DEM0020889MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 21. November 1953 Bekanntgemacht am 30. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft einen Ventileinsatz, welcher von oben in den Zylinderkopf einer stehenden,
einfach wirkenden Brennkraftmaschine eingesetzt ist, wobei die Kühlflüssigkeit diesem Einsatz an
einer außerhalb des Zylinderkopfes befindlichen Stelle zugeführt wird. Der Zweck eines derartigen
Ventileinsatzes besteht darin, die Nacharbeit der Ventilsitze ohne Ausbau des gesamten Zylinderkopfes
vornehmen zu können, was besonders bei großen Maschineneinheiten von Bedeutung ist.
Die bekannten Ventileinsätze genügen der vorgenannten Bedingung hinsichtlich der Möglichkeit,
die Ventilsitze nacharbeiten zu können, ergeben aber keine einwandfreie Lösung des Kühlungsproblems. Dieselben erhalten ihr Kühlwasser aus
einer Zone des Zylinderkopfes, in der es sich schon zu stark erwärmt hat, um genügend wirksam, besonders
im Falle des Auslaßventils, kühlen zu können. Außerdem weisen sie Stellen auf, in denen
das Wasser beim Entwässern der Maschine stehen-
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bleibt und in der kalten Jahreszeit Frostschäden verursachen kann. Die bekannten Ausführungen
geben für einen Ventileinsatz der Bauart, mit der sich die Erfindung befaßt, keinen brauchbaren Hinweis
für die Lösung der Aufgabe, zwangläufig zuerst dem Ventilsitz oder zumindest den ihm möglichst
nahe gelegenen Teilen frisches Kühlmittel zuzuführen,
Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, das
ίο Kühlmittel durch entsprechende Ausbildung der
Kühlkanäle dem Ventilsitz zuzuleiten, doch kann diese bekannte Bauart schon deshalb nicht als Vorbild
für die Erfindung dienen, da sie nicht wie der Erfindungsgegenstand völlig in ■ den Zylinderkopf
eintaucht, sondern sich, größtenteils außerhalb desselben befindet. Außerdem gelangt in diesem Falle
- das Kühlwasser in stark erwärmtem Zustand zum Ventilsitz, da es sich vorher am Auspuffrohr erwärmt
hat.
Es ist weiter vorgeschlagen worden, eine in einen Zylinderkopf eingepreßte Ventilführung mit Kühlwasser aus der Kaltwasserzone des Zylinderkopfes
zu versorgen. Hieraus läßt sich kein Hinweis für die Erfindung entnehmen, da die Kaltwasserzufuhr
zu einer im Innern des Zylinderkopfes befindlichen, praktisch einen Teil desselben bildenden Ventilführung
wesentlich anderen Bedingungen unterliegt als die Versorgung eines mit seinem Kühlwasserein-
und -austritt außerhalb des· Zylindierkopfes
befindlichen Ventileinsatzes mit frischem Kühl-■ wasser.
Naturgemäß kann diese Kühleinrichtung einer Ventilführung auch keine Kühlung des Ventilsitzes
eines Ventileinsatzes bewirken.
Es ist endlich auch bekannt, Wassersäcke an Maschinenzylindern durch ein besonders eingesetztes
Rohr mittels Heberwirkung zu ent-, wässern. Eine derartige Gestaltung ist für die
Lösung der Erfindungsaufgabe schon allein aus Raumgründen nicht brauchbar.
Demgegenüber besteht die Aufgabe der Erfindung darin, die Wasserkühlung eines Ventileinsatzes
mit außerhalb des Zylinderkopfes liegenden Kühlwasserein- und -austrittsöffnungen zum Einbau
in den Zylinderkopf einer stehenden Brennkraftmaschine so zu gestalten, daß er mit Kühlmittel
aus der Kaltwasserzone des Zylinderkopfes versorgt wird, daß das Kühlwasser möglichst nahe
an den Ventilsitz herangeführt wird und daß er beim Entwässern der Kühlwasserräume des
Zylinderkopfes ebenfalls entleert wird.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die zu der aus dem Zylinderkopf
herausragenden Kaltwassereintrittsöffnung des Ventileinsatzes führende Zuleitung an die Kaltwasserzone
des Zylinderkopfes angeschlossen und innerhalb des Ventileinsatzes mit dem unteren Teil
seines Kühlwasserraurnes verbunden ist, wobei die Ableitung an den oberen Teil des Kühlwasserraumes
des Ventileinsatzes geführt ist.
Zwei parallele Wände innerhalb des Ventileinsatzes bewirken" die Zuführung des frischen
Kühlmittels (an einendem Ventilsitz möglichst nahe gelegene Stelle und ergeben mit der Kaltwasserzuleitung
zusammen einen Heber, der die Entleerung des Ventileinsatzes zusammen mit der Entwässerung
des Zylinderkopfes sicherstellt.
Die Fig. 1 und 2 stellen, Schnitte durch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
Aufbau und Wirkungsweise einer Wasserkühlung nach der Erfindung sind folgende: Der Ventileinsatz
i ist, wie üblich, von oben in den Zylinderkopf 2· einer wassergekühlten Brennkraftmaschine
eingesetzt und weist in seinem Wasserraum eine Trennwand 3 auf, welche bis zum Boden des
Wasserraums durchgeht, sowie eine weitere Trennwand 4, welche in einer solchen Entfernung über
dem Boden endet, daß ein für die Kühlwasserleitungen von und zum Ventileinsatz gewählter
Querschnitt frei bleibt. Auf diese Weise wird im Ventileinsatz 1 ein Kanal geschaffen, welcher oben
und an einer Seite.unten offen ist. Ein im Kühlwasserraum
des Zylinderkopfes eingesetztes Rohr 6 leitet das Zylinderkühlwasser von dem an der
Unterseite des Zylinderkopfes angeordneten Zufluß durch den Kanal 7 von oben in den Kanal 5 des
Ventileinsatzes 1 und von dort; nach Passieren, des unteren Durchgangs 8 und Durchfließen des Ventileinsatzwasserraumes
in den obenliegenden Abflußkanal 9 und schließlich in die Abflußleitung 10.
Beim Entleeren des Zylinderwasserraumes durchfließt das Ventilkühlwasser den umgekehrten Weg,
wobei die Kanäle 5, 7, 6 als Heber wirken. Auf diese Weise wird erreicht, daß dem Ventileinsatz
Kühlwasser von annähernd gleich niedriger Temperatur wie dem Zylinderkopf zugeleitet wird und daß
der Wasserraum des Ventileinsatzes gleichzeitig mit der Entleerung des Zylinderwasserraumes
völlig geleert wird.
Claims (3)
1. Wasserkühlung für einen von oben in den
Zylinderkopf einer stehenden Brennkraftmaschine eingesetzten Ventileinsatz, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kühlwasser dem Kühlwasserraum des Ventileinsatzes (1) in an sich
bekannter Weise an einem aus dem Zylinderkopf herausragenden Teil des Ventileinsatzes
zu-bzw. abgeführt wird, wobei die Zuleitung (6) an die Kaltwasserzone des Zyliriderkopfkühlwasserraumes
angeschlossen ist und in dem Ventileinsatz durch einen Kanal (5) mit dem unteren Teil des Kühlwasserraumes des Ventil- :
einsatzes verbunden ist, während die Ableitung an den oberen Teil des Kühlwasserraumes des
Ventileinsatzes angeschlossen ist.
2. Wasserkühlung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (5) in dem ringförmigen
Kühlwasserraum des Ventileinsatzes durch zwei vorzugsweise zueinander und zur ·
Ventilachse parallele Wände (3 und 4) gebildet ist, deren eine (3) sich über die gesamte Höhe
des Kühlwasserraumes erstreckt, während die andere (4) in Bodennähe des Wasserraumes eine
, öffnung (8) aufweis*.
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3. Wasserkühlung nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (5) und die Zuleitung (6) im Zylinderkopfkühlwasserraum
so zueinander angeordnet sind, daß der Kühlwasserraum des Ventileinsatzes beim Entleeren
des Zylinderkopfwasserraumes in an sich bekannter Weise durch Heberwirkung völlig
entleert wird.
Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 114 208, 256923,
132.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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