DEM0003937MA - Insektenschutz-Vorhang - Google Patents
Insektenschutz-VorhangInfo
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Description
• Insektenschutz-Vorhang."
Gegenstand der Erfindung 1st ein 3chtftsvojr»ang eur Verhinderung des Eindringens von Imektm jeglicher Art durch die geöffneten
fenster oder Glastüren von Wohn- und Arbeiteräumen, Alle für diesen Zweck bisher verwendeten Einrichtungen sind mehr oder
weniger starre Gebilde. Sie bestehen im allgemeinen mm einteiligen Holzt- oder Metallrahmen» die ait Metall oder St off gewebe
bespannt und den Fensteröffnungen angepaßt sind und als Gamses in die Fenster von innen oder außen eingesetzt werden. Siese
Schutefenster sind nicht nur unhandlich und unbequea, sondern auch In allgemeinen bei« öffnen und Schließen der Fenster hinderlich.
Binsu kom&t, daß sie allen Witterungseinflüssen ausgeästet sind, 8«aS sie bald schadhaft werden und ihren Zweck nur noch
teilweise oder nach längeren Gebrauch gar nicht »ehr erfüllen.
Mesen Mängeln hilft die Erfindung ab. Sie besteht la wesentlichen in einem licht- und luft durchlas si gen Hollvorhang, der
innen vor des Glasfenster angebracht wird und in herabgelassenem Zustand allseitig gegen das Eindringen von Insekten abgedichtet
ist. In erster Linie ist dadurch die Notwendigkeit des jedesmaligen Etnsetsens bsw. Herausnehnens eines ganzen Sohutsfensters beseitigt
. Bei Bedarf wird der Schtusvorhang bei geöffnet bleibende» Glasfenster wie jeder andere Zug- oder Eollvorhang herabgezogen
und bei Hlohtbedarf wieder hochgesogen, was schnell und ohne jede Mühe geschehen kann. Ferner ist es nicht erforderlich,
die Sohutevorrlchtung während der Jahreszeiten, In denen sie nicht gebraucht wird, besondere aufzubewahren. Sie bleibt ständig an
ihrem Flatz und kenn gegen Sehlechtwetter einfach durch Schließen des Süßeren Glaefenstere geschützt werden. Sie ist also auch weeent-
lieh wirtschaftlicher alt et» ganises Sehutefeaeter. Außerdem kann einen Bolchen Schutsvorhang ein ansprechendes, geechmaekvolles
Aussehen gegeben werden.
Dieser Sohutarorhang ist erfiuöungsgemäß in herabgelassenem Zustande allseitig durch Randführungen an beiden Seiten und
unten sowie eine den oben befindliehen aufgewickelten Teil dee Vorhanges in ganger Breite abdeckende klappenähnliche Überdachung
abgedichtet. Der Vorhang seilet besteht aus einem nötigenfalls rand verstärkt en luftdurchlässigen, aber genügend
dichten Gewebe jeder geeigneten Art, um das Eindringen auch kleinster Insekten ca verhindern. Sine handliohe Verriegelung
hält den heruntergesogenen Vorhang gespannt und in der unteren Kandabdiohtung fest.
Zn der Zeichnung ist ein Ausführungsbeiepie1 dargestellt. Es zeigen Abb. 1 die Vorderansicht des Sehutasvorhanges in SAlaistellung,
Abb. 2 einen senkrechten Schnitt in der Ebene A-B (Abb. 1) bei gleichfalls geschlossenen Vorhang und Abb. 3 einen
waagerechten Schnitt in der Ebene C-D (Abb. 1). Die Schuteeinriohtung besteht in der Hauptsache aus einem vor de» Glasfenster
10 angeordneten Vorhang 1, der vor«ugsweiee aus einem engmaschigen Gewebe hergestellt und auf einer Welle 2 mit Torsionsfeder
3 auf- und abrollbar ist. Der Vorhang ist am unteren Band mit einer Leiste 5 versehen und gleitet bei» Ab- und Aufrollen
in seitlichen rillenschienenöhnliehen Führungen 4, die die Vorhangräader vorn und hinten abdecken. Piese Führungen
sind seitlich im Fensterkasten oder in Hisehen in beliebiger Weise, ζ«B. durch Winkel oder Laschen 11 befestigt. In der unteren
Endeteilung wird die untere Bandleiste 5 des Vorhangs von einer ähnliehen Profilschiene 6 aufgenommen, die z.B. auf der
Penstereohle befestigt ist und den unteren Vorhangrand ebenfalls vorn und hinten abdeckt. »er obere Abschluß dec Vorhangs
nach vorn hin erfolgt durch eine über die ganze Vorhangbreite reichende Happe 8, die im Fenstersturz befestigt ist und so
unter Feder- oder Gewiohtsbelastung steht, daß sie auf dem auf die Welle 2 aufgerollten Vorhangteil ständig dicht aufliegt.
Das Schließen des Vorhangs geschieht durch einen Üblichen Schnurzttg 9. Sa den Vorhang in der unteren Abdichtung eicher fest
und glatt gespannt zu halten, kann aa eer «wer« vornanglelete S noch «ine Art Schnepper 7 angebracht sein, der sieb
la bzw. vor einen Aaaeohnitt in der unteren Abdeoicaohlene 6 setzt (Abb. 2 und 3). Me !Eoroionefeder hält den Vorhang sespannt.
Der Schuterorhang wird «leder hoohgeaogen durch Aueiclinkuns der Haltevorrlohtun^ 7» wodurch die Spannung der Sorslonsfeder
3 ausgelöst wird, die den Vorhang auf die V/elle 2 aufwickelt. Säbel kann» wie Hbllohy durch die Sohnur 9 die Aufsugageschwindigkelt
des Vorhangs von Hand geregelt werden.
Claims (3)
1. Insekt ensehuts-Vorhang, dadurch gekennzeichnet, daß der
Vorhang Cl) aus eineat aufrollbaren Höht- und luftdurchlässigen Gewebe besteht, das in herabgezogenen Zustand allseitig
gegen das Bindringen von Insekten abgedichtet 1st«
2. Bchutsvorhang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Pensteröffnung oder in den seitliehen Fensternischen
sowie auf der Fenstersohlr führungen (4,6) angebracht sind, die die Seitenränder und den unteren Kand des Vorhanges auf
beiden Seiten abdecken, während über der mit Torsionsfeder (3) versehenen Welle (2) bob Aufwickeln des Vorhange eine feder-
oder gewichtabelastete Klappe (8) angeordnet 1st, die den aufgerollten Vorhangteil in ganzer Breite überdeckt.
3. Schutevorhang nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Vorhangrand mit einer Vorrichtung (7) versehen
ist» die den Vorhang glatt gespannt in Schließstellung hält.
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