DEM0001244MA - Rohrkupplung. - Google Patents

Rohrkupplung.

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DEM0001244MA
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pipe
wedge
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pipe coupling
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English (en)
Original Assignee
Maschinenfabrik Karl Brieden &. Co. KG., Bochum-Linden
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rohrkupplung, die insbesondere geeignet ist für Druckmittelrohre, auch solche, in denen mittels des Druckmittels ein festes Gut gefördert wird, z.B. Blasversatzrohre.
Es sind bereits Rohrkupplungen bekannt, bei denen Schalen vorgesehen sind, welche die auf die Rohrenden gesetzten Bunde aneinanderpressen. Man hat auch schon diese Schalen als Halbringe ausgebildet und gelenkig miteinander verbunden.
Das besondere Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Rohrkupplung, bei der sowohl ein gleichmäßiger Druck über den größeren Teil des Umfanges der Bunde gesichert ist und infolge starrer Ausbildung des Verschlußmechanismus eine Lockerung der Kupplung im Betrieb völlig ausgeschlossen ist.
Gemäß der Erfindung wird bei der Rohrkupplung, bei der die Flanken zweier halbringförmiger gelenkig verbundener Schalen die auf die Rohrenden gesetzten Bunde aneinanderpressen, ein Keilschloß verwendet, bei dem der Keil parallel zur Achse der Rohre durch sich überdeckende Oeffnungen geführt ist, welche sich in Lappen an den freien Enden der Schalen befinden. Insbesondere umfaßt bei ein gabelförmiger Endlappen der einen Schale den mittleren Endlappen der anderen Schale.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung erfahren die Flanken der halbringförmigen Schalen eine besondere Formgebung in demjenigen Teil, in dem sie an den Rohrbunden anliegen. Die Innenflanken der Schalen und die Außenkanten der Bunde sind durch entsprechende
Bearbeitung konvex gekrümmt. Es entsteht hierdurch ein Keilsystem mit veränderlichem Keilwinkel. Die Keilwinkel werden jeweils durch die Tangenten an die gemeinsamen Berührungspunkte der konvexen Flächen gebildet. Durch das Wandern der Berührungspunkte beim Schließen der Schalen wird der von den Tangenten eingeschlossene Keilwinkel kleiner und somit die Kreilkraft (Anpreßdruck) fortschreitend größer.
Um ein sattes Anliegen der halbringförmigen Schalen auf den Bunden in der Schließstellung sicherzustellen, hat die Achse des Schalengelenkes den annähernd gleichen Abstand vom Rohr wie die gegenüberliegenden Druckflächen des Keilschlosses.In der Lösestellung eben sich bei dieser Anordnung die mittleren Teile der Schalen etwas von den Rohrbunden ab.
Die dem einen und dem anderen zu kuppelnden Rohr zugewandten beiden inneren Flanken der halbringförmigen Schalen können einen unterschiedlichen Innendurchmesser aufweisen, und zwar solcher Art, daß der Rand mit kleinem Innendurchmesser bei jeder Stellung des Keiles hinter den Bund des Rohres faßt, die Kupplung mit diesem Rohr also unverlierbar verbunden ist, während der Rand mit größerem Innendurchmesser bei gelöstem Keil frei über den Bund gleiten kann. Diese Anordnung hat eine besondere Bedeutung bei Blasversatzrohren: einen kräftigen Hammerschlag auf die Keilspitze die Kupplung mit dem letzten Rohr, welches den Versatz ausbläst, geöffnet, so kann dieses Rohr sogleich abfallen zusammen mit der unverlierbar daran befindlichen Kupplung, ohne daß irgendwelche Zeit verloren wird und ohne daß ein zwischenzeitliches Abstellen der Blaseinrichtung erforderlich ist.
Nähere Einzelheiten der Erfindung sind dargestellt anhand der Zeichnung, auf der
Abb. 1 eine Seitenansicht zweier durch die neue Kupplung verbunden Rohe,
Abb. 2 eine Ansicht der Kupplung, in der Rohrachse gesehen, darstellen,
Abb. 3 ist eine Draufsicht des Keilschlosses in nahezu geschlossenem Zustand,
Abb. 4 eine Draufsicht in gelöstem Zustande.
Das Blasversatzrohr 1 trägt am Ende einen Bund 2, dessen umlaufende Feder 3 die Dichtung 4 zusammendrückt, welche sich in einer umlaufenden Nut des Rohrbundes 5 befindet, der auf das Rohr 6 aufgeschweißt ist. Die beiden halbringförmigen Schalen 7 und 8 sind im Gelenk 9 miteinander verbunden. Am freien Ende der Schale 8 befindet sich ein mittlerer Endlappen 10, am freien Ende der Schale 7 ist der Endlappen gabelförmig gestaltet, sodaß die Teile 11 und 12 den Endlappen 10 umschließen. In den Endlappen 10, 11 und 12 befinden sich Oeffnungen, die der Form des Keiles 13 angepaßt sind, der auf die Druckflächen 14 des Endlappens und auf die Druckflächen 15 der Lappen 11 und 12 einwirkt. Auf der Spitze des Keiles 13 befindet sich ein Nocken 16, der den Keil gegen Verlieren sichert. In der Schließstellung ist der Keil durch den in die Ausnehmung 18 einspringenden federnden Stift 17 gesichert.
Der Innenrand der Schalen 7 und 8 hat, wie insbesondere der Schnitt in Abb. 3 erkennen läßt, vorspringende Flanken 19 und 20. Dabei hat die Flanke 19 einen größeren Innendurchmesser als die Flanke 20, und zwar erfolgt die Bemessung dieser Innendurchmesser so, daß bei gelöstem Keilschloß die Flanke 19 mit ausreichendem Spiel über den Bund des Rohres 1 hinweggleiten kann, die Flanke 20 aber immer noch hinter den Bund des Rohres 6 greift, sodaß die Kupplung unverlierbar mit diesem verbunden bleibt. Es sei angenommen, das Rohr 6 sei das letzte in einem Rohrstrang zum Verblasen von Versatz, die Blasrichtung e also vom Rohr 1 zum Rohr 6, und man habe die Absicht, die Blasleitung in der Weise zu verkürzen, daß das Rohr 6 abgehängt und das Rohr 1 zum Ausblaserohr wird. In diesem Fall erfolgt von der Seite des verbleibenden Rohres 1 aus ein Schlag gegen die Spitze des Keiles 13, dadurch hebt sich die Flanke 19 der beiden Gelenkschalen von dem Bund des Rohres 1 ab, das Rohr 6 mit der daran verbleibenden Kupplung wird vom Blasdruck abgerissen, fällt zu Boden und kann leicht entfernt werden. Eine Unterbrechung des Blasvorganges tritt dabei nicht ein.
Aus Abb. 2, die die Kupplung in gelöstem Zustand zeigt, er- kennt man, daß die Achse des Schalengelenkes 9 etwa gleich weit vom Rohrumfang entfernt ist wie die gegenüberliegenden Druckflächen 14 und 15 des Keilschlosses. Zwischen den Schalen 7 und 8 und dem Rohrumfang verbleiben Räume 21, die sich nach der Mitte der Schalen zu verbreitern. Durch das Festziehen der Schalen beim Eintreiben des Keiles 13 werden diese Räume 21 geschlossen, und die Innenseiten der Flanken 19 und 20 liegen auf ganzer Länge und unter Ausübung eines gleichförmigen Anpreßdruckes an den Bunden 2 und 5 an. Ein besonderer Vorteil der neuen Kupplung besteht darin, daß bis auf die Kupplungsteile in der Nähe des Gelenkes 9 und des Keiles 13 der Kupplungsdruck über den ganzen Umfang der Bunde erstreckt; ein Ausknicken, wie es bei vielen bisher gebräuchlichen Kupplungen vorkommt, ist daher ausgeschlossen. Da die Lappen 10, 11 und 12 nicht nachgeben können, ist die Kupplung als völlig starr anzusehen. Die Handhabung ist denkbar einfach. Zwei oder drei kräftige Hammerschläge auf den Keil bewirken das Festziehen, ein einziger kräftiger Hammerschlag das Lösen. Bei dem oben geschilderten Abschlagen des letzten Rohres im Falle der Verwendung bei Blasversatz erfolgt der Hammerschlag aus der Richtung des geschlossenen Stranges her, sodaß der Bedienungsmann, welcher diese Arbeit ausführt, nicht gefährdet ist.

Claims (6)

1.) Rohrkupplung, bei der die Ränder zweiter halbringförmiger, gelenkig verbundener Schalen die auf die Rohrenden gesetzten Bunde aneinanderpressen, gekennzeichnet durch ein Keilschloß, bei dem der Keil (13) parallel zur Achse der Rohre (1,6) durch sich überdeckende Oeffnungen in Endlappen (10,11,12) der Schalen (7,8) geführt ist.
2.) Rohrkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein gabelförmiger Endlappen (11,12) der einen Schale (7) den mittleren Endlappen (10) der anderen Schale (8) umfaßt.
3.) Rohrkupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenflanken (9,20) der Halbringschalen (7,8) in dem Teil, in dem sie an den Rohrenden (2,5) anliegen, konvex gekrümmt sind.
4.) Rohrkupplung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Bunde (2,5) eine Konvexkrümmung aufweisen.
5.) Rohrkupplung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Schalengelenkes (9) etwa den gleichen Abstand von den Rohren (1,6) hat wie die gegenüberliegenden Druckflächen (14,15) des Keilschlosses.
6.) Rohrkupplung nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen derart unterschiedlichen Innendurchmesser der Innenflanken (19,20) der Halbringschalen (7,8) daß die Flanke (20) mit kleinerem Innendurchmesser bei jeder Stellung des Keiles (13) hinter den Bund (5) des Rohres (6) faßt, die Kupplung mit diesem Rohr (6) also unverlierbar verbunden ist, während die Flanke (19) mit größerem Innendurchmesser bei gelöstem Keil (13) über den Bund (2) mit ausreichendem Spiel frei gleiten kann.

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