DEM0018434MA - - Google Patents

Info

Publication number
DEM0018434MA
DEM0018434MA DEM0018434MA DE M0018434M A DEM0018434M A DE M0018434MA DE M0018434M A DEM0018434M A DE M0018434MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
small
containers
recesses
lid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 2. Mai 1953 Bekanntgemacht am 6. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter zum Bilden und Aufbewahren von Suppositorien, die sich in Richtung ihres Einführens verjüngen.
Durch die Erfindung soll ein Behälter geschaffen werden, der die Bildung des Zäpfchens unter geringem Arbeitsaufwand ermöglichen soll, der ferner das Einführen des Zäpfchens gestattet, ohne daß dieses mit der Hand berührt werden muß.
Der Behälter nach der Erfindung kennzeichnet sich daher durch einen kleinen Behälter spitzbogenförmiger Gestalt mit keilförmigem Ende aus einem verformbaren Werkstoff und durch einen spitzbogenförmigen Deckel, der unter Verdrängung der eingefüllten Masse aus Ausnehmungen des kleinen Behälters in diesen einsetzbar ist und an seiner Spitze mit einem kleinen Luftabführungsloch versehen ist. Vorteilhaft weist der Deckel in die Ausnehmungen des kleinen Behälters genau passende Verstärkungen auf. Durch diese Ausbildung ergibt sich ein einfaches und billiges Verfahren zum Füllen der Behälter, das erfindungsgemäß darin besteht, daß eine gewisse Anzahl von kleinen Behältern in auf einer ebenen Platte eingearbeiteten Bohrungen mit ihrer Oberkante abschließend eingesetzt werden und sich im Bereich der Ausnehmungen abstützen, darauf auf diese , Ebene eine medizinische Flüssigkeit gegossen und anschließend mit einem Spatel abgestrichen wird, wonach die einzelnen kleinen Behälter mit den Deckeln verschlossen werden.
609 617/37
M 18434 VIIId/30g
Da mehrere Behälter gleichzeitig gefüllt werden können, ergibt sich eine wesentliche Verminderung der Bearbeitungskosten, da außer dem Aufsetzen der Deckel keine weiteren Handhabungen, wie z. B. das Verpacken der einzelnen Zäpfchen in Stanniol oder Stanniolpapier, erforderlich sind. Das Zäpfchen ist in dem Behälter einwandfrei gegen Wärmeeinfluß und gegen Herausfallen, gesichert. Die Verwendung eines verformbaren Werkstoffes erleichtert das Einführen des Zäpfchens, das nach Entfernen des Deckels durch Zusammendrücken des kleinen Behälters aus diesem herausgedrückt werden kann, ohne mit der Hand in Berührung zu kommen.
Bei bekannten Behältern wird der Deckel im Gegensatz zur Erfindung lediglich zum Abschluß verwendet, nicht aber zugleich zur Formgebung des Zäpfchens bei der Herstellung. Demzufolge ist auch der bekannte Behälter nicht mit den erfindungsgemäßen Ausnehmungen versehen, aus denen das das Zäpfchen bildende Präparat durch den Deckel bei dessen Aufsetzen verdrängt wird.
In der Zeichnung sind bevorzugte Ausführungsformen des Behälters nach der Erfindung darge- stellt. Es zeigt
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch einen Behälter mit Deckel und dem darin enthaltenen Suppositorium,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Behälter,
Fig. 3 den Behälter im Schnitt um 900 gedreht mit Suppositorium und abgenommenem Deckel,
Fig. 4 den.Deckel im Schnitt;
Fig. 5 veranschaulicht das Füllen eines Behälters abgewandelter Form.
Fig. ι und 2 veranschaulichen einen Behälter mit Zäpfchen während der Aufbewahrung. Ein spitzbogenförmiger Behälter 3, dessen unteres Ende keilförmig ausgebildet ist, trägt am oberen Ende eine Ausnehmung. In diese Ausnehmung paßt mit seinem verstärkten Rand 5 ein ebenfalls spitzbogenförmig ausgebildeter Deckel 2, der in Fig. 4 im Schnitt besonders dargestellt ist. Behälter und Deckel bestimmen die Form des Zäpfchens.
Fig. 3 zeigt den Behälter 3, nachdem der Deckel 2 abgenommen ist. Das Zäpfchen ragt dann mit seinem spitzen Ende aus dem Behälter und kann bequem in den Schließmuskel eingeführt werden. Durch Zusammendrücken des keilförmigen Endes des Behälters 3 wird das Zäpfchen hierauf aus diesem getrieben.
Fig. s veranschaulicht das Füllen der Behälter, deren untere Teile in diesem Beispiel keilförmige Gestalt haben. Die einzelnen Behälter 3 werden in Bohrungen einer ebenen Platte 4 eingesetzt, wobei ; sie sich mit den Ausnehmungen auf diese abstützen. Der obere Rand der Behälter schließt mit der Oberfläche der Platte ab. Es wird nun eine die Zäpfchen bildende medizinische Flüssigkeit auf die Platte gebracht und mit einem Spatel abgestrichen, wobei sich die Behälter bis zum Rand füllen. Werden nun die Deckel 2 auf die Behälter 3 aufgesetzt, so wird die Flüssigkeit aus den Ausnehmungen des Behälters durch die Pumpwirkung beim Aufsetzen des Deckels in diesen gedrückt, wobei die Luft durch eine an der Spitze des Deckels vorgesehene Bohrung austreten kann. Die Volumen sind so gewählt, daß der durch Behälter und Deckel bestimmte Raum ausgefüllt wird. Danach erstarrt die Flüssigkeit, und es ist lediglich erforderlich, die gefüllten Behälter aus der Platte zu heben und in Kartons zu verpacken. ' ' ·
Die besondere Form des Behälters und des Deckels kann im Rahmen der Erfindung beliebig gewählt werden. Ebenso könnte natürlich das Füllen der einzelnen Behälter von Hand erfolgen.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Behälter zum Bilden und Aufbewahren von Suppositorien, die sich in der Richtung ihres Einführens verjüngen, gekennzeichnet durch einen kleinen Behälter (3) spitzbogenförmiger Gestalt mit keilförmigem Ende aus einem verformbaren Werkstoff und durch einen spitzbogenförmigen Deckel (2), der unter Verdrängung der eingefüllten Masse aus Ausnehmungen des kleinen Behälters in diesen einsetzbar ist und an seiner Spitze mit einem kleinen Luftabführungsloch (1) versehen ist.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (2) in die Ausnehmungen des kleinen Behälters (3) genau passende Verstärkungen (5) aufweist.
3. Verfahren zum Füllen von Behältern nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine gewisse Anzahl von kleinen Behältern (3) in auf einer Ebene eingearbeitete Bohrungen ' mit ihrer Oberkante abschließend eingesetzt werden und sich im Bereich der Ausnehmungen abstützen, darauf auf diese Ebene eine medizinische Flüssigkeit gegossen und anschließend mit einem Spatel abgestrichen wird, wonach die einzelnen kleinen Behälter (3) mit den Deckeln (2) verschlossen werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 682 877.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT343785B (de) Aufbewahrungsbehalter fur kanulen
DE2656381A1 (de) Tablett
DE1544098A1 (de) Wasserentziehendes Element und seine Herstellung
EP4268977A2 (de) Kartusche zur aufnahme und verarbeitung von baustoffen
DE3400931A1 (de) Vorrichtung zum entnehmen fluessiger substanzen aus wegwerfbehaeltern mit rueckgewinnung der entnahmevorrichtung
DE10161359B4 (de) Katzentoilette
DE959218C (de) Behaelter fuer Suppositorien
DE3015410C2 (de) Behälter zum Aufbewahren von feuchten keramischen Massen
DEM0018434MA (de)
DE29519635U1 (de) Behälter mit Öffnungslasche
CH584141A5 (de)
DE10341227B4 (de) Farbbehälter für Tattoo- oder Permanent-Make-up-Farbe und Verfahren zum Aufbringen von Tattoos oder Permanent-Make-up
DE202004010639U1 (de) Kaugummispender
AT145270B (de) Aus Papier gefertigter Behälter für Getränke.
DE626212C (de) Papiergefaess
DE948355C (de) Behaelter zur Aufnahme und zum Abstreifen von Fingerschutzhuelsen
DE202009008984U1 (de) Kaffeeportionsbehälter des Wegwerftyps
DE1967133C2 (de) Vorrichtung zum Bereiten von Getränken aus einem flüssigen Grundmedium und einem darin löslichen Zusatzmittel
DE2302471C3 (de) Verpackung für flüssige oder fließfähige Stoffe
DE3620043A1 (de) Deckel fuer einen lebensmittelbehaelter od. dgl.
DE178782C (de)
DE20011097U1 (de) Behälterstapel, insbesondere für Kosmetika
DE9203565U1 (de) Pappbehälter zum Aufnehmen von auf einer Lochplatte befindlichen Pipettenspitzen
DE498299C (de) Vorrichtung zum Handhaben von Abstreifplaettchen
DE302385C (de)