DEM0002434MA - Verfahren zur Förderung des in einem Entstauber anfallenden Staubes - Google Patents
Verfahren zur Förderung des in einem Entstauber anfallenden StaubesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Förderung des in einem Entstauber anfallenden Staubes.
Bei Entstaubungsanlagen ist es häufig nicht möglich, den eigentlichen Entstauber dort aufzustellen, wo der Staub gesammelt oder verwendet werden soll. Infolgedessen wird der staub häufig durch Zwischenförderer, z.B. Staubschnecken, Becherwerke, Trogkettenförderer usw. von der Anfallstelle an die Verwendungs- oder Sammelstelle gefördert. Durch diese Fördereinrichtungen erhöht sich nicht nur der Leistungsbedarf durch zusätzliche Antriebsmotoren, sondern auch die Zahl der Störungsquellen sowie die erforderliche Wartung der Anlage. Bei entzündbarem Staub tritt ferner eine Erhöhung der Brand- und Verpuffungsgefahr ein.
Man hat diese Schwierigkeiten dadurch vermieden, dass man den Staub durch einen Luftstrom gefördert hat. Hierzu verwendete man bisher besondere Luftpumpen zur Erzeugung des notwendigen Förderluftstromes.
Hier setzt die Erfindung ein. Sie geht dabei von der Ueberlegung aus, dass die für die Förderung notwendige Luftmenge im Verhältnis zu der für die Entstaubung benötigten Luftmenge gering ist. Demgemäss besteht das Verfahren gemäss der Erfindung darin, dass der Entstaubungslüfter die für den Förderluftstrom notwendige Luftmenge selbst erzeugt.
Die Durchführung des Verfahrens gemäss der Erfindung kann in verschiedener Weise erfolgen. So ist es z.B. möglich,
den Förderluftstrom als Nebenstrom vom Entstaubungsluftstrom abzuzweigen.
Eine andere Möglichkeit besteht erfindungsgemäss darin, den Förderluftstrom zusätzlich als Frischluft anzusaugen.
Durch das Verfahren gemäss der Erfindung ist es ferner in einfachster Weise möglich, die in den Grob- und Feinreinigern anfallenden Staubmengen in getrennten Förderluftströmen abzuführen und gegebenenfalls nach Grob- und Feinstaub getrennt zu sammeln.
In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele für die Durchführung des Verfahrens gemäss der Erfindung beispielsweise und rein schematisch dargestellt.
Gemäss Fig. 1 ist in die zum Entstaubungslüfter 2 führende Entstaubungssaugleitung 1ein Hauptentstauber 3 eingeschaltet, von welchem der Staub durch die Förderleitung 4 zu einer Verwendungsstelle, bei Brennstaub z.B. einem Kessel 5, gelangt.
Die zur Förderung notwendige Luftmenge wird vom Lüfter 2 angesaugt. Die Förderleitung 4 ist hinter dem Lüfter 2 als Druckleitung von der Entstaubungsleitung 6 abgezweigt, durch welche die Entstaubungsluftmenge über den Nachreiniger 7 ins Freie gedrückt wird.
Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 2 soll der Staub in einem Bunker 11 gesammelt werden, über welchem jedoch der notwendige Platz zur Unterbringung des Hauptentstaubers fehlt. Infolgedessen saugt der Lüfter 2 die Entstaubungsluftmenge durch die Leitung 1 und die Förderluftmenge durch die Leitung 14 an, in welche ein Entstauber 15 eingeschaltet ist. Die Förderluft wird bei dieser Anlage als Frischluft durch die Zweigleitung 16 angesaugt.
Die Ausführungsform gemäss Fig. 3 entspricht in ihrem grundsätzlichen Aufbau derjenigen gemäss Fig. 1, wie aus der Verwendung entsprechender Bezugszeichen zu entnehmen ist.
Für die Förderung des Staubes sind bei dieser Ausführungsform zwei Möglichkeiten gegeben. Einmal wird der Staub vom Entstauber 3 durch die von der Leitung 6 abgezweigte Leitung 34 dem Abscheider 35 über einem Bunker 31 zugeführt. Der Abscheider 35 ist mit der Entstaubungssaugleitung 1 durch die Leitung 36 verbunden. Hier wird der Förderluftstrom somit als Nebenluftstrom aus der Entstaubungsdruckleitung 6 abgezweigt und der Entstaubungssaugleitung 1 wieder zugeführt.
Die zweite Möglichkeit besteht darin, dass der im Nachentstauber 7 anfallende Staub durch eine Saugleitung 44 dem Entstauber 45 über dem Bunker 41 zugeführt wird. Der Entstauber 45 ist durch die Leitung 46 an die Entstaubungssaugleitung 1 angeschlossen. In diesem Falle wird die Förderluft für die Leitung 44 als Frischluft durch die Zweigleitung 47 angesaugt.
Der im Nachentstauber 7 anfallende Staub ist häufig feiner als der Staub aus dem Reiniger 3, so dass es zweckmässig sein kann, jedes Produkt getrennt für sich durch Druck- oder Saugluft einem besonderen Bunker 31 bzw. 41 zuzuführen.
Selbstverständlich können beide Staubsorten auch auf einheitliche Weise, also entweder beide im Nebenstrom oder beide mit Frischluft, gefördert werden.
Wenn eine getrennt Sammlung der verschiedenen Staubarten nicht erforderlich oder erwünscht ist, so können auch beide mit dem gleichen Förderluftstrom und über den gleichen Abscheider 35 bzw. 45 gefördert werden.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern kann, je nach den auftretenden Bedürfnissen des Einzelfalles, weitgehend abgewandelt werden, ohne vom Grundgedanken der Erfindung abzuweichen.
Claims (4)
1.) Verfahren zur Förderung des in einem Entstauber anfallenden Staubes, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderluftstrom vom Entstaubungslüfter selbst erzeugt wird.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderluftstrom als Nebenstrom vom Entstaubungsluftstrom abgezweigt wird.
3.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderluftstrom zusätzlich als Frischluft angesaugt wird.
4.) Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Grob- und Feinreinigern anfallenden Staubmengen in getrennten Förderluftströmen abgeführt und gegebenenfalls nach Grob- und Feinstaub getrennt gesammelt werden.
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