DEM0001580MA - Einpreßvorrichtung für Riemen- oder Förderbandverbinder aus V-förmigen Drahthaken - Google Patents
Einpreßvorrichtung für Riemen- oder Förderbandverbinder aus V-förmigen DrahthakenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einpressvorrichtung für Riemen- oder Förderbandverbinder aus V-förmigen <Nicht lesbar> , bei welcher die in einen Haltekamm eingesetzten Haken mittels gegeneinander bewegter und gekippter Pressbacken durch Betätigung von Hebeln eingedrückt werden.
Bei den bekannten Einpressvorrichtungen dieser Gattung, wird das Riemen- oder Transportbandende in seiner ganzen Breite festgespannt, worauf die Haken absatzweise entsprechend der Breite der Pressbacken eingepresst werden.
Für den Einpressvorgang ist es wesentlich, dass die einander zugekehrten Pressbackenflächen in ihrer Endstellung möglichst parallel zueinander verlaufen und gleichzeitig den grössten Pressdruck ausüben. Wird diese Parallelstellung beim Einpressvorgang nicht erreicht, so bilden die Pressbackenflächen in ihrer Endstellung einen Winkel, welcher gegen den Riemen geöffnet ist, wenn die Bandstärke grösser ist und welcher gegen die Einpressvorrichtung geöffnet ist, wenn die Riemenstärke kleiner ist als die Bandstärke, bei welcher die Pressbackenflächen in der Endstellung parallel zueinander verlaufen.
Die Parallelstellung der Pressbacken ist eine Voraussetzung dafür, dass sich der erforderliche Pressdruck richtig auswirkt, also die Vorrichtung nicht das Band hinter den Haken quetscht (bei dünnen Bändern und kleinen Hakengrössen) oder die Hakenschenkel tief in die Gummiauflage nahe der Bandkante einpresst, während an den Hakenspitzen eine richtige Umwinklung unterbleibt (bei dicken Bändern und grossen Haken).
Ferner ist die Einhaltung des richtigen Einpressdruckes wichtig, weil bei einer bestimmten Höhe desselben das Maximum an Festigkeit der Bandnaht erreicht wird.
Da bei den bekannten Einpressvorrichtungen die Kipplager der Übertragungshebel der Pressbacken festliegen, hat man sich dadurch zu helfen gesucht, dass man die Maulweite der parallelen Pressbackenflächen der gebräuchlichsten Riemenstärke anpasste und für geringere Riemenstärken an den Pressbacken Auflagestücke anbrachte, welche die Maulweite bei parallel liegenden Pressbackenflächen entsprechend verringerte. Für grössere Riemenstärken musste man jedoch die festliegende Maulweite in Kauf nehmen.
Dies hat noch den Nachteil, dass bei dicken Bändern die Bauart der Kniehebel keine Kraftentfaltung bis zum günstigsten Druck trotz Vergrösserung der Handkraft zulässt.
Die Erfindung bezweckt eine derartige Ausbildung von Einpressvorrichtungen der beschriebenen Gattung, dass die Maulweite der Pressbacken bei Parallellage jeder beliebigen Riemenstärke schnell und einfach angepasst werden können, ohne dass dadurch die Arbeitsweise der Vorrichtung und ihre grundsätzliche Bauart beeinträchtigt wird.
Gleichzeitig soll die Einhaltung des günstigsten Einpressdruckes gewährleistet werden.
Der Erfindungszweck wird dadurch erreicht, dass die Übertragungshebel für die Pressbacken auf einstellbaren Exzenterbüchsen gelagert sind, um die Entfernung der parallelen Pressbackenflächen der jeweiligen Riemen- bezw. Förderbandstärke anpassen zu können.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist jede Exzenterbüchse mit einer inneren und einer äusseren Lasche versehen und die inneren Laschen der beiden oberen und unteren Büchsen sind durch zwei Muttertraversen miteinander verbunden, welche durch eine Spindel mit Gegengewinde verstellt werden können, während die äusseren Laschen je einer oberen und unteren Büchse durch Gleitbolzen verbunden sind, welche in Längsnuten der Seitenwaagen geführt sind.
Durch die Anordnung einer Skala lässt sich aus der Stellung der Gleitbolzen die jeweilige Entfernung der parallelen Pressbackenflächen ablesen.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes rein schematisch dargesellt, und zwar zeigen:
Figur 1 und 2 Seitenansichten für Übertragungshebel mit den Pressbacken für zwei verschiedene Entfernungen der parallelen Pressbackenflächen,
Figur 3 eine Stirnansicht,
Figur 4 eine Draufsicht und
Figur 5 einen Querschnitt der einstellbaren Lagerung der Übertragungshebel.
Gemäss Figur 1 und 2 hat die Einpressvorrichtung zwei feste Drehachsen und zwar eine obere Drehachse 1 und eine untere Drehachse 2. Die Übertragungshebel 3 und 4 sind je
auf einer einstellbaren Exzenterbüchse 5 bezw. 6 gelagert, welche auf der festen Drehachse 1 bezw. 2 sitzt.
In ihrem vorderen Teil tragen die Übertragungshebel 3 und 4 die üblichen Pressbacken 7 und 8.
An ihrem hinteren Ende sind an die Pressbacken doppelte Kniehebel 9, 10 bzw. 11, 12 angelenkt, welche mittels einer nicht dargestellten Spindel durch einen Handhebel nebst Sperrgetriebe in bekannter Weise betätigt werden.
In den Figuren 1 und 2 sind alle übrigen Teile der Einpressvorrichtung der Deutlichkeit halber fortgelassen. Sie bedürfen weder einer Darstellung noch einer Beschreibung, da sie bekannt sind.
Werden nun die Exzenterbüchsen 5 und 6 aus der Stellung gemäss Figur 1 in die Stellung gemäss Figur 2 gebracht, so ändert sich die Entfernung a der parallelen Pressbackenflächen und kann dadurch der jeweiligen Riemenstärke angepasst werden.
in den Figuren 3 bis 5 ist eine beispielsweise Ausführungsform der Einstellvorrichtung für die Übertragungshebel 3 und 4 dargestellt.
Auf den festen Drehachsen 1 und 2 sind die Exzenterbüchsen angeordnet. Wenn beispielsweise zwei obere und zwei untere Übertragungshebel 3 bezw. 4 vorhanden sind, so sitzen auf der oberen Drehachse 1 die Exzenterbüchsen 13 und 14 und auf der unteren festen Drehachse 2 die Exzenterbüchsen 15 und 16.
Jede Exzenterbüchse hat eine innere und eine äussere Lasche. Die inneren Laschen 17 und 18 der beiden oberen Exzenterbüchsen 13 und 14 und die inneren Laschen 19 und 20 der beiden unteren Exzenterbüchsen 15 und 16 sind je durch eine Muttertraverse 25 bezw. 26 miteinander verbunden, welche durch eine mit Links- und Rechtsgewinde versehene Spindel 27 mit Rändelkopf 28 gegeneinander verstellbar sind.
Die äusseren Laschen 21 und 23 bzw. 22 und 24 je einer oberen und unteren Exzenterbüchse 13, 15 bezw. 14, 16 sind durch je einen Gleitbolzen 29 bezw. 30 gelenkig miteinander verbunden. Diese Gleitbolzen laufen in horizontalen Längsnuten 31 bzw. 32 der Seitenwangen 33 bzw. 34 der Einpressvorrichtung. Mit diesen Seitenwangen 33 und 34 sind die festen Drehachsen 1 und 2 verbunden, z.B. verschraubt.
An der einen Längskante einer oder beider Längsnuten 31, 32 ist eine Skala 35 angeordnet. Durch die Stellung des Gleitbolzens 29 bzw. 30 in Bezug auf die Skala 35 kann die jeweilige Entfernung der parallelen Pressbackenflächen unmittelbar abgelesen werden. Diese beträgt z. B. gemäss Figur 5 etwa 12 mm.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist kurz folgende:
Wird die Spindel 27 gedreht, so wird die obere Muttertraverse 25 gehoben und die untere Muttertraverse 26 gesenkt bezw. umgekehrt. Dadurch verschwenken sich die inneren Laschen 17 bis 20 und verdrehen die Exzenterbüchsen 13 bis 16 entsprechend auf den festen Drehachsen 1 und 2. Durch diese Verdrehung der Exzenterbüchsen werden die Übertragungshebel 3 und 4 mit ihrer Kipp- bzw. Schwenkachse gehoben oder gesenkt, wodurch sich die Entfernung der parallelen Pressbacken 7 und 8 gemäss Figur 1 und 2 ändert.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Ausführungsform beschränkt, insbesondere nicht auf Einpressvorrichtungen mit zwei Drehachsen. Der Grundgedanke der Erfindung ist vielmehr auch auf einachsige Einpressvorrichtungen bezw. Einpresszangen anwendbar.
Ferner ist durch die Erfindung auch die Möglichkeit gegeben, die Einpresskraft zu regeln. Diese Einpresskraft kann nämlich als Reaktionskraft der elastisch verformten Einpressvorrichtung angesehen werden. Da die Verformung im elastischen Bereich bleibt, so ist jeder Verformung eine bestimmte Kraftentfaltung zugeordnet. Soll also bei einer Backofenöffnung von a - mm im belasteten Zustand eine Kraft P ausgeübt werden, welche die gesamte wirksame Verformung b hervorruft, so muss die Einstellung im entlasteten Zustand c = a + b gewählt werden.
Claims (3)
1.) Einpressvorrichtung für Riemen- oder Förderbandverbinder aus V-förmigen Drahthaken, bei welcher die in einen Haltekamm eingesetzten Haken mittels gegeneinander bewegter und gekippter Pressbacken durch Betätigung von Hebeln eingedrückt werden dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungshebel (3,4) für Pressbacken (7,8) auf einstellbaren Exzenterbüchsen (5,6) gelagert sind, um die Entfernung der parallelen Pressbackenflächen der jeweiligen Riemen- bzw. Förderbandstärke anpassen zu können.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Exzenterbüchse (13 bis (16) mit einer inneren und einer äusseren Lasche versehen ist und dass die inneren Laschen (17, 18 bzw. 19, 20) der beiden oberen und unteren Büchsen (13,14 bezw. 15,16) durch zwei Muttertraversen (25 bezw. 26) miteinander verbunden sind, welche durch eine Spindel (27) mit Gegengewinde verstellt werden können, während die äusseren Laschen (21, 23 bzw. 22, 24) mit je einer oberen und unteren Büchse (13, 15 bzw. 14,16) durch Gleitbolzen (29 bzw. 30) verbunden sind, welche in Längsnuten (31 bzw. 32) der Seitenwaagen (33 bzw. 34) geführt sind.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass einem oder beiden Gleitbolzen (29 bezw. 30) eine Skala (35) zugeordnet ist, welche die jeweilige Entfernung der parallelen Pressbackenflächen anzeigt.
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