DEM0005446MA - Bandförderer, insbesondere für Langstreckenbandförderanlagen - Google Patents

Bandförderer, insbesondere für Langstreckenbandförderanlagen

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DEM0005446MA
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DE
Germany
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exp
conveyor
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Expired
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English (en)
Inventor
Wilhelm Ries
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BWS Technologie GmbH
Original Assignee
Maschinenfabrik Buckau R Wolf AG
Publication date

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Description

Es ist bekannt, zur Abförderung der in einem Tagebau gewonnenen Massen, zum Anschütten von Dämmen und Halden Langstreckenbandförderer zu verwenden. Da die Massen oft über kilometerlange Entfernungen gefördert werden müssen, hat man die Förderstrecke in einzelne Bandförderer unterteilt, die hintereinander geschaltet, einander zufördern. Die Langstreckenbandförderung scheint besondere Bedeutung bei der Erschliessung und dem Betrieb sogenannter Tieftagebaue zu gewinnen.
Es ist hierbei erforderlich, die Bandförderer möglichst einfach und mit geringem Werkstoffaufwand zu bauen. Die bekannten Plattenbandförderer sind wegen ihres grossen Gewichts und ihrer vielen, dem Verschleiß unterliegenden Teilen für eine Langstreckenbandförderung über grosse Entfernungen nicht geeignet.
Die einzelnen Bandförderer müssen leicht beweglich sein, um sich stets den wechselnden Geländeverhältnissen zufolge des fortschreitenden Abbaues und der fortschreitenden Anschüttstelle anpassen zu können. Andererseits verbietet sich auch eine grosse Förderlänge der einzelnen Bandförderer, da aus Gründen der Gewichtsersparnis eine gewisse Spannweite zwischen den Unterstützungspunkten nicht überschritten werden darf; diese praktisch mögliche Spannweite liegt etwa bei 50 m. Unter Hinzufügung von freitragenden, gegebenenfalls heb- und senkbaren Enden können Bandförderer von einer Höchstlänge von etwa 80 bis 100 m verwendet werden, wobei jeder Bandförderer mit einem besonderen Antrieb und mit Umkehr- und Spannrollen ver- sehen sein muss. Dies erfordert bei grossen Förderstrecken eine grosse Anzahl von Antrieben mit der dazugehörigen Stromzuführung, was eine derartige Langstreckenbandförderung erheblich verteuert. Ausserdem sind die vielen Überladestellen im Betrieb unerwünscht, weil sie häufig zu Störungen Anlass geben. Es ist also erwünscht, die Zahl der Übergabestellen zu verringern.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft einen Bandförderer, der insbesondere in einer aus mehreren, hintereinander angeordneten ortsveränderlichen Bandförderer bestehenden Langstreckenbandförderanlage Verwendung finden kann und besteht darin, daß die einzelnen Bandförderergestelle unterteilt sind, die einzelnen Gestellteile kreuzgelenkartig verbunden sind und jedem Gelenk ein Unterstützungsfahrwerk zugeordnet ist.
Ein Bandförderer nach der Erfindung kann eine ausschließlich von der Zugfestigkeit des Förderbandes bestimmte Länge erhalten. Es ist dadurch möglich, Einzelbandförderer mit einer Länge von 250 m und mehr zu verwenden, so dass sich die Zahl der Überwurfstellen wesentlich verringert. Trotz ihrer grossen Länge sind die Bandförderer leicht und beweglich.
Zur Erleichterung des seitlichen Verschiebens des Bandförderers ist es vorteilhaft, die Gesamtlänge des Fördergestells längenveränderlich auszubilden, was dadurch geschehen kann, daß die einzelnen Fördergestellteile längenveränderlich, z.B. teleskopartig ineinanderschiebbar sind oder daß das Kreuzgelenk an dem einen Fördergestellteil fest und gegenüber dem nachfolgenden Fördergestellteil längsverschieblich angeordnet ist. Die einzelnen Fördergestellteile werden nach ihrer seitlichen Verschiebung in der Längsrichtung ausgerichtet, wobei eine Feststellvorrichtung zwischen den einzelnen Fördergestellteilen das Ausrichten derselben erleichtert bzw. sichert.
Da der Untergrund für die Fahrwerke der einzelnen Fördergestellteile nicht immer in der gleichen waagerechten Ebene liegt, sondern meistens in sich kreuzenden Ebenen, ist gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung jeder Fördergestellteil gegenüber seinem Unterstützungsfahrwerk um eine waagerechte, in Fahrtrichtung verlaufende Achse einstellbar gelagert.
Damit können die Fördergestellteile um diese Achse nach dem Verschieben waagerecht eingestellt werden und der Förderer ist dann betriebsfertig. Die Unterstützungsfahrwerke für den Bandförderer nach der Erfindung können in einfacher Weise als Einschienenräderfahrwerk, als Gleiskettenfahrwerk oder als Gleitkufen ausgebildet sein.
Eine ortsbewegliche Bandförderanlage, die aus mehreren, hintereinander angeordneten Einzelbandförderern zusammengesetzt ist, die aufeinander mittels Kreuzgelenk abgestützt sind, wobei jedem Kreuzgelenk ein Unterstützungsfahrwerk zugeordnet ist, werden als bekannt vorausgesetzt. Desgleichen Plattenbandförderer, deren Gestelle aus gelenkig miteinander verbundenen Teilen bestehen.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. 1 zeigt einen Teil einer Langstreckenbandförderanlage in Seitenansicht.
Abb. 2 die Bandförderanlage während des Verschiebens in Draufsicht.
Abb. 3 die Bandförderanlage nach dem Verschieben in Draufsicht.
Abb. 4 zeigt in Seitenansicht in vergrössertem Maßstab die Verbindungsstelle zweier benachbarter Fördergestellteile und
Abb. 5 einen Schnitt in Richtung 5 - 5 der Abb. 4.
Die Langstreckenbandförderanlage besteht aus mehreren hintereinander geschalteten Förderbändern a. Jedes Förderband a ist in einem aus Teilen b(exp)1, b(exp)2, b(exp)3, b(exp)4 und dem heb- und senkbaren Teil c bestehenden Fördergestell mit seinen Umlenkrollen a(exp)1 und a(exp)2 und der nicht weiter dargestellten Antriebsvorrichtung sowie der Spannvorrichtung gelagert. Die beiden äusseren Fördergestellteile b(exp)1 und b(exp)4 werden von je einem Unterstützungsfahrwerk d(exp)1 und d(exp)5 getragen. Zwei benachbarte Fördergestellteile, beispielsweise b(exp)1 und b(exp)2, sind mittels eines Kreuz- oder Kugelgelenkes e(exp)1, e(exp)2, e(exp)3 miteinander allseitig beweglich verbunden. Jedem Kreuz- oder Kugelgelenk e(exp)1, e(exp)2, e(exp)3 ist ein Unterstützungsfahrwerk d(exp)2, d(exp)3, d(exp)4 zugeordnet, das für den betreffenden Fördergestellteil die Zweipunktlagerung, während das Kreuz- oder Kugelgelenk die Einpunktseite darstellt.
In Abb. 4 ist dargestellt, wie die Verbindungsstelle zwischen zwei Fördergestellteilen b(exp)1, b(exp)2 ausgebildet ist. Danach besitzt das Gestellteil b(exp)1 eine Konsole b(exp)1', die die Kugelkalotte e(exp)1' trägt. Das Gestellteil b(exp)2 besitzt ebenfalls einen auskragenden Teil b(exp)2', der die Konsole b(exp)1' übergreift und den Kugelzapfen e(exp)1'' in der Gleitführung b(exp)2''in Förderrichtung verschiebbar trägt. Der Rahmen d(exp)2' des Unterstützungsfahrwerkes d(exp)2 ist, wie Abb. 5 zeigt, an dem Gestellteil b(exp)1 um die waagerechte in Fahrtrichtung verlaufende Achse f mittels der Stellvorrichtung d(exp)2'' in der Waagerechten einstellbar. Zur Verriegelung der beiden Gestellteile b(exp)1 und b(exp)2 in der eingestellten Lage dient die in senkrechter Ebene schwenkbare Riegelstange g.
Ein derartig ausgebildeter Bandförderer mit einem durchgehenden Förderband a kann sich den wechselnden Verhältnissen und dem fortschreitenden Abbau bzw. der fortschreitenden Anschütt- stelle weitgehendst anpassen. Der Förderer wird von Hand oder mit Zugmaschinen seitlich verschoben, wozu auch für andere Zwecke geeignete Hilfsmaschinen des Tagebaues beispielsweise Planierraupen verwendet werden können. Nach Lösen der Verriegelungsstange g und Abschalten der Spannvorrichtung wird das Förderband a um ein gewisses Stück seitlich verschoben, wobei keine grosse Rücksicht auf ein gleichmässiges Verschieben genommen zu werden braucht (Abb. 2), da die Längenveränderlichkeit des gesamten Gestells ein ungleichmässiges Verschieben gestattet. Die einzelnen Gestellteile des Bandförderers werden in der neuen Arbeitslage zunächst in der Längsrichtung ausgerichtet und durch Verriegelung der Riegelstange g in ihrer Lage zu einander festgehalten und gesichert. Sodann werden die einzelnen Gestellteile durch die Stellvorrichtung d(exp)2'' um die Achse f so eingestellt, daß das Förderband waagerecht liegt, womit der Bandförderer wieder betriebsfertig ist.
Der Bandförderer nach der Erfindung kann auch als Einzelbandförderer verwendet werden.

Claims (6)

1. Bandförderer insbesondere für einen aus mehreren hintereinander angeordneten, ortsveränderlichen Bandförderern bestehende Langstreckenbandförderanlage, dadurch gekennzeichnet, daß das Bandfördergestell unterteilt ist, die einzelnen Gestellteile (b(exp)1, b(exp)2, b(exp)3, b(exp)4) kreuzgelenkartig verbunden sind und jedem Gelenk (e(exp)1) ein Unterstützungsfahrwerk (d(exp)2) zugeordnet ist.
2. Bandförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtlänge des Fördergestells längenveränderlich ist.
3. Bandförderer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kreuzgelenk (e(exp)1, e(exp)2, e(exp)3) an dem einen Fördergestellteil fest und gegenüber dem nachfolgenden Fördergestellteil längsverschieblich angeordnet ist.
4. Bandförderer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördergestellteile (b(exp)1, b(exp)2, b(exp)3, b(exp)4) längenveränderlich, z.B. teleskopartig ineinanderschiebbar sind.
5. Bandförderer nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fördergestellteil (b(exp)1, b(exp)2, b(exp)3, b(exp)4) gegenüber seinem Unterstützungsfahrwerk (d(exp)2, d(exp)3, d(exp)4) um eine waagerechte in Fahrtrichtung verlaufende Achse (f) einstellbar (d(exp)2'') gelagert ist.
6. Langstreckenbandförderer nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei benachbarten Fördergestellen (b(exp)1, b(exp)2) eine die Förderrichtung des Förderbandes (a) sichernde, lösbare Feststellvorrichtung (g) angeordnet ist.

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