DEM0001246MA - - Google Patents

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DEM0001246MA
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ethylene oxide
alkali
moles
alkaline
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PÄ5iSO26*2&7.50
Aktiengesellschaft M 12/f6 IYc/22^,
Prankfurt/Main
Alkalisch, reagierende .entfettende Reiniger Λ>]ύ ''^ '' ■ für Hotalle.
Zar Entfettung und Reinigung von «ie talloberf lachen in Tauch- und Spritzverfahren sind alkalisch reagierende Produkte gebräuchlich, die aus einer oder mehreren alkalisch reagierenden Komponenten, wie Natriumoietasilikat, tertiärem Natriumphosphat, Natriumpyro- und—polyphosphat, Natriumcarbonat und Natriumhydroxyd zusammengesetzt sind und in der handelsüblichen. Porm je nach den Auagangsprodukten einen verschiedenen V/assergehalt aufweisen. Der Anteil der Hauptkoaiponenten richtet sich im besonderen nach der Art der Verschmutzung, der gewünschten Basizität und der Aggressivität auf das Reinigungsgut. Ein ieil dieser Entfettungsmittel enthält noch anteilmäßig geringe Zusätze an organischen, oberflächenaktiven Stoffen, wie Netzmittel und Seifen.
Die Reinigungskraft der handelsüblichen, alkalisch reagierenden Reiniger, unter gleichen Bedingungen geprüft, ist sehr un— (. terschiedlich. Es wurde festgestellt, daß für die Wirksamkeit der alkalisch reagierenden Reinigungsmittel· die Wahl der organischen Zusatzkoiaponente be zw. -komponenten sehr wesentlich ist. Zu dieser Feststellung kommt man, wenn man die B.einigungs- und Entfettungsßiittel entsprechend ihrer Reinigungswirkung ordnet. Vergleichbare Werte der Reinigungswirkung erhält man beispielsweise, wenn man Eisenbleche, die mit einem ralol-G-emisch gleichmäßig gefettet wurden, in ein 95 heißes Bad von einer solchen konzentration der Reiniger taucht, daß das Bad Y/o Alkaligehalt, berechnet als Na0O, enthält, und die Entfettungswirkung durch die Benetzbarkeit der Bleche mit kaltem Wasser prüft. Die erforderliche Tauchzeit, bis das Probeblech durch kaltes Wasser völlig benetzbar ist, gibt ein Maß für die Reinigungswirkung. Es zeigt sich hierbei, daß die
PE -2- M 1246 IVo/22g, 22*.12.»/|.95O«-
Aktiengesellschaft ί AH !
ktiengesellschaft ρ * M "ϊ r ιΓΊ" Wi rn ί AüscH.--- !
Prankfurt /Main ΡΛ.01 ?U5Hl UM ! '. ^ ' ;
I ί· -iy.u ·, ο ! ν ·>
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Keinigungswirkung nicht so sehr von der Zusammensetzung der an organischen Komponenten abhängt, sondern im wesentlichen von dar Qualität d^r verwendeten organischen, oberflächenaktiven Stoffe.
Die handelsüblichen Beiniger weisen noch viele Händel bei der reinigung von Metallen auf, insbesondere von Überflächen, die anschliessend phosphatiert \iexdsn sollen. Es gelingt mit ihnen in vielen Päli^n nicht, stark verschmutzte Metallteile in ita ■Eahman dsr ü'ertigung tragbarer Zeit au reinigen.
wurde nun festgestellt, dass alkalisch reagierende Reiniger
mit Zusätzen von Kondensationeprodukten aus Cetyl-<Octadecyl3*
f ■— *■■■
und Gleyl-Alkohol mit 15-25. Mol Athylencxyd einzeln oder in G^ischen eine besonders gute Eeinigungs— und Entfettungsvsirkung auf gefettste und varschrautzte Metal^oJbcrfliiohGn haben, die ge= genüber den besten im Hanuel befindlichen alkalisch reagieren« den Beinigem bedeutende Vorteile aufweisen» i-'fj sind bereits Zusätze von wenigen Prozenten wirksam, Aus wirtschaftlichen Gründen wird man nicht mehr als 10 ·■£ der Kondensationsprodukte zusetzen. Vorteilhaft verwendet aian 3-5 $t berechnet auf die substanz,
Alkalisch reagierende Entfettungs- und Iiisinisuiiiismittel mit den eriinoungsgemäöEen Zusätzen von Stoffen, die gleichzeitig . Ketz- und Kmulgicrwirkuiig haben, sind inebesondere g.?eißnet zum Beiiiigen von M«talloberflachen, die anschliessend mit einem Überzug, beispielsweise durch Phosphatleren und bzw» oder Lackieren versehen werden sollen. Sie haben eich unter einer gross«n Anzahl von oberflächenaktiven Stoffen, die anderweitig beispielsweise als l-ietz- oder Emulgiermittel verwandt wurden, als besondere wirksam in alkalisch reagierenden Beinigerη er= wiesen*
der Bsinigung von iletaliobcrflächen, die phosphatiert werden sollen, heben sich beispielsweise alkaliphosphathaltige
MEIALLGSSEILSCIIAFI -3- M 1246 IVo/22g, 22*12.1950
Aktiengesellschaft ^ „ Λ _,
Frenkfurt /Main ΡΛ.βΙ 7 Ü 5" 5^23,1?. 5 0
Beiniger mit Zusätzen der genannten Konclensationsprodukte gut "bewährt. Diese Reiniger haben vorzugsweise folgende Zu= sainmensetzung: ;—
0-20 * Χ.0Η A"HK.
0-80 $ Na9CO, I ;wi|
0-60 #, vorzugsweise 10-50 '/ί, Ka- (PO^)2-* 12 K2O
0-SO 5δ, vorzugsweise 10-60 #, Metaeilikat 1-10 ^, vorzugsweise 3-5 ^ der Konäensationoprodukte
eines höheren aliphatischen Mk oh öl s, Vorzugs= weise 01eyl~Alkohol, mit 20 Mol Äthylenoxyd»
Allgemein können als anorganieche Komponenten der Beiniger dia in d©n bekannten Beinigem üblichen Zusammenstellungen verwendet werderu Dsr Zusatz der erfindungsgemäss anzuwendenden ICondensationsprodukte steigert in jedem Falle die Wirksamkeit des alkalisch reagierenden Reinigers*
Besonders bewährt haben sich Reiniger folgender Zusammensetzung; 6-11 f* Ua OH
15-25 i= Ka9CO5
30-45 £ Ha5 (?Ο4)2·12'H2O
9-15 $ 'Me ta silikat.
2- 5 dor erfindungagemäss zu verwendenden Eondensationee produlctc, vorzugsweise von Oleyl-Aikohol mit 20 Mol Äthylenoxyd.
Bei dem technischen Einsatz dieser Produkte wurde sowohl eine bessere, als auch eine schneilere Entfettung gegenüber bekann«. ten Kandelsprodukten festgestellt. Die Eemperatur der 3äder konnte zwischen 80 und 90° gegenüber sonst 95 bis 100° gehalten werden, ohne dass die Behandlungszeit gegenüber dem bekann« ten Beiniger erhöht werden musste« Die erfindungsgemässen Bäder blieben im Gegensatz 2;U ßeEi Vergleichobad bis zur endgültigen Ausnutzung schlammfreie In den Bädern konnten Lacküberzüge abgelaugt werden, die seither mechanisch entfernt werden mussten»
, ]ϊ -4- 2Ä 1246 IVo/22g, 22,12,1950 -/
Aktiengesellschaft J/
Frankfurt /Main "^
<r» s π ä τ π r r ti h ^ ή Γ λ
Beigpiel^ ■
Ein Beinigungeißittel von der Zusammensetzung
14 i ITaOH 2r\ fi/ xt _.
40 ^ Ka3(PO^)2*12 H2O
21 # Wasserglas (ä ■= 1,35)
3 $ eines kondensatlonsproduktes aus Oleyl-Alkohol mit 20 Mol Äthylenoxyd
erwies sich 15 handelsüblichen, alkalisch reagierenden Entfets= tungsmltteln in seiner Viirkeatnkeit üti-rlegen» Die Prüfung er= folgte in der leise, dass Eisenbleche gleicher Qualität und Vorbehandlung in den vercchiedenen,'"ölkaliach^Peinigern im Vergleich zu. dem im Beispiel genannten, erfindungffgemüssen Reis nigcr solange "behandelt wurden, "bis eine ßleichraässige Beneta= barkeit der Metalloberfläche durch koltea V/asser festgestellt wurde» Die ir.it 'Xriohlor'ä.thylen entfetteten Probebleche wurden bei einer Versuchaserie in eine Lösung von 10 φ Xugellagerfatt und Mineralöl in xriohloräthylen getaucht und antrocknen ge= lassen, in einer rnderon Vereuchpr^ihe mit einem Minsralöl» Fätt-Graphit-Cieraisch gleiohm?is3ig gefettet» Gleich vorbchandelts Brobebleche wurden dann anechlie&esnö in Bädern verschiedener alkalisch reagierender 11 einiger rait gleicher Konzentration an Alkali, berechnet ale liapO, behandelt» Die Überlegenheit des erfincungssemSonen Reinißun^fmittisls zeigt sioh beim Yers gleich der erforderlichen BGir>igungszeiten, die im Versuchs= beispiei für den erfindungsgemäseen Reiniger bei 5 bis 6 Minu= ten, bei den erprobten, bekannten "Reinigern zwischen 10 Minu» tsn und mehr als 4 Stunden liogen»
Die Keinigungsbäder werden in dar Üblichen .'iConzentration ein= gesetzt. Gute Ergebnisse «erden im aIIg6meinen mit 30-30 g Reinigungssalz pro 1 Wasser erhalten bei Temperaturen von 80-95°* Der erfindungs-gcmässe Keiniger ist insbesondere für die Cauohrcinißung brauchbar»

Claims (1)

  1. METALLG-E1SELLSCiUFT -5- M 12§6 IYc/22g, 22.1211950
    Aktiengesellschaft '
    Prankfurt /Main ρ ä P Ί ~> ~* r r ιμιγλ
    L I ί l-u *.'£.«. Ι£·ϋ U
    Patentansprüche
    1„) Alkalisch reagierende ,entfettende Beiniger für Metalle, insbesondere vor dem Aufbringen von Überzügen, beispielsweise vor dem Phosphatieren, bestehend aus anorganischen, alkalisoh reagierenden Stoffen, wie Ätzalkalien, Alkalicarbonaten, Alkali= Silikaten, Alkaliphosphate^, Poly- und Pyrophosphaten, und einem Zusatz von eine© oder mehreren -^ondensationsprodukten von Cetyl-, Octadecyl- und bzw* oder Cleylalkohol mit 15 bis 25 Mol Äthylenoxyd»
    2,) Eeiniger gemäss Anspruch 1, insbesondere für Sauchreinigungs= bäder, bestehend aus anorganischen ,alkalisch reagierenden ICoa= ponentsn, insbesondere Alkaliphocphaten, und 1 bis 10 $, vor= zugsweise 3 bis 5 ## einea 'Kondensationsproduktes aus Oleyl= alkohol mit 20. Mol Äthylenoxyd.
    3·) Seiniger gemäse Anspruch 1, beatehand aus: 0-20 $ KaOK
    0-80 # Na2CO3 .
    0-60 c/o$ vorzugsweise 10-50 $, Ka3 (ΡΟ.)2·12 1I2O 0-90 $>f vorzugsweise 10-80 f>t Metasilikat
    1—10 '/«»vorzugsweise 3—5 i°% des kondensat ions=
    Produktes eines höheren aliphatischen Alkohol3? vorzugsweise Oleyl-Alkohol, mit 20 L-To 1 Äthylenoxyd·
    4·) Beiniger gernäss Anspruch 1, bestehend aus:
    6-11 1* HaOH
    15-25 $ Ka2CO3
    30-45 $ Ka5(PO4)2.12 H2O 9-15 i MstaSilikat
    2-5 dec kondensationcproduktes eines höheren
    aliphatischen Alkohols, vorzugsweise Oleyl-Alkohol, mit 20 Mol Äthylenoxyd.
    Prankfurt Alain, den 22#12«195O
    Br* We/MBr

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