DEE0008167MA - - Google Patents
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Description
E 8167 V/19a
Die Erfindung betrifft einen Schienennagel mit zwei Schäften und einem diese miteinander verbindenden,
durch Schraubenwindungen elastisch gemachten Steg. Um bei solchen an sich bekannten
Schienennägeln eine flächige, möglichst große Auf-. lage des Steges auf dem Schienenfuß oder gegebenenfalls
einer Klemmplatte zu erreichen, weist der Nagel erfindungsgemäß zumindest im Bereiche
seines Steges einen abgeflachten, z. B. quadratisehen oder rechteckigen Querschnitt auf und sind
die ein- oder mehrgängigen Schraubenwindungen um eine gemeinsame geometrische Achse mit möglichst
geringer Steigung, also nahe an den Nagelschäften bzw. aneinander vorbeigehend, gewunden,
so daß der Nagelsteg sich zwischen diesen Windungen so lang erstreckt, wie das der Abstand der
Nagelschäfte zuläßt.
Einschäftige federnde Schienennägel aus vierkantigem
Material mit einer dicht am Nagelschaft anliegenden Windung sind bekannt. Demgegenüber
handelt es sich gemäß vorliegender Erfindung also um die besondere Ausbildung eines zweischäftigen
federnden Schienennagels für den obengenannten Zweck.
Zur Erfindung gehört auch eine Schienenbefestigung durch den erfindungsgemäß ausgestalteten
federnden zweischäftigen Schienennagel unter der an sich bekannten Verwendung einer federnden
Klemmplatte, die sich einerseits auf der Schiene, andererseits auf einer Unterlage abstützt und durch
den Steg des federnden Nagels angepreßt wird.
An Hand der Zeichnung ist hierunter die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen erläutert.
Abb. ι und 2 zeigen in Seitenansicht bzw. Drauf sieht
eine Ausführungsform des erfindungsgemäß ausgebildeten Schienennagels und
Abb. 3 und 4 eine weitere Ausführungsform in Seitenansicht bzw. Draufsicht.
Bei beiden Ausführungsformen besitzen die Schienennägel zwei Schäfte oder Schenkel 1 und 2
und einen diese verbindenden, durch Schraubenwindungen 7 elastisch gemachten Steg 3. Die Windungen
7 verlaufen schraubenlinienförmig um eine gemeinsame geometrische Achse.
Gemäß den Abb. 1 und 2 ist der Nagelsteg 3 auf jeder Seite durch zwei Windungen 7 mit den
Nagelschäften 1 und 2 verbunden und liegt die gemeinsame geometrische Achse dieser Windungen
in der durch die Nagelschäfte gehenden Ebene.
Beim Einschlagen des Nagels wird der Steg 3 . federnd auf dem Fuß der Schiene 5 festgespannt.
Die Abb. 3 und 4 zeigen einen Nagel mit nur einer einzigen Windung 7 auf jeder Schaftseite.
Zur Befestigung der Schiene 5 ist in an sich bekannter Weise eine federnde Klemmplatte 20 verwendet,
die sich einerseits auf der Schiene 5 und andererseits auf einer Unterlage 21 abstützt und
durch den Steg 3 des federnden Nagels angepreßt wird. Die parallelen Arme des Steges 3 wirken
dabei als Anschläge, die verhindern, daß sich die Klemmplatte 20 seitlich in eine Schräglage verschiebt.
Diese Art der Schienenbefestigung mittels eines federnden Schienennagels unter Verwendung
einer federnden Klemmplatte ermöglicht es, die Schiene 5 zu entfernen und durch eine andere zu
ersetzen, ohne hierfür die Nägel herauszuziehen. Denn die Klemmplatte 20 kann durch Anheben des
federnden Nagelsteges 3 mittels irgendeines geeigneten Hebels nach hinten weggezogen bzw. von
hinten eingeschoben werden.
Um bei solchen an sich bekannten Schienennägeln eine flächige, möglichst große Auflage des
Steges 3 auf dem Fuß der Schiene bzw. der Klemmplatte 20 zu erreichen, weist der Nagel erfindungsgemäß
zumindest im Bereiche seines Steges 3 einen abgeflachten, z. B. quadratischen oder rechteckigen
Querschnitt auf und sind die ein- oder mehrgängigen Schraubenwindungen 7 um eine gemeinsame
geometrische Achse mit möglichst geringer Steigung, also nahe an den Nagelschäften 1, 2 bzw. bei
mehrgängigen Windungen nahe aneinander vorbeigehend, gewunden, so daß der Nagelsteg 3 zwischen
diesen Windungen sich so lang erstreckt, wie das der Abstand der Nagelschäfte 1, 2 voneinander
zuläßt.
Claims (2)
1. Schienennagel mit zwei Nagelschäften und einem diese miteinander verbindenden, durch
Schrauben windungen elastisch gemachten Steg, dadurch gekennzeichnet, daß der Nagel mindestens
im Bereich des Steges einen abgeflachten,
z. B. quadratischen " oder rechteckigen Querschnitt aufweist und die ein- oder mehrgängigen
Schraubenwindungen (7) um eine gemeinsame geometrische Achse mit möglichst geringer
Steigung, also nahe an den Nagelschäften bzw. aneinander vorbeigehend, gewunden sind, so
daß der Nagelsteg (3) sich zwischen diesen Windungen (7) so lang erstreckt, wie das der
Abstand der Nagelschäfte (1, 2) zuläßt.
2. Schienenbefestigung mit Hilfe eines Schienennagels nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch die an sich bekannte Verwendung einer Klemmplatte (20), die sich einerseits auf
der Schiene (5) und andererseits auf einer Unterlage (21) abstützt und durch den Steg (3)
des federnden Nagels angepreßt wird.
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