DEE0000723MA - Kettenförderer mit einem in der Förderinnenmitte umlaufenden Laschenkettenpaar - Google Patents
Kettenförderer mit einem in der Förderinnenmitte umlaufenden LaschenkettenpaarInfo
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Description
Dr.
W. 9. Radl
lPaienianwalt
Bochum
Gebr. Siolchofft Magciiineaf Arikewm&ciMlwmm sis so gießerei m.b.H., Bochum.
HZ/HL.
1»
ZussttE to Intest ....« {Patentanmeldung ρ 55 040 XX/81e »).
Ztir förderung von Rühle, Vereatss oder anderem Gut können im Untertagebetrieb DOppelkettenkratBförderer , beetehend aus
«wei in der Förderrinne umlaufenden, »wischen eieh die Eratssstege tr jagenden Bandeisenglie der* oder Lsschenketten, oder
Förderer mit Ia der Mqnenmltte umlaufender Laschenkette und Kit daran angebrachten nach beiden Seiten sieh erstreckenden
Mitnehmerormen benutzt werden« Rondeisenketten haben bei seitlichen EichtungsSnderungen der Förderrinne den Torteil größerer Kurvenbewegliehkelt und größerer Anpassung in der waage- rechten Ebene. Gegenüber der Verwendung von Bundeisenketten haben Belenklasohenketten den Vorteil, daß sie sich im Betriebe nicht um ihre Längsachse verdrehen und infolgedessen einen
störungsfreien Umlauf um die Antriebskettenräder ermöglichen. Im Patent «... (Patentanmeldung ρ 55 040 Xl/81« 1>) let eine
besondere Ausführung von Kettenförderern mit Gelenklaeehenketten vorgeschlagen, die noch weitere Vorzüge bietet. Bei diesem
kettenförderer sind in der Rinnenmitte und symmetrisch zu ihr Bwei Gelehklaschenketten unmittelbar nebeneinander und mit
seitlichen ISratas|egen angeordnet. Diese Aueführung ist vor-
teilhafter als diÄekannten KjettenfÖrderer mit einer Gelenklaschenkette in der SIitte der Förderrinne oder mit je einer an
den Selten der Sinne laufenden Gelenklaschenkette. insofern als sieh bei gleicher Stärke der Laschen und ohne Vergrößerung
ihrer Querschnittshöhe die übertragbare Zugkraft vervielf Blti
gen läßt. Hierbei kann ein beachtlicher Teil des Fördergutes
auf den Ketten aufliegen und von diesen getragen und weiterbefördert werden, während nur der restliche entsprechend geringe-
re auf te Blaiieafepi«© liegeade Sell von den seitlich quer EU den lettea daran engebrachten Sitnetaeretegea schleifend
fortbewegt am werden braucht. Dadurch, daß hei dieser Anordnung nur eine geringe Höhe der Kettenlaachen benötigt wird,
können die Stege der Mitnehmer etwas höher als die Laschen ausgeführt werden und diese nach oben und unten etwas Überragen. Hierdiirch hat die Kette die Möglichkeit, ohne zu
ßchleifen^uuf ihrer IfUnge wischen je zwei auf einen JerfolgtndenMitnehnem mehr oder weniger weit durchzuhängen. Durch
die "Verlegung der gleitenden Heibung hauptsächlich an die oberen bsw. unteren Auflriskanten der Ieiuht euswephselbaren
Mitnehmerstege wird bei dieser Ausführung ferne* Si® Abnützung des Hlnnenbleehes glciichmäßiger Uber die ganze Iiinnsnbreite verteilt.
Die vorliegende Brfinftnstg betrifft eine Weiterbildung iiesee Kettenförderers nach Patent ..... (Pstentaameltung ρ 55 040
Σΐ/Ole Ji) mit einem in der Förderrinnenmitte umlaufenden Sel®aklaseheakett#a^aar
and hat sum Ziel» €«ä «ißgaage ÄwSfan«* ten Nachteil beschränkter Eurvenbewegllohlceit zu beseitigen.
Zu diesem Zweck ist nach der Erfinaung die in der Hinnenmit te umlaufende Gelenfclaschenkette (beispw, ein Laschenkettenpaar)
in Teillängen unterteilt beispieleweise von 1 m (oder weniger) und •e sind die feillängen durch Gelenkstücke mit senkreeht
mur Lauf ebene und In der Längsmitte der Laschenkette ange ordneten Gelenkbogen aussmmengesohlossen, und zwar vorzugs
weise in der Nähe derjenigen Stelle, an welcher die die seitliche Fiihrung an den Sinnenwänden übernehmenden Mitnehmerarme angebracht sind. Bei Verwendung eines Laschenkettenpaares
hat die Anordnung solcher Gelenke eur Folge, da£ außer der Erhöhung der Zurvenbewegliohkeit beide Laschenketten selbst
in stärkeren Sirvean annähernd gleich stark saf Zug und nur In geringem MaSe auf Biegung beansprucht werden, B#aß ee nicht
nötig ist, zur Binlagerung der Eettenbolzen Langlöcher in den Laschen anzubringen. Tort eilhaft sind die Laschenkettenteillängen
so bemessen, daß ihre Bnaen von Gliedern mit Inneren Laschen gebildet werden, d.h.solchen, die von den Mußeren Laschen des nächstfolgenden Gliedes überlappt werden, eoftaß die
Gelenkstücke gewissermaßen zwei einanderzugeordnete äußere Laschenpaare ersetzen. Die Zähne der Antriebs- und Oelenkrääer
süssen so schmal ausgeführt werden, daß ihre Breite der liefeten
leite zwischen den inneren Lasohen jeder Kette entspricht. Bann kann die Xettenradt ellung gleich dem Bolzenabetand gemacht werden, &im» d&B eis gate alt Rücksicht auf das Gelenkstück ausgelassen
am werden braucht»
BTaeh einem weiteren Merkmal der Erfindung ist zwecks Verringerung der ungleichmäßigen Belastung der beiden Kettenstrange
swischen den Gelenkstttcken jedes mal ein Mitnehmer in xumittelbarer Sähe des Gelenketüekee angebracht,
sö&aß eich in den SSorven die Schwenkstelle der Laschenkette «a den Seiteswlad«
der förderrinne abstütsennkann»
la der Eeiehnung ist ein Aueführungsbeispiel eines Kettenförderers mit einer in Sinnenmitte verlaufenden seltlioh schwenkbaren laschenkette bzw» einem Laschenkettenpaar nach der
Erfte dung dargestellt.
Abb« 1 ««igt in schematiacher Darstellung die Anordnung des erfindungsgemäßen Kettenförderers in Aufsieht und insbesondere die Abstützung der Kette in der Kurve,
Abb. 2 zeigt die &el©nkst©lle der Kette von oben teils im Schnitt teils in Ansicht,
Abb. 3 zeigt als Einzelheit einen Querschnitt durch die Kette nach der Linie a-a der Abb. 2«
Abb. 4 zeigt eine Seitenansicht der Laschenkette an der Schwenkstelle.
Me Boppelkette besteht aus den Sinzellaschenketten 1 und 2 mit größtenteils eigenen* Gelenkbolzen 3. An den der Kurvenbeweglichkelt dienenden Gelenkstellen sind die inneren Laschen
4 der Baden jeder Kettenteillänge durch gemeinsame Gelenkbolzen 5 einerseits mit einem gegabelten Gelenksttick 6 und ande rerseits mit einem in da« Gabelgelenksttick eingreifenden Oesen
gelenkstUok 7 verbunden, welche miteinander durch den senkrecht zum Kinnenboden stehenden Gelenkbolzen
8 verbunden sind. Die den Gelenkbolzen 8 kreuzenden Bohrungen f!ir4 den gemeinsamen Bolzen 5 gehen durch das an dieser "teile im Querschnitt
S-förmig gestaltete Gabelgelenkstitek (Abb.3)» dessen äußere Schenkel 9 die Innenlaschenpaare 4 der Ketten von außen in der
Sbene der äußeren Kettenlaschen 10 umfassen und dessen Steg 11
Mi
die Ketten von oben tier teilweise abdeckt, seaaß der Bseub Hater dieser Albdeeiang zwischen den einzelnen Innenlaeehen 4
für den Kettenradaahneingrlff von unten her zugänglich bleibt. Durch diese Gestaltung der G-elenkst'icke wird ihr
Widerstand gegenüber dem von den Settenzugkräften herrührenden Biegungsaoment erhöht. Zweckmäßig geht der gemeinsame
Bolsen auch durch die AnechluBflaneche 1? der ISitnehmerarme 13» durch welohe die Ketten an den SeitenwMnden 14 »15 der
Förderrinne abgestützt werden. In der Abb. 1 1st mit 16 die Kettenlaufrichtung beselehnet, alt 17 die Richtung der aus
Normaldruck und Reibungskraft zusammengesetzten Führungskraft der Seitenwände, alt 18 die Schnittpunkte, in welchen
sich die WirkungBlini en der Fplarungekr äf te mit den Kettenzugkräften schneiden. Infolge der unmittelbaren Sähe der Gelenkpunkte
und dieser Sgh vUittpunkte verlaufen die arusammenge— setzten Settenssugkräfte dicht an der Symmetrieebene der Doppelkette
entlang, sojäaß auch in stärkeren lirümnrungen der Kettenförderrichtung beide Kettenetränge annähernd gleich stark
belastet werden.
Wenn auch hier die Seltenschwenkbarkeit einer in Blnnenmit te geführten Laschenkette an einem Laschenkettenpaar beschrieben
wurde, so kann gleichwohl die Anordnung in ganz ähnlicher Weise bei Kettenförderern mit (einer/oder) mehr als zwei In
Rinnenmitte verlaufenden Laschenketten getroffen werden.
Patentansprüche..
Claims (2)
- Patentangpriiche1«) EettenTdrderey sit Sise in «er Ftfrderrinneneitte umlaufenden I·» @sfeeai«@tteiipear ώ»& toras angebrannten sieb seitlich erstreeteinlUm. a» Abb Binneninnezn^xiden gafüfertea litnehaerasa« säen Patent ..... {Patente». aeldune ρ 55 040 Xl/ile 3>) daduröh ge'tennaeichnet, daß sweatee Sraielttnc sröüerer Kxxrvenbeweglichkeit die Laeatienkette (1,2) in ▼Orautfeweiee gl©!©* g»ß« fellllBgen unterteilt igt mi dgg di© einander sragekebrten IataB ■rom je »ei feilliwg«» einerseits ein te?®» gelenkig sng«b»öSit«]g 0*bel» «t«ek {€) und »«terarBeits ein gelenkig Äsen RfegeteadJstee,, in ti« Saft»» Innc «iegreifeinäes Öe#«üftttick; (?) fee1»h vxiü daß das SelwlgtilA (6) aai das Oeaenetyck (f) ßureb einen senkrecht aw Hianeaboden und in tar Ittags*· mitte der !«.ec^enfcette angeordneten Gelenicbolzen (δ) miteinander drehbar wrbunden cind«
- 2.) EettenfSrdcrer a&efa Aaspnieb. It d&derek gekennzeichnet« AaS «rweeke seitlicher 3tSt»»g der Leeohenkettenechwenketeile die seitlich an den SieneawiJiösB (14« 15) e*f&ari«s mtaehaererme {17) in der Iife· der senk« ζsoiatam felenÖoJa« £ß) angebraoht «lad.5») Ilettenförderer^nach Anspruch 1 und 2» dadurch gekennaelehnet > deß «ο* wohl dae Oabelstück als euch das veeenetuek (7) an derjenigen Stelle« «el» eae die BglsmtHges JSir Ä© durah die Imenlsjwhea {4) tor Untren gehenden Verbindnng*bolÄen (S) enthalt, eines. 1-Äwi£gai» "ueradaiitt b*ben, üÄfi. die SuSereit Geheaiikel {9) des S die Inaenlasehenpaare der Ketten Ton saßen in der Ebene« der fenßerea Kettenlesohenpaere umffcesen and der Inaer* Schenkel als Abstandhalter d*>r beider, «ncrensenden inneren lachen dient«
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