DEF0012221MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 30. Juni 1953 Bekanntgemacht am 12. Januar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft einen zusammenlegbaren, rechteckigen Versandbehälter aus Blech mit gelenkig
miteinander verbundenen Wänden.
Derartige zusammenlegbare Versandbehälter sind bereits seit längerer Zeit bekannt. So ist beispielsweise
vorgeschlagen worden, die Seitenwände, den Boden und den Deckel dieser Behälter mittels
durchgehender Scharniere miteinander zu verbinden, so daß je zwei benachbarte Seitenwände,
ίο wie die benachbarten Seiten eines Parallelogrammes, gegeneinander schwenkbar und der
Boden sowie der Deckel gegen eine der Seitenwände klappbar sind. Ein in dieser Weise zusammenlegbarer
Behälter weist jedoch in zusammengeklapptem Zustand noch eine verhältnismäßig große, nämlich eine der Summe von Seitenlänge
und Breite des Behälters entsprechende Länge auf. Um derartige, ausladende Abmessungen zu vermeiden,
ist weiter vorgeschlagen worden, die Seitenteile nicht aneinander, sondern lediglich an
dem Boden des Behälters anzulenken, so daß die Seitenteile zum Aufklappen des Behälters lediglich
in ihre senkrechte Stellung zu schwenken und ihre freien Kanten durch besondere Mittel miteinander
zu verbinden sind. Der Deckel des Behälters ist bei einer solchen Ausführungsform z\veckmäßig an
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einer der freien Oberkanten der Seitenteile quer zu dieser Oberkante verschiebbar angelenkt, damit er
auch beim Zusammenklappen des Behälters mit dem Boden zur Deckung .zu bringen ist. Diese Anlenkung
der Seitenteile an dem Boden des Behälters ist jedoch insofern nachteilig, als der aufgeklappte
Behälter nur eine verhältnismäßig geringe Steifigkeit aufweist und sich leicht verwindet.
Um nun eine bessere Steifheit derartiger Behälter
ίο zu erzielen, wurde ein solcher zusammenklappbarer
Behälter mit einem besonderen, ebenfalls zusammenklappbaren Gestellrahmen versehen, in den
die miteinander mittels Scharniere od. dgl. befestigten Seiten- und Bodenteile eingelegt werden.
Obgleich ein in dieser Weise ausgebildeter Behälter tatsächlich die erforderliche Steifheit auf-,
weist, ist er doch verhältnismäßig undicht, so daß sich eventuelle Witterungseinflüsse schädlich auf
die im Behälter befindliche Ware auswirken können.
Schließlich ist noch eine weitere Ausführungsform eines zusammenlegbaren Behälters bekanntgeworden,
der einen Boden aufweist, an dessen Außenkanten Zargen verschiedener Höhe vorgesehen
sind. An den Oberkanten dieser Zargen des Bodens sind die Seitenteile des Behälters so angelenkt,
daß sie nacheinander gegen den Boden geklappt werden können. Der dagegen lose angeordnete
Deckel wird sowohl bei aufgeklapptem als auch zusammengelegtem Behälter von oben auf die
Seitenteile aufgelegt und durch besondere Mittel mit diesen verbunden. Der Nachteil dieser Ausführungsform
besteht vor allem darin, daß an den Außenkanten der Seitenteile besondere Profilleisten
vorgesehen sein müssen, um dem Behälter so die notwendige Steifigkeit zu verleihen. Damit aber
wird das Gewicht des Behälters unnötig vergrößert und die Herstellung des Behälters wesentlich
teurer.
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugründe,
einen zusammenlegbaren Versandbehälter zu schaffen, bei dem nicht nur die oben angegebenen
Nachteile bekannter Ausführungsformen vermieden sind und der in zusammengelegtem Zustand
nur einen geringen Raumbedarf hat, sondern bei dem vor allem auch alle Teile aneinanderhängen,
so daß kein Teil verlorengehen kann.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß eine Längswand des Behälters eine drei ihrer Kanten
umlaufende Zarge aufweist, an der der an drei Kanten mit einer Zarge versehene Deckel und zwei
mindestens an ihren Unterkanten mit einer Zarge versehene Stirnwände angelenkt sind, wobei an der
zargenlosen Kante der .Längswand der bei aufgerichtetem Behälter auf den Zargen der Stirnwände
aufliegende Boden und an diesem die zweite Längswand angelenkt sind und Mittel zur lösbaren
Verriegelung der Stirnwände mit dem Boden und mit der zweiten Längswand vorgesehen sind.
Dadurch wird es ermöglicht, daß nach dem Lösen der Verriegelungen zunächst der Boden und
die an ihm angelenkte Längswand und darauf die Stirnwände in den mittels der mit der Zarge versehenen
Längswand gebildeten flachen Kasten einklappbar sind, der von dem mittels seiner Zarge
alle in den Kasten eingeklappten Teile umfassenden Deckel bedeckt wird.
Wenn der Boden breiter ist als- die Höhe der
Längswand, auf die der Boden geklappt wird, dann wird der Böden parallel zu seiner Anlenkachse mit
einem vorzugsweise in seiner Längsmitte angeordneten Gelenk versehen, so daß die mittels des
Gelenkes miteinander verbundenen Teile des Bodens und die an diesem angelenkte Längswand leporelloartig
zusammenlegbar sind.
Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles
an Hand der Zeichnung hervor. Es zeigen
Fig. ι bis 3 schaubildliche Darstellungen des aufgerichteten
bzw. teilweise zusammengelegten bzw. vollständig zusammengelegten Behälters,
Fig. 4 einen Querschnitt durch den aufgerichteten Behälter,
Fig. 5 einen Querschnitt durch den teilweise zusammengelegten Behälter, wie ihn Fig. 2 schaubildlich
zeigt,
Fig. 6 einen Schnitt durch den vollständig zusammengelegten Behälter, wie ihn Fig. 3 schaubildlich
zeigt,
Fig. 7 die Verbindung einer Stirnwand mit einer Längswand, go
Fig. 8 die Verriegelung einer Stirnwand mit einer Längswand,
Fig. 9 das Schaubild eines Teiles des Bodens des Behälters mit einem Riegel zur Verriegelung
des Bodens mit einer Stirnwand und
Fig. 10 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf einen Teil des Bodens und einer Stirnwand mit der
Verriegelung. ' '
Eine Längswand 1 des Behälters weist eine auf drei Seiten umlaufende Zarge I0, I6, ic auf. An dem
Zargenteil I6 ist in an sich bekannter Weise mittels Scharniere 3 der Deckel 2 angelenkt. An den
Zargenteilen ia und ic sind die Stirnwände 4
mittels Scharniere 5 angelenkt. Letztere weisen mindestens an ihrer Unterkante eine Zarge 6 auf.
An der zargenlosen Kante der Längswand 1 ist der Boden 7 mittels Scharniere 8 angelenkt, der bei aufgerichtetem
Behälter auf den Zargen 6 der Stirnwände 4 aufliegt. An dem Boden 7 ist mittels
Scharniere 9 die zweite Längswand 10 angelenkt.
Die Stirnwändet4 weisen, wie insbesondere aus
Fig. 7 hervorgeht, an ihren der Längswand 10 benachbarten Kanten einen U-förmigen Falz 11 auf,
in den eine nach außen gerichtete Abwinkelung 12 der entsprechenden Kante der angelenkten Längs-
\vand 10 einsteckbar ist. Auf diese Weise sind die Stirnwände 4 mit der Längswand 10 bei aufgestelltem
Behälter verstrebt. Zusätzlich ist, wie insbesondere aus Fig. 8 hervorgeht, eine Verriegelung
in Form einer abgewinkelten Feder 13 vorgesehen, die außen an jeder Stirnwand 4, beispielsweise mittels Niete, befestigt ist und durch
einen Schlitz 15 der Stirnwand 4 in das Innere des Behälters hineinreicht, wo ihr Ende 13' so abgewinkelt
ist, daß es sich vor die Längswand 10 legt.
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Die Verbindung der Längswand ίο mit den Stirnwänden
4 kann gelöst werden, indem die Federn 13 durch den Schlitz 15 nach außen gedrückt werden.
Wenn die Abmessungen des Behälters so sind, daß die Breite des Bodens 7 größer ist als die
Höhe der Längswand 1, dann wird der Boden mit einem parallel zur Achse seiner Scharniere 8, vorzugsweise
in seiner Längsmitte verlaufenden weiteren Gelenk 16 versehen, damit die dadurch gebildeten
Teile 7' und 7" des Bodens und die an ihn angelenkte Längswand 10, wie in Fig. 2 und 5 dargestellt,
zusammengelegt werden können. Besonders in diesem Falle ist es zweckmäßig, daß wenigstens
ein Teil des Bodens, beispielsweise der Teil 7", mit den Stirnwänden 4 verriegelt wird.
Dies kann beispielsweise erfolgen mittels eines mittels einer Lasche 17 am Bodenteil 7" angelenkten,
mit einem Handgriff 18' versehenen Riegels 18, der durch einen zweckmäßig schräg angeordneten
Schlitz 19 der benachbarten Stirnwand 4 hindurchgesteckt werden kann.
Wie insbesondere aus den Fig. 2, 3, 5 und 6 hervorgeht, können die zusammengelegten Teile alle in
den durch die Längswand 1 und ihre Zarge ia, ib, ic
gebildeten flachen Kasten eingelegt werden, der mittels des Deckels 2 mit seiner alles umfassenden
Zarge 2a, 2b, 2C geschlossen werden kann.
Es ist gleichgültig, ob die Gelenke durch mehrere Scharniere oder durch ein durchgehendes Scharnier
oder in anderer Weise gebildet werden.
Selbstverständlich sind an dem Deckel 2 und an der Längswand 10 Verschluß teile 20, 21, beispielsweise
die Teile eines Hebelverschlusses vorgesehen, und außerdem hat der Versandbehälter zweckmäßig
an seinen Stirnseiten umklappbare Handgriffe 22.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Zusammenlegbarer, rechteckiger Behälteraus Blech mit gelenkig miteinander verbundenen Wänden, dadurch gekennzeichnet, daß eine Längswand (1) eine drei ihrer Kanten umlaufende Zarge (i?, ib, ic) aufweist, an der der an drei Kanten mit einer Zarge (2((, 2b, 2'c) versehene Deckel (2) und zwei mindestens an ihren Unterkanten mit einer Zarge (6) versehene Stirnwände (4) angelenkt sind, wobei an der zargenlosen Kante der Längswand (1) der bei aufgerichtetem Behälter auf den Zargen (6) der Stirnwände (4) aufliegende Boden (7) und an diesem die zweite Längswand (10) angelenkt ist und Mittel (18, 13) zur lösbaren Verriegelung der Stirnwände (4) mit dem Boden (7) und mit der zweiten Längswand (10) vorgesehen sind, wobei nach Lösen der Verriegelungen (18, 13) zunächst der Boden (7) und die an ihn angelenkte Längswand (10) und darauf die Stirnwände (4) in den mittels der mit der Zarge (ia, iö, ic) versehenen Längswand (1) gebildeten flachen Kasten einklappbar sind, der von dem mittels der Zarge (2a, 2b, 2C) alle in den Kasten eingeklappten Teile umfassenden Deckel (2) bedeckt wird.
- 2. Versandbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (7) parallel zur Achse seines. Scharniers (8) ein Gelenk (16) aufweist und die mittels des Gelenkes miteinander verbundenen Teile (7', 7") des Bodens (7) und die an diesen angelenkte Längswand (10) leporelloartig zusammenlegbar sind.
- 3. Versandbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk (16) in dem Boden (7) in dessen Längsmitte angeordnet ist.Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 206 240, 438 606; britische Patentschrift Nr. 645 459;
französische Patentschrift Nr. 1 009219;
französische Zusatzpatentschriften Nr. 23 170, 516515· .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509 628/329 1.56
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