DEF0002189MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 29. Juli 1950 Bekanntgeniacht am 3. Mai 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Zur Beheizung von Kesseln z. B. in chemischen Betrieben werden in ausgedehntem Maße Ringbrenner
verwendet. Diese sind ringförmig gebogene Rohre mit' vielen Bohrungen, aus welchen das
brennende Heizgas ausströmt. An Stelle der einfachen
Bohrungen findet man : auch Ausführungen mit einer Vielzahl kleiner Brenner. Mit -einem Ringbrenner
kann man eine Heizfläche, z. B. den Boden eines Kessels, verhältnismäßig gleichmäßig beheizen.
Die Wärmeausnutzung ist jedoch schlecht. Größere Heizleistungen' können dem Ringbrenner
nicht: zugemutet werden, da die aus Metall bestehenden
Ringrohre im Feuerraum selbst liegen und hierdurch die Temperatur des Feuerraumes begrenzen.
Für größere Heizleistungen ist es daher notwendig, andere Heizungseinrichtungen mit abgeschlossenem Feuerraum und einem gut durch
gebildeten Gas-, Öl- oder Kohlenstaubbrenner anzuwenden.
Es wurde nun gefunden, daß man auch bei größeren Heizleistungen mit einfachen Loch-,
Schlitz- oder Bunsenbrennern, insbesondere in der bewährten Ringanordnung auskommen kann, wenn
gemäß der Erfindung der Feuerraum oben offen ist, und die Brenner oberhalb dieser Öffnung oder
seitlich im Strahlungsschatten . des Feuerraumes
münden, derart, daß die aus dem Brennstoff und der zutretenden Luft sich bildende Flamme in den
Feuerraum eingesaugt wird.
Diese Maßnahme ermöglicht die Anwendung hoher Temperaturen ohne Gefährdung des Brenners,
da dieser durch die Luft gekühlt wird, die "durch die obere Öffnung des Feuerraumes mit der
Flamme in den Feuerraum eingesaugt wird. Soll
609 508/211
F 2189IaI24c
der Brenner als Ringbrenner ausgeführt werden, so umgibt er ringförmig die obere Kanalöffnung. In
vielen Fällen wird der nach unten führende Kanal für die Verbrennungsgase ebenfalls ringförmigen
Querschnitt besitzen. In diesem Fall kann die eine der beiden zylindrischen Oberflächen des Kanals
die von den Verbrennungsgasen abgegebene Wärme durch Leitung nutzbar übertragen, während die
andere als Strahlungsheizfläche dient; und zwar
ίο wird zumeist die innere Zylinderfläche die Nutzheizfläche
bilden, während die äußere Zylinderfläche als Strahlungsheizfläche dient. In diesem Fall ist
es zweckmäßig, die innere Begrenzung des ringförmigen Kanals als Hohlzylinder aus hitzebeständigem
Material auszuführen. Das untere Ende dieses Hohlzylinders kann dann als Umkehrende für
die Verbrennungsgase dienen.
Die äußere Begrenzung des ringförmigen Kanals für die Verbrennungsgase wird zweckmäßig als
Hohlzylinder aus hitzebeständigem Material, z.B. Siliziumkarbid oder Quarz, ausgeführt.
Für den Fall, daß die Vorrichtung zur Beheizung eines Kessels dienen soll, ist es zweckmäßig, wenn
die innere Begrenzung des ringförmigen Kanals durch den zu beheizenden Kessel gebildet wird.
Dieser Kessel kann mit seinem Boden auf einem zentralen Fundament ruhen. Die äußere Begrenzung
des ringförmigen Kanals ist in diesem Fall als Hohlzylinder aus hitzebeständigem Material ausgeführt.
Um den ringförmigen Brenner, welcher das obere
Ende des Kanals umgibt, gefahrlos anzünden und löschen zu können, ist es vorteilhaft, den Brenner
geteilt und nach beiden Seiten aufklappbar auszuführen.
In den Abb. 1 und 2 sind verschiedene Ausführungsformen
der Erfindung beispielsweise schematisch dargestellt.
Abb. ι zeigt beispielsweise in schematischer Darstellung
einen gemäß der Erfindung beheizten Kessel. Der Kessel 17 ruht nach diesem Ausführungsbeispiel
auf einem zentralen Fundament 18. In geringem Abstand wird der Kessel 17 von dem
Hohlzylinder 19 aus hitzebeständigem Material umgeben.
Hierdurch entsteht zwischen dem Kessel und dem Hohlzylinder ein Kanal 20 von ringförmigem
Querschnitt, der oben offen ist. In diesem Kanal werden die Verbrennungsgase des Brenners 4 eingesaugt.
Der Brenner 4, beispielsweise ein Ringbrenner mit den Bohrungen 5, ist zweiteilig und
nach beiden Seiten aufklappbar ausgeführt, so daß er gefahrlos angezündet und gelöscht werden kann.
In dem Kanal 20 strömen die Verbrennungsgase abwärts und gelangen in der Pfeilrichtung zu dem zentralen
Abzug 21 und von dort zum Fuchs. Zum Schutz gegen Wärmeverluste ist der Kessel von dem
Isoliermantel 22 umgeben; der Deckel trägt die Isolierkappe 23. ,
Das in Abb. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von Abb. 1 im wesentlichen durch das Vorhandensein des Strahlungsrohres 24. Hiermit
soll eine besonders milde und gleichmäßige Beheizung durch Strahlung erreicht werden. Die von
dem Brenner 4 mit den Bohrungen 5 kommenden Verbrennungsgase strömen in dem durch die beiden
Rohre 19 und 24 gebildeten Kanal 20 von ringförmigem
Querschnitt abwärts, ,gelangen durch die Öffnungen 2 5 im unteren Teil des Strahlungsrohres
in den Raum zwischen Kessel und Strahlungsrohr und von dort in der Pfeilrichtung durch den
zentralen Abzug 21 zum Fuchs.
Der Spalt zwischen dem Kessel 17 und dem Strahlungsrohr 24 wird durch den Abdeckring 26,
dessen Undichtheiten mit Isolierstoff überschichtet sind, abgeschlossen.
Eine unmittelbare Berührung der aus dem Brenner 5 austretenden Verbrennungsgase mit dem
Kesselmantel ist bei diesem Ausführungsbeispiel vermieden. Im oberen Teil der Kesselheizfläche erfolgt
die Wärmezufuhr fast ausschließlich durch Strahlung; erst im unteren Teil und am Boden
kommt konvektive Wärmeübertragung hinzu.
Claims (4)
1. Feuerung für gasförmige, flüssige oder staubförmige Stoffe, bei welcher die Feuerungsgase
im ersten Zug des Feuerraumes von oben nach unten strömen, dadurch gekennzeichnet,
daß der Feuerraum oben offen ist und daß der Brenner oberhalb oder seitlich dieser Öffnung
mündet, derart, daß die Flamme in den Feuerraum eingesaugt wird.
2. Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Feuerraum ringförmige Querschnitte besitzt.
3. Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein ringförmiger Rohrbrenner vorgesehen ist, der geteilt und nach beiden Seiten ausschwenkbar ausgebildet ist.
4. Feuerung nach Anspruch 1 oder 2, bei der der zu beheizende Kessel od. dgl. in Abstand
von einer als Strahlfläche dienenden feuerfesten
Wand umgeben ist, die von außen beheizt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Feuerraum die
feuerfeste Wand außen umgibt und daß die unten aus dem ringförmigen Feuerraum austretenden
Rauchgase den Kessel od. dgl. anschließend umspülen.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 236614;
Müller-Graf : »Technologie der Brennstoffe«, I939>
S. 315, Abb. 126;
Henglein: »Grundriß der ehem. Technik«, 1936, Abb. 262, S. 262;
G. de Grahl: »Wirtschafti. Verwendung der
Brennstoffe«, 1923, S. 315;
U 11 m a η η : »Enzyklopädie der Techn. Chemie«,
Bd. i, S. 8.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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