DEF0013883MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 10. Februar 1954 Bekanntgemacht am 5. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Auftragsbürste für Sohlen- und Absatzkanten, insbesondere von Wildleder-
und Stoffschuhen od. dgl.
Auftrags- oder Eincremebürsten zum Behandeln von Schuhwerk, Lederwaren, od. dgl., insbesondere
zum Eincremen, Putzen und Nachpolieren sind allgemein bekannt. Hierbei besteht die Auftragsbürste gewöhnlich aus Holz, Kunststoff od. dgl.,
und zwar aus einem Bürstenteil, der an seinem unteren Teil mit Borsten, Kunststoffasern od. dgl.
versehen ist und meistens einen als Handgriff ausgebildeten Stiel aufweist. Der Stiel kann auch fortgelassen
sein, wobei der Bürstenteil dann gleichzeitig als Handgriff ausgebildet ist. Auch sind
Bürsten bekannt, die' beispielsweise mit im Handgriff angeordneten Cremebehältern für Creme ausgerüstet
sind. Je nach der Ausführungsform besitzen diese entweder an ihrer Stirnseite ein Verschlußmittel
oder ein direkt an der Stirnseite des Cremebehälters angebrachtes Absperrventil.
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Alle Bürsten, gleichgültig welcher Aasführungsart sie hergestellt sind, haben jedoch den Nachteil,
daß zum Behandeln von Schuhwerk, insbesondere von dünnen Sohlen oder Absatzkanten, stets immer
die ganze Breite und. Länge des Borstenteils mit Creme benetzt wird Und auch der ganze Bürstenteil
mit seiner ganzen Borstenfläche, auch wenn man noch soviel Vorsicht walten läßt, stets in
Funktion tritt. Insbesondere bei Wildleder- bzw.
ίο Stoffschuhen wirkt sich dieses sehr unangenehm
aus, weil auch Teile, die nicht mit Creme behandelt werden dürfen, in Mitleidenschaft gezogen werden.
Dadurch werden die Schuhe und die zu behandelnden Gegenstände sehr schnell unansehnlich, so daß
sie für »gut« schon nach kurzer Zeit nicht mehr getragen werden können.
Hier setzt nun die Erfindung ein. Sie bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden und eine Vorrichtung
zu schaffen, mit der besonders Sohlen- und Absatzkanten behandelt werden können, ohne daß die angrenzenden
Wildleder- oder Stoffteile davon in Mitleidenschaft gezogen werden.
Zu diesem Zweck besteht die Erfindung darin, daß am Griffteil der Auftragsbürste ein die Auftragsfläche
der Borsten der Bürste entsprechend der Stärke der Sohlen- oder Absatzkanten freilassender
und mit seinem freien Ende auf der Sohlen- und Absatzfläche geführter Schieber einstellbar angeordnet
ist.
Zweckmäßigerweise besteht der Schieber dabei aus einer an seinem freien Ende Z-förmig abgekröpften
Metalleiste, wobei der mittlere Abkröpfungsschenkel zum Abdecken der Auftragsfläche
der Borsten der Bürste und der freie Schenkel der Abkröpfung als Führung auf der Sohlen- und Absatzfläche
dient.
Zwecks Aufbringen von Schuhcreme od. dgl. auf die Bürste ist am hinteren Ende des Schiebers ein
mittels eines Scharniers auf die Oberseite der Auftragsbürste umklappbarer, entsprechend der Stärke
des Griffteils der Auftragsbürste abgebogener Verlängerungsteil angeordnet. Der nach außen federnde
Verlängerungsteil des Schiebers ist dabei mittels eines Längsschlitzes mit das Verlängerungsteil
durchgreifenden Schrauben od. dgl. auf der Oberseite der Auftragsbürste klemmend festgehalten.
Vorteilhafterweise ist für das Arbeiten oder besser gesagt Putzen mit der Auftragsbürste noch
an ihrer Stirnseite ein Z-förmiges Winkelstück angebracht, dessen freier Schenkel insbesondere zum
Parallelhalten der Borsten der Auftragsbürste dient.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, es zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht der Auftragsbürste mit dem klappbaren und einstellbaren Schieber,
Fig. 2 eine Draufsicht gemäß des Gegenstandes der Erfindung,
Fig. 3 eine Vorderansicht der Auftragsbürste,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung der Auftragsbürste und des Schuhcremebehälters.
In der Zeichnung ist mit 1 das Griffteil bezeichnet,
an dessen vorderer unterer Fläche sich die Borsten 10 befinden (vgl. Fig. 1). Um das Griffteil 1
ist der Schieber, bestehend aus ■ einer Metalleiste, derart gelegt, daß der Schieber 2 die Unterseite des
Griffteils 1 und, über ein Scharnier S verbunden, das U-förmig abgebogene Verlängerungsteil 6 die
Oberseite des Griffteils 1 überdeckt. Das .Verlängerungsteil
6 auf der Oberseite des Griffteils 1 ist durch einen Längsschlitz 7, durch den durchgreifend
Schrauben 8 führen, gehalten (vgl. Fig. 2). Der Schieber 2 ist an seinem vorderen Ende abgekröpft,
wobei der mittlere Abkröpfungsschenkel 4 zum Abdecken der Auftragsfläche der Borsten 10
der Bürste und der freie Schenkel 3 der Abkröpfung als Führung auf der Sohlen- und Absatzfläche
dient (Fig. 1 und 3). An der Stirnfläche der Auftragsbürste ist ein Z-förmiges Winkelstück 9 angebracht,
dessen freier Schenkel das Parallelhalten der Borsten 10 der Auftragsbürste bezweckt (vgl.
Fig. 4).
Die Handhabung, der Auftragsbürste ist dabei folgende:
Die nicht abgedeckte ganze Borstenfläche wird durch Eintauchen in Schuhcreme od. dgl. angefeuchtet.
Dann wird der Schieber 2 auf die untere Fläche des Griffteils geklappt und so weit verschoben,
bis die Freilassung mit der Stärke der zu behandelnden Sohlen- und Absatzkanten übereinstimmt.
Der Abkröpfungsschenkel 4 deckt dabei den restlichen Teil der Borsten ab, und der freie
Schenkel 3 der Abkröpfung dient als Führung auf der Sohlen- und Absatzfläche. Damit der Schieber 2
sich beim Behandeln der Schuhe nicht aus seiner gs einmal eingestellten Lage verschieben kann, ist der
abgebogene Verlängerungsteil 6 durch einen Längssc'hlitz 7 und Schrauben 8 geführt. Um die
Borsten 10 beim Putzen des Schuhwerks nicht nach vorn drücken zu können, ist das vordere Z-förmige
Winkelstück 9 als Druckschenkel ausgebildet.
Claims (5)
1. Auftragsbürste für Sohlen- und Absatzkanten,
insbesondere von Wildleder- und Stoffschuhen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß
am Griffteil (1) der Auftragsbürste ein die Auftragsfläche der Borsten (10) der Bürste
entsprechend der Stärke der Sohlen- und Absatzkanten freilassender und mit seinem freien
Ende auf der Sohlen- und Absatzfläche geführter Schieber (2) einstellbar angeordnet ist.
2. Auftragsbürste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (2) aus einer
an seinem freien Ende. Z-förmig abgekröpften Metalleiste besteht, wobei der mittlere Abkröpfungsschenkel
(4) zum Abdecken der Auftragsfläche der Borsten (10) der Bürste und der freie
Schenkel (3) der Abkröpfung als Führung auf der Sohlen- oder Absatzfläche dient.
3. Auftragsbürste nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Ende des Schiebers (2) ein mittels eines Scharniers (5)
auf die Oberseite der Auftragsbürste umklapp -
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barer, entsprechend der Stärke des Griffteils (i) der Auftragsbürste abgebogener Verlängerungeteil
(6) angeordnet ist.
4. Auftragsbürste nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der nach außen
federnde Verlängerungsteil (6) des Schiebers (2) mittels einem Längsschritz (7) des Verlängerungsteils
(6) durchgreifender Schrauben (8) od. dgl. auf der Oberseite der Auftragsbürste klemmend festgehalten ist.
5. Auftragsbürste nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stirnfläche
der Auftragsbürste ein Z-förmiges Winkelstück (9) angebracht ist, dessen freier Schenkel
zum Parallelhalten der Borsten (10) der Auftragsbürste
dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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