DEF0001593MA - Lichtpausapparat - Google Patents
LichtpausapparatInfo
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Description
Patentanwalt
Dipl.-Ing., Ing .-Technologe
r. jur. Oscar Holmer 18,Dezeaber 195<
sdrichshafen-Seemoos Nr. A3
Mein Beieheiii ff a 8402
Bea cü.reiburig au einer Patentaomeldung des Arcliiteliten Pridolin Förster Schaf f haus en, Ho hl on"b aum s t r „ 38
betreffend einen "Li cutpausapparatu.
(Akt.Z.: P 1593 IIa/57o)
(Akt.Z.: P 1593 IIa/57o)
Gegenstand der Irfindung ist ein Liohtpaueapparat, Es sind bereits Lic h tp au sapp ar at e beiz aunt, bei denen eine lichtdurchlässige
zylindrische Wandung zuo Stützen der Vorlage und des lichteapfindlielien Papiere ausgenutzt wird. Diese Apparate weisen jedoch den Ate enteil auf, da8 die genügende Sicherheit
zur Anfertigung einwandfrei er, scharfer Lichtpausen nur mit verhältnismäßig kowplialarten iind daher entsprechend kostspieligen Mitteln erreicht wird.
ErfindungsgeuäS wird dieser Mangel auf eine einfache und dabei vollkommene Weise beseitigt. Es wird um die zylindrische
Wandung des Apparates ein G-ewebe von ^ringer Elastizität herumgelegt tmd dieses &eweb© mittels -einer Spannvorrichtung
zusammengehalten, wodurch die Vorlage und das .lichtempfindliche Papier unbeweglich an die sylindrieche Wandung angepreßt wird, Zur -Yerhinderimg eines Yersehiebens des Pausgut
es beim Schließen des Apparates und bei einer allfälligen Belichtiingskontrolle ist ein fait Iederni Ptihrungestiften
und einem Arretierhebel versehenes ü-förmiges Druckstüek Vorgeaeheni welches das Pausgut an den unteren Seil
der zylindrischen Wandung drückt und damit festhält. Zum Span.-* ηen des Gewebes und zum Anpressen des Pausgutes an die zylindrische Wandung dienen dabei vorzugsweise Spannbacken, die an
awei Stabpaaren befestigt sind. Die unteren Enden der Stab*- paare stehen miteinander durch Zahnräder in Verbindung» Mt
Spannbacken sind mit Treppenechienenprofilen versehen, die eine schrittweise Einstellung des Antri>eabdruckes erlauben.
Zum Zusammenhalten der Spannbacken sind zwei mit Schlitzen
Tersefcieae Stsklfedern und entsprechende, in die Scblitae eingreifende
Haltetoile vorgesehen*
In del" Zeichmmg ist der Licfetp bus & pparat in einer beispieisνeieon
Ausf lhrungsf or s d*?. gestellt.
Pig, 1 sei;vt einen oenhr^chxen Setoitt quer zur Längsachse des Apparates.
Pig. 2 soigt einen s^ai-r^ehten Sealsehnitt in der Ii lncsactias des Apparates.
Pig. 3 zeigt, in vergrößertem Maßstäbe, eine Seitenansicht der oberen Verschubeinrichtung*
Fig. 4 seigt, eb^nfai :.s in vergrößertem IiIdijetabei eine
Drau "feiest auf die Yerochl!^einrichtung.
Auf einem Gestell 1 ist innerhalb sveier Wände 2 des Iiichtpausapparntos ein liehtdurehlnssiger Zylinder '3 gelagert»
Inneraalt das ZjrIinders 3 sind fünf röhrenförmige Hieder &*paanun g3 f Iuo r e sen s 1 aiap en 4 parallel angebracht* unter
dem Zylinder 3 ist ein Gewebe 5 von geringer SLaetieitat angeordnet, des um den 2ylinöer 3 gelegt wird* Bas Gewebe 5
declrt die ganze Oberfläche des Zylinders 3· Sie beiden längs-Beitigen Enden des G-e^ebes 5 sind durch je ein Paar Sreppenschienenprofile
6,7 f^stgospann t* Die !Preppenschienenprofile 6,7 sitzen auf z?rei Stabpaaren 8,9* Jedes Stsbpaar 8,9 ist
unter sich üurch eine Achse 10,11 fest verbunden* Auf den Achsen 10,11 sind je er ei Sahnrflder 12,13 gelagert* ]Dss Sewebe
5 läßt sich fest an den Zylinder 3 anlegen; es preßt das lichtempfindliche Papier an den SjrIinder 3 und damit an die
Vorlage*
, In einem in der LiIngaachse unterhalb des Zylinders 3 gelegenen Kanal 14 bewegt sich ein TJ-Profil 15 auf und ab* 2>aa
TJ-Profil ist van vier Stiften 16 geführt, f"r welche in den Boden des Kanals vier entsprechende P'jhrun-slocher 17 gebohrt
sind* Jeder Stift 16 ist von einer Stahlfeder 13 umgeben,die das Bestreben hat* das U-Profil 15 in die Höhe zu heben und
so den darauf gelclebten Mlz 19 an das Gewebe 5 und darait das Pauegut an den Zylinder 3 zu pressen* An beiden Seiten des
TJ-Profils 15 ist oben ein dünner StshIdraht 20 eingehängt*Er geht durch eine Öffnung 21 des Kanalbodens H und fährt unten
durch eine Sohruag des Hebels 22; außerdem ^ird er durch awei Lager 23 gehalten. Drückt rsaa nun den Hebel 22 herunter,
so sieht dieser das H-Prnfil 15 an den beiden Saden und damit auf der ganzen L1Inge herunter. Die Anoressung lockert sich
und das Pausgut kann, nach öffnen des Apparates, eingeschoben, bzw. herausgenommen werden. Der Stmhldraht 20 iet unten mit
einen Gewinde 24 TerceHen, so da-3 die Anpressung des U-Profils 15 mit einer Schraubenmutter genau eingestellt werden
fcann. In der gelockerten Stellung wird der Hebel 22 an der inneren land des Gestells 1 durch eine Arretierung 25 festgehalten.
Sin leichter Lruc 1c auf den Hebel 22 gen"gt, um lim
von der Arretienxng 25 abzuheben. Die Stahlfedern 18 Tünnen nun das O-Profil 15 und damit auch, mittels β er beiden Stahidrrhte
20, den Heitel 22 η'•..-Jh oben drücken.
Als TersohluS der 2reppeusc¥^Kienproflie 6,7 dienen s-wei Stahlfedern 26, die alt einer AnsMil gleicher Schlitze 2? vei?-
sehen sind. Die beiden Stahlfedern 25 sind auf der liiifeen w&ä rechten Seite des vorderen Treppentchienenprof ils 7 fest angebracht, während st;ei Haltekeile 23 ihnen gegenüber auf dem
hinteren Sreppenrachienenprofil 6 angeordnet sind, Der HaLte-Sreil 28 v?eist eine keilförmige läse 29 auf, die beim Spannen
in einen der Schlitse -27 eingreift und damit das elastische G-ewebe 5 fc-sthält. Bein öffnen des Lichtpausapparates müssen
die Pedern 26 leicht abgehoben werden.
Dez0 IichidurcuJLSlr-Sige Zvlinder 5 kann aus Glas oder auch
aus eines Kunsthars bestehen. Der Durciimeseier des Zylinders 3' Jcann beliebig Geix; vorteilhaft wird er so gewählt, daß er
ein ITomalformat des Kopisrpapierea aufnimmt* Als Diehtijuelle für den Dichtpausapparat dienen röhrenförmige Kiederspannung^
fluoreszenslampen.
Der Diclvtpausappar^t wird fο1gend ermaß en bedient!
Man IockeTt den TJ-Prof ilmechani sftus durch Drueir auf den Hebel
22J Der Hebel 22,hängt sieh dabei in die Arretierung 25 ein ,und Terbleibt in dieser Stellung. Darauf schiebt man das Paus
gut ein und drccfet den Hebel 22 zur Seite, Der Hebel 22 wird
hierbei nicht mehr von der Arretierung 25 gehalten. Er bewegt sieh vielmehr, infolg ©.-'der Wirkung der Peder 18, die auf das
B-Profil 15 drüelrt,. nach oben. Me Bewegtmg des Hebels 22 teamsst- dann zur Eiafeei «am der filz ff das Gewebe 5 erreicht
Iiat und daait m>£ d&a Zylinder 3 sLrüelrt* 1st dieses erfolgt*
as ist das Paxtsgot vorläufig aa Zylinder 3 festgehalten* Bas Peusgut feann sieb siebt mehr Tersehieben. In diesem Zeitpunkt
feann jedoch sit deis Kopieren noch sieht begonnen werden,denn das Pausgut liegt Torläufig nur mit einem schmalen Streifen,
längs dem PiXs 49* «a ,Zylinder 3 an* Zur Burelifiihrvsg der Eopierarbeit muß der Irlcatpeiaaapparat erst geschlossen werden *
Mes geschieht dadurch, daß ©an das vordere Sreppensciiienenpaar ? von Hand hebt. Babei hebt sich auch, !»folge der 2ahnradverbIndungs
das hintere Trepp en κ chi enenpaar 6 gleichzeitig» jedoch im Gegensinne und zwar solange, bis die beiden Saajre
6 und 7 oben sas Zylinder 3 fast susamsensajamen. Hierauf drückt man die beiden Sreppensehienenpaare 6 und am IinSren imd
rechten Ende derselben, so etarfe gegeneinander, bis die Pedern 26 sich über die Keile 28,29 schieben und den Siehtpausapparat
geschlossen halten.
Claims (1)
- Patentansprüche1 * Mehtpausapparat mit einer Lichtquelle, sowie mit einer lichtdurchlässigen zylindrischen Wandung mm Stütsen der Torlage und des lichtempfindlichen Papiers, gekennzeichnet durch eine um die zylindrische Wandung (3) herumsulegesde Gewebebahn (?) Ton geringer Ilastisitat und eine Spannvorri^ec lIfcng, durch --/eiche die Gewebebahn unter gleichseitiger Jnpreasung der Torlage und des lichtempfindlichen Papier© sn die zylindrische Wandiaig asasanas engehalt en werden kann«2* M chtpausapperat nach Anspruch Ii dadurch gekennzeichnet, daß unter der zylindrischen Wandung ein sit Puhrungsstiften (16) und einem Feetstellheb«! (22) versehenes 9~fÖrroit§ ges Pruc>stüclc (15) angeordnet ist, das na ca Ausrlelcen des Peststellhebels unter^irkung von Federn (18) die Gewebebahn ne""St eingelegtem Pausgut gegen den unteren !Eeil des Xopierzylindere drückt.3» Lichtpausapparet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ^ da IB die Spannvo rr i c h tung aus Spannbacken (6,7) be-steht, die auf zwei sehv/enkfbar gelagerten Stabpaaren (8,9) befestigt sind»4* Mcfatpatisapparst nach Inspniob 1 und 3, dadurch ge-IcenEiiseictoet, daß die Schwenkaohssn (10,11) der Stalapaare Mteineiider durch. ZaferMder (12*15) in Yerbindmg stehen.5« Mohtpausapparat nach Aneprueh 1. 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daS die Spannbacken (6,7) !Sreppensehienenprofilea. versehen sind, die eine schrittweise SinstelXimg des InpreSdrueIces erlauben.6» Lichtpausapparat nach Anepr·;ch 1 und 3 "bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sum Zusarnmenhp.lten der beiden Spann— Ibaclcenpaare an de*? einen Paar (7) zwei nut Schlitten versehene Bandfedern (25) und an des anderen Pasr (6) in die Schlitze eingreifende Haltel-eile (28,29-) vorgesehen sind.
Family
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