DEK0022011MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 24. April 1954 BekanntgemacHt am 19. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf einen Drehschieber für Kraft- und Arbeitsmaschinen mit in
einem Ringkanal umlaufenden Kolben, der den Ringkanal periodisch in zwei Zonen, verschiedenein
Druckes teilt, mit Zu- bzw. Auslaßöffnungen.'für
das Betriebsmittel: versehen ist und ein mitumlaufendes
Steuerorgan für die Veränderung dieser öffnungen trägt.
Das Steuerorgan kann dabei die Form einer ίο Kreisplatte haben, die mit einer Bogeinöffnung versehen und mit dieser gegenüber einer Bogenöffnung
einer kreisförmigen Grundplatte des Dreh-. Schiebers verstellbar ist, um einen, mehr oder
weniger großen Durchtrittsquerschnitt für das Betriebsmittel durch die beiden Bogenöffnungön zu
bilden.
Bei bekannten Maschinen, dieser Art erfolgt die gegenseitige Verstellung der beiden Bogenöffnungen
im Stillstand der Maschine von Hand, sie bleibt während des Maschinenlaufes unverändert ao
bestehen. Um die Maschine nicht bei jedesmaliger Verstellung des Steuerorgans stillsetzen zu müs^·
sen, ist gemäß der Erfindung die Verstellung des Steuerorgans selbsttätig im Abhängigkeit von der
Drehzahl der Maschine oder* willkürlich durch ortsfeste, mittels Übertragungsgetriebe mit. dem
Steuerorgan verbundene Steuermittel während des Betriebes durchführbar.
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K22011Ia/14b
Die Verstellung des Steuerorgans erfolgt insbesondere durch mit dem Drehschieber umlaufende
und an diesem oder dem Steuerorgan, gelagerte Fliehgewichte, deren entgegen der Federwirkung
erfolgende Fliehbewegung das Steuerorgan gegenüber dem Drehschieber verstellt. Die Spannung der
der Fliehkraft entgegenwirkenden, Feder ist regelbar.
Außer durch die Fliehkraft kann das Steuerorgan,
auch durch Einwirkung des jeweiligen Druckes, den das Betriebsmittel an einer oder
mehr als einer Stelle seines Durchganges durch die Maschine hat, bewirkt oder unterstützt werden..
Besondere; Vorkehrungen sind getroffen, um die Maschine aus jeder beliebigen Dnehstellung heraus
anlaufen lassen zu können.
Neben der durch das Steuerorgan, gesteuerten
Öffnung des Drehschiebers für Einlaß bzw. Auslaß des Betriebsmittels in den bzw. aus dem Ringao
kanal können weitere Öffnungen! oder Durchlässe am Drehschieber vorgesehen, werden, welche unmittelbar
das Ein,- bzw. Ausströmen des Betriebsmittels aus dem Ringkanal regeln.
Weitere Erfindüngsmerkmale ergeben, sich aus
der nachfolgenden. Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung. In. der Zeichnung zeigt
Fig. ι einen durch die Achse des Drehschiebers gehenden Schnitt der Steuerungsvorrichtung,
Fig. 2 eine dazugehörige Teilaosicht des Dreh-Schiebers von oben,
Fig. 3 eine schematische Darstellung des Drehschiebers mit einer zusätzlichen Durchtrittsöffnung,
Fig. 4 einen Axialschnitt durch den Drehschie^·
ber in Verbindung mit einer Ventilsteuerung für den, Zutritt des Betriebsmittels,
Fig. 5 und 6 schematische, Darstellungen, einer durch den Drehschieber gesteuerten Auslaß- bzw.
Einlaßöffnung für das Betriebsmittel in zwei verschiedenen
Drehstellungen, des Drehschiebers,
Fig. 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig· 6,
Fig. 8 und 9 je eine entsprechende Darstellung, bei welcher die Umfangswandung des Drehschiebers
hohl gehalten, ist,
Fig. 10 einen Mittelschnitt einer Vorrichtung
zur Verstellung des Steuerorgans von Hand.
In dem Ringraum 1 (Fig. 1) der Maschine bewegt
sich der in diesem durch Labyrinthdichtungen abgedichtete, von, einem Läufer 2 getragene Kolben! 3 in Richtung des Pfeiles 4. Quer durch den.
Ringraum 1 tritt an einer Stelle die zylindrische Umfangswandung 5 eines Drehs chi ebe rs 6, der an
seinem oberen Ende fliegend im Gehäuse 7 gelagert .55 ist. Nicht dargestellte Verzahnungen verbinden, die
Achse 8 des Läufers 2 mit dem Drehschieber 6, so daß er sich zum Läufer 2 und Kolben 3 mit gleicher
oder verschiedener Winkelgeschwindigkeit dreht. Die Umfangswandung S weist an einer oder
mehreren Stellen eine Durchgangsöffnung 5' auf, durch welche der oder die Kolben 3 im gegebenen
Zeitpunkt hindurchtretein können.. Vor und nach dem Durchgang eines Kolbens schließt die Umfangswandung
5 des Drehschiebers den Ringraum ab und teilt ihn in, bekannter Weise zusammen mit
dem Kolben, in zwei Zonen verschiedenen. Druckes. . Die Regelung des Ein- oder Austritts des Be-.
triebsmittels in oder aus dem Ringkanal 1 erfolgt durch Öffnungen 9 der kreisförmigen Grundplatte
10 des Drehschiebeirs, von welcher die Umfangswandung
5 getragen wird. In die Öffnung 9 gelangt das Betriebsmittel über eine Leitung 11 des
Abschlußkopfes 12 des Drehschiebers, welcher mit der Umfangswandung 5 und Grundplatte 10 umläuft.
Die Öffnung 9 des Drehschiebers kann nun mehr oder weniger durch ein Steuerorgan 13 abgeschlossen werdien, das im wesentlichen; aus einer kreisförmigen
Scheibe besteht, welche mittels Kugellager drehbar um die Achse des Drehschiebers
(Bolzen 14) gelagert iist und durch ,eine Öffnung!
15 mat der öffnung 9 des Drehschiebers zusammenarbeitet.
Fig. 2 zeigt: die bogenförmig gehaltene Öffnung 9 der Grundplatte 10 und die ebenfalls
bogenförmige Öffnung 15 des Steuerorgans 13.
Durch, Relativverstellung des Steuerorgans 13
zur Grundplatte 10 wird der freie Durchgangs-querschnitt 16 (Fig. 2) für das Betriebsmittel geändert.
Diese Änderung des Durchgangsquerschnittes soll während dbr Drehung des Drehschiebers,
durchgeführt werden, können,. Sie kann auf verschiedene Weise erfolgen, und zwar durch die
Fliehkraft wirkung eines mit dem Drehschieber umlaufenden, Gewichtes in Abhängigkeit von der
Drehzahl der Maschine, durch Einwirkung der Druckzustände des durchlaufenden Betriebsmittels
bzw. von Drucköl oder von. Hand oder selbständig mittels hydraulischer oder mechanischer Verbindungsmittel. '
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 ist:
ein Fliehgewicht 17 etwa radial verschiebbar an dem Drehschieber angeordnet. Es steht durch eine
mit ihm verbundene Zahnstange 18 mit einem mit dem Steuerorgan 13 verbundenen Zahnrad. 19 stan,-;
dig im Eingriff. Bei Drehung des Drehschiebers wird das Steuerorgan 13 mit gleicher Winkelgeschwindigkeit über das Zahnrad. 19 und die Zahnstange
18 mitgenommen. Dabei behält der Durchgangsquerschnitt 16 seine Größe bei. Verändert
sich die Winkelgeschwindigkeit des Drehschiebers, so verschiebt sich das Fliehgewicht 17 in seiner
Führung 20. Dies hat zur Folge, daß sich d!as Steuerorgan 13 gegenüber der Grundplatte 10 verdreht.
Es können beliebig viele Fliehgewichte 17 mit:
ihrem Zubehör vorgesehen sein. : ]
Auf das Fliehgewicht 17 wirkt eine Spiralfeder
21 ein, die mit ihrem äußeren. Ende an dem als Federhaus ausgebildeten,Steuerorgani3, mit ihrem:
inneren Ende an eine mittlere Hülse: 22 über einen1 Stift 23 angeschlossen ist. Die Hülse 22 ist mit:
dem Bolzen 14 undrehbar, aber axial verschiebbar: durch den Stift 23 gekuppelt, der durch ein, Langloch 24 des Bolzens 14 hindurchtritt. Der Bolzen1
14 ist über Stifte 25 einer an seinem unteren
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Ende befestigten Scheibe 26 mit der Grundplatte 10 gekuppelt und wird in dieser Lage durch eine
an seinem oberen Ende angeordnete Druckfeder 27 gehalten. Beim Drücken des Kopfes 28 wird der
Bolzen 14 mit seinen Stiften 25 außer Eingriff mit der Grundplatte 10 gebracht, so· daß der Bolzen
mittels eines Schlüsselansatzes gedreht werden kann, um die Spannung der Feder 21 zu verändern.
Stellschrauben 29, die an dem im Drehschieber verschiebbaren Außenkranz des unteren Kugellagers
angreifen, ermöglichen die Einstellung der Höhenlage des Steuerorgans 13 gegenüber der
Grundplatte 10 entgegen der Wirkung einer Fe^
der 30.
Durch eine Stellschraube 31 kann die Regelung begrenzt werden.
Bildet die Führungsnut 20 (Fig. 1) für das Fliehgewicht
17 einen geschlossenen Zylinderraum, so kann durch Einleitung des Druckes des Betriebsmittels
in diesen Raum z. B. durch die Schrauböffnung für die Stellschraube 31 oder eine besondere
Öffnung die radiale Verstellung des Fliehgewichtes 17 beeinflußt werden. Zum Beispiel kann
dadurch erreicht werden, daß bei sinkendem Druck des eingeführten, Betriebsmittels die Durchgangsöffnung 16 .vergrößert wird.
Statt oder zusätzlich zu der selbsttätigen. Veränderung der Durchgaingsöffnung 16 durch die
Fliehkraft, den Einfluß des Betriebsmitteldruckes oder durch Veränderung der Spannung der Feder
21 während des Stillstandes der Maschine kann auch, eine willkürliche Verstellung während, des
Betriebes vorgenommen werden, indem gemäß Fig. 10 in dem Steuerorgan 13 sich eine koaxiale
Kolbenstange 32, die gegen Drehung gesichert ist,
mit einem Gewinde 33 schraubt. Ihr Kolben 34 wird entgegen der Wirkung einer Feder 35 hydraulisch
mittels einer durch ein feststehendes Rohr 36 zugeführten. Flüssigkeit 37 angehoben. Das Rohr
36 ist von einer Gleitdichtungspaekung 38 umgeben. Es ist auch ohne weiteres möglich, den Kolben
34 mittels einer verstellbaren, stillstehenden Stange 39 zu beeinflussen.
Um den besonders hohen Betriebsmittelbedarf beim Anfahren einer Kraftmaschine zu decken und
diese unter Umständen auch unter Last in Tätigkeit setzen, zu können, wird die Grundplatte 10
bzw. das Steuerorgan 13, wie in Fig. 3 schematisch angedeutet, mit einer zusätzlichen. Durchgangs-Öffnung
40 versehen und. mit einem Schieber 41 ausgerüstet, welcher unter der Wirkung von Zugfedern
42 beim Stillstand der Maschine in, der in Fig. 3 dargestellten, die Öffnung 40 vollständig
freigebenden. Lage gehalten wird, so daß dem Ringkanal 1 eine zusätzliche Betrieibsmittelmenge
zugeführt wird. Die Federn 42 sind so stark ge^- halten, daß nach. Überwindung des Anfahrwiderstandes,
der Schieber 41 durch Fliehkraftwirkung nach außen bewegt wird und, dabei die Durchgangsöffnung
40 verschließt.
Ein, weiteres Mittel zur Überwindung1 von. Anfahrschwierigkeiten
besteht darin, daß, wie in Fig. ι schematisch, angedeutet, an der Innenwandung
des Kopfteiles 12 Schaufeln, 43 . angebracht sind, auf welche der eintretende Betriebsmittelstrom
trifft und dabei unmittelbar ein Drehmoment auf den. Drehschieber ausübt.
Zur weiteren Regelung der Zufuhr des Betriebsmittels kann noch die in Fig. 4 schematisch dargestellte
Drosselsteuerung benutzt werden. Bei dieser ist im Kopf 12 des Drehschiebers ein Drosselventil
eingebaut, dessen Teller 44 senkrecht durch die Fliehkraft der Gewichte 45 über ein Hebelsystem :
den, Kanal 46 mehr oder weniger schließt.
Bei bekannten Maschinen der fraglichen Art tritt das Betriebsmittel gewöhnlich durch einen
stets offen gehaltenen Auslaß des Ringkanals 1 an einer bestimmten Stelle aus. Dieser Auslaß kann
durch den Drehschieber gesteuert werden, indem in dessen Umfangswand. an einer bestimmten Stelle
ein Durchgangskanal 47 (Fig. 5 und 7) vorgesehen ist, welcher den, Auslaß 48 im Gehäuse mit dem
Ringkanal 1 der Maschine während eines bestimmten Winkelweges des Drehschiebers in Verbindung
bringt. Fig. 6 zeigt eine S teilung des Drehschiebers, in welcher der Auslaß 48 geschlossen, ist.
Bei der Ausführungsform des Drehschiebers nach den Fig. 8 und 9 ist die Umfangswandung
des Drehschiebers hohl gehalten und als Durchgangskanal 49 für das Betriebsmittel ausgebildet.
Fig. 9 zeigt: eine Stellung des Drehschiebers, in welcher dieser mit seiner Durchtrittsöffnung 5' in
dem Ringkanal i steht, um den Kolben 3 hindurehzulassen.
Die Umfangswandung 5 des Drehschiebers 6 ist gegenüber dem Gehäuse durch eine Labyrinthdichtung
abgedichtet, die aus eingesetzten Stäben 50 (Fig. ι und 2) besteht, welche aus Kohle oder
einem anderen geeigneten Werkstoff bestehen,. Diese verlaufen quer zur Bewegungsrichtung und
ragen mit einem Teil ihres Querschnittes auf ihrer ganzen Länge aus ihrer Wandung heraus und sind
so· dicht wie möglich an die gegenüberliegende :
Wandung herangeführt.
Trotzdem sie die gegenüberliegende Wandung nicht berühren, bilden sie bei Erreichen einer gewissen
Drehzahl eine wirksame ■ Abdichtung der Ringräume.
Claims (16)
1. Drehschieber für Kraft- und Arbeitsmaschinen mit in einem Ringkanal umlaufenden
Kolben, der den Ringkainal. periodisch in zwei Zonen verschiedenen Druckes teilt, mit
Zu- bzw. Auslaßöffnungen für das Betriebsmittel versehen, ist und ein, mitumlaufendes
Steuerorgan für die Veränderung dieser Öffnungen trägt, dladurch gekennzeichnet, daß die
Verstellung des Steuerorgans (13) selbsttätig durch, von der Drehzahl der Maschine beeinflußte
Mittel oder willkürlich durch ortsfeste, mittels Übertragungsgetriebe mit dem Steuerorgan
verbundene Steuermittel während des Betriebes erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstellung des Steuer
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organs (13) durch mit dem Drehschieber (6)~
umlaufende und an ihm oder dem Steuerorgan gelagerte Fliehgewichte (17) bewirkt wird,
deren entgegen der Federwirkung erfolgende Fliehbewegung dem Steuerorgan (13) gegenüber
dem Drehschieber (6) eine Zusatzdrehung erteilt.
3. Vorrichtung nach, Anspruch 2, dadurch, ge- : kennzeichnet, daß die Spannung der der Fliehkraft
entgegenwirkenden Feder regelbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche! 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das am
Steuerorgan (13) etwa radial gelagerte Fliehgewicht (17) mittels einer Verzahnung (18) in
ein achsengleiches Zahnrad (19) eingreift, derart, daß das Steuerorgan bei Stillstand des
Fliehgewichtes gegenüber diesem von Drehschieber (6) über die Verzahnung (18) und das
Zahnrad (19) mit gleicher Winkelgeschwindigkeit mitgenommen wird und bei Bewegung des
Fliehgewichtes gegenüber dem Steuerorgan eine Zusatzdrehung erfährt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Dreh-
schieber und dem Steuerorgan (13) eineSpiralfeder (21) gespannt ist, welche mit: ihrem einen
Ende an einen Axialbolzen (14) angeschlossen ist, der bei Druck auf sein von. außen zugängliches
Ende zwecks Änderung der Federspannung entkuppelbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß· das Steuerorgan
(13) in seiner Höhenlage verstellbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehschieber
eine zusätzliche, mit einem fliehkraftbewegten Schieber zusammenarbeitendeDurchtrittsöffnung
(40) für das Betriebsmittel auf-
; weist, welche bei Stillstand der Maschine voll · geöffnet, bei zunehmender Drehzahl des Drehschiebers
entgegen Federwirkung geschlossen wird.
8. Vorrichtung nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehschieber (6) in dem
Durchgangsraum für das Betriebsmittel mit Schaufeln (43) zur Erzielung eines Drehantriebes
versehen, ist.
9. Vorrichtung nach einem" der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zutrittsleitung-für
das Steuerorgan mit einem Ventil
(46) versehen ist,. dessen Öffnung durch von dem Drehschieber in Drehung versetzte und an
ihm gelagerte Fliehgewichte geregelt wird, der-' art, daß es im Stillstand der Maschine voll geöffnet
ist und mit zunehmender Drehzahl geschlossen wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einstellung dies Steuerorgans
(13) zusätzlich oder allein, in Abhängigkeit vom Druck des Betriebsmittels erfolgt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Druck des Betriebsmittels auf das in einem geschlossenen Zylinderraum
bewegliche Fliehgewicht geleitet wird und zusammen mit der Eliehkraftwirkung oder allein die Verstellung des Steuerorgans
bewirkt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung des Ein- und Auslasses des Ringkanals
durch den Drehschieber gesteuert wird.
13. Vorrichtung nach Anspruch, 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Umfangswandung des Drehschiebers eine Durchgangsöffnung (47)
aufweist, die in einem bestimmten Zeitpunkt die Verbindung des Ringkanals mit einem Auslaß
(48) des Gehäuses herstellt.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangswandung
des Drehschiebers mit, einem Hohlraum (49) versehen ist, der durch eine
Öffnung in, den Ringkainal mündet und zur Durchführung des Betriebsmittels dient.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die" Labyrinthdichtung
für die Abdichtung des Drehschiebers gegenüber dem Gehäuse aus Stiften
(50) besteht, die quer zur. Bewegungsrichtung in der Wandung eingelassen sind und mit einem
Teil ihres Querschnittes auf ihrer ganzen Länge aus der Wandung herausragen und dicht an die
gegenüberliegende Wandung herangeführt sind,
16. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verstellung des Steuerorgans (13) am Drehschieber unter Vermittlung
Von hydraulischen Kräften erfolgt,
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 105 228, 149 542.
Deutsche Patentschriften Nr. 105 228, 149 542.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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