DEC0009268MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 24. April 1954 Bekanntgemacht am 1. Dezember 1955
Bei der Herstellung von Kleidergürteln für die Bekleidungsindustrie wurde bisher so verfahren,
daß die versteifende Einlage eingewebtes Band war, welches mit dem Stoffmaterial des Gürtels vernäht
wurde.
Die neue Gürteleinlage sieht eine Verbindung mit
einem Deckstreifen vor, der später die Rückseite des Gürtels bildet und versteppt oder verklebt wird.
Die Einlage mit Deckplatte kann die Form eines Doppel-T haben. Die Kanten des Stoffmaterials
finden zwischen Gürteleinlage und Deckplatte Aufnahme. Man kann an Stelle der Doppel-T-Form
eine K-Form verwenden oder eine ähnliche Form.
Das Wesen der Erfindung und weitere Merkmale derselben sollen nun an Hand der Zeichnung
erläutert werden, welche Ausführungsbeispiele enthält.
Fig. ι zeigt, im Querschnitt gesehen, den Gürtel
kurz vor der Fertigung;
Fig. 2 zeigt in gleicher Ansicht den Gürtel im Zwischenstadium der Fertigung;
Fig. 3 zeigt den fertiggestellten Gürtel in' gleicher
Ansicht;
Fig. 4 und 5 zeigen in ähnlicher Darstellung Möglichkeiten anderer Ausführung.
In Fig. ι ist mit 1 der zu verarbeitende Stoffstreifen
bezeichnet. 2 ist die Einlage, 3 die Deckplatte, 4 der verbindende Steg zwischen diesen
beiden Teilen. Man legt nun, wie Fig. 2 erkennen läßt, die Kanten 5 und 6 des Stoffstreifens 1 in die
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C 9268 VII/3b
Ausnehmungen 7 und 8 hinein. Nachdem dies geschehen
isl, wird, wie Fig. 3 erkennen läßt, durch Steppen die NnIiI y bzw. 10 gebildet, und der Gürtel
is( somit fertiggestellt. Die Teile 2, 3 und 4 können aus Kunststoff gespritzt sein oder aus Gewebe bestehen.
F.s kanu aber auch jedes andere Material oder es kann sowohl die Einlage wie auch die Deckplatte
aus verschiedenem Material hergestellt sein und bei 4 miteinander verbunden sein. Die Deckplatte
kann aus Kunststoffolie bestehen.
Fig. 4 zeigt für die Einlage 2 eine ebene Form, während die Deckplatte in der Ausgangsstellung
gewinkelt ausgeführt isl. Man kann die Einlage auf ihrer Unterseite mit einer Klebstoff schicht 11
versehen, und es können an der abgewinkelten Deckplatte drei Klebstoffscliichten 12 und 13 vorgesehen sein, so daß man nicht nähen braucht, sondern
im Klebverfahren den Gürtel herstellt. Die Kanten 5 und 6 werden hereingelegt und die
ao winkelförmigen Teile der Deckplatte herabgedrückt.
Die Verformung und das Ankleben können durch Wärme, I Matten oder sonstige formgebcnde
Flemente erfolgen.
Fig. 5 zeigt Einlage und Deckplatte in einer abas gewandelten Ausführungsform. Die Einlage 2 ist
eben und entwickelt sich, im Querschnitt gesehen, astartig nach der Seite. In die offen stehenden Astwinkel
bzw. die entsprechenden Ausnehmungen 14, 15 werden die Stoffkanten 5 und 6 hineingebracht
und dann eine Steppnaht angefertigt oder durch Wärmebehandlung oder Klebmittel die
Herstellung des Gürtels beendet. Der neue Gürtel hat die nötige Steifigkeit und kommt bei der Fertigung
mit einer einfachen Stoffbahn 1 aus. Die Fertigung ist auch für weniger gut ausgerüstete
Metriebe möglich, weil die Stoffbahnen 1 mit der Schere von Hand auf die entsprechende Breite geschnitten
werden können und man dann auf den Sloffstreifen symmetrisch den Streifen auflegt, den
vereinigte Einlage und Deckplatte zusammen bilden. Das Hineinbringen der Kanten des Stoff-Streifens
und die Vereinigung mit Einlage und Deckplatte sind einfache handwerkliche Maßnahmen.
Auch für die Großserienfertigung tritt eine Vereinfachung ein, weil der Gürtel nur noch
aus zwei entsprechend vorbereiteten Teilen hergestellt wird. Das neue Herstellungsverfahren ist
stoffsparend, da für die Anfertigung des Gürtels praktisch die Stoffbreite des Gürtels einschließlich
der Säumkanten benötigt wird. In der Textilindustrie sind derartige Einsparungen von großer
wirtschaftlicher und technischer Bedeutung.
Wesentlich ist, daß die Deckplatte durch die Einlage von Anfang an fixiert ist. Ist auf die Unterseite
der Einlage eine Klebschicht gebracht, so sind sofort Stoffeinlage und Deckplatte vereinigt, und
eine Näherin braucht nur die Stoffkanten in den Zwischenraum zwischen Deckplatte und Einlage
führen und den Gürtel zusammensteppen.
Claims (8)
1. Versteifungseinlage für Kleidcrgürtel, gekennzeichnet
durch die einheitliche Verbindung (4) mit einem als innere Gürtcldcckplatte dienenden Teil (3).
2. Versteifungseinlage nach Anspruch τ, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlagenteil (2)
mit dem Deckplattenteil (3) aus einem einzigen Stück besteht und daß die beiden Teile (2, 3)
miteinander einen die Kanten des Bezugsstoffes
(1) aufnehmenden Hohlraum bilden.
3. Versteifungseinlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Einlage (2) und
Deckplatte (3), im Querschnitt gesehen, Doppel-T-Form haben (Fig. 1).
4. Versteifungseinlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Einlage (2) und
Deckplatte (3) in ihrem mittleren Bereich (4) durch eine Naht, durch Kleben oder durch einen
Steg vereinigt sind.
5. Versteifungseinlage nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß, im Querschnitt gesehen, Einlage (2) und Deckplatte (3) in der
Ausgangsstellung K-Form aufweisen.
6. Versteifungseinlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß, im Querschnitt
gesehen, Einlage (2) und Deckplatte (3) im mittleren Bereich über eine entsprechende Breite
zusammengefügt sind und die Aufnahmeräumc (14,15) für die Kanten (5, 6) des Stoffes (1)
durch entsprechende Bearbeitung oder durch Verästelung oder Gabelung gebildet werden.
7. Versteifungseinlage nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß Einlage (2) und
Deckplatte (3) in ihrer einheitlichen Form durch Spritzen aus Kunststoff oder aus Gewebe
od. dgl., durch Versteppen oder Verkleben gefertigt sind, wobei Einlage (2) und Deckplatte
(3) aus verschiedenem Material bestehen können.
8. Kleidergürtel, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Versteifungseinlage nach den
Ansprüchen 1 bis 7.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 597/5 11.55
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