DEM0015274MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 28. August 1952 Bekanntgemacht am 7. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf einen zusammenklappbaren Transportbehälter aus Blech, bei dem
die Seitenwände und Stirnwände mit dem Boden mittels in verschiedenen Höhenlagen angeordneter
Gelenke verbunden und gegen den Boden aufeinander umklappbar sind. Sie bezweckt die Schaffung
eines verbesserten Transportbehälters, der einfach im Aufbau und bequem in der Handhabung ist und
ferner eine hohe Standfestigkeit im Gebrauchszustand aufweist.
Gemäß der Erfindung sind die aufgeklappten Seitenwände zu ihren Gelenkachsen in senkrechter
Richtung begrenzt verschiebbar und durch Abwärtsschieben mit den aufgeklappten Stirnwänden
kuppelbar. Vorzugsweise sind die Seitenwände und die Stirnwände an deren ,senkrechten Rändern mit
beim Abwärtsschieben der aufgeklappten Seitenwände bäjonettversc'hlußartig zusammenwirkenden
Kupplungsmitteln versehen. Es sind also keine besonders zu bedienenden Vorrichtungen zum Kuppein
der aufgeklappten Behälterwände erforderlich. Die senkrechte Verschiebbarkeit der Seitenwände
in aufgeklappter Stellung wird erfindungsgemäß gleichzeitig dazu nutzbar gemacht, um die aufgeklappten
Seitenwände und den Boden in einer gegenseitigen Winkelstellung zu sperren. Zu diesem
Zweck wirken die Seitenwände im Bereich ihrer unteren, als Gelenkösen ausgebildeten Ränder mit
Abwinklungen des Bodens zusammen, die zusammen mit den an den Abwinklungen fest angeordneten
Gelenkachsen die Gleitführungen für die senkrechte Verschiebung der Seitenwände dienen und
609 529/148
M 15274 XII/81 c
das Umklappen der Seitenwände nach ihnen nur in der oberen Endstellung ihres Verschiebungsweges
zulassen.
Die Anschlußgelenke für die Stirnwände können in bekannter Weise durch ineinandergreifende
Randbördel der Stirnwände und von Abwinklungen des Bodens gebildet sein, wobei die Bördelungen
das Aufklappen der Stirnwände nur bis zu deren senkrechter Stellung zulassen. An den senkrechten
ίο Rändern der Stirnwände können durch Bördelung
und Falzung in an sich bekannter Weise Hohlprofile mit Anschlagleisten für die aufgeklappten
Seitenwände gebildet sein. Durch diese Maßnahmen wird gewährleistet, daß die Stirnwände sich in der
richtigen Stellung für den Eingriff der Kupplungsmittel befinden, wenn die aufgeklappten Seitenwände
abwärts geschoben werden. Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι und 2 zeigen den aufgeklappten Behälter je in einem senkrechten Schnitt parallel zu den Sei-. tenwänden bzw. parallel z,u den Stirnwänden;
Abb. ι und 2 zeigen den aufgeklappten Behälter je in einem senkrechten Schnitt parallel zu den Sei-. tenwänden bzw. parallel z,u den Stirnwänden;
Abb. 3 ist ein waagerechter Schnitt des Behälters; Abb. 4, S und 6 zeigen den zusammengeklappten
Behälter im senkrechten Längsschnitt bzw. im senkrechten
Querschnitt bzw. in Draufsicht;
Abb. 7, 8 und 9 zeigen im größeren Maßstab Einzelheiten im senkrechten Längsschnitt bzw. im senkrechten
Querschnitt bzw. im waagerechten Schnitt; Abb. 10 und 11 zeigen in einem senkrechten
Längsschnitt die Anbringung eines Deckels auf dem aufgeklappten bzw. auf dem zusammengeklappten
Behälter;
Abb. 12 zeigt Einzelheiten der Deckelverriegelung in Draufsicht.
Der eigentliche Behälter setzt sich zusammen aus dem Boden 1, den beiden Stirnwänden 5 und den
beiden Seitenwänden 8.
Der Boden 1 ist mit aufwärts gerichteten Abwinklungen
2 und 7 versehen. Die stirnseitigen Abwinklungen 2 weisen an den Rändern Bördel 3
auf, mit denen Bördel 4 an den unteren Rändern der Stirnwände 5 scharnierartig zusammenwirken.
Die Randbördel 3 und 4 der Abwinklungen 2 und der Stirnwände 5 sind so gestaltet, daß sie das Aufklappen
der Stirnwände nur bis zu ihrer senkrechten Stellung zulassen.
Die Seitenwände 8 sind mit unteren Randbördelungen 9 um je eine parallel zur Bodenabwinklung
7 sich erstreckende Achse 10 schwenkbar. Die Schwenkachsen 10 für die beiden Seitenwände 8
sind in verschiedenen Höhenlagen angeordnet. Die Randbördelungen 9 der Seitenwände 8 sind so gestaltet,
daß die Seitenwände in der aufgeklappten Stellung in gewissen Grenzen senkrecht verschoben
werden können. Dabei wirken die Abwinklungen 7 des Bodens 1 zusammen mit den Gelenkächsen 10
als Gleitführungen für die Verschiebungsbewegung der Seitenwände, so daß die Seitenwände nur in der
oberen Endstellung ihres .Verschiebungsweges 13 (Abb. 8) nach innen umgeklappt werden können.
Die Stirnwände 5 sind an den, senkrechten Rändern durch Hohlprofile 12 versteift, die durch
Bördelung gebildet sind. An diesen Hohlprofilen sind durch Falzung gebildete Anschlagleisten 11
für die Seitenwände 8 angeordnet. Die senkrechten Ränder der Seitenwände 8 . sind nach innen abgewinkelt.
Die Abwinklunigen. 15 der Seitenwände 8
tragen in der Nähe der oberen Enden, abwärts gerichtete Haken 14, die durch Aufklappen der
Seitenwände in Ausschnitte 16 der Hohlprofile 12
der vorher aufgeklappten Stirnwände S eingeführt und dann durch Abwärtsschieben der Seitenwände
bajonettverschlußartig mit den zu den Stirnwänden S parallelen Wänden der Hohlprofile 12 in
Eingriff gebracht werden können.
An den oberen Rändern der Stirnwände 5 und der Seitenwände 8 sjnd durch Falzung gebildete
Hohlprofile 6 zur Versteifung der Wände vorgesehen.
In den Abb. 10, 11. und 12 ist die Ausbildung und
Befestigung eines Deckels 17 sowohl auf dem aufgeklappten als auch auf dem zusammengeklappten
Behälter dargestellt. Der Deckel 17 ist als Kappe ausgebildet. An der einen stirnseitigen Umfangswand
der Kappe sind Haken 18 befestigt, die bei aufgeklapptem Behälter in entsprechende Löcher
19 der betreffenden Stirnwand 5 und bei zusammengeklapptem Behälter in Löcher 20 der
Bodenabwünklungen 2 eingreifen. An der den Haken 19 gegenüberliegenden stirnseitigen. Umfangswand
des kappenförmigen Deckels 17 sind zwei Sperriegel 24 angeordnet, die beweglich
durch Schlitze 28 der Umfangswand hindurchgreifen und in der Sperrstellung mit Schlitzen 25 bzw.
27 der betreffenden Stirnwand 5 bzw. der Bodenabwinklung 2 zusammenwirken. Die Sperriegel 24
werden von einem Schieber 21 getragen, der an der Innenseite des Deckels 17 in einer Gleitführung 22
und in einem Schlitz 23 gelagert ist. Der Schieber 21 weist am inneren Ende einen Anschlag 32 auf,
der in einen Ausschnitt 33 des die Gleitführung 22 bildenden Bleches hineinragt und die Bewegungsstrecke des Schiebers begrenzt. An der die Sperrriegel
24 durchlassenden Umfangswand des kappenförmigen Deckels ist eine öse 30 angeordnet, die
durch einen Schlitz 29 des die Sperriegel mit dem Schieber 21 verbindenden Teils hindurchragt und
zur Aufnahme eines Vorhängeschlosses oder einer anderen Sicherungsvorrichtung, z. B. einer Drahtplombe,
dient. Die Öse 30 wird durch ein an dem Schieber angeordnetes Blech 31 abgedeckt.
Zum Aufbringen des Deckels werden zunächst die Haken 18 bei schräg gestelltem Deckel in die
entsprechenden Öffnungen 19 bzw. 20 eingeführt. Dann wird die die Sperriegel 24 durchlassende Umfangswand
des Deckels bei zurückgezogenen Sperrriegeln über den Behälter gestülpt, und es werden
mittels des Schiebers 21 die Sperriegel gegen den Behälter bis zum Eingriff in die Schlitze 25 bzw.
27 vorgeschoben. Schließlich werden die Sperriegel 120. 24 mittels eines in die Öse 30 einzuführenden Vorhängeschlosses
od. dgl, gesichert.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Zusammenklappbarer Transportbehälter aus Blech, bei dem die Seitenwände und Stirn-529/148M 15274 XH/81 cwände mit dem Boden mittels in verschiedenen Höhenlagen angeordneter Gelenke verbunden und gegen den Boden aufeinander umklappbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgeklappten Seitenwände (8) zu ihren Gelenkachsen (io) in senkrechter Richtung begrenzt verschiebbar und durch Abwärtsschieben mit den aufgeklappten Stirnwänden (5) kuppelbar sind.
- 2. Transportbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (8) und die Stirnwände (5) an deren senkrechten Rändern mit beim Abwärtsschieben der aufgeklappten Seitenwände (8) bajonettverschlußartig zusammenwirkenden Kupplungsmitteln (14, 16) versehen sind.
- 3. Transportbehälter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (8) im Bereich ihrer unteren, als Gelenkösen (9) ausgebildeten Ränder mit Abwinklungen (7) des Bodens (1) zusammenwirken, die zusammen mit den an den Abwinklungen (7) fest angeordneten Gelenkachsen (10) als Gleitführungen für die senkrechte Verschiebung der Seitenwände (8) dienen und das Umklappen der Seitenwände (8) nach innen nur in der oberen Endstellung ihres Verschiebungsweges zulassen.
- 4. Transportbehälter nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußgelenke für die Stirnwände (5) mittels ineinandergreifender Randbördel (4 bzw. 3) von Stirnwänden (5) und Abwinklungen (2) des Bodens (1) gebildet sind, wobei die "Bördelungen (3, 4) das Aufklappen der Stirnwände (13) nur bis zu deren senkrechten Stellung zulassen.
- 5. Transportbehälter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den senkrechten Rändern der Stirnwände (5) durch Bördielung und Falzung Hohlprofile (12) mit Anschlagleisten (11) für die aufgeklappten Seitenwände (8) gebildet" sind.Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 809646, 377 453; schweizerische Patentschriften Nr. 129 751,
208;belgische Patentschrift Nr. 503932;
französische Patentschrift Nr. 456 478.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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