DEC0010553MA - - Google Patents
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Description
Tag der Anmeldung: 11. Januar 1955 Bekanntgemacht am 15. März 1956
Die Erfindung bezieht sich auf eine Elektronenstrahlröhre, insbesondere für Farbfernsehwiedergabe,
in welcher Röhre sich mindestens ein Gitter mit großen Abmessungen befindet, das nahe vor
einem Leuchtschirm angebracht ist, der auf einer ganz innerhalb der Röhre vorgesehenen Glasplatte
angebracht ist und aus einer Reihenfolge von Linien besteht, die in verschiedenen Farben aufleuchten,
wenn sie von Elektronen getroffen werden. Wenn zwei solcher Gitter vorhanden sind, liegen die
Drähte dieser zwei Gitter abwechselnd einer zwischen zwei andern und erstrecken sich parallel
zu den erwähnten Farblinien. Die Lage der Drähte gegenüber diesen Linien ist genau bedingt. Solche
Röhren sind an sich bekannt.
Die Drähte jedes Gitters mit großen Abmessungen können um einen starren, metallenen Trägerrahmen
gewickelt werden, wonach die Enden am metallenen Trägerrahmen befestigt und die überflüssigen
Drahtteile entfernt werden können. Die Trägerrahmen der beiden Gitter müssen gegeneinander
isoliert befestigt werden, z.B. indem Glimmer oder Glasgewebe zwischen den Rahmen eingeklemmt
wird. Solche Rahmen müssen schwer ausgebildet sein, da sie sonst infolge der Zugspannung der
Drähte in Form geändert werden. Das Gittergefüge
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Claims (3)
- C 10553VIlIuI 21a*läßt sich dann schwierig entgasen. Außerdem lassen sich auch die zwischen den Rahmen eingeklemmten isolierenden Zwischenschichten schwer entgasen. Es ist ein weiterer Nachteil, daß der Rahmen dieselbe Spannung annimmt wie das mit ihm verbundene Gitter, so daß der Rahmen gegen die Isolierwand isoliert angebracht werden muß, da die Röhrenwand aus Metall besteht oder mit einer leitenden Schicht überzogen ist. Infolgedessen ist die Befestigungίο verwickelt.Die erwähnten.Nachteile können bei einer Elektronenstrahlröhre, insbesondere für Farbfernsehwiedergabe, mit mindestens einem groß bemessenen Gitter verringert werden, das aus gespannten Drähten besteht, die gegeneinander und gegenüber einer den Leuchtschirm tragenden, ganz. innerhalb der Röhre angeordneten Glasplatte fixiert und in einem bestimmten Abstand gehalten werden, mittels nahe dem Ende der Glasplatte angebrachter gerillterao Isolierkörper, wenn gemäß der "Erfindung die Glasplatte zwischen der Arbeitsfläche der Gitterdrähte und einem einzigen Trägerrahmen liegt, wobei die Gitterdrähte über zwei einander gegenüberliegende Ränder der Glasplatte verlaufen, welcher Trägerrahmen durch die Zugspannung der Drähte selbst an seiner Stelle gehalten wird, wobei jedes Gitter aus einem Draht besteht, der über aus Rändern des Rahmens gebildete Zähne zickzackförmig gewickelt ist und siah zwischen den Zähnen und. dfen Gitterdrähten eine Schicht aus Isoliermaterial befindet.Zwei einander gegenüberliegende Seiten des Rahmens sind durch das Anbringen von Einschnitten mit Zähnen versehen, die mit einer Isolierschicht überzogen sind. Den Draht für jedes Gitter kann man dann hin und her über die Zähne wickeln, wodurch die Herstellung solcher Gitter vereinfacht wird. Da die Gitterdrähte über zwei einander gegenüberliegende Ränder- der Glasplatte gelegt sind und ■'nachträglich durch die gerillten, isolierenden Organe gespannt werden, kann das' Aufwickeln mit einer sehr geringen Zugspannung in den Drähten durchgeführt werden. Danach wird die Glasplatte mit dem Leuchtschirm derart zwischen den Gitterdrähten und dem Trägerrahmen eingeschoben, daß die Gitterdrähte sich auf der Seite der Leuchtschicht befinden. Indem die gerillten Isolierkörper angebracht und zu den Enden der Glasplatte geschoben werden, können die Gitterdrähte straff gespannt werden, wobei der Trägerrahmen gegen die Glasplatte gezogen wird infolge der Zugkraft der Drähte. Die Isolierschicht auf dem Rahmen kann aus einem Email oder aus Porzellan bestehen und kann z. B. durch Aufspritzen einer Suspension angebracht werden, die dann durch Erhitzen zu einer gut haftenden isolierenden Schicht umgewandelt wird.Die Erfindung wird an Hand einer Zeichnung näher erläutert, in der .Fig. ι eine Elektronenstrahlröhre nach der Erfindung undFig. 2 einen vergrößerten Schnitt durch einen Teil einer Glasplatte, die den Leuchtschirm trägt, und durch den Träger rahmen undFig. 3 eine Ansicht des Rahmens mit einem Gitter zeigen.In Fig. ι bezeichnet 10 die Röhrenwand, die aus Glas oder Metall bestehen kann. Ganz innerhalb der Röhre ist eine Glasplatte 26 angebracht, die auf der der Kathade zugewendeten Seite einen aus Farblinien zusammengebauten Leuchtschirm trägt, während auf der anderen Seite dieser Glasplatte eine durchsichtige Metallschicht angebracht sein kann.Die Drähte des Gitters sind mit 38 bezeichnet. Diese Drähte können abwechselnd zu verschiedenen Gittern gehören.Da die Glasplatte 26 sich zwischen dem Rahmen 30 und der Arbeitsfläche der Gitterdrähte befindet, wird der Rahmen 30 durch diese Drähte gegen die Glasplatte 26 gezogen. Die ganze obere Fläche des Rahmens 30 ist mit einer Isolierschicht 44 überzogen.Die aufrecht: stehenden Ränder der Seiten 34 des Rahmens 30 sind durch Sägeschnitte zu Zähnen umgebildet, die auch mit der Isolierschicht 44 überzogen sind und um welche die Gitterdrähte beim Hin- und Herwickeln geschlagen sind. Wenn zwei Gitter vorhanden sind, können die Drähte jedes Gitters zickzackförmig um die betreffenden Zähne gewickelt werden. Es ist dabei erwünscht, daß die Zähne vorspringen, so daß die Drähte der beiden Gitter sich kreuzen können, ohne daß sie einander berühren. Das Aufspannen der Drähte 38 erfolgt mittels der gerillten Isolierkörper 40. Werden diese zu den Rändern der Glasplatte 26 geschoben,, so werden die Drähte 38 straffer gespannt. Die Glasplatte 26 kann an den Enden, über welche die Drähte 38 verlaufen, auch mit Rillen versehen sein, aber es ist auch möglich, die Drähte mittels eines Kitts an diesen Rändern festzukleben. Dies ist auch an den Stellen erwünscht, wo die Drähte die Zähne_ 36 berühren, um eine Lösung der Drähte zu verhüten, besonders mit Rücksicht auf das Zwischenschieben der Glasplatte, bevor die Drähte gespannt sind. Die Gitterdrähte bestehen z. B. aus rostfreiem Stahl mit einem Durchmesser von 0,15 mm. Der Rahmen kann aus Stahl oder aus Aluminium bestehen und aus einer Platte gestanzt sein.Paten tan s ρ p. fii. Elektronenstrahlröhre, insbesondere für Farbfernsehen und mit mindestens einem groß bemessenen Gitter, das aus gespannten Drähten besteht, die einander gegenüber und gegenüber einer den Leuchtschirm tragenden, ganz innerhalb der Röhre angeordneten Glasplatte fixiert und in einem bestimmtem!Abstand: gehalten werden, mittels nahe den Enden der Glasplatte angebrachter, gerillter Isolierkörper, nach Patentanmeldung ■ C 9858 VIII a/21 a1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glaisplatte sich zwischen der Arbeitsfläche der Gitterdrähte und einem einzigen Drahtrahmen befindet, wobei die Gitterdrähte über zwei einander gegenüberliegende Ränder der Glasplatte verlaufen, welcher Trägerrahmen durch die Zugspannung der697/311C 10553 VIIIal21a1Drähte selbst in seiner Stelle gehaltert wird, und jedes Gitter aus einem Draht besteht, der über an den Rändern des Rahmens gebildete Zähne zickzackförmig gewickelt ist und zwischen den Zähnen und den Gitterdrähten eine Schicht aus Isoliermaterial vorhanden ist.
- 2. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierschicht aus einem Email besteht.
- 3. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierschicht aus keramischem Material besteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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