mineral Substances 0.000 description 1
- 230000035479 physiological effects, processes and functions Effects 0.000 description 1
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 1
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 2. Dezember 1953 Bekanntgemacht am 22. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf die Erzeugung von Zitronensäure durch submerse Gärung, insbesondere
auf eine neue Quelle für Nährstickstoff, wie dieser für das gute Wachstum von zitronensäurebildenden
Sporenstämmen, wie Aspergillus niger, nötig ist.
Die verschiedenen Verfahren zur Erzeugung Von Zitronensäure durch Gärung sehen ein Substrat vor,
das dem lebhaften Wachstum einiger Mycelorganismen günstig ist, welche zur Überführung von Zucker in
Zitronensäure fähig sind. Es wurde festgestellt, daß dieses Nährsubstrat außer dem Zucker und anderen
mineralischen Nährstoffen eine Stickstoffquelle einschließen muß, die man bisher üblicherweise in Form
verschiedener anorganischer Salze zugefügt hat, unter denen, wie in der USA.-Patentschrift 2 492 667 be- 1;
schrieben wird, das Ammoniumcarbonat eine der geeignetsten ist. Die exakte Grundlage für die Überlegenheit
von Ammoniumcarbonat gegenüber anderen stickstoffhaltigen Salzen wurde bisher nicht eindeutig
festgelegt; seine Anwendung beruht auf seiner prak- 2c tischen Fähigkeit, die Ausbeute an Zitronensäure zu
verbessern und das Entstehen von Oxalsäure und anderen unerwünschten Säuren zu verringern oder
ganz zu verhindern. Jedoch läßt sich die Verwendung von Ammoniumcarbonat als Hauptnährstoff nicht 2;
ohne gewisse dabei auftretende Schwierigkeiten verwirklichen. Obwohl es in Pulverform in den Handel
kommt, geht das Ammoniumcarbonat bei der Lage-
509 698/237
f-
M 21061 IVaI6b
rung in steinartige Klumpen über, die den Eindruck machen, als ob sie durch Schmelzen von Kristallen
gebildet seien. Derartige Klumpen sind nur schwierig zu zerkleinern, und es lassen sich aus ihnen nur mit
Hilfe eines Preßlufthammers Stücke erhalten, die klein genug sind, um einen befriedigenden Löslichkeitsgrad
aufzuweisen, wenn sie in die Gärflüssigkeit eingebracht werden. Während der Aufbereitung des
Ammoniumcarbonats für seine Einführung in das
ίο Nährsubstrat entwickelt sich Ammoniakgas, was unangenehme
Arbeitsbedingungen schafft. Auch wenn für beträchtliche Ventilation gesorgt wird, muß der
. Arbeiter beim Umgehen mit Ammoniumcarbonat eine Gasmaske tragen. Darüber hinaus macht es ein derartiger
Ammoniakverlust an die Atmosphäre und die Schwierigkeit, den Löslichkeitswert für einen' bestimmten
Ansatz Ammoniumcarbonat zu bestimmen, unmöglich, durch Zufügen von Ammoniumsalz eine
genaue Steuerung der Wasserstoffionenkonzentration in den Gärbehältern zu erreichen. Wenn aber kein genauer
pH-Wert aufrechterhalten wird,! ist der Wirkungsgrad des Gärungsprozesses stark herabgesetzt.
In Anbetracht dieser Tatsachen ist es klar, daß mit dem Gebrauch von Ammoniumcarbonat bei der submersen
Gärung eine Anzahl ernst zu nehmender Nachteile verbunden ist.
Die Erfindung bezweckt daher die Erschließung einer Stickstoffquelle, die eine genaue Steuerung des
pn-Wert es des Nährsubstrates möglich macht. ; ■
Weiterhin richtet sich die Erfindung darauf, einen stickstoffhaltigen Nährstoff zur Verfügung zu stellen,
durch dessen Form die verschiedenen mit dem Aufbereiten und Einbringen von Ammoniumcarbonat in
das Nährsubstrat verknüpften Probleme auf dem Gebiet der Arbeitsbedingungen ausgeschaltet werden.
Ferner hat sich die Erfindung zum Ziel gesetzt, eine
Stickstoffquelle bereitzustellen, die weder den Grad des Umsatzes von Kohlehydraten in Zitronensäure beeinträchtigt,
noch zur Entstehung anderer unerwünschter Säuren, wie Oxal- und Glukonsäure, führt.
Diese und andere ähnliche Ziele werden erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß man bei der Erzeugung
von Zitronensäure durch submerse Gärung von kohlehydrathaltigen Stoffen als Stickstoffquelle Ammoniakgas
einleitet.
Durch ausgedehnte Versuche wurde festgestellt, daß Ammoniak besonders geeignet ist, im Nährsubstrat
optimale Bedingungen zu schaffen. Der Austausch des bisher benutzten Ammoniumcarbonats durch Ammoniak
führte, wie festgestellt wurde, zu keinerlei Änderungen in den morphologischen, physiologischen
oder Wachstumseigenschaften der Mycelorganismen. Zum Vergleich der Ergebnisse aus diesen Versuchen
seien die folgenden Beispiele angeführt:
Als Stickstoffquelle in einer für die submerse Vergärung von Maiszucker zu Zitronensäure benutzten
Nährlösung wurden Ammoniakgas, wie es für Kühlschranke benutzt wird, einerseits und reines Ammoniumcarbonat
andererseits verglichen. Die Medien enthielten 0,065% NH3 bzw. 0,2% (NHJ2CO3, 0,014%
KH2PO4, 0,1% MgSO4, 0,5 Promille Morpholin,
0,006 Promille CaCl2 (als Ca), 0,018 Promille MoO3,
0,018 Promille H2O2, 0,0005 Ms 0,005 Promille Zn++
und ungefähr 13% entkationisierte Kohlehydrate; sie wurden mit Salzsäure auf einen pH-Wert von 2,6 eingestellt
und im Autoklav bei etwa 1 Atmospäre Überdruck 10 Minuten sterilisiert. Sie wurden dann in Teilmengen
von 4 Litern in sterile, säulenförmige Glasfermentiergefäße nach derUSA.-Patentschrift 2492667
übergeführt. Bei der Zubereitung der Nährlösungen ließ man 0,068% NH3-GaS durch die alle notwendigen
Zusätze, einschließlich der für den ρκ- Endwert von 2,6 ausreichenden technischen Salzsäure enthaltende
Zuckerlösung hindurchstreichen. Die Medien wurden fermentiert durch Aspergillus niger bei 30 bis 320.
Sämtliche Fermentationsbedingungen und Analysemethoden entsprachen den in den USA.-Patent-Schriften
2 476 159 und 2 492 667 angegebenen.
Tabelle I zeigt die Ausbeuten an Zitronensäure in Nährlösungen mit einem Gehalt an NH3-GaS, verglichen
mit solchen, die Ammoniumcarbonat enthielten.
| Stickstoff quelle |
N | Zn++ Promille |
Fermentierte Zeit Tage |
Acidität 0/ /0 |
Ausgangs zucker*) |
Umsetzung des Ausgangs zuckers in °/0 |
| (NHi)2CO, | 0,054 0,054 |
0,0005 0,005 0,0005 0,005 |
00 00
HH HH |
10,12 10,68 10,15 10,20 |
12,8 . 12,8 13,5 13,5 |
79,06 83,44 75,19 75,56 |
*) Als Dextrose
Abgesehen von der etwas höheren Säureausbeute mit Ammoniakgas zeigt sich bei den beiden Stickstoffquellen
keinerlei Unterschied in der Morphologie oder Physiologie der Zellen. Merkliche Mengen an Oxalsäure
waren nicht zugegen.
120 Beispiel II
Es wurden zwei Gärungen, die in Gefäßen mit dem gleichen Inhalt wie im Beispiel I verliefen, bis zur
Beendigung durchgeführt. In die Nährlösungen wurde 1.25 über Belüfter zusammen mit genügend Luft, um die
698/237
M 21061 IVa/6b
Lösung in Bewegung zu halten und das Ammoniakgas zu verteilen, NH3-GaS (o,o65°/0) eingeleitet. Die
Lösungen wurden anschließend mit technischer Salzsäure auf einen pn-Wert von 2,6 gebracht, in den
Fermentiergefäßen mit Dampf sterilisiert und nach dem Kühlen mit 15 g Aspergillus-niger-Sporen geimpft.
Belüftet und gerührt wurden die Nährsubstrate mit entfeuchteter Luft von einer Strömungsgeschwindigkeit
von 0,31 m3/min. (ii.C.F.M.). Alle anderen Gärbedingungen
entsprachen den in der USA.-Patentschrift 2 476 159 angegebenen.
Nach einer Gärdauer von 9 und 10 Tagen wurden die Substrate aufgearbeitet und analysiert, wobei sich
die in Tabelle II aufgeführten Werte ergaben.
| % N |
Tabelle II | Zn++ Promille |
Fermentierte Zeit Tage |
Acidität % |
Ausgangs zucker*) % |
Umsetzung des Ausgangs zuckers in % |
|
| Stickstoff quelle |
0,054 0,054 |
0,0005 0,0005 |
9 IO |
io,5 io,35 |
13,00 12,45 |
80,77 83,13 |
|
| NH3 (NHJ2CO3 |
|||||||
*) Als Dextrose
Die Morphologie der Zellen und die Säureausbeute entsprachen denen von Beispiel I.
In einer Nährlösung, die der im Beispiel I und II benutzten entspricht, worin jedoch anstatt 0,0005
bis 0,005 Promille Zn++ 0,022 Promille Zn++ anwesend waren, wurden zwei Gärungen durchgeführt. Der
entmineralisierten Zuckerlösung, die zur Herstellung der Nährlösungen benutzt worden war, wurden
| Stickstofi- quelle |
% N |
Zn++ Promille |
Fermentierte Zeit Tage |
Acidität % |
Ausgangs zucker*) % |
Umsetzung des Ausgangs zuckers in % |
| NH3 (NHJ2CO3 |
0,054 0,054 |
0,022 0,022 |
II II |
I2,o6 12,40 |
14,28 14,67 |
84,45 84,53 |
*) Als Dextrose
Bei dieser Gärung wurde der gleiche Verlauf beobachtet wie im Beispiel I und II. Aus dem Ersatz
von Ammoniumcarbonat durch Ammoniakgas ergaben sich keine morphologischen oder physiologischen
Unterschiede.
Die sich aus der Verwendung von Ammoniakgas ergebenden außerordentlichen Vorteile lassen sich
am besten erklären, wenn man die Tatsache in Betracht zieht, daß Ammoniakgas stabiler ist als
Ammoniumcarbonat. Wie oben erwähnt, verliert das Ammoniumcarbonat bei der Lagerung Ammoniak,
was eine beträchtliche Veränderung des je Ansatz verfügbaren Stickstoffes verursacht. Das Gewicht des
festen Ammoniumcarbonats ist kein genaues Maß für die. in die Nährlösung eingeführte Menge an Stickstoffnährsubstanz,
während bei einem geschlossenen System, wie es beim Arbeiten mit dem Gas zu verwirklichen
ist, in das Substrat genaue gewogene Mengen Ammoniakgas eingeführt werden. Außerdem
wird bei Verwendung von Ammoniakgas die durch das Auflösen des festen Ammoniumcarbonats entstehende
Verzögerung vermieden. Diese Faktoren
gewogene Mengen NH8-GaS zugefügt. Dann wurden
die Lösungen mit HCl auf einen pH-Wert von 2,6
eingestellt und in den Fermentationsgefäßen 1 Stunde bei 71° sterilisiert. Nach Kühlen auf ungefähr 330
wurde mit Aspergillus-niger-Sporen geimpft. Die Nährsubstrate wurden mit entfeuchteter Luft belüftet
und bewegt. Die Gärtemperatur wurde während des Verlaufes der Gärungen auf 33° konstant gehalten.
Aus Tabelle III gehen die Vergleichswerte für NH3-Gas und Ammoniumcarbonat hervor.
wirken sich in einer genauen mengenmäßigen Steuerung des Ammoniaks aus, das eine basische Reaktion
hat, und ermöglichen dadurch wiederum eine einfache und empfindliche Einstellung des eigentlichen pH-Wertes,
was zu den größten Ausbeuten an Zitronensäure führt. Ein weiterer Umstand, der die Anwendung no
von Ammoniakgas fördert, liegt in dessen niedrigeren Kosten, wobei erwähnt sei, daß der gegenwärtige
Marktpreis für Ammoniak nur etwa 13 °/0 des Preises
für Ammoniumcarbonat beträgt.
Wie ersichtlich, stellt die Erfindung ein weitestgehend verbessertes Verfahren zur Einführung und
Aufrechterhaltung geeigneter Mengen an stickstoffhaltigem Nährstoff im Nährsubstrat bei der Erzeugung
von Zitronensäure dar.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE:I. Verfahren zur Erzeugung von Zitronensäure durch submerse ■ Vergärung eines kohlehydrathaltigen Nährsubstrates unter Zugabe stickstoffhaltiger Nährstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß man einem Nährsubstrat von im übrigen bekannter509 698/237M 21061 IVa/6bZusammensetzung als stickstoffhaltigen Nährstoff Ammoniak in Form von Ammoniakgas zusetzt.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man im Nährsubstrat eine optimale Wasserstoffionenkonzentration mittels Ammoniakgas aufrechterhält.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das gasförmige Ammoniak vor seiner Einleitung in das Nährsubstrat mit Luft verdünnt wird.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß man bei der Vergärung eines kohlehydrat- und nährsalzhaltigen Nährsubstrates mit einem Zitronensäure erzeugenden Stamm von Aspergillus niger den stickstoffhaltigen Nährstoff in Form von gasförmigem Ammoniak zusetzt.Angezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschrift Nr. 126 576;
französische Patentschrift Nr. 801 273.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69217923T2 (de) | Verfahren zur herstellung von n-acetylneuraminsäure | |
| DE3343576A1 (de) | Verfahren zur biotechnologischen herstellung von poly-d(-)-3-hydroxybuttersaeure | |
| DE1792004B2 (de) | Verfahren zur biotechnischen herstellung von zitronensaeure und deren salzen | |
| DE2329808B2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Polysaccharides des Alginat-Typs | |
| DE551930C (de) | Verfahren zur Herstellung von Citronensaeure mittels Pilzen | |
| DE2413961C2 (de) | Biotechnische Herstellung von Citronensäure | |
| DE1086654B (de) | Verfahren zur Erzeugung von Itaconsaeure durch Gaerung | |
| DE2723166C3 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Polysaccharide | |
| DE1517835C (de) | Verfahren zur biotechnischen Herstellung von N-Acetylgtutamin | |
| DE1257148B (de) | Verfahren zur Herstellung von Adenosindiphosphat und -triphosphat | |
| DE1417575C (de) | Verfahren zum Herstellen saure resistenter Protease | |
| DE1517835B (de) | Verfahren zur biotechnischen Herstel lung von N Acetylglutamin | |
| DE954002C (de) | Erzeugung von Chlortetracyclin und Cobalaminen auf biologischem Wege | |
| DE2323106C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Zitronensäure aus Kohlenwasserstoffen | |
| EP0240831B1 (de) | Verfahren und Mittel zur Entsäuerung von Weinen und Mosten | |
| DE1642717C (de) | Verfahren zur Herstellung von L Pro Im | |
| DE2308059C3 (de) | Verfahren zur biosynthetischen Herstellung von Griseofulvin | |
| DE1442255C (de) | Verfahren zur Steigerung der L-Glutaminsaurebildung bei der biochemischen Herstellung von L-Glutammsäure durch aerobe Züchtung von n-Paraffinkohlenwasserstoff assimilierenden Mikroorganismen | |
| DE923453C (de) | Verfahren zur Erzeugung einer Mischung von Streptokinase und Streptodornase | |
| DE1642706C3 (de) | Verfahren zur mikrowellen Herstellung von Guanosindi- und -triphosphat | |
| DE1642717B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von L-Prolin | |
| DE2718281C2 (de) | ||
| DE1795721C2 (de) | Verfahren zur fermentativen Herstellung von Orotidylsäure | |
| DD290212A5 (de) | Verfahren zur herstellung eines glukose-minimalmediums fuer escherichia coli-massenkulturfermentation | |
| DE1229483B (de) | Verfahren zur Herstellung von Itaconsaeure durch aerobe Submersfermentation |