DEM0005756MA - Blasversatzmaschine - Google Patents

Blasversatzmaschine

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DEM0005756MA
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pressure
blow
cellular wheel
machine according
belt
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Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
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Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
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Description

BlasvereatEmaschine.
BlaBVersatzmaschinen dienen dazu, im Untertagebergwerk den Bergeversatz mittels Luftdruck in die AuffOllstellen zu schleudern. Sie bestehen im wesentlichen aus einem im Maschinengehäuee umlaufenden, beispw. zylindrischen Zellenrad, dessen jeweils oben be- flndliche Zellen mit Versatz beschickt werden, während der durch Drehung des Rades nach unten gelangte und in Fallbewegung befindliche Versatz aus den dann unten angekommenen Zellen durch die auf einer Stirnseite eintretende Preßluft in den auf der entgegengesetzten Seite befindlichen Austrittsstutzen geschleudert und von dort durch Hohr- oder Schlauchleitungen der Versatzstelle zugeführt wird. Derartige Maschinen sind infolge der Bewältigung grösserer Vereatzraengen in kürzerer Zeit durch die damit erreichte größere Versatzdichte und infolge leichterer und restloser AuffUllmögllchkeIt von großem Nutzen und haben sich gut bewährt. Bei die- sen Maschinen bedarf der luftdichte Abschluß des umlaufenden Zellenrades gegenüber dem dieses umschließenden stillstehenden Gehäuses besonderer Beachtung, weil an dieser Stelle infolge des unvermeidbaren Verschleißens nach längerer Betriebezeit Luftdurchtrittslüclten entstehen, die an sich zwar nur sehr klein sind, aber Ira- merhin empfindliche Preßluftverluste zur Folge haben können. Zur Bewältigung dieser empfindlichen Stelle der Maschine ist im deutschen Patent 560 338 des Antragstellers anstelle des Zellenrades eine Trommel angeordnet, deren einzelne Kammern am Umfang durch ein mit der Trommel umlaufendes Band aus gut schmiegsamem Stoff, z.B. Gummi, geschlossen und abgedichtet werden. Beispielsweise ist ein einziges endloses Band vorgesehen, welches die Trommel bis auf die Einfüllöffnung umgibt und über je zwei zu beiden Seiten der
Trommel
Trommel angeordnete Rollen geführt ist, wobei die TrommelStirnwände mitsamt den daran angeschlossenen Bauteilen feststehen und gegenüber der Trommel abgedichtet werden oder aber mitumlaufen und dann nicht abgedichtet zu werden brauchen. Die in dieser Anordnung mit einem einzigen endlos umlaufenden Band als Trommelmantel ausgerüstete Maschine entsprach jedoch nicht ganz den Erwartungen, weil nach einiger Betriebszeit wahrscheinlich infolge des Schlupfes und von Zerrungen das Geradelaufen des Gummibandes auf der Trommel und den Fuhrungeroilen Schwierigkeiten machte und während des Laufes der Maschine die sum Spannen des umlaufenden Bandes vorgesehenen Vorrichtungen dauernd betätigt werden mußten, um das Wandern des Bandes zu verhindern.
Die vorliegende Erfindung ist eine Weiterbildung der Bauart nach dem genannten Patent und betrifft ebenfalls eine Blasversatzmaschine mit einer umlaufenden, Kammern enthaltenden Trommel und mit einem die Trommel bis auf die Einfüllöffnung umgebenden und abdichtenden endlos umlaufenden Band aus schmiegsamem Stoff wie z.B. Gummi, wobei das Band durch die drehende Bewegung mitgenommen wird. Jedoch ist zur Vermeidung der vorstehend geschilderten Nachteile die Anordnung so getroffen, daß das den Trommel- bzw. Zellenradmantel bSflende endlose Band vö-llig spannungsfrei umläuft. Zu diesem Zweck wird das Band nicht mehr wie bisher durch Spannen in seiner Längsrichtung zum Anliegen auf den Trommelumfang gebracht, sondern der Dichtungsdruck zwischen Trommel und Band wird durch zusätzlich angeordnete Druckketten erzeugt, welche über bspw. je zwei zu beiden Seiten der Trommel angebrachte, teilweise verstellbare Kettenführungsräder endlos umlaufen und bogenförmig ausgebildete Druckplatten tragen, die das zwischen diesen und dem Trommelumfang befindliche schmiegsame Flachband gegen den abzudichtenden Trommelumfangsteil andrücken. Während das auf seinem übrigen Teil lose auf den Druckkitten aufliegende bzw. unten frei durch· hängende Band selbst nicht gespannt ist, wird der zum Anpressen der Druckplatten erforderliche Druck durch Spannen der Druckketten bspw. durch Verstellen der Kettenführungsräder herbeigeführt, wodurch gleichzeitig dann auch die Umlaufbewegung der Trommel über den umschlingenden Teil des Bandes auf die Druckkette erfolgt.
Hierdurch ist der ^ichtungsdruck zwischen Zellenrad und Mantel nicht mehr von der Bandspannung abhängig, so-ndern von der
Druckka11 en sρannung,
Druckketten spannung, die durch die Höhe des Anpreßdruckes bestimmt wird.
Bei Anwendung einer genügend großen Druckkettenspannung kann nunmehr das Wandern des umlaufenden Bandes mit Sicherheit Yermieden werden.
Die zweckmäßigste Bauart nach der Erfindung ergibt sich bei Verwendung von mehreren beispw. drei Druckketten, die nebeneinander der Länge des Zellenrades entsprechend verteilt angeordnet sind, wobei an die Druckketten durchgehende über die ganze Bandbreite reichende Druckplatten angelenkt sind. Die Druckplatten sind zweckmäßig lösbar mit den Druckketten verbunden.
Die entsprechend dem Trommelumfang bogenförmige Ausbildung der Druckplatten gewährleistet ein sattes Aufliegen des Bandes auf dem abzudlchtenden Teil des Trommelumfanges und dadurch eine schlupffreie Mitnahme des Bandes. Da Heiativbewegungen zwischen Zellenrad und Band vermieden werden, können Verschleiß und Druckluftverluste an dieser bisher empfinglluchsten Stelle der Maschine in geringen Grenzen gehalten werden.
Ee genügt aber nicht, nur an dieser Stelle der Maschine für einen Verschleiß- und druckluftverlustfreien Lauf zu sorgen. Von ebensogroßer Wichtigkeit ist auch die einwandfreie Abdichtung zwischen Zellenradstirnseiten und den stillstehenden Stirnseitendeckeln. Bei der Ausführung gemäß der Erfindung sind beide Stirnseitendeckel mittels einer gemeinsamen Spannvorrichtung achsial nachstellbar. Dadurch können bei auftretendem tferschleiß die Stirnseitendeckel mittels der Spannvorrichtung und entsprechend dem erforderlichen Dichtungsdruck an das Zellenrad angedrückt werden. Damit bei dieser Maßnahme die Luftzuführungsleitung und die Blasleitung, die jeweils mit dem zugehörigen Stirnseitendekkel verbunden sind, nicht mitverstellt zu werden brauchen, sind diese mittels elastischer, nachgiebiger Hohrteile an die Deckel angeschlossen.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der Blasversatzmaschine nach der Erfindung.
Abb. 1 zeigt einen Längsschnitt durch die Maschine von der Seite gesehen,
Abb. 2
Abb. 2 einen Querschnitt,
Abb, 3 zeigt einen Längsschnitt von oben gesehen.
Abb. 4 zeigt eine Vorderansicht von der Blasleitung aus gesehen.
Das Zellenrad 1 mit Welle 2 der Blasversatzmaschine ist im wesentlichen bis auf den Einfülltrichter 3 von dem endlosen Band umgeben, welches durch endlose Uruckketten 5 und durch an diese angllenkte Druckplatten 6 an den Zellenradumfang im Umschlingungsbereich angedrückt wird.
Die Druckplatten 6 sind entsprechend dem Zellenradumfang kreisbogenförmig ausgebildet, wodurch ein sattes Aufliegen der Druckplatten auf dem Bande im Umschlingungsbereich bewirkt wird.
Die Druckketten 5 laufen über verzahnte Führungsrollen 7 und Über ebenfalls verzahnte Spannrollen 8, an denen je eine Spannvorrichtung 9 angebracht ist. Das endlose Band legt sich spannungsfrei oberhalb der Kettenführungsrollen durch sein Eigengewicht auf die Druckplatten der Druckkette auf und hängt nach unten durch, ohne dabei die Spannrollen bzw. den betreffenden Druckkettenteil zu berühren.
Der stillstehende, achsial verschiebbare, antriebsseitige Stirnseitendeckel 10, der in den üruckringen 11 und 12 zentriert und konzentrisch zur Zellenradwelle gelagert ist, hat in seinem unteren Teil eine Aussparung 13 und einen düsenförmig ausgebildeten Halsansatz für den Anschluß des B1asiuftzuführungsrohres 14, welches über ein elastisches Zwischenstück 15 an den haisjtrtigen Ansatz des Stimeeitendeckels angeschlossen ist.
Durch die Verwendung eines elastischen Zwischenstückes kann die Blasluftzufnihrungsleitung beim Nachstellen des Stirnseitende ekele in ihrer Lage verbleiben, braucht also nicht mitverschoben zu werden, da das nachgiebige Zwischenstück sich entsprechend verlängert.
Der Blasstrom durchströmt in ae^sialer Richtung die Zellenradtaschen, wenn diese mit der Aussparung 13 und dem BlasTohransatz des gegenüberliegenden Stirnseitendeckels 16 in Verbindung
stehen. Dieser stillstehende, aehmal verschiebbare Seitendeckel ist ebenfalls in Druckringen 17 und 18 zentrisch zur Zellenradwelle gelagert und mittels eines nachgiebigen Zwischenstückes 19 mit der B-Iasleitung verbunden, die ihrerseits über ein Anschluß-
stück
stück 20 lösbar mit einem Teil des Maschinengehäuses 21 verbunden ist.
Zur Erreichung einer guten Dichtung von Stirnseitendeckeln und den betreffenden Zellenradteilen sind die Deckel achsial verschiebbar angeordnet, wobei der gewünschte Druck durch eine Nachstellvorrichtung herbeigeführt wird. Diese besteht aus den beiderseits angeordneten Traversen 22 mit Verbindungsschraubenbolzen 23, der Drucktraverse 24, den Stehbolzen 25 sowie der Druckschraube 26, mit welcher der erforderliche Dichtungsdruck eingestellt werden kann.
Die in das Maschinengehäuse mit Zentrieransatz eingesetzten Gehäusedeckel 27 bilden mit Lagerdeckel 28 die Lagerträger für die Zellenradverlagerung 29. Die zylindrischen Hohlräume am äußeren Zellenraddurchmesser zwischen Maschinengehäuse und Stirnseitendeckein sind mit einer Dichtimgspackung 30 ausgefüllt, die mittele der Druckringe 11 und Druckschrauben 31 an die Zellenrad-Stirnseiten angedrückt wird, so daß an diesen Stellen der Ilaschine ein luftdichter Abschluß besteht. Die gleiche Abdichtung ist auch am inneren Zellenraddurchmesser vorhanden. An dieser Stelle verhindert die Dichtungspackung 32, die über Druckringe 12 und nicht dargestellte Druckschrauben an dae Zellenrad angepreßt wird, Undichtigkeiten und damit Druckluftverluste. Die ganze Maschine ruht auf Kufen 33. Wird das Zellenrad in Drehung versetzt, so nimmt es den unter Einwirkung der angespannten Druckketten fest angedrückten Bandmantel mit, ohne daß eine Relativbewegung zwischen beiden Teilen stattfindet.
Patentansprüche

Claims (8)

Patentansprüche.
1. Blasversatzmaschine, deren Zellenradmantel aus einem das Zellenrad bis auf die Einfüllöffnung dichtend umschließenden, mit der Zellenradbewegung umlaufenden endlosen gut schmiegsamen Band (bspw. aus G-ummi) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere endlose, über gezahnte Fiihrungs- (7) und Spannrollen (8) laufende Druckkette(n) (5) das Band (4) auf dem abzudichtenden Umschlingeungsbogen des Zellenrades (I) umfaßt (umfassen) und andrückt (andrücken).
2. Blasversatzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß drei Druckketten nebeneinander der Länge des Zellenrades entsprechend verteilt angeordnet sind.
3 ο Blasversatzmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Druckkette(n) (5) Druckplatten (6) von etwa Kettengliedlänge angelenkt wind, die sich durchgehend über die ganze Bandbreite erstrecken.
4. Blasversatzmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatten (6) auf der dem Zellenradumfang zugekehrten Seite angepaßt kreisbogenförmig gestaltet sind, um ein sattes Anliegen des B mdes (4) auf dem Zellenradumfang bzw. auf dem für die Abdichtung in Frage kommenden Umschlingungsbogen zu bewirken.
5. Blasversatzmaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das endlose Band (4) oberhalb der Kettenführungsrollen (7) spannungsfrei und nur unter Einwirkung seines Eigengewichtes auf den 'druckplatten (6) der Druckkette (5) aufliegt und nach unten durchhängt, ohne dabei die Spannrollen (8) zu berühren.
6. Blasversatzmaschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ziiecks Abdichtung beide stillstehenden Stirnseitendeckel (10 u. 16} des Zellenrades (l) mittels einer gemeinsamen Spannvorrichtung (22,23,26) ae&sial verschiebbar und nachstellbar sind.
7. Blasversatzmaschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Blasluftzufulirungsrohr (14) und dem haisariigen Ansatz des Stirnseitendeckels (10) ein elastisches Zwischenstück (15) angeordnet ist«
8. Blasversatzraaschine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zviisehen dem Blasleitungsanschlustück (20) und dem Austrittsstutzen ein nachgiebiges Zwischenstück (19) vorgesehen ist.

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