DEM0019232MA - - Google Patents

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DEM0019232MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 7. Juli 1953 Bekanntgemacht am 8. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft ein verbessertes Stellgerät zum Aufstellen von Fernmelde- und ähnlichen Masten mit großem Durchmesser und hohem Gewicht in für ihre Aufnahme vorbereitete Löcher. Maste für Fernmeldelinien, Maste für elektrische Verteiluingsnetze usw. sind infolge ihrer Eigenart schwere und unhandliche Gegenstände, bei denen die große Gefahr besteht, daiß sie beim Aufstellen abgleiten oder umfallen, wenn sie durch eine ungenügende Zahl von Personen aufgestellt und in den Boden gesetzt werden.
Für schwere Gittermast« sind bereits solche Stellgeräte entwickelt worden. Dieselben sind für das Aufstellen schwerer Holzmasten und leichter Gittermasten zu unhandlich und erfordern selbst ein zu großes Bedienungspersonal.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein geeignetes Stellgerät zum Aufstellen schwerer Holzmasten und leichterer Gittermasten zu entwickeln, daß eine^ hohe Sicherheit und eine leichte Handhabung gewährleistet. Die Wirtschaftlichkeit von Fernmelde-, Elektrizitätsverteiilungs- und anderen Freileitungsnetzen, bei denen eine Reihe von sperrigen Masten erforderlich wird,, wird erheblich durch die Anzahl und Größe derselben und somit auch durch die Zahl der zum Stellen solcher Masten erforderlichen Personen beeinflußt. Es ist daher der Zweck der vorliegenden Erfindung, ein Gerät zu
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schaffen, diese Arbeiten zu vereinfachen und das zum Stellen der einzelnen Masten erforderliche Personal zu vermindern.
Diese Ziele der Erfindung werden durch Anwendung eines aus zwei Mastschenkeln gebildeten Heibebooks, an dessen oberem Ende eine frei, schwingende Seilrolle angebracht wird, durch eine Seilwinde, die am unteren Teil des zu stellenden Mastes verschiebbar befestigt wird, einer Seilrolle, die in
ίο eine um den Mast gelegte Schlinge eingehängt wird, und ein Seil, das an der am Mast eingehängten Seilrolle befestigt wird, , über die Seilrolle am Hebebock läuft und. zurück über die eingehängte Seilrolle zur Winde geführt wird, erreicht.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird wie folgt beschrieben: ■..!.....
In der Zeichnung wird eine allgemeine perspektivische Darstellung des Stellgerätes und das Heben und Einsetzen eines Mastes in eine vorher ausgehobene Grube oder ein entsprechendes Loch gezeigt. Das Stellgerät besteht im wesentlichen aus einem Hebebock, aus einem Paar Mastschenkeln 2 und 3, welche an ihrem, oberen Ende 4 durch einen Bolzen verbunden und entgegengesetzt der Mastrichtung durch ein nicht dargestelltes Seil verankert werden. Der Hebebock wird so aufgestellt, daß er die Bedienung der am Mast befestigten Handwinde beim Anheben des Mastes nicht behindert. Zur Erhöhung ihrer Standsicherheit sind die Schenkel an ihrem unteren Ende scharf zugespitzt, damit sie in den Boden eindringen können. Um zu; verhindern, daß sie infolge des Gewichts des von ihnen getragenen Mastes zu tief in den Boden eindringen, werden die Schenkel oberhalb des verjüngten Endes mit Flanschen oder Platten 5 und 6 versehen, die. fest mit ihnen verbunden sind. Die Schenkel 2 und 3 können aus jedem geeigneten Material, z. B. Stahl, hergestellt werden. Wenn ein geringeres Gewicht der Mastschenkel erforderlich wird, können sie rohrförmig ausgebildet sein.
Es versteht sich, daß, wenn die Stellvorrichtung in der Hauptsache zum Stellen relativ leichter Masten bestimmt ist, die Schenkel 2. und 3 auis einem Material von spezifisch geringem Gewicht, so z. B. einer Aluminiumlegierung, hergestellt werden können. Wenn dagegen eine außerordentlich starre und feste Bauart erforderlich ist, können die Schenkel 2 und 3 aus mehreren getrennten, aber
5b parallel angeordneten Rohren bestehen, deren obere Enden ebenso wie ihre untere Enden jeweils durch eine Platte od. dgl. fest miteinander verbunden werden.
Das an der Seilrolle 8 befestigte Seil (oder Kette) 11 wird über die Seilrollen 7 und 8 zur Winde 12 geführt. Es wird um die mit der Handkurbel 15 verbundene Trommel geschlungen und an derselben befestigt. Durch Aufwinden des Seiles auf die Trommel wird der Abstand zwischen den beiden Seilrollen verringert und somit der Mast gehoben. Er gleitet in das vorbereitete Mastloch, welches durch eine Bohle geschützt wird. Die Seiltrommel sitzt in bekannter Weise zwischen zwei Platten I2a und 16, die durch Bolzen 17 in ihrem Abstand voneinander gesichert werden. Wie in der Abbildung ,65 gezeigt, sind die Platten auf den Mast abgestützt. Mittels geeigneter, durch die Löcher 20 geschobener Befestigungselemente werden die um den Mast gelegten Seilschlingen 13 und 14 an den Platten befestigt. Die Anordnung der Winde am Mast muß so hoch erfolgen, daß nach dem Absetzen des Mastes in das vorbereitete Loch die Winde frei vom Boden bleibt, so daß die Handkurbel noch bedient werden kann. Wenn das Gewicht des zu hebenden Mastes sehr groß ist, kann es erforderlich werden, in der Winde zwischen der Handkurbel und der Seiltrommel ein Vorgelege einzubauen. Dasselbe kann in bekannter Weise durch eine Bremse oder ein Klinkengesperre gesichert werden, um ein "Zurückschlagen des Mastes bzw. der Handkurbel zui verhindern.
In das vorbereitete Mastloch 18 wird in bekannter Weise ein Brett oder eine Bohle 19 eingesetzt, das mit einem geeigneten Stoff, z. B. Seife geschmiert werden kann, um ein leichtes und sicheres Hineingleiten des Mastes, dessen Fußende vor dem Anheben leicht über das Loch geschoben wird, zu gewährleisten, und ein Beschädigen der Wände des Loches zu verhindern.
Zum leichten und bequemen Heben und Aufstellen des Mastes sind dann nur zwei Mann erforderlich. Der eine bedient die Handkurbel und steuert das Fußende des Mastes im Verhältnis zum Mastloch, während der andere den Mast in bekannter Weise führt, so daß derselbe nicht seitwärts wegkippen kann.
Anstatt daß die Seilschlingen 13 und 14 lösbar mit den Platten I2(/ und 16 der Winde verbunden werden, können sie auch fest mit ihr verbunden sein.
Die vorstehende Darstellung beschreibt eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung, die selbstverständlich Abänderungen unterworfen werden kann, ohne daß dadurch der Sinn und der Zweck der Erfindung geändert werden. Sie wird lediglich begrenzt durch die folgenden Patentansprüche.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Maststellgerät zum Auffstellen von unhandliehen und schweren Masten in vorbereitete Löcher, gekennzeichnet dadurch, daß es aus einem aus zwei Mastschenkeln (2 und 3), die an ihrem oberen Ende (4) durch einen Bolzen verbunden sind, gebildeten Hebebock, welcher durch ein entgegengesetzt zur Richtung des Mastes (1) verlaufendes Ankerseil gesichert ist, eimer an. diesem Bolzen frei ,schwebend befestigten Seilrolle (7), einer weiteren, in eine Schlinge oberhalb des Mastschwerpunktes eingehängte 12ü Seilrolle (8), einer durch zwei lös- und verschiebbare Seilschlingen (13 und 14) am unteren Teil des Mastes befestigte Winde (12) und einem Seil (11) besteht, welches an der Seilrolle (8) am oberen Mastteil befestigt ist und über die Seilrolle (7) am oberen Ende des
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    Hebebocks und zurück über die am Mast eingehängte Seilrolle (8) zur Trommel der Seilwinde (12) läuift.
  2. 2. Maststellgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß die den Hebebock bildenden und an ihrem oberen Ende (4) durch einen Bolzen verbundenen Mastschenkel (2 und 3) zwecks sicheren Standes unten zugespitzt sind und zugleich, um ein zu tiefes Eindringen in den Boden zu verhindern, mit angeschweißten Flanschen (6 und 5), welche sich auf den Boden aufsetzen, versehen werden.
  3. 3. Maststellgerät nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß eine Winde verwendet wird, deren Handkurbel direkt auf die Seiltrommel wirkt.
  4. 4. Maststellgerät nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet dadurch, daß eine mit einem Untersetzungsgetriebe, einem Klinkengesperre und einer Bremse versehene Handwinde zur Anwendung kommt.
    Angezogene Druckschriften:
    Österreichische Patentschrift Nr. 92 173.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 509 696/182 2. 56

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