DEF0014580MA - - Google Patents

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DEF0014580MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 28. April 1954 Bekanntgeniacht am 27. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Gegenstand des Hauptpatents 950 639 ist ein Verfahren zur Herstellung von ausschließlich in 5-Stellung substituierten 2-Mercapto- 1 -ox-3, 4-diazolen. Dieses Verfahren besteht darin, daß man Hydrazide von aromatischen oder heterocyclischen Carbonsäuren in Gegenwart einer basischen Verbindung bei erhöhter Temperatur in einem inerten Lösungs- bzw. Verdünnungsmittel mit Schwefelkohlenstoff umsetzt.
In weiterer Bearbeitung des dem Hauptpatent zugrunde liegenden Erfindungsgedankens wurde nunmehr gefunden, daß man ausschließlich in 5-Stellung substituierte 2-Mercapto-1, 3, 4-fchiodiazole erhalten kann, wenn man Hydrazide von Thiocarbonsäuren mit Schwefelkohlenstoff umsetzt. Wie bei dem Verfahren des Hauptpatents arbeitet man in einem inerten Lösungsmittel, wie z. B. Methanol, bei erhöhter Temperatur sowie in Gegenwart basisch reagierender Stoffe, z. B. Alkalicarbonat.
Die durch die Erfindung zugänglich gewordenen substituierten 2-Mercapto-i, 3, 4-thiodiazole haben Bedeutung als Zwischenprodukte für die Herstellung von Heilmitteln.
Beispiel 1 a.
Die Mischung von 15,3 Gewichtsteilen Thioisonicotinsäurehydrazid, 10 Gewichtsteilen Schwefelkohlenstoff, 14 Gewichtsteilen wasserfreiem Kalium-
609 738/35'
F 14580 IVb/12 p
carbonat und 100 Volumteilen Methanol wurde 3 Stunden bei Raumtemperatur stehengelassen. Danach wurden zur Vervollständigung der Umsetzung noch 2 Volumteile Schwefelkohlenstoff zugegeben und ι Stunde gekocht. Nach dem Abkühlen in Eiswasser wurde das ausgefallene Kaliumsalz des Reaktionsproduktes abgesaugt, aus der Mutterlauge durch Fällen mit Äther weitere Mengen dieses Salzes gewonnen und nach Lösen in Wasser durch Fällung mit verdünnter Salzsäure das freie 2-Mercapto-S-(y-pyridyl)-i, 3, 4-thiodiazol gewonnen. Es wird nach dem Absaugen und Trocknen aus siedendem 75%igem wäßrigem Dimethylformamid umkristallisiert. Ausbeute etwa 80% der Theorie, Schmelzpunkt 278 bis 282° Zersetzung (unkorr.).
Beispiel 2
Die Mischung von 3,3 Gewichtsteilen Thiobenzoesäurehydrazid, 33 Volumteilen Methanol, 4,4 Volumteilen Schwefelkohlenstoff und 3,08 Gewichtisteilen Kaliumcarbonat (wasserfrei) wurde 5 Stunden unter Rückfluß gekocht, abgekühlt, mit etwa dem achtfachen Volumen Äther verdünnt, der ausgefallene Niederschlag, der das Kaliumsalz der gesuchten Verbindung darstellt, abgesaugt, in wenig Wasser !wieder.. auf gelöst, ..■ mit 'yer- ■ dünnter Salzsäure angesäuert, worauf das freie 2-Mercapto-s-phenyl-i-thio-3,4-diazol ausfällt. Es wurde abgesaugt, mit Wasser gewaschen und getrocknet. Ausbeute: 4 Gewichtsteile (95 °/o der Theorie), F. 2090 (Koflerbank, korr.).
Die Substanz kann durch Umfallen aus alkalischer Lösung mit Säuren oder durch Umkristallisieren aus siedendem Aceton oder Alkohol gereinigt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Verfahren zur Herstellung von ausschließlich in 5 - Stellung substituierten 2 - Mercapto-. ι, 3,4-thiodiazolen, dadurch gekennzeichnet, daß in Abänderung des Verfahrens gemäß Hauptpatent 950639 unter den gleichen Reaktionsbedingungen Hydrazide von Thiocarbonsäuren mit Schwefelkohlenstoff umgesetzt ■ . werden. .. . . '
    In Betracht.gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 665 279; schweizerische Patentschrift Nr. 213 052.
    © 509 738/357 12.56

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