DEC0010244MA - - Google Patents

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DEC0010244MA
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chassis
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drive
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 10. November 1954 Bekanntgemacht am 22. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf motorangetriebene Hubkarren, in bezug auf die Anordnung des Antriebsblocks in solchen Fahrzeugen. Bei den bekannten Hubkarren, ist der Antriebeblock in einem Chassis um eine senkrechte Achse drehbar gelagert. Er ist z. B. auf dem Antriebsrad des Hubkarrens angeordnet und, trägt den Hauptkraftantrieb für den Hubkarren. Ein am Antriebsblock vorgesehener Handgriff kann zwecks Drehung des Antriebsblocks und- Steuerung des Fahrzeuges von Hand in, eine waagerechte Ebene geschwenkt werden,
Bekanntlich ist es bei Hubkarren, erforderlich, die Antriebsrichtung laufend umzusteuern, wenn der Karren seine Stellungen zum Aufnehmen oder Abladen einer Last einnimmt. Bei den bekannten Hub karren erfordert die Drehung des Antriebsblocks verhältnismäßig große Kräfte;, auch tritt häufig,ein Flattern, zwischen dem Antriebsblock und dem Chassis insbesondere beim Umsteuern, auf.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Lagerung für den Antriebsblock in einem Hubkarrenchassis zu schaffen, die dem Antriebsblock dem Chassis gegenüber eine begrenzt freie Bewegung nach vorn, und hinten ermöglicht. Hierdurch wird ein freies Drehen des Antriebsblockes gewährleistet und vo>r allem ein Flattern des Antriebsblockes während der Änderung der Antriebsrichtung des Hubkarrens beseitigt.
Die Erfindung betrifft einen Hubkarren mit Chassis und mit um eine senkrechte Achse, im
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Chassis drehbar gelagertem Antriebsblock auf einem mit dem Erdboden in Berührung stehenden Antriebsrad und besteht darin, daß' das Lager für den Antriebsblock begrenzte Vor- und Rückwärtsbewegungen gegenüber dem Chassis erlaubende elastische Mittel aufweist. Deshalb können im Lager des Antriebsblockes frei bewegliche, elastisch gelagerte Rollen angebracht werden, wobei die Rollen in einer Innenführungsbahn des Chassis
ίο laufen, um eine drehbare Lagerung des Antriebsblocks im Chassis zu gewährleisten; dadurch wird den Rollen und damit dem Antriebsblock die Möglichkeit gegeben, sich elastisch hin- und herbewegen zu können und das Flattern des Antriebsblockes während der Änderung der Antriebsrichtung zu beseitigen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung stehen, die elastischen. Mittel, in denen, die Rollen befestigt sind, während des Zusammenbaues der
ao Maschine unter Vorspannung, wodurch die Bemühungen für die Unterdrückung des Flatterns unterstützt werden,. Die Vorspannung wird z. B. dadurch, erzielt, daß der Durchmesser der Innenführungsbahn kleiner als der Durchmesser eines Kreises gehalten wird, der die Umfangslinien der Rollen, außen tangential berührt, wenn der Antriebsblock nicht eingebaut ist. Hierdurch befinden sich die Rollen im eingebauten Zustand in Stellungen, die gegenüber ihren freien Stellungen radial nach innen versetzt sind. Durch diese Anordnung wird die gewünschte Vorspannung in der elastischen Befestigung erzielt.
Die Konstruktion und. Anwendung der erfindungsgemäßen Lagerung eines Antriebsblockes in dem Chassis eines Hubkarrens wird zum besseren , Verständnis nunmehr an Hand der Zeichnungen beschrieben, die eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung zeigen und. weitere Merkmale der Erfindung enthalten.
In diesen Zeichnungen ist
Fig. ι eine Teilseitenansicht,, die teilweise im
Schnitt einen Hubkarren nach der Erfindung zeigt, Fig. 2 eine Teilaufsicht auf den Hubkarren nach
Fig. ι, wobei der Deckel und, andere Teile über dem Antriebsblock entfernt sind.
Mit 10 ist ein Hubkarren, bezeichnet, der aus einem Chassis 12 und einer Lastaufnahmevorrichtung 14 besteht, die sich von dem Chassis 12 nach vorn erstreckt. Die .Lastaufnahmevorrichtung 14 zeigt in der dargestellten, besonderen Ausführungsform ein Paar waagerechte Gabelarme, die dem Chassis 12 gegenüber durch Betätigung von zwei hydraulischen Kolben- und Zylinderanordnungen 16, von denen jede auf einer Seite des Hubkarrens angeordnet ist, senkrecht bewegt werden, können. Diese senkrechte Bewegung der. Lastaufnahmevorrichtung 14 erfolgt durch bekannte Mittel, die deshalb in den Zeichnungen nicht dargestellt sind. Die lasttragenden. Gabeln. 14 werden an ihren vorderen Enden in bekannter Weise von Rfollen getragen.
Indem Chassis 12 ist drehbar um seine senkrechte Mittelachse ein Antriebsblock 18 gelagert, der auf einem mit dem Erdboden, in Berührung stehenden. Antriebsrad 20 ruht. Das Antriebsrad 20 wird von einem Elektromotor 49 angetrieben, der innerhalb' des Antriebsblocks 18 angeordnet ist. Der Elektromotor 49 kann mit dem Antriebsrad. 20 durch zweckmäßige Getriebe in Antriebsverbindung und mit einer nicht dargestellten, von dem Hubkarren 10 getragenen Batterie mit Hilfe eines Paares uhrfederartiger Federn 21, die im oberen Teil des Antriebsblocks 18 angeordnet sind, in elektrischer Verbindung stehen. Die Batterie kann in dem freien Raum 51 gelagert sein. Jeder Pol der Batterie wird mit seiner entsprechenden Feder 21 verbunden. Da die Antriebemittel des Hubkarrens nicht Gegenstand der Erfindung sind, wird angenommen, daß ihre vorstehende, kurze Beschreibung zum allgemeinen Verständnis der Erfindung genügt.
Der Hubkarren 10 kann eine motorisch angetriebene Pumpe 53 mit nicht dargestellten, geeigneten elektrischen und hydraulischen Verbindungen zur Betätigung hydraulischer Vorrichtungen auf dem Karren, wie die Kolben- und Zylinderanordnungen 16, besitzen. "
Der obere Teil des Antriebsblocks 18 ist innerhalb1 eines sich vorzugsweise selbsteinstellenden Kegelrollenlagers 22 befestigt, das unmittelbar unter den Federn 21 angeordnet ist und von einer waagerechten Platte 23 getragen wird, die vermittels Bolzen am Chassis 12 befestigt, ist.
Die Einrichtung gemäß der Erfindung zur zwangläufigen Führung der Hin- und Herbewegung des Antriebsblocks 18 in dem Chassis 12 besteht aus einem waagerecht angeordneten Kreisring 24, der vermittels einer Anzahl kreisförmig und mit Abstand voneinander angeordneter Bolzen 26 am Chassis 12 nicht drehbar befestigt ist. Der Innendurchmesser oder die vertikale Wand des Ringes 24 bildet eine Führungsbahn 28 für mehrere kreisform ig und im Abstand voneinander angeordnete Rollen. 30. In der dargestellten Ausführungsform sind beispielsweise vier Rollen 30 vorgesehen, die auf senkrechten Nadellagern 32 befestigt sind, welche auf senkrechten Tragachsen 34 sitzen. Die oberen und unteren Enden der Wellen 34 tragen um sie herumgelegte, elastische Ringe 36, die in, senkrecht stehenden, Armen 38 befestigt, sind, die sich in Abständen voneinander radial und waagerecht von dem Antriebsblock 18 erstrecken. Diei Tragachsen 34 werden durch übliche Unterlagsscheiben und "Halteringe in ihrer Lage gehalten.
Die; elastische Lagerung der Tragachsen, 34 gestattet eine begrenzte Hin- und Herbewegung des Antriebsblocks 18 gegenüber dem Chassis 12 des Hubkarrens 10 und damit eine Verminderung des Flatterns des Antriebsblocks 18 während, des Wechselns der Antriebsrichtungen. Um das Flattern noch weiter herabzusetzen und im wesentlichen vollkommen zu. beseitigen, werden, die elastischen Ringe 36 während des Zusammenbauens des Antriebsblocks 18 vorgespannt. Eine solche Vorspannung bedingt, daß der Durchmesser der Führungsbahn. 28 kleiner als der Durchmesser eines Kreises ist, der die Umfangslinien, der Rollen 30 außen tangential berührt, wenn der Antriebsblock 18 vom
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Chassis 12 abgenommen ist. Beim Zusammenbau werden dann die Rollen. 30 aus ihren normalen, freien, Stellungen radial nach innen gedrückt und. so die gewünschte Vorspannung in der elastischen Befestigung erzielt.
Der Antriebsblock 18 besitzt außerdem ein. Paar waagerechte Flanschstücke 40, die ein. Lager für einen, waagerechten, Bolzen 42 bilden. An dem Bolzen 42 ist das untere Ende eines üblicherweise nach oben gerichteten Steuerhandgriffes 44 befestigt, der einen, Steuerkopf 46 am oberen Ende aufweist, von dem sich Griffstücke 48 seitlich erstrecken. Die Einzelheiten der Konstruktion, und die Wirkungsweise des Steuerkopfes 46 werden hier nicht näher beschrieben, weil sie nicht mit der. Erfindung zusammenhängen. Der Handgriff 44 kann, aus der in Fig. ι gezeigten Stellung in, einer senkrechten. Ebene in eine im wesentlichen waagerechte Stellung verschwenkt werden. Normalerweise sind Einrichtungen vorgesehen, um den Handgriff 44 immer wieder in seine senkrechte Stellung zu bringen,. Der Handgriff 44 kann an den Griffen, 48 angepackt und zur Erzielung einer Drehbewegung des Antriebsblocks 18 in dem Chassis 12 für die Steuerung des Hubkarrens in einer waagerechten Ebene verschwenkt werden.
Aus der vorstehenden, Beschreibung ist für jeden Fachmann ersichtlich, daß es sich, bei der Erfindung um eine besondere Lagerung des Antriebsblocks in dem Chassis eines Hubkarrens handelt, bei der die Übertragung von Erschütterungen zwischen dem Antriebsblock und den, übrigen Teilen, des Hubkarrens wirksam herabgesetzt wird. Hierdurch wird auch der Verschleiß des Hubkarrens verringert, der sich zudem leichter und müheloser handhaben, läßt.
Da die beschriebene und dargestellte Vorrichtung eine ausgewählte Ausführungsform ist, ist die Erfindung nicht auf das gegebene Beispiel beschränkt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Hubkarren mit Chassis und mit um- eine senkrechte Achse drehbar im Chassis gelagertem Antriebsblock auf einem mit dem Erdboden, in Berührung stehenden, Antriebsrad, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung des Antriebsblocks (18) im Chassis (12) begrenzte, Vor- und Rückwärtsbewegungen des Antriebsblocks (18) gegenüber dem Chassis erlaubende elastische Mittel (36) aufweist.
  2. 2. Hubkarren nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß zur Lagerung des Antriebsblocks (18) frei bewegliche!, elastisch gelagerte Rollen. (30) angebracht sind.
  3. 3. Hubkarren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Chassis eine Innenführungsbahn (28) mit einer sich senkrecht erstreckenden, Wand, aufweist und in, dem Antriebsblock (18) kreisförmig im Abstand voneinander um senkrechte Achsen (34) drehbare, auf der Innenführungsbahn, (28) sich abwälzende Rollen. (30) angeordnet sind, die beim Wechseln der Antrieberichtung des Hubkarrens radial nach außen, gedrückt werden.
  4. 4. Hubkarren, nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die kreisförmig und, im Abstand voneinander auf den senkrechten Achsen (34) befestigten, Rollen. (30) in elastischen Ringen, (36) gelagert sind., die dem Antriebskopf (18) gestatten, sich im begrenzten. Maße gegen-, über dem Chassis (12) hin- und herzubewegen.
  5. 5. Hubkarren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenführungsbahn (28) des Chassis (12) für die Rollen, (30) im Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser eines Kreises, der die Umfanglinien der Rollen außen tangential berührt, wenn der Antriebsblock (18) vom Chassis abgenommen ist, wodurch die Rollen nach dem Zusammenbau in der Innenführungsbahn Stellungen, einnehmen, die gegenüber ihren, Stellungen vor dem Einbau zur Erzielung einer Vorspannung radial nach innen versetzt sind und die Vorspannung eine elastisch begrenzte Vor- und Rückbewegung des Antriebsblocks gegenüber dem Chassis ermöglicht.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 670 512;
    USA.-Patentschrift Nr. 2 384 059.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 509 698/300 3.56

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