DEG0004147MA - - Google Patents

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DEG0004147MA
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naoh
coal
cutting machine
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ΡΑ.22188ϋ·10Α5?
PATENTANWALT DIPL.-ING. BUSCHHOFF
KÖLN.MUNGERSDORF
λ*~ Q 4147 TIb/5d fffluwf" koln^ 9.4.52 Br.
but» »n9cb«n KAM PC H E N S «£ G P*
Haue Beschreibungseinleitung
Patentanmeldung
der Firma
Gewerkschaft Eisenhütte Westfalla Yiethmar (Post Iünen/V.)
"Verfahren und Yorrl htung zum selbsttätigen Gewinnen und Verladen von Kohle Im Strebbau unter Anwendung einer Schrämmaschine und eines (iuorräumeraw.
Soll zur selbsttätigen Gewinnung und Verladung von Kohle la Strebbau eine Schrämmaschine und ein yuerraumer eingesetzt ver^en, so ergibt sich, dass die beiden Maschinen Id wesentlichen einen gleichartigen Aufbau besitzen· Beide sind gewöhnlich mit einem Auelagearm und. einer umlaufenden Kette verc-ehen, an welcher die Schräm- bezw. Hfium- »tähle angebracht sind.
Se wurde sehen vorgeschlagen, mit ein- und derselben Maschine sunächst den Kohlenstoss zu unterschneiden und anachllesaend durch Benutzung als Querräumer die unter-•chräjrte Kohle zu gewinnen· Dabei sollten mehrere Schrämarme übereinander angeordnet sein· Auch beim Arbeiten als (iuerräumer sollten die Schrämarme in der gleichen Höhenlage liegen. Bei dieser Ausbildung erfassen also die Schrämarme beim Räumen das Haufwerk in seiner g nsen Höhe.
Im Gegensatz dazu wird erfindungsgemäss die Schrämmaschine beim Benutzen als Querräumer durch einen Schlitten aufgebockt. Dieser Sohllttmn 1st in gleicher »else, -«le es bei der Schrämmaschine der Fall war, an dem Strebförderer geführt. Sr lässt Deinerseits oberhalb des förderer« einen hinreichenden Durchgang für das Fördergut frei.
Zweckmasaig ist die Schranmaschine mit angebauten Wlnd- «erken zum Anheben beim Einsetzen und Fortnehmen dee Schlittens versehen.
Der Zeichnung ist ein Auafiüu-ungsbeiepiel....
(yorteetiung Seite 2, Zeile 10 der Beschreibung vom 13.4.19*2)
ati^»», taaa die RäumketteHf gröeeerer Höhe Über dem Liegenden umläuft. SrfindungsgemSee wird daher vorgeschlagen, die Schrämmaschine bei der Benutzung BlB Querraumer auf einem SohLrtten auf zubooken. Zweokmässlg wird die Hasohine b^f'lhrer Bewegung in beiden Mareohrlohtungen an dem Stapelförderer geführt, sodass sie dar Lunge naoh tt^ar^dieaan hinweglauft. Der Sohlitten des Querrauae:r#'soll dabei einen hinreichenden Durchgang für daa
In dar Zelohmmg ist ein AuafUhrungsbelapiel der Erfindung
dargestellt. Ia zeigen:
lig. 1 die AbbauBtrabe la Grundriss mit zwei verschiedenen Betriebsstellungen der Schrämmaschine,
fig. Z einen Querschnitt duxoh die Strebe bei der Benutzung der Schrämmaschine als Querraumer,
Ilg. 3 einen querschnitt duroh den Ausleger des Querräumers naoh der Linie A-B der VIg. 1.
Bei der Hereingewinnung eines Abbaufeldes findet eine Sohrasmaeohlne 10 Anwendung, die auf der Oberseite des Strebförderers 11 geführt 1st. Der Sohrimarm 12 unterschneidet bei der Bergfahrt dan Eohlenstoas IS· Sie Schramkohle wird dabei gleichzeitig in den Jörderer 11 rerfrachtet.
Sie untersohrlmte Kohle wird sohliesslioh gegebenenfalls unter Anwendung Ton Sprengmitteln hereingebrochen. Dabei gleitet ein Teil des Haufwerks selbsttätig in den IBrderer Der Rest der hereingebrochenen Kohle 14 füllt das Abbaufeld bis »um Hangenden. Diese Kohle wird herab bis zu
den Sohrämsohlitz bei der rückläufigen Bewegung der Sohrämmasohine, die nunmehr als Querräumer Anwendung findet, ebenfalls selbsttätig in den Förderer llierfraohtet·
Der Umbau der SchrammasOhine in den Querförderer kann in kürzester Zeit vorgenommen werden. Sie Kasohine 10' wird tu diesem Zweok duroh Hubspindeln IS oder sonstige Windwerke soweit angehoben,dass ein Schlitten 16 untergesohoben werden kann, der seinerseits auf der Oberseite des Strohförderer» 11 gefuhrt ist. Der Ausleger 12' wird für die rückläufige Maschriohtung etwas vorgeschwankt. Si· Sohramstähle werden umgedreht und etwa bis zu einer Lange von 30 cm ausgezogen oder duroh besondere Räumstähl· 17 ersetzt. Tor teilhaft wird nooh unterhalb des Ausleger· 12' ein schräg naoh unten oder vorne gerichtetes öleitbiech 18 angeordnet, welches zweokmaesig bis zum Liegendan herabreicht und an weIohem sieh beim RUokmarsoh der Hasohine die Kohle bis in den Bewegungsbereioh der Räumstähle 17 emporsohieben soll, ferner kann oberhalb des Auslegers 12' zusätzlich ein sohräggestelltes Staubblech 19 angebracht werden, welohes verhindert, dass sieh Aas Haufwerk über den QuerräunoBrm 12' hinwegsohiebt. Sohliesslioh erscheint e· nooh angebracht, die Umlaufgeschwindigkeit der Schrämkette bei der Benutzung der Hasohine als Querräumer 10' gegenüber der normalen Verwendung als Schrämmaschine 10 sehr wesentlich und zwar etwa Me auf ein drittel herabzusetzen. Das kann bei der Verwendung von Pressluft als Antriebsmittel gegebenanfalle duroh einfaches Drosseln der
Druckluft geschehen. Insbesondere bei elektrischem Antrieb· erscheint es gegebenenfalls angebrachter, ein ander·· Untersetzungsgetriebe einzuschalten.
Der beschriebene Umbau der Schrämmaschine IO in den Querriumer 10' erfolgt in einem am oberen Xnde der Strebe vorgekohlten Saum. Sr kann mit wenigen Leuten in etwa IS Minuten durchgeführt werden.
Bei der Talfahrt β er Masohine 10' wird nunmehr das gesamt· Haufwerk 14 selbsttätig in den Wrderer 11 verfrachtet. Sie nooh am Liegenden verbleibende keilförmige Kohlenlag· 20 kann von Hand unter Anwendung von Abbauhämmern und Schaufeln gewonnen und in der Bewegungsrichtung hinter dem Querräusaer 10' ebenfalls in den StrebftSrderer 11 verladen werden.
Ist die Hasohine wieder in der unteren Strecke angelangt, ■o kann in einem dort vorgekohlten Raum wieder der Umbau des QuerrkumerB 10' in die SohrUmmaeonln· 10 erfolgen, naohdea zuvor der Förderer 11 bis an den fohlenstoss vocertlokt ist.
Bei der Anwendung des genannten Abbauverfahren» in langen Streben und inibesondere bei fester Sohle, die eine geringe Harsohgesohwindigkeit der Sohrttmmasohine 10 zur folge hat, kann es angebracht sein, gleichzeitig zwei Sohrammasahlnen zu verwenden, die wie folgt eingesetzt werden.
Kaoh dem Auekohlen sind lunaahet beide Maschinen unten. Die eine dieser Masohinen fahrt dann in der Strebe aufwart*
bis etwas oberhalb der Mitte. Dort schwenkt der Arm aue und belle !(»schinen unterEchrtaen nunmehr Aas Abbaufeld in gleicher Marschrichtung. Der förderer ist wahrend dieser Zelt lediglich duroh die Sohrämkohle der beiden Maschinen belastet. Das Abbohren des Stosaes 13 zum Zwecke der späteren Sprengung geschieht parallel zum Sohr&sen. 1st die ober· Kasohine an Snde der Strebe angelangt, so wird sie als Querrsumer 10'thxm umgebaut. Inzwischen hat auoh die untere Masohine 10 ihren Teil des Kohlenstossee untersohramt. Sie fahrt zum unteren Strebende zurtiak und wird dort auf eine Stuhlung gezogen oder in sonstiger Weise so hoch angehoben und gegebenenfalls seltlloh neben den FSrderer 11 gesetzt, Aase> sie Sen nbwartsfllessenden iBraerstroin niont behindert. Das AusrBumen des Haufwerk· 14 erfolgt sodann duroh dl· obere Schrämmaschine, welche nunmehr als Querrftumer 10 wirkt· Dieses AbbauTerfahren ist bevorzugt am Platze bei geringmächtigen Jlözen.
Patent»naprüche:

Claims (1)

  1. PA A 18(Γ3$2α 8.51
    Neue Patentansprüche:
    1.) Verfahren zum selbsttätigen Oewlnnen und Verladen ▼on Kohle im Strebbau unter Anwendung einer Sohraana-(ohlne, die naob Unterschlitzen der Kohlenbank ala Querräumer arbeitet, indem sie gegenläufig angetrieben wird und in rückläufiger Marschrichtung die hereingebrochene Kohle aus dem Sohrämfeld ausräumt und einem Strohförderer zufuhrt, an welohem die darüber hinwegfahrende Schxämmasobine in beiden Marsohriohtungen geführt ist, diduroh gekennzeichnet, dass die Sahrämmasehine beim Einsetzen als Querräumer (10) duxeh einen Schlitten (16) aufgebookt wird, der seinerseits an dem StrebfBrderer (11) geführt ist und Über diesem einen Durohgang far das fördergut frei lässt.
    2.) Vorrlohtung^naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daee die Schrämmaschine (10) mit angebauten Windwerken (IB) zum Anheben beim Einsetzen und Portnehmen des Schlittens (16) Tersehen ist·
    3.) Vorrichtung naoh Anepruoh 2, daduroh gekennzeichnet, dass bei der Benutzung der Schrämmaschine als Querräumer (10) verlängerte Bäumstähle (17) eingesetzt werden, die gegenüber den normalen Sohrämetählen um 180 gedreht sind.
    4.) Vorrichtung naoh Anepruoh 1, daduroh gekennzeichnet, dass bei der Benutzung der Sohrämmasohine als „uerräumer (10) unterhalb der Sohrämstähle (17) ein sohräg nach vorn
    gerichtetes scharartig wirkendes Gleitbleoh (18) angeordnet wird, an welchem sloh beim Rückmarsch der Maschine (10) die Kohle Tom Liegenden aus ernjorschiebt In den Bewegungeberelch der Räunsttihle (17).
    9.) Yorriohtung naoh Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet dass bei der Benutzung der Schrämmaschine als Querraumer (10) oberhalb der Sohrärnstähle ein schräg naoh unten und vorn gerichtetes Staubblech (19) angeordnet wird.
    6.) Torrichtung naoh Anspruoh I1 dadurch gekennzeichnet, daee die Schrämmaschine bei der Benutzung als Querräumer (10) alt verminderter Geschwindigkeit umläuft.

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