DEM0000633MA - Lesegerät für Mikrofilme aller Art - Google Patents
Lesegerät für Mikrofilme aller ArtInfo
- Publication number
- DEM0000633MA DEM0000633MA DEM0000633MA DE M0000633M A DEM0000633M A DE M0000633MA DE M0000633M A DEM0000633M A DE M0000633MA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- microfilms
- housing
- reader
- kinds according
- hinged cover
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 4
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 1
Description
Die Erfindung betrifft ein Lesegerät zur vergrößerten Wiedergabe von Mikrofilmen aller Art, wie Rollfilmen, Filmstreifen, Planfilmen, Röntgenreihenaufnahmen und Diapositiven, und besteht aus einem mit Handgriff versehenen kofferartigen Gehäuse, welches aus einem die Projektionsoptik und die Lichtquelle aufnehmendes Grundgehäuse und einer den Gehäusedeckel bildenden Kappe mit dem Spiegel besteht, wobei durch Verwendung einer kurzbrennweitigen Projektionsoptik diese und der aufgeklappte Spiegeldeckel mit so kurzem Abstand voneinander angeordnet sind, dass eine helle Tischprojektion erzielt wird.
Lesegerät für Mikrofilme aller Art sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Da es sich bei diesen Geräten aber um Erzeugnisse eines verhältnismäßig neuen Zweiges der Technik handelt, entsprechen die auf dem Markt befindlichen Geräte noch nicht den an sie zu stellenden Anforderungen. Aufbau und Handhabung der Geräte sind umständlich, die Geräte selbst unhandlich und der Gebrauch für Schmalfilme meistens unmöglich.
Zweck der Erfindung ist es nun, ein handliches Lesegerät in Kofferform zu schaffen, welches ohne umständliche Einstellungen und Handhabungen brauchbar ist. Erreicht wird dieses in der Hauptsache dadurch, dass bei gedrängtester Bauart trotzdem eine helle Tischprojektion infolge der kurzen Brennweite der Projektionsoptik erzielt wird. Durch die Verwendung einfacher Ausziehglieder zur schwenkbaren Verbindung zwischen Gehäuse und Klappdeckel ist ferner ein äußerst einfacher Aufbau ohne Verwendung von Knickgliedern erzielt, der eine bequeme und sichere Handhabung gewährleistet.
Durch die Anordnung einer selbsttätig wirkenden Ein- und Ausrastung der Ausziehglieder wird die Einfachheit und Sicherheit der Handhabung weiter erhöht.
Um das Lesen jeder Schriftrichtung auf dem Film bei Tisch- und Wandprojektion zu ermöglichen und ein bequemes Einlegen des Films zu erreichen, ist der Filmträger um seine Achse um 360° schwenkbar. Ein Kipphebel bewirkt die parallele Abhebung bzw. Schließung der oberen Glasplatte beim Transport des Filmes durch die Filmführung.
Ferner ist es möglich, durch Aufsetzen einer Hilfsfilmführung auf die normale Filmführung eine zusätzliche Vergrößerung der Bildwiedergabe für Filme (16 mm) mit Hilfe eines zweiten Objektivs zu erzielen. Die schmaleren Filmspulen können dabei, gleich den breiteren, in dem jeweils richtigen Sitz auf dem Filmträger gehalten werden.
Ein wesentlicher Vorteil wird dadurch erzielt, dass das Gehäuse so ausgebildet ist, dass die Projektion auf eine senkrechte Wand durch einfaches Umlegen des Gerätes ohne jegliche Änderung der Geräteeinstellung möglich ist.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es zeigen:
Abb. 1 eine Ausführungsform des Gerätes bei geschlossenem Koffer,
Abb. 2 das Gerät in Stellung für Tischprojektion,
Abb. 3 desselben in Stellung für Wandprojektion,
Abb. 4 eine zweite Ausführungsform in aufgeklapptem Zustande von vorne,
Abb. 5 einen senkrechten Längsschnitt dieser zweiten Ausführungsform und
Abb. 6 einen Schnitt durch die Spulenhalterung des Filmträgers.
Bei der Ausbildung gemäß Abb. 1-3 besteht das Gerät aus einem die Projektionsoptik 1 mit der Lichtquelle 2 enthaltenden Gehäuse 3 und einem den Spiegel 4 enthaltenden kappenartigen Deckel 5. Die Verbindung zwischen Gehäuse 3 und Deckel 5 besteht aus zwei seitlich an dem Deckel 5 angelenkten gebogenen Gleitschienen 6, die in Führungen 7 an den Außenseiten des Gehäuses 3 geführt sind. Die Gelenkanordnung 8 zwischen Gleitschienen 6 und Deckel 5 ist derart, dass der Deckel 5 gegenüber den Gleitschienen 6 in jeder gewünschten Lage feststeht.
Wie aus Abb. 3 ersichtlich ist, kann eine Wandprojektion durch einfaches Umlegen des Gehäuses 3 ohne jede zusätzliche Einstellung des Gerätes erfolgen.
Bei der Ausführung nach den Abb. 4-6 ist die Kappe 9 durch je eine einzige seitliche Strebe 11 verschiebbar mit dem Gehäuse 12 verbunden. Durch einen geeigneten Verschluss 13 ist die Kappe 9 im geschlossenen Zustand gesichert. Die Kappe 13 trägt auf ihrer Innenseite den Ablenkspiegel 14 sowie die beiden Gleitbacken 15 mit Rasterung 16 zum Verschieben der Kappe 9 auf den Führungsschienen 11. Die im unteren Teil der Kappe 9 ange-
angebrachte Ausnehmung17 erleichtert das Abheben und Schließen der Kappe 9. Auf der Oberseite trägt die Kappe 9 einen Tragegriff 18 für das geschlossene Gerät. Das Gehäuse 12 trägt die Frontplatte 19 mit dem Filmträger 20, den optischen Kondensor 21 sowie den gerändelten Knopf 22 zur Einstellung der Glühlampe 23. Auf der Rückseite der Frontplatte ist die einstellbare Lampenhalterung angeordnet. Am oberen Teil des Gehäuses 12 sind die hier z.B. aus einem Stück gebogenen Führungsstreben 11 drehbar gelagert und ist auch die Rastvorrichtung angebracht. Diese besteht aus einem federnden Sperrhebel 24, der beim Abheben der Kappe 9 selbsttätig einrastet und die Streben 11 mit der Kappe 9 in der Gebrauchslage hält. Beim Heranschieben der kappe 9 an das Gehäuse 12 stößt diese gegen die Nase 25, die den Sperrhebel 24 ausklinkt, wodurch die Streben 11 für das Schließen des Gerätes freigegeben werden. Im unteren Teil des Gehäuses 12 ist an der rechten Seitenwand die Anschlussdose 26 und weiter vorn der Druckknopf für den Kastenverschluss vorgesehen. Im Innern befindet sich der umschaltbare Widerstand für höhere Spannungen als 110 Volt. Ein an der Rückwand abhebbarer Verschlussdeckel 38 gestattet das schnelle Auswechseln der Glühlampe.
Auf der Frontplatte 19 ist der um eine zu dieser senkrechten Achse drehbar gelagerte Filmträger 20 angeordnet. Dieser trägt des einstellbare Objektiv 28, die normale (35 mm) Filmführung 29, die Spulenhalter 30 sowie den Kipphebel 31 für das parallele An- und Abheben der oberen Glasplatte 32 der Filmführung 29. Die Spulenhalter 30 sind im Filmträger 20 drehbar gelagert und tragen auf der einen Seite die Betätigungsknöpfe 33 für den Transport des Filmes, auf der anderen Seite die Aufnahmezapfen für die Filmspule 34 (Abbildung 6). Mittels der in den Spulenhaltern 30 untergebrachten doppelt durchgebogenen Federn 35 können jeweils breite (35 mm) und schmale (16 mm) Filmspulen in die richtige Lage aufgenommen werden. Die am unteren Teil des Filmträgers 20 angebrachten langen Stifte 36 dienen als Führung des breiten (35 mm) Filmstreifens und als Aufnahme der zusätzlichen Filmführung 37 bei Verwendung von schmalen (16 mm) Filmen. Mittels des Kipphebels 31 wird bei der schmalen Filmführung die gleiche Funktion ausgeführt wie bei der breiten Filmführung. Die obere Glasplatte lässt sich zwecks Reinigung sowohl bei der normalen als auch bei der zusätzlichen Filmführung durch einfaches Herausschieben leicht auswechseln.
Claims (12)
1.) Lesegerät für Mikrofilme aller Art, gekennzeichnet durch ein mit Handgriff versehenes kofferartiges Gehäuse, welches aus einem die Projektionsoptik und die Lichtquelle aufnehmenden Grundgehäuse und einer den Gehäusedeckel bildenden Kappe mit dem Spiegel besteht, wobei durch Verwendung einer kurzbrennweitigen Projektionsoptik diese und der aufgeklappte Spiegeldeckel mit so kurzem Abstand voneinander angeordnet sind, dass eine sehr helle Tischprojektion erzielt wird.
2.) Lesegerät für Mikrofilme aller Art nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse und der Klappdeckel durch einfache Ausziehglieder schwenkbar miteinander verbunden sind.
3.) Lesegerät für Mikrofilme aller Art nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Klappdeckel (5) mit vorteilhaft gebogenen Gleitschienen (6) in entsprechend geformten Führungen in dem Gehäuse (3) geführt und an den Gleitschienen (6) schwenkbar befestigt ist.
4.) Lesegerät für Mikrofilme aller Art nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gehäuse (12) seitliche Führungsstreben (11) schwenkbar angeordnet sind, auf denen der Klappdeckel (9) verschiebbar angeordnet ist.
5.) Lesegerät für Mikrofilme aller Art nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Führungsstreben (11) aus einem einzigen an dem Gehäuse schwenkbar befestigten U-förmigen Träger oder je einer einzigen seitlichen Strebe bestehen.
6.) Lesegerät für Mikrofilme aller Art nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Klappdeckel (5 bzw. 9) beim Abheben von dem Gehäuse (3 bzw. 12) selbsttätig in die Gebrauchslage mit Hilfe der Ausziehglieder (6 bzw. 11) einrastet.
7.) Lesegerät für Mikrofilme aller Art nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass beim Schließen des Gerätes durch Heranschieben des Klappdeckels (5 bzw. 9) an das Gehäuse
(3 bzw. 12) die Rasterung selbsttätig gelöst wird.
8.) Lesegerät für Mikrofilme aller Art nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Filmträger (20) um 360° schwenkbar angeordnet ist.
9.) Lesegerät für Mikrofilme aller Art nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das parallele An- und Abheben der oberen Glasplatte (32) der Filmführung (29) durch einen Klappdeckel (31) geschieht.
10.) Lesegerät für Mikrofilme aller Art nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine kleinere zusätzliche Filmführung (37) vorgesehen ist, die durch Aufsetzen auf die größere Filmführung mit dieser eine Funktionseinheit bildet.
11.) Lesegerät für Mikrofilme aller Art nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenhalterung (30) des Filmträgers (20) so ausgebildet ist, dass breite und schmale Filmspulen jeweils in der richtigen Lage aufgenommen werden.
12.) Lesegerät für Mikrofilme aller Art nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3 bzw. 12) so ausgebildet ist, dass die Projektion an eine senkrechte Wand durch einfaches Umlegen des Gerätes ohne jegliche Änderung der Geräteeinstellung möglich ist.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3605291C2 (de) | ||
| DEM0000633MA (de) | Lesegerät für Mikrofilme aller Art | |
| EP0178290B1 (de) | Dia-Betrachter | |
| DE7006080U (de) | Mikrofilm-lesegeraet. | |
| DE1772868A1 (de) | Bildwerfer | |
| DE2714725C2 (de) | Filmfeeder | |
| DE688064C (de) | Lichtpausvorrichtung | |
| DE537406C (de) | Vergroesserungseinrichtung, deren wirksame Teile in unverrueckbarer Entfernung in einem lichtdichten Kastenkoerper angeordnet sind | |
| DE3216224C2 (de) | Epidiaskop | |
| DE3033009A1 (de) | Mikrofilm-dokumentationssystem | |
| DE840928C (de) | Vorrichtung zum Halten und Fuehren von Filmen in Form von Rollen oder einzelnen oderzu kleinen Stapeln vereinigten Baendern beschraenkter Laenge in einem Filmbetrachtungs- oder Filmprojektionsgeraet | |
| DE851455C (de) | Vergroesserungsansatz | |
| DE731217C (de) | Bildwechselschieber fuer Stehbildwerfer | |
| DE720903C (de) | Projektionsvorrichtung, vorzugsweise fuer Karteikarten | |
| DE667429C (de) | Kinokassettenkamera | |
| DE944634C (de) | Stereobetrachtungsgeraet fuer rueckseitig zu beleuchtende Stereobilder | |
| DE891491C (de) | Kamera mit kastenfoermigem Lichtschacht | |
| DE2512796A1 (de) | Kassenbox fuer geldinstitute | |
| DE647222C (de) | Optisches Kopiergeraet | |
| DE2217642A1 (de) | Kombinierter Mikrokartenleser und -projektor | |
| DE1447272A1 (de) | Projektionsapparat | |
| DE4041333A1 (de) | Dia-sortiergeraet | |
| DE1040813B (de) | Bildbetrachtungsgeraet | |
| DE1267874B (de) | Fotografischer Magazin-Stehbildprojektor fuer Diapositive verschiedener Rahmengroesse | |
| DE2449462A1 (de) | Photographische klappkamera |