DED0015822MA - - Google Patents
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Description
D 15822 XI/35c
Bei zwei- oder mehrsträngigen Winden ist es bekannt, zur Verhütung von Schlappseilbildung einen
Schalter vorzusehen, der den Motor stillsetzt, sobald beispielsweise beim Aufsetzen der Last die
Spannung des Seiles nachläßt. Dieser Schalter wird von einem Hebel beeinflußt, der durch eine Federkraft
in ständiger Fühlung mit. dem Seil gehalten wird. Läßt die Spannung des Seiles nach, dann
wird der Hebel durch, die Federwirkung um einen
ίο gewissen Winkelbetrag verschwenkt und wirkt dabei
auf den Schalter im abschaltenden Sinn ein.
Bei Winden mit großen Seillängen, z. B. bei Hubwerken für Stripperkrane, sind derartige Einrichtungen
nicht brauchbar, weil hier die Seile in erhebliche seitliche Schwingungen geraten können,
z. B. dann, wenn das Fahrwerk der Winde plötzlich stillgesetzt wird. Dann tritt meist der Fall ein, daß '
beim Ausschwingen des Seiles der Steuerhebel des Schalters der seitlichen Bewegung des Seiles folgt
und den Motor unnötigerweise stillsetzt.
Diesen Mangel könnte man durch eine bekannte Spüleinrichtung für das Schlappseil vermeiden,
welche so beschaffen ist, daß die Hubseiltrotnmel bei Schlappseilbildung entgegen ihrer Drehbewegung
im Senksinne eine Relativdrehuing gegenüber ihrer Antriebswelle auszuführen vermag. Derartige..
Einrichtungen erfordern jedoch einen erheblichen Aufwand an Bauteilen: und sind stoßempfindlich.
Außerdem ist ihre Anwendung aus räumlichen,
Gründen in vielen; Fällen nicht möglich.
Die Erfindung zeigt, wie sich das angestrebte Ziel auf einfachere Weise erreichen, läßt. Sie geht
dabei aus von einer zur Verhütung der Schlappseilbildung dienenden Einrichtung, bei der das an der
Winde angeschlagene Ende des Hubseiles über nachgiebige, dem Seilzug entgegenwirkende Mittel
mit der Winde verbunden ist, deren Nachgiebigkeit zur Beeinflussung eines Schalters benutzt wird.
Eine solche Einrichtung1 hat. man. bereits dazu benutzt,
einem , Elektroflaschenzug bei leerem Last-· haken selbsttätig eine höhere Hul>
und ""-Senk-··· geschwindigkeit zu erteilen als bei belastetem
Haken. Hier spricht diese Einrichtung also bereits dann an, wenn der Haken entlastet wird. Zur Verhütung
von Schlappseilbildung ist eine solche Ein- - richtung nicht geeignet, weil dann der Antriebsmotor
mit der Entlastung des Lasthakens sofort stillgesetzt würde.
Demgegenüber schlägt die Erfindung vor, das nachgiebige Mittel so zu bemessen, daß dieses erst
bei Schlappseilbildung den Schalter beeinflußt, der dann den Antriebsmotor der Winde abschaltet. Auf
diese Weise gelingt es, mit sehr geringem Aufwand eine Sicherungseiinrichtung zu schaffen, die nicht
nur bei Beginn, der Schlappseilbildung wirksam wird, sondern darüber hinaus auch den Motor abschaltet, bevor die Schlappseilaufnahme durch das
begrenzt verlagerbare Mittel beendet ist.
In der Zeichnung ist ein. Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens schematisch dargestellt.
Mit ι ist die Hubrolle, mit 2 das Hubseil, mit 3
die Unterflasche und mit 4 der Lasthaken bezeichnet. Als nachgiebiges Mittel dient hier eine
Feder 10, auf der sich, das Ende des Seiles abstützt
und die andererseits gegen ein an der Winde vorgesehenes Lagerstück 11 wirkt. Bei belastetem
Hübseil ist 'durch den Seilzug die Feder zusammengedrückt, die Seilbefestigung wirkt in diesem Falle
also wie der sonst übliche feste Anschlag an der Winde. Wird das Seil durch Aufsetzen des Fördergutes
oder des Lasthakens entlastet, dann dehnt sich die Feder bei hängendem Seil aus. Dies hat zur
Folge, daß der am Seilende angelenkte Hebel 12 des
Schalters 13 verschwenkt und dieser dadurch in abgeschaltetem
Sinne beeinflußt wird. Bei Benutzung eine Gewichtes an Stelle einer Feder, das an dem
über eine Umlenkrolle geführten Seilende befestigt ist, kann beispielsweise die Verdrehung der Um-,lenkrolle,
bei nachlassendem" Seil zur Steuerung des Schalters dienen, wenn man diesen mit einem Anschlag
versieht, der auf den Schalter einzuwirken vermag.
Claims (1)
- -.,· . Patentanspruch:.Zwei- oder mehrsträngige Winde, bei der das angeschlagene Ende des Hubseiles über nachgiebige, dem Seilzug entgegenwirkende Mittel mit der Winde verbunden ist, deren Nachgiebigkeit zur Beeinflussung eines Schalters benutzt wird, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung des nachgiebigen Mittels, daß dieses erst bei Schlappseilbildung den Schalter beeinflußt, der den Antriebsmotor der Winde abschaltet.
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