DEM0000366MA - Verfahren zur Rückgewinnung von Lösungsmitteln aus Abgasen - Google Patents
Verfahren zur Rückgewinnung von Lösungsmitteln aus AbgasenInfo
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Description
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¥e tf.l 1 gesell sö'h Rf t
"t !schaft
vom
Bsi d®r SztpaKtioB von wertvollen Stoffe», wi@ Phenolen* Fettsäuren* Alkohol®» j organisches Bases o.dgl«* aus Wfssern
ο Sex* wässrigen Loemagen ssit opgasiseheB Lösungemittein« di® iß öen fliis^rs sioht o^#p aur w«»tg l5elieh sind9 e*B*
Benzol» opgeisisctien Isterö? ÄeiÄs^iis Ketonen o«S«Fgl.f heim, Afeteelbei» äss liSsTäHgsmltt©!© aus d@a exti?afe.leFt®a
vielfach gelost® G-rs® fpei* In äiee© u&se gefteu melir oc(«3? weniger groas®
ä®8 Lösungsmittels sind
angewendet woyde». So wm3?d© beispielsweise "bei der von Kofceireiwassera mit BensEol das frei weräenÄe Gas
feevcF dies© ia c!«i? Sohralwrneser zweofes
Phenole- mit oj*g&ni©ehea st-iaepetofthiltig©« a..E.BstepB οΊβΐ8 Ketonen, extrahiert, so wurden die
■bei der HQe'sgewlanaug: des !»ostmgssittele aα» Wasser entstsn^es« mit den isur Ixtra-^tioa -gelsagan^en f
€ei» Irfinöung erfolgt fiie B0.@kg©wiöniing ftes Lusang aus derart igesi Gasen duj?en Was ehe» a#r Gase mit &u» ßea
gewonnene» is tr a ^ fest of f «9 a.B.im Falle- a©^ Fiie&olextr&fctioa
atis Wasser durch Va.sohea mit ües gewonnenen B
Ss wurde neulich geftsndeaf dass diese Sastrektstoffe n©t® Ab©crp-tiOWtBmittel fSjp äim Hwelcg.®wiB?sisng flei8 Blspf® äei» '
angewenöete» ExtrakticnBssittel aus <5en Afegasss siaö. Si® si»ä iseflhigti Ms zn 50 £ nn§ m®hr· ihi*©s Gewicht eg
mittels aus cen Gasen anfEuaefeine». D§iftmss sind nar nisiftfssig gering® Meng®» au Sxtre.^tstcffen
der in die Abgase übergellenden Lösungsmittel erforderliehj während man bisher gezwungen war» die Abgase mit dem ganzen
Schwel* oder Kofcereiwasser in einem Waschturm au berieseln. Die Mischung von Lösungsmitteln υηά Extraktstoff©n9 die man
bei dieser Rückgewinnung erhält^ kann mit dem Extrakt zusammen aufgearbeitet werden^ ohne dass eine wesentliche
Mehrbelastung der Ixtratetdestillationsanlag® eintritt, in der die Zerlegung d®s Extraktes in Losungsmittel und extrahierte
Stoff© ν org'ß Boras en wird.
Werden beispielsweise aus Scftwelwässernj Kokereiwässern ο»dgl. Phenole o.dgl.j&it organischen Estern, wie Butylaeet&t 9
extrahiert § so lässt sich fur die Rückgewinnung des Lösungsmittels aus den in der Anlag® entstellenden Abgasen die in der
Zeichnung beispielsweise und sohematisch dargestellt© Anlage »it Vorteil
I ist ein Kühler* in dem das iieisse phenolhaltlge Wasser auf ungefähr 30-25° abgekühlt wird« Das abgekühlt© Wasser» geilt
durch die Leitung S zu der dreistufigen Gegenstromextraktion Das extrahierte Wasser gelangt durch die Leitung 21 in den
Zwischenbehälter 4 und wird von der Pumpe 22 δbet» die Leitungen SS d^roh den Wärmeaustauscher* 5 und den Vorheizer 6 in die
Abtreibekolonne 11 gedrüokts in deren Blase 10 zur Beheizung direkter Dampf eingeführt wird. Aue der Elase 10 fliesst das
behandelte Wasser durch di© Leitung 24 in den Wärmeaustauschers,, gibt hier die aufgenommene Wärme an das durch die Leitung 2Z
zugefuhrte Wasser ab? um dann abgekühlt durch die Leitung abgeführt su werden. Die Gas© und Dampfes die aus der Kolonne
II entweichen* stromes dtirch di© Leitung 26 in den Kondensator 99 wc ans den össen Lösungsmittel und Wasserdampf niedergeschlagen
werden. 27 ist die Kühlmittelzufuhr? 28 die KShI-mittelabfuhr des Kondensators 9. Das Kondensat aus dem Kondensator
9 gelangt nun weiter durch die Einrichtung 8S in der in bekannter Weise Flüssigkeit und Gase ycneinander getrennt
werden, nach dem Abscheider 79 in äem es sieh in Wasser und Lösungsmittel scheidet. Das Lösungsmittel wird durch di@
Leitung 38 in den Vorratsbehälter» 18/13 geleitet,, wahrend das losungsmittelhaltige Wasser dureh die Leitung 2©
dem extrahierten und Lösungsmittel enthaltenden Wasser- in desa Behälter 4 zugeführt wird» Die Gase, die in der Einrichtung 8
vom Kondensat getrennt worden sind,, strömen durch di@ Leitung 30 in den Wasohturis 31.
Das mit den extrahierten Steffen beladen* Lösungsmittel wird durch öle Leitung 52 der Destillierkolonne 15 bekannter» Bauart
zugeführt. Das in der Kolonne abdestillierte Lösungsmittel gelangt durch öl© Leitung 1? in den Kondensator 16. Hier wird
©s niedergeschlagen» und es wird des Kondensat durch die Leitung 18 in den Vorratsbehälter- IS/13 zurückgeführt. Aus der
Blase 14 der Kolonne werden die vom Lösungsmittel befreiten Phenole durch die Leitung 33 und. den Kühler 19 zum Phenololbeha'Xter
SO geleitet, um in bekannter Weise weiterbehandelt bzw. verwendet zu werden. Ein Teil der Phenole wird durch di®
Leitung 34 als Waschmittel dem Waschturm 31 aufgegeben. In ales«i?s nehmen Sie Phenole das Lösungsmittel aus de» Abgasen
auf. Sie werden dann von der Pumpe 36 durch die Leitung 37 in die Leitung 32 gefordert, in cter sie zusammen mit dem aus
der BxtraKtionsenlsi-ge komm ende η extras the ltigen Lösungsmittel der Destillierkolonne 15 aufHessen. Aus dem Vorratsbehälter
12/13 gelangt das zurückgewonnene Lösungsmittel durch die τ,-eitung 37 wieder zurück zur Extraktion.
Beispielsweise werden Abwasser» die bei der Schwelung mitteläeutscher Braunkohle anfallen und ce.15 g phenolische Stoff®
enthalten, mit 100 1 Butyl^öetat /m% Sohwelw&sser in der dreistufigen ixtr^ition 3 behandelt. Des Lösungsmittels das pro
100 1 etwa 15 kg Phenol aiii genommen hat9 wird in der Destillierkolonne
15 in Lösungsmittel und Rohphenol getrennt. 10$ der gewonnenen Bohphenole* d.h.1.5 kgs werden fur die Waschung der
Abgase im Turm 31 verwendet. Die Menge .eier Abgase, die aus Kohlendioxyd mnd Schwefelwasserstoff b@st©hens betrügt etwa
4 Nm /ebffi Schwel wasser. Im Ks? Abgas sind etwa 100 g Eutylacetet enthalten. Das Butylaeetat wird im Waschturm Sl bis auf
0,04 g/Nm"' (d.h.zu 99*96 %) aus dem Gas hereusgewasehen. Das
vom Waschturm ablaufende, beladene Waschmittel besteht aus etwa 80 % RohphenolSl UBd £0 G@w.% Butylaeetafe. Di©s©s Gemisch
wird zusammen mit dem beladenen Lösungsmittel in der Destinations einrichtung 15 aufgearbeitet.
Xhnlioh wie in dieses) Beispiel angegeben^ gestaltet sich die Rüekgewinrx-ung äev Sxtralitionsmittel&Empfe aus äsn Abgasen,
wenn anÄer© EartraictiQnsmitt-el verwendet werden5 und es können
jmöh den) Schema des Beispiels auch Abgase anderer Extraktionsprozesse "behandelt werden, die Lösungsmitteldampf© enthalten,
wobei dann ebenfalls die Abgase, die bei der Rückgewinnung des Lösungsmittels entstehen, mit den extrahierten Steffen
gewaschen werden. Dias© können in ähnlicher Weise mit beladenen Losungsmitteln zusammen Rufgearbeitet werden.
Claims (1)
- P a fc ο rs tr " ο hί?.ί;ϊί" r ¥"n L" B-^u tt\.; λ η.;n ■„■;-.tr■ η WaBwurden,S4 Verfahren ηaoh Anspruch 1 , ;ΐ'.;ί' di ;;; v«5is-!f'jet: η Βλ t-r?·?. ■; tat :-f i'a ans tut ffc-nci:!: i essend au-itvn^en mit iis-trü^t^n a .fr^isP! ei tot;g :p,f- v ■': rwüTid et -rs s anti^i ti ■ η an h^H -en Auf art: ei t n^s ,n-ä, 2 ^
tr.-. .-:t!"t ΐΐβdadurch.· ohnet, ihrevB^tittfrln iQQtim-tim StelleAinvi-ndarjg las Vßrishr^ns n'ieh lon ex tr» hl .ft·.--η WKä-us; r*rj (..ntstivh- 4/f τ? β pr ü on es 1-3 <5ur "u?s Al-gf.sers, ;:ί?. ο lüj -er r fcrOh Ai tr: i'b η aus^ v^^ssern -.v.xtrnhj.er·tonR.Jh=JHiT...} i-n :;-:eVi».Si>!iföfs weräon«
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