DEM0019432MA - - Google Patents

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DEM0019432MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 22. Juli 1953 Bekanntgemacht am 24. November 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft, eine Schaltungsanordnung für Vermittlungseinrichtungen, insbesondere für Fernsprechnebenstellenanlagen, bei denen ankommende Anrufe von einer Vermittlungsstelle durch Anschaltung mittels Tasten und Relais entgegengenommen und mittels Stöpsel weitervermittelt werden.
Bei bekannten Anordnungen dieser Art werden Abfrageschalter zum Abfragen der Amtsleitung verwendet. Aufgabe der Erfindung ist es, die Bedienungsweise solcher Anlagen zu vereinfachen, insbesondere die Bedienungsgriffe der Vermittlungsperson auf ein Mindestmaß herabzusetzen.
Es sind Schnurvermittlungen bekannt, bei denen über einen Kontakt eines Schaltmittels die Abfragegarnitur der Vermittlungsperson direkt zum Abfragestöpsel verbunden ist, wodurch durch Stecken des Abfragestöpsels in die entsprechende Klinke der anrufenden Leitung die Vermittlungsperson sofort mit dem anrufenden Teilnehmer ver- bunden ist. Beim Stecken der Verbindung mittels des Verbindungsstöpsels wird sie dabei automatisch durch Erregung des Schaltmittels, über dessen Kontakt die Abfragegarnitur an den Abfragestöpsel angeschaltet ist, abgeschaltet. Diese einfache Bedienungsweise läßt sich bei diesen An-
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Claims (3)

M 19432 VIII a/21 a3 lagen nicht durchführen, wenn die Vermittlungsstelle eine Voranmeldung einer Verbindung vornehmen soll. Die Erfindung dagegen gestattet auch in diesem Falle eine einfache Bedienungsweisc der Vermittlungsperson. Dies wird dadurch erreicht, daß die Vermittlungsstelle sich über Magnettasten anschaltet und dad Schaltmittel in Abhängigkeit vom Melden des Teilnehmers ansprechen und den Stromkreis für die Magnettasten unterbrechen, jedoch bei Umschaltung der Vermittlungsstelle von der Abfrageleitung auf die Annieldeleitung Schaltmittel die Auslösung der Magnettasten unterdrücken. Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung nehmen bei Voranmeldung·,eines Gespräches· durch die Vermittlungsstelle Schaltmittel die Umschaltung (]<.·]■ Vermittlungsstelle von derAbfrageleitüng auf die auf der Sprechstellenseite angeordnete Anmeldeleitung vor. ICs sind ferner Schaltmittel vorgesehen, welche in Abhängigkeit vom Melden des Teilnehmers (bei ICinschmirvermittlungen) bzw. in Abhängigkeit von der Sprechbereitschaft beider Teilnehmer (bei Zweischiiurvermittlungen) ansprechen und den Stromkreis für die Magnettaste unterbrechen. Nachstehend sei die Erfindung an Hand der in den Fig. ι und 2 dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben. ICs handelt sich hierbei um Schaltungsanordnungen, bei welchen die An-Schaltung der Vermittlungsstelle mittels Magnettasten erfolgt. ICs ist aber ohne weiteres möglich, diese Schaltungen abzuwandeln und die Anschaltung mittels Relais und Tasten vorzunehmen. ICs sei angenommen, daß ein Anruf zu der in Fig. 1 gezeigten lCiusclmurvermittlung über die Leitung.-//, gelangt ist. Die Vermittlungsperson schaltet sich in die betreffende Amtsleitung ein und teilt diese einer gewünschten Nebenstelle auf folgende Weise zu: Sie betätigt die der Amtslcitung zugeordnete Magnettaste, beispielsweise M 1. Die Taste wird in einen Haltestromkreis geschaltet, der über --·, weitere Tastenkontakte, ηιτ,Ι), ni2b, Mi, ■in 1 r/, /I, LT, + verläuft. Ober den Kontakt in 1 c spricht das Abfragerelais Ali der Amtsübertragung an und schaltet mit den Kontakten ab 1 und ab W die Verbindungsleitung an die Abfrageeinrichtung bzw. an die Ader Au, Al>. Die Verinittiungsperson kann nun die Wünsche des rufenden Teilnehmers entgegennehmen und mittels Schnur und Stöpsel das Gespräch zur gewünschten Sprechstelle vermitteln. Mit Stecken des Stöpsels in eine Klinke werden Relais T und /' stromführend. Das Relais P schallet mit seinem Kontakt pV das 7?-Relais an die lox-Rufstromeinrichtung und mit seinen Kon takten /> I und />11 die «//'-Leitung zum Teilnehmer (So durch, so dall die Nebenstelle Rufstrom erhält. Das Melden der Nebenstelle bewirkt in bekannter Weise über die Teihiehmerschleife das Ansprechen des //-Relais. Der Kontakt «IT erregt das Relais V, und somit kommt Relais F, das das Auslösen der Magnettaste bewirkt, über folgendem Stromkreis: + , plV, vV, abY, F, —. Das Relais F öffnet mit seinem Kontakt fl den Haltestromkreis für die Magnettastc M1. Diese geht in die Ruhelage zurück.1 De'r Kontakt m ic trennt den Haltestromkreis des Relais AB, dessen Kontakte abl und abll die a/b-Ader der Amtsübertragung durchschalten. In der Amtsübertragung fällt Relais P durch Kurzschluß über den Kontakt viii ab, während über die Kontakte νI und v]\ weiterhin die α/6-Leituiig an die Nebenstelle geschaltet bleibt. Will die Vermittlung das Amtsgespräch bei der Nebenstelle voranmelden, so ist nach Stecken des "Stöpsels ' die' Taste 'AT zu drücken. Relais RÜ spricht an und schaltet mit den Kontakten r« II, in der Schaltung nur einadrig gezeichnet, die Abfrageeinrichtung von der Aa/Ab-Lc\tung ab und an die Ra/Rb-l^citung an. Über die Kontakte ablll, ablV ist die Vermittlungsperson zur Nebenstelle durchgeschaltet. Gleichzeitig wird durch den Kontakt rül die Auslösung der Magncttaste unterdrückt. Nach beendigter Voranmeldung erfolgt die Auslösung der Magnettaste durch Drücken der Löschtaste LT. Die Schaltungsanordnung nach Fig. 2 für Zweischnurvcrmittlungen entspricht in bezug auf die automatische Auslösung der Magnettaste im Prinzip dem Einschnursystem. Entsprechend der zwei Stöpsel wird hier lediglich der Auslösevorgang erst dann eingeleitet, wenn beide Stöpsel gesteckt und Sprechbereitschaft beider an einer Verbindung beteiligten Sprechstellen vorhanden ist. Relais F, das mit seinem Kontakt/I die Magnettaste auslöst, spricht über folgenden Stromkreis an: + , abV, plV, qlV, «IV, ze;IV, F, —. Die weiteren Schaltvorgänge geschehen in der gleichen Weise, wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. ι schon beschrieben wurde. PATIiNTANSlMiOClIE:
1. Schaltungsanordnung für Vermittlungseinrichtungen, bei denen ankommende Anrufe von einer Vermittlungsstelle durch Anschaltung mittels Tasten und Relais entgegengenommen und mittels Stöpsels weitervermittelt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Vermittlungsstelle sich über Magnettasten (M 1, M 2) anschaltet und daß Schaltmittel (F) in Abhängigkeit vom Melden des Teilnehmers ansprechen und den Stromkreis für die Magnettasten unterbrechen, jedoch bei Umschaltung der Vermittlungsstelle von der Abfragcleitung auf die Anmeldeleitung Schaltmittel (RÜ) die Auslösung der Magnettasten unterdrücken.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Voranmeldung eines Gespräches durch die Vermittlungsstelle Schaltmittel (RÜ, AT) die Umschaltung der
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Vermittlungsstelle von der Abfrageleitung auf die auf der Sprechstellenseite (Nebenstelle) angeordnete Anmeldeleitung vornehmen.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Schaltmittel (F) insbesondere bei Zweischnurvermittlungen in Abhängigkeit von der Sprechbereitschaft beider an einer Verbindung beteiligten Sprechstellen ansprechen und den Stromkreis für die Magnettaste unterbrechen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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