DE302005C - - Google Patents

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DE302005C
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Germany
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panes
hall
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DENDAT302005D
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/35Extraordinary methods of construction, e.g. lift-slab, jack-block
    • E04B1/355Extraordinary methods of construction, e.g. lift-slab, jack-block characterised by the tilting up of whole buildings or sections thereof, e.g. walls, portal frames
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/343Structures characterised by movable, separable, or collapsible parts, e.g. for transport
    • E04B1/344Structures characterised by movable, separable, or collapsible parts, e.g. for transport with hinged parts
    • E04B1/3441Structures characterised by movable, separable, or collapsible parts, e.g. for transport with hinged parts with articulated bar-shaped elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Aufrichten und Stützen von Hallenbindern, insbesondere für Luftschiffhallen, die aus getrennten Halbbindern mit je zwei gelenkig verbundenen, starren Scheiben, einer Wandscheibe und einer Dachscheibe, bestehen. Nach der Erfindung wird die in einem Fußgelenk drehbar gelagerte Wandscheibe samt
• der ihr angelenkten Dachscheibe zunächst
ίο durch eine Hilfwinde soweit aufgerichtet, daß die Dachscheibe sie stützt. Dann wird die Hilfwinde außer Tätigkeit gesetzt, und die beiden Scheiben werden durch ein über eine Rolle an der Wandscheibe nach der Dachscheibe geführtes Bindertragseil in die Endlage gebracht. Auf diese Art entsteht ein Tragwerk, dessen äußere, auf Zug beanspruchte Glieder aus Seilen und dessen innere, auf Druck beanspruchte Glieder aus den gelenkig verbundenen Wand- und Dachscheiben bestehen. Die Druckglieder werden durch die Zugglieder aufgerichtet gehalten und niedergelegt.
Die Erfindung ermöglicht, eine insbesondere für den Felddienst geeignete Halle ohne Hinzuziehung technisch geschulter Kräfte mit einfachen Hilfsmitteln auch von anderen Truppen als Pionieren in verhältnismäßig kurzer Zeit zu errichten und im Bedarfsfalle ebenso leicht und rasch wieder zusammenzulegen. Die Einrichtung ist hierbei so getroffen, daß die Bauteile der Halle verhältnismäßig leicht und wenig sperrig sind, so daß sie durch die Bahn oder durch Wagen ohne Schwierigkeit befördert werden können.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine nach der Erfindung gebaute Luftschiffhalle dargestellt. Fig. ι zeigt einen senkrechten Schnitt der Halle, während in Fig. 2 bis 6 die Art der Errichtung der Halle an Hand schematischer Darstellungen veranschaulicht ist.
Die Binder der in Fig. 1 dargestellten Halle bestehen aus je zwei zu beiden Seiten der Mittelachse angeordneten, gleichartig ausgebildeten Halbbindern, die jeder für sich als eingespannte Freiträger wirken. Ihre inneren Glieder sind je aus einer starren Scheibe a, der Wandscheibe, und einer gelenkig damit verbundenen, ebenfalls starren Scheibe b, der Dachscheibe, zusammengesetzt. Die Wandscheibe α ist an ihrem unteren Teil um ein festes Fußlager c drehbar, das beispielsweise auf Rammpfählen ruht. An einem Punkte oberhalb der Anschlußstelle der in der Dachneigung liegenden Dachscheibe b ist an der Wandscheibe α eine Seilrolle d befestigt, über die ein Seil e geführt ist. Das Seil ist mit einem Ende an der Stelle f im Erdboden verankert, während sein anderes Ende an einem oberen Punkt j> der Dachscheibe b angreift. Die durch die Scheiben α und b gebildeten Bauteile sind oben durch ein Seil g miteinander verbunden, um die Halle gegen etwa von innen auftretende Druckkräfte wider-.standsfähig zu machen. Der zwischen den beiden oberen Enden der geneigt liegenden Dachscheiben b etwa verbleibende offene Raum kann durch eine Abdeckung h geschlossen werden. Die Wand- und Dachflächen der Halle
werden an den inneren Teilen der Scheiben a und b befestigt.
Das Aufrichten eines Halbbinders mittels der äußeren Glieder des Tragwerks, der Seile e, ist in den Fig. 2 bis 6 veranschaulicht. Beim Niederlegen wird in ähnlicher Weise umgekehrt verfahren.
Die Halbbinder werden nach dem Einbau der Querverbindung paarweise aufgerichtet.
ίο Zunächst werden die Wandscheiben α mit den Fußlagern c liegend verbunden (Fig. 2); alsdann werden sie durch eine Behelfhebevorrichtung; beispielsweise eine auf dem Rammgerüst k gelagerte Seilwinde i, durch ein Seil i1 so weit angehoben, daß unter ihre freien Enden ein Stützbock m gestellt werden kann. Nunmehr werden die Scheiben b unter die Scheiben α geschoben und gelenkig mit ihnen verbunden. Hierauf werden die Scheiben a mittels der Seilwinde i weiter angehoben, bis sie durch die mit ihnen verbundenen Scheiben b in der Weise abgestützt sind, wie in Fig. 3 mit gestrichelten Linien gezeigt ist. Vorher sind bereits die an dem Punkte p der
Scheiben b angreifenden Seile e über die Rollen d gelegt worden ■ (Fig. 3). Nachdem das Gerüst k entfernt ist, werden die freien Enden der Seile e zweier benachbarter Halbbinder a, b mit einer Windevorrichtung 0 in Verbindung gebracht. Wird diese Windevorrichtung 0 in Tätigkeit gesetzt, während die Seile e auf den Rollen d liegen, so bringt sie die Wandscheiben a in die Standlage, wie Fig. 5 und 6 zeigen. In dieser in Fig. 5 mit gestrichelten Linien dargestellten Lage werden die Wandscheiben durch einen an den Rammpfählen befestigten FIoIm η oder durch andere Hilfsmittel abgestützt. Beim weiteren Antrieb der Windevorrichtung 0 werden die Dachscheiben b in ihre endgültige, in Fig. 5 strichpunktiert dargestellte Schräglage übergeführt. Nach Aufrichtung der Binderteile können die Seile e fest verankert werden (Fig. 1). Derselbe Vorgang vollzieht sich natürlich für beide Seiten der Halle. ,
Bei der Niederlegung der Halle wird in der umgekehrten Weise verfahren.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Aufrichten und Stützen von Hallenbindern, insbesondere für Luftschiffhallen, aus getrennten Halbbindern mit zwei gelenkig verbundenen; starren Scheiben, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandscheibe [a) um ihr Fußgelenk (c) mittels Winde (i) und Seil (i1) so weit aufgerichtet wird, bis die angelenkte Dachscheibe (b) sie abstützt, worauf beide Scheiben (a und b) nach Abnahme der Behelfhebevorrichtung durch ein über eine Rolle (d) an der Wandscheibe («) nach der Dachscheibe (δ) geführtes Bindertragseil (e) in die Endlage gebracht und darin gehalten werden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE302005C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2687102A (en) * 1952-12-06 1954-08-24 Erwin Newman Company Truss support
DE1559592B1 (de) * 1965-11-04 1970-02-19 Kurt Kalbfleisch Dachbindersystem fuer transportable Hallen
US4802314A (en) * 1987-11-24 1989-02-07 Schildge Jr Adam T Cable-stay roof for stadium or arena and method of construction of same
US5010695A (en) * 1990-01-10 1991-04-30 Schildge Jr Adam T Cable-stay roof for stadium or arena and method of construction of same

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US4802314A (en) * 1987-11-24 1989-02-07 Schildge Jr Adam T Cable-stay roof for stadium or arena and method of construction of same
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