DEC0011408MA - - Google Patents

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DEC0011408MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 16. Juni 1955 Bekanntgemacht am 26. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Gegenstand der Patentanmeldung C 102 51 IV a / 12m ist die Herstellung eines extrem feinteiligen, gefällten, im wesentlichen aus Calciumcarbonat bestehenden Gemisches von Calciuniverbindüngen nach Patentanmeldung C 9649 IVa/ 12 m, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß an Stelle der Umsetzung einer Calciumsalzlösung mit ammoniakalischer Alkalicarbonatlösung eine ammoniakalische Calciumhydroxydsuspension mit Kohlendioxyd versetzt wird.
Die Stabilisierung der hierbei entstehenden Gallerte erfolgt durch Zusatz von Salzen komplexbildender, mehrbasischer, organischer Oxysäuren, beispielsweise Citraten oder Tartraten oder Salzen komplexbildender, polymerer Phosphorsäure, beispielsweise Tripolyphosphaten oder Hexametaphosphateii oder deren Gemischen.
Durch gleichzeitigen Zusatz eines löslichen Fluorides oder Silicofluorides kann die Menge des zuzusetzenden Komplexbildners bis auf die Hälfte der erforderlichen Menge herabgesetzt werden.
Weiter hat es sich als vorteilhaft erwiesen, dem Reaktionsgemisch bestimmte organische, polare Substanzen, wie z. B. die Amide, Amine oder SuIfamide langkettiger, gesättigter oder ungesättigter Fettsäuren oder ein- bzw. mehrwertige, langkettige Alkohole oder langkettige Aldehyde oder Ketone, zuzusetzen.
609 576/486
C 11408 IVa/12m
Es wurde nun gefunden, daß man mit gleichem Erfolg dem Reaktionsgemisch auch langkettige, gesättigte bzw. ungesättigte Fettsäuren oder Oxyfettsäuxen und/oder deren 'Salze zusetzen kann, und .5 zwar an Stelle der vorgenannten organischen, polaren Substanzen oder im Gemisch mit diesen, wobei der vorgenannte Zusatz gegen Ende der Reaktion • zwischen dem Calciumhydroxyd und dem Kohlendioxyd erfolgt.
Beispiel
In jo 1 einer Calciumhydroxydsuspension, die 3,7 kg Calciumhydroxyd und 2,4 kg Ammoniak -Molverhältnis Ca zu N H3 = 1 :3 — sowie als Zusatzstoffe 0,25 kg Natriumtripolyphosphat und 0,25 kg NatriumsilicofLuorid enthält, wird bei gewöhnlicher Temperatur unter gutem Rühren Kohlendioxyd eingeleitet. Gegen Ende der Reaktion wird das Reaktionsgemisch mit einer wäßrigen Lösung, die 0,05 kg Natriumstearat enthält, behandelt. Das erhaltene Fällungsprodukt wird filtriert, gewaschen, getrocknet und gemahlen.
Man erhält 5 kg eines reinweißen, hochvoluminösen, im wesentlichen aus Calci'umcarbonat bestehenden Gemisches von Calciumverbindungen. Das Gemisch hat ein Schüttgewicht von 90 g/l und eine Teilchengröße unter 0,1 μ.
An Stelle von Natriumstearat kann auch Natriumoxystearat verwendet werden.
Die ammoniakali'Sche Mutterlauge kann wieder verwendet werden.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE: ' ■ ■ ■'"& '
1. Verfahren zur Herstellung eines extrem feinteiligen, gefällten, im wesentlichen aus CaI-ciumcarbonat, bestehenden Gemisches ^nacJÜ Patentanmeldung C 102 5 r IV a / 12 m, dadurch' gekennzeichnet, daß man die Calciumhydröx\dsuspension bzw. das Reaktionsgemisch zunächst mit Salzen komplexbildender, mehrbasischer,1 organischer Oxysäuren oder Salzen komplexbildender, polymerer Phosphorsäuren und gegebenenfalls löslichen Fluoriden oder Silicofluoriden versetzt und gegen Ende der Reaktion dem Reaktionsgemisch langkettige, gesättigte bzw. ungesättigte Fettsäuren oder Oxyfettsäuren und/oder deren 'Salze hinzufügt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zusatz von langkettigen, ■$, gesättigten bzw. ungesättigten Fettsäuren oder Oxyfettsäuren und/oder deren 'Salzen im Gemisch mit anderen organischen, polaren Verbindungen, wie z. B. Amiden, Aminen oder 1SuIfamiden langkettiger, gesättigter bzw. ungesättigter Fettsäuren oder ein- bzw. mehrwertigen, langkettigen Alkoholen oder langkettigen Aldehyden oder Ketonen, erfolgt.
© «09 576WW 7. 56

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