DEM0018603MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 16. Mai 1953 Bekanntgemacht am 31. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Kleine und mittlere Kugelbehälter in den üblichen Aufteilungen werden normalerweise mit
unterstützenden Hilfsgerüsten auf der Baustelle errichtet. Diese Arbeitsweise äst bei größeren Behältern,
insbesondere bei solchen in geschweißter Ausführung, unwirtschaftlich, weil ein verhältnismäßig
großer Aufwand an besonders standfesten Gerüsten erforderlich ist.
Um große Kugelbehälter im wesentlichen ohne
ίο unterstützende Hilfsgerüste aufstellen zu können,
ist schon vorgeschlagen worden, die einzelnen Ringzonen und Kalotten der Wandung bzw. deren Teilstücke
mittels eines durch den Kugelbehälter hindurchgehenden Montagemastes nacheinander in
Stellung zu bringen. Auch ist die Verwendung eines Auslegers und eines Form- und Arbeitsgerüstes
in Verbindung mit dem Montagemast bekannt.
Die Erfindung bezieht sich auf ein besonders vorteilhaftes Verfahren zur Montage eines großen
Kugelbehälters unter Verwendung der vorgenannten Hilfsmittel1. Das Verfahren nach der Erfindung
besteht darin, daß zunächst die den Stützring, an dem die Unterstützungen des fertigen Behälters
angreifen sollen, bildende Ringzone am Boden zusammengebaut, mittels des Montagemastes in
Stellung gebracht und durch einige Hilfsstützen oder die endgültigen Stützen unterstützt wird,
worauf die unter dem Stützring vorgesehenen Ringzonen und die untere Kalotte nacheinander arn
Boden zusammengesetzt, mittels des Montagemastes in Stellung gebracht und mit dem Stütz
eos I&50/39
M18603 V/37f
ring bzw. der jeweils vorhergehenden Ringzone verschweißt werden, und daß hiernach die Teilstücke
der oberhalb des Stützringes vorgesehenen Ringzonen und der oberen Kalotte außerhalb des
bereits fertiggestellten unteren Behälterteils mittels des Montagemastes mit Hilfe eines Auslegers hochgeführt
und mittels eines um den. Montagemast drehbaren und in der Höhe sowie im Durchmesser
einstellbaren Halte- und Arbeitsgerüstes in. Stellung
gebracht und in der Einbaulage gehalten und dann mit dem Stützring bzw. untereinander durch
Schweißen verbunden werden.
Mit dem Verfahren nach der Erfindung ist die Montage des Kugelbehälters in kurzer Zeit und
leicht durchführbar.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. ι die Herstellung des Stützringes und der darunter liegenden Ringe am Boden mittels eines
Arbeitsgerüstes,
Fig. 2 die Montage des Stützringes und der dar- j unter liegenden Teile des Kugelbehälters mittels
. des Mastes,
Fig. 3 eine Einzelheit und
Fig. 4 die Montage der über dem Stützring
liegenden Teile des Kugelbehälters mittels Hilfseinrichtungen des Mastes.
Der aufzustellende Kugelbehälter soll an einer Ringzone unterstützt werden. Diese Ringzone 1
wird zunächst nach Fig. 1 mit Hilfe eines teils fahrbaren1, teils festen Arbeits- bzw. Abstützungsgerüst
2 am Boden hergestellt. Sie kann je nach
Erfordernis durch Aussteifungen 3, von geeigneter
Bauart gemäß Fig. 3 gegen die vorgesehenen Angriffspunikte der Stützen zusätzlich versteift werden.
Nach Fertigstellung der Ringzone 1 wird diese durch einen Montagemast 4 in Stellung gebracht.
Dieser Montagemast 4 ist nach Fig. 2 in der Mitte des Standortes des Kugelbehälters errichtet. Er
wird an seinem oberen Ende durch Abspannseile 5 gehalten und trägt mindestens drei Lastseile bzw..
Lastzüge 6. Die von dem Mast 4 in die endgültige Lage gebrachte Ringzone 1 wird mittels einiger
Hilfsstützen 7 oder endgültiger Stützen 8 unterstützt.
Hierauf wird die Ringzone 9 des Kugelbehälters in gleicher Weise wie die Ringzone 1 am
Boden hergestellt und mittels des Montagemastes 4 unter die Ringzone 1 gehoben und an dieser zunächst
durch Heftschweißungen befestigt. Dann werden beide Ringzonen endgültig miteinander verschweißt.
Der gleiche Vorgang wiederholt sich mit allen Ringzonen und Kalotten unterhalb des Stützringes
i. ■
Der über dem Stützring 1 liegende Teil des Kugelbehälters wird in seine Einbaulage in einzelnen
Stücken mit Hilfe eines einfachen, oder doppelten Auslegers 10 gebracht, der im oberen
Teil des, Montagemastes 4 angeordnet ist. Die einzelnen Stücke werden von einem Form- und
Arbeitsgerüst 11 so lange gehalten, bis sie an den vorhergehenden Teilen durch Schweißen befestigt
sind. Das Arbeitsgerüst ist vorteilhaft SO1 ausge- :
bildet, daß es in höhenverstellbaren Drehringen 12 des Mastes drehbar gelagert ist und auf die jeweils
erforderlichen Durchmesser eingestellt werden kann.
. Nach Fertigstellung des Kugelbehälters wird der Mast mit seinen Hilfseinrichtungen wieder entfernt..
Die für ihn im Behälter unten und oben frei gelassenen Öffnungen werden dann in geeigneter
Weise verschlossen.
Claims (2)
1. Verfahren zur Montage eines großen Kugelbehälters, bei dem die einzelnen Ringzonen,
und Kalotten der Wandung bzw.. deren Teilstücke mittels eines durch den' Kugelbehälter
hindurchgehenden Montagemastes nacheinander in Stellung gebracht werden, dadurch
gekennzeichnet, daß zunächst die den Stützring (1), an dem die Unterstützungen des fertigen
Behälters angreifen sollen, bildende Ringzone am Boden zusammengebaut, mittels des
Montagemastes (4) in Stellung gebracht und ' durch einige Hilfsstützen (7) oder die end- .,
gültigen Stützen (8) unterstützt wird, worauf die unter dem Stützring (1) vorgesehenen Ringzonen
und die untere Kalotte nacheinander am Boden zusammengesetzt, mittels des Montagemastes
(4) in Stellung gebracht und mit dem Stützring (1) bzw. der jeweils vorhergehenden
Ringzone verschweißt werden, und daß hiernach die Teilstücke der oberhalb des Stützringes
(1) vorgesehenen Ringzonen und der oberen Kalotte außerhalb des bereits fertiggestellten
unteren Behälterteils mittels des Montagemastes (4) mit Hilfe eines Auslegers
, (10) .hochgeführt und mittels eines um den
Montagemast (4) drehbaren und in der Höhe sowie im Durchmesser einstellbaren Halte- und
Arbeitsgerüstes (11) in Stellung gebracht und in der Einbaulage gehalten und dann mit dem
Stützring (1) bzw. untereinander durch Schweißen verbunden werden.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Halte- und Arbeitsgerüst (11) um den Montagemast (4) drehbar und in der Höhe sowie im Durchmesser einstellbar ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 246 046, 297 583, 934, 803 566, 836 855, 857 443;
Deutsche Patentschriften Nr. 246 046, 297 583, 934, 803 566, 836 855, 857 443;
französische Patentschrift Nr. 711 894; USA.-Patentsdiriften Nr. 2 414 31.0, 2605540;
/Technische Blätter der Wayss & Freytag A. G., '
1949, S. 16.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 660/39 10.Si
Family
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