DEM0020662MA - - Google Patents

Info

Publication number
DEM0020662MA
DEM0020662MA DEM0020662MA DE M0020662M A DEM0020662M A DE M0020662MA DE M0020662M A DEM0020662M A DE M0020662MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
goods
cover
web
tear strips
tear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 3. November 1953 Bekanntgemacht am 19. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf verbesserte Warenhüllen oder Packungen mit Aufreißvorrichtungen, um das Öffnen zu erleichtern und ein Wiederverschließen nach teilweiser Entfernung der Ware zu ermöglichen, sowie auf ein praktisches und wirtschaftliches Verfahren zur fabrikmäßigen Herstellung solcher Hüllen.
Die bisher bekannten sogenannten Reißbandpackungen enthalten meistens eine einzige, verhältnismäßig schmale Reißvorrichtung in der Form eines Streifens oder Bandes neben der Innenfläche der Hülle, wobei sich die Vorrichtung quer über die Ware erstreckt, so daß man einen End- bzw. Kappenteil der Hülle abtrennen muß, um Zugang zu dem Innern der Packung zu gewinnen. Es wurden auch schon mehrere Reißelfäden verwendet, die im Abstand voneinander an der inneren Hüllenfläche angeordnet sind und ebenfalls die Ware quer umschließen, so daß aufeinanderfolgende Teile der Hülle zur stückweisen Entfernung der Ware abgenommen werden können. Weiterhin ist bekannt, ein einziges Reißband vorzusehen, welches sich längs der inneren Fläche der Hülle in der Längsrichtung der Packung erstreckt;' um eine Seiten-
609 506/60
M 20662 XII/81 c
wandung der Hülle in der Längsrichtung aufzuschlitzen und auf diese Weise Zugang zu der Ware zu erhalten. Indessen hat sich bei allen diesen bekannten -Reißbandpackungen gezeigt, daß sie insbesondere zum Verpacken verhältnismäßig verderblicher Waren, z. B. Käse und Fleisch, unter Umständen nicht immer allen Anforderungen genügen. So z. B. ist bei dem Typ der Packung, bei welchem eine Kappe durch das Reißband entfernt
ίο wird, der Zugang zu der verpackten Ware lediglich auf den Endteil der Packung beschränkt, und diese kann nach dem Öffnen nicht mehr sehr wirksam verschlossen werden, so daß ein weiterer zeitweiser Schutz der Ware schlecht möglich ist.
Packungen mit einer Reihe im Abstand voneinander befindlichen Querreißstreifen gestatten einen leichteren Zugang zu der Ware, insbesondere wenn diese quer in Scheiben geschnitten ist, z. B. Brot. Derartige Hüllen sind jedoch nicht sehr praktisch und verhältnismäßig teuer in der Herstellung, auch ist es nicht leicht möglich, sie zum weiteren Schutz der Ware wieder zu verschließen. Packungen mit einem einzigen, sich in der Längsrichtung erstreckenden Reißband sind in der Anwendung zum Teil beschränkt, denn einmal geöffnet, kann die Packung ebenfalls nicht wieder sehr wirksam verschlossen werden, Und auch der Zugang zu der Ware ist in unerwünschter Weise beschränkt.
Die Warenhüllen gemäß der Erfindung ermöglichen dagegen ein bequemes und einfaches Wiederverschließen der einmal geöffneten Hülle, so daß die darin verbleibende Ware gegenüber schädlichen äußeren Einwirkungen weiterhin geschützt bleibt.
Die Warenhülle besteht aus einem an sich bekannten Unterlag- bzw. Grundbogen aus bieg" samem Verpackungsmaterial, beispielsweise regenerierter Cellulose, welches einen Überzug aus thermoplastischem Material aufweist oder mit einem sonstigen wärmebildenden Stoff, z. B.
. Wachs, überzogen ist. Auf diesem Überzug sind zwei parallel zueinander verlaufende Reißbänder festhaftend so angebracht, daß sie quer über dem Grundbogen verlaufen und sich annähernd von der mittleren Stirnseite der Packung versetzt zueinander an den Seitenflächen derselben in Längsrichtung bis zu der gegenüberliegenden Stirnseite erstrecken. Bei der praktischen Anwendung wird die neue Warenhülle stückweise an den Längs-Seiten aufgerissen, und die so entstehenden Hülllappen werden nach Entnahme des gewünschten Teiles der Ware verschlußartig übereinandergelegt, wodurch die ganze Packung vor schädlichen Einflüssen bis zur nächsten Entnahme geschützt ist.
An Hand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung ist die Erfindung näher erläutert.
Fig. ι ist ein vergrößerter und etwas übertrieben dargestellter Querschnitt durch einen innen überzogenen Hüllbogen und die darauf angeordneten, im seitlichen Abstand voneinander befindlichen Reißbänder;
Fig. 2 ist eine einfache Ansicht der neuen Warenhülle, welche an gegenüberstehenden Enden zu einer taschenähnlichen Form gewalzt und abgedichtet ist, wobei der eine Eckteil zurückgeschlagen ist, um die Bauart deutlicher zu zeigen;
Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht eines fertig verpackten Käsestückes, das von der neuen Warenhülle schützend umgeben ist, wobei die Verschlußklappen an einem Ende der Packung teilweise ausgestreckt dargestellt sind, um die Struktur der Hülle deutlicher zu zeigen;
Fig. 4 ist eine perspektivische Teilansicht des verpackten Käses, wobei ein Teil der Hülle teilweise durch die Reißbänder abgetrennt und vor dem Schneiden und Entfernen eines Teiles der Ware um sich selbst zurückgeschlagen ist.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, besteht der Hüllbogen aus dem biegsamen Bogenmaterial 1, auf welchem sich der thermoplastische Überzug 2 befindet. Die parallel verlaufenden Reißbänder 3 und 4 haften durch die wärmebildsamen Überzüge 5 und 6 fest auf dem Überzug 2.
Fig. 2 zeigt den längs der Mittellinie 7 gefalzten Hüllabschnitt 8 sowie die etwas versetzt gegeneinander verlaufenden Reißbänder 3 und 4. Hierbei sind je ein Schlitz der Paare 9 und 10 so gegeneinander ausgerichtet, daß sie praktisch zusammenfallen und auf diese Weise benachbarte Anfasser für die Reißbänder bilden. Der Hüllabschnitt ist längs der Linien 11 und 12 in bekannter Weise unter Anwendung von Hitze und Druck dicht verschlossen. Fig. 3 zeigt die so hergestellte fertig verschlossene Wärenpackung.
Die mit Reißbändern versehene neuartige und verbesserte Warenhülle gestattet das Öffnen der fertigen Packung in jedem beliebigen Ausmaß, wie es in der Fig. 4 dargestellt, ist. Die eingewickelte Ware ist für den stückweisen Verbrauch zugänglich, und das offene Ende kann durch die losen ioo Klappen, die sich bei dem ersten Aufreißen ergeben, leicht wieder verschlossen werden. Um die fertige, dicht verschlossene Packung zwecks Zugang zu der Ware 13 zu öffnen, ist es lediglich notwendig, einen der benachbarten, durch die entsprechenden Paare von Schlitzen 9 und 10 gebildeten Anfasser mit den Fingern jeder Hand zu erfassen und die Enden der entsprechenden Bänder 3 und 4 in entgegengesetzten Richtungen zu ziehen, bis die Hülle in dem gewünschten Ausmaß aufgerissen ist, worauf die Klappen des aufgerissenen Teiles wiederum über der.Ware gefaltet und anschließend in bekannterWeise verschlossen werden.
Bei dem Verfahren zum Herstellen von Warenhüllen der beschriebenen Art werden, nachdem Reißbänder auf einer Seite einer Verpackungsmaterialbahn aufgeklebt, beiderseits der Streifen in regelmäßigen Abständen Längsschnitte angebracht worden sind und die Bahn im Bereich der Längsschnitte quer durchtrennt worden ist, erfindungsgemäß zwei Reißbänder in unterschiedlicher Entfernung von der Mittellinie der Bahn auf den thermoplastischen Überzug des mit einem solchen versehenen Verpackungsmaterials aufgeklebt und die Bahn vor dem Abtrennen der Zuschnitte für die Warenhüllen oder die Zuschnitte selbst
60§ 506/60
M 20662 XH/81 c
nach dem Abtrennen von der Bahn längs der Mittellinie gefaltet werden.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Warenhülle, bestehend aus einem Unterlag- bzw. Grundbogen biegsamen Verpackungsmaterials und einem Überzug aus thermoplastischem. Material, dadurch gekennzeichnet, daß zwei getrennt voneinander auf dem Überzug (2) haftende, parallel zueinander verlaufende Reißbänder (3, 4) quer über dem Grundbogen angeordnet sind und sich annähernd von der Mitte der Stirnseite einer Packung versetzt zueinander an den Seitenflächen in Längsrichtung der Hülle bis zur anderen Stirnseite erstrecken.
2. Warenhülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schlitze neben den Reißbändern an den Kanten des Zuschnittes der Warenhülle derart angeordnet sind, daß sich nach dem Falten des Zuschnittes die jeweiligen Schlitze zwischen den beiden Reißbändern völlig oder nahezu decken.
3. Warenhülle nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Reißbänder mit einem thermoplastischen Überzug versehen sind.
4. Verfahren zum Herstellen von Warenhüllen nach den Ansprüchen 1 bis 3, bei welehern Reißbänder auf einer Seite einer Verpackungsmaterialbahn aufgeklebt, beiderseits der Streifen in regelmäßigen Abständen Längsschnitte angebracht werden und die Bahn im Bereich der Längsschnitte quer durchtrennt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Reißbänder in unterschiedlicher Entfernung von der Mittellinie der Bahn auf den thermoplastischen Überzug des mit einem solehen versehenen Verpackungsmaterials aufgeklebt und die Bahn vor dem Abtrennen der Zuschnitte für die Warenhüllen oder die Zuschnitte selbst nach dem Abtrennen von der Bahn längs der Mittellinie gefaltet werden.
Angezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2334381;
britische Patentschrift Nr. 593 192.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE950775C (de) Warenhuelle
EP3003884B1 (de) Zigarettenpackung
DE69003577T2 (de) Behälter-Einwickler mit integriertem Aufreissstreifen und Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung.
DE3500545C2 (de)
EP0574449B1 (de) Schlauchbeutelverpackung, insbesondere für bindenartige güter
DE69307241T2 (de) Versiegelte Umhüllungs-Verpackung mit leicht zu öffnendem Aufreissstreifen
DE69821054T2 (de) Steife Klappdeckelverpackung für längliche Elemente
DE60020199T2 (de) Verpackung für einen rohrförmigen Stapel von runden Keksen
EP2593382A1 (de) Weichpackung für zigaretten
DE4109605A1 (de) Schlauchbeutelverpackung
DE569284C (de) Aus Karton oder einem aehnlichen Material bestehende Massenpackungsschachtel fuer Zigaretten o. dgl.
DE4139924A1 (de) Weichpackung fuer papiertaschentuecher
DE2621966A1 (de) Kartondeckel
EP0147447B1 (de) Zuschnitt für parallelepipedische verpackungen oder verpackungselemente
DE1586542B2 (de) Aufreisspackung fuer nahrungs- und genussmittel
DE3329456C2 (de) Kappenschachtel für Zigaretten oder dergleichen
DE2503421C3 (de) Quaderförmige Packung für Zigaretten
EP3371075B1 (de) Zigarettenpackung bestehend aus einer aussenpackung und aus einer innenpackung mit entnahmehilfe
DE2623404C3 (de) Quaderförmige, leicht zu öffnende Packung, die aus flexiblem bzw. biegbarem schlauchförmigen Verpackungsmaterial gebildet ist
DE3439102A1 (de) Aufreisslaschenoeffnung an packungen aus kunststoffbeschichtetem verbundmaterial mit umgelegtem stegnahtverschluss und verfahren zum herstellen der aufreisslaschenoeffnung
DE4013918A1 (de) Verpackung fuer lebensmittel
EP0680896B2 (de) Weichfolien-Verpackung
DEM0020662MA (de)
DE2848129A1 (de) Verfahren zur herstellung einer packung sowie packung
EP0199225B1 (de) Aufreissvorrichtung zum Öffnen einer Verpackung