DEC0000540MA - Anhängerkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Anhängerkupplung, insbesondere für KraftfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Anhängerkupplungen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei welchen der Kupplungsbolzen durch Einführung der Kupplungsöse aus seiner oberen Oeffnungslage ausgelöst und bei Erreichen seiner unteren Schließlage in dieser gesichert wird. Eine besondere Sicherung in der Schließlage ist erforderlich, da es vorkommen kann, daß der Kupplungsbolzen infolge der beim Fahren auftretenden, unkontrollierbaren Kräfte einen Bewegungsantrieb nach oben erhält und in seine Oeffnungsstellung gedrückt wird, so daß die Kupplung unwirksam wird und der Anhänger sich löst.
Bei bekannten Kupplungen dieser Art wird die Sicherung durch ein unmitelbar mit dem Kupplungsbolzen zusammenarbeitendes Sperrglied bewirkt, das bei Anlangen des Bolzens in der unteren Schließlage in den Bolzen einschnappt und durch eine Leergangsbewegung des Kupplungshebels aus ihm herausgehoben wird, wenn der Kupplungsbolzen in seine obere Oeffnungslage befördert werden soll. Diese Bauform hat nicht nur den Nachteil, daß ein besonderes Sperrglied und eine hierfür erforderliche Lagerung
verwendet wird, sondern daß auch besondere Verbindungsmittel mit dem Kupplungshebel vorhanden sein müssen. Außerdem tritt der Kupplungsbolzen bei der Bewegung in seine Oeffnungslage nach oben aus dem Kupplungsgehäuse heraus, wodurch die an sich schon verhältnismäßig hohe Bauart der Kupplung noch weiteren Raum nach oben für sich in Anspruch nimmt und sie daher in vielen Fällen, z.B. bei Hinterkippern oder bei der Anbringung von ausladenden Aufbauten, hinderlich ist.
Diese Nachteile werden dadurch vermieden, daß gemäß der Erfindung die Schließsicherung durch Sperrung des mit dem Kupplungsbolzen formschlüssig verbundenen Stellarmes erfolgt.
Der Kupplungshebel für den Stellarm vermag zwei senkrecht zueinander stehende Bewegungen auszuführen, von denen die eine dem Hub des Bolzens, die andere die Schließsicherung verursacht. Die Schließsicherung des Kupplungsbolzens wird durch eine Axialverschiebung des mit dem Stellarm unverdrehbar, aber axial verschiebbar verbundenen Kupplungshebels bewirkt.
Der Kupplungshebel ist im Kupplungsgehäuse dreh- und verschiebbar gelagert, und in der Schließlage des Kupplungsbolzens tritt der Kupplungshebel in axialer Richtung unter der Wirkung einer Feder mit einem Sperransatz in einen Einschnitt des Gehäuses ein, so daß das Anheben des Bolzens erst nach vorheriger Axialverschiebung des Handhebels erfolgen kann.
Durch diese Maßnahmen werden nicht nur die Anzahl der erforderlichen Getriebeteile verringert und die für die Schließsperrung verwendeten Teile haltbarer gemacht und dadurch die Betriebssicherheit der Kupplung gesteigert; es wird auch die Möglichkeit geschaffen, die Bauart wesentlich niedriger zu halten, da ein Eingriff des Sperrgliedes in den Bolzen nicht erfor-
derlich ist. Indem der Kupplungsbolzen nicht in zwei im Abstand voneinander angeordneten Platten, sondern in an sich bekannter Weise durch ein Rohrstück geführt wird, wird auch erreicht, daß der Bolzen beim Anheben nicht aus dem Kupplungsgehäuse heraustritt, sondern dieses oben vollkommen geschlossen gehalten sein kann.
Die erzielte Schließsicherung ist besonders zuverlässig, weil die Entsicherungsbewegung nicht in der gleichen Richtung wie die Hubbewegung vor sich geht, sondern senkrecht dazu, so daß eine wesentlich geringere Wahrscheinlichkeit besteht, daß durch unkontrollierbare Einwirkungen auf den Kupplungshebel eine Entsicherung mit anschließender Aushebebewegung des Kupplungsbolzens stattfinden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Figur 1 einen senkrechten Mittelschnitt durch die Kupplung,
Figur 2 eine teilweise im Schnitt gehaltene Oberansicht.
In dem maulförmigen Kupplungsgehäuse 1 tritt der Kupplungsbolzen 2 durch Bohrungen 3, 4 der unteren und oberen Wandung 5, 6 des Kupplungsmaules hindurch, die durch angeschweißte Stahlstücke 7, 8 verstärkt sind.
Um den Bolzen bei seiner Bewegung in die obere Lage, wobei er aus der unteren Bohrung 3 heraustritt, zu führen, ist eine Rohrstück 9 vorgesehen, das auf die Verstärkung 8 aufgeschweißt ist und oben mit einem Gehäuseausleger 11 verbunden ist. Durch einen Schlitz 12 des Kupplungsbolzens und entsprechend einander gegenüberliegende Ausnehmungen oder Schlitze 13 (Figur 2) des Rohrstückes 9 greift ein Stellarm 14, welcher auf der Welle 15 eines Kupplungshebels 16 undrehbar aber verschiebbar gelagert
ist. Mit seiner Nabe 17 (Figur 2) wird der Stellarm unverschiebbar zwischen zwei Ansätzen 18 im Kupplungsgehäuse 1 gehalten. Die Welle 15 des Kupplungshebels ist im Querschnitt quadratisch mit stark abgerundeten Ecken, so daß der Stellarm 14 an den Drehungen der Welle teilnimmt, er aber der Welle gegenüber axial verschoben werden kann. Die Welle 15 führt sich dreh- und verschiebbar in dem Kupplungsgehäuse bzw. in dessen Ansätzen 18, wobei zum mindestens auf dem einen Ende die abgerundeten Kanten der Welle als Führung in den kreisrunden Löchern der Ansätze 18 dienen. Durch eine um die Welle 15 gewickelte Feder 19, die sich einerseits gegen das Kupplungsgehäuse, andererseits gegen einen Kragen 21 des Kupplungshebels 16 legt, erhält der Kupplungshebel 16 das Bestreben, sich in Richtung des Pfeiles 22 zu bewegen. Dabei arbeitet ein an dem Ende seiner Welle 15 sitzender Sperrstift 23 mit einer Ansatzfläche 24 des Kupplungsgehäuses bzw. mit einem darin befindlichen Einschnitt 25 zusammen.
Mit dem aus dem Kupplungsbolzen herausragenden freien Ende 26 des Stellarmes arbeitet ein Stützhebel 27 zusammen, der sich um einen Lagerungsbolzen 28 unter der Wirkung einer an seinem Stift 29 angreifenden Feder 30 entgegengesetzt der Uhrzeigerrichtung zu drehen versucht. Die Feder 30 ist mit dem anderen Ende an einen Stift 31 angeschlossen, an dem auch eine Feder 32 angreift, welche am anderen Ende mit einem Stift 33 des Stellarmes 14 verbunden ist.
Wie aus Figur 2 ersichtlich, sind der Stützhebel 27 und der Stellarm 14 in der Mittelebene der Kupplung angeordnet, während die Federn 30 und 32 doppelt und seitlich vorgesehen sind.
Der an sich bekannte Stützhebel 27 ist durch einen senkrechten Schlitz 34 des Kupplungsgehäuses hindurchgeführt und arbeitet dort mit der Kupplungsöse 35 des Anhängers zusammen.
Gegen ein Herausfallen nach unten ist der Kupplungsbolzen durch eine aufgeschweißte Querleiste 36 gesichert, während der obere Teil der Kupplung vollständig durch eine Kappe 37 abgedeckt ist, welche auch die obere Oeffnung des Rohrstückes 9 abgedeckt.
Die beschriebene Kupplung wirkt folgendermaßen:
In der das Kupplungsmaul freigebenden oberen Oefffnungslage des Kupplungsbolzens 2 nehmen dieser sowie der Stellarm und der Stützarm die in Figur 1 in strichpunktierten Linien 2', 14', 27' dargestellte Stellung ein, wobei das obere Ende des Stützhebels 27 unter das Ende 26 des Stellarmes 14 zufolge der Wirkung der Feder 30 getreten ist und den Kupplungsbolzen gegen ein Herabfallen sichert. Dabei befindet sich der Sperrstift 23 (Figur 2) auf dem vollen Teil der Ansatzflächen 24.
Wird nun die Kupplungsöse 35 des Anhängers in das Kupplungsmaul eingeführt, so drückt diese den Stützhebel 27 zurück, so daß der Stellarm 14 freigegeben wird und samt dem Kupplungsbolzen 2 in die in ausgezogenen Linien dargestellte untere Schließlage sich bewegt, wobei der Kupplungsbolzen 2 durch die Oese hindurchgetreten ist und damit die Kupplung bewirkt hat. Mit der Herabbewegung des Kupplungsbolzens in die Schließlage dreht sich auch unter Vermittlung des Stellarmes 14 die Welle 15 des Kupplungshebels 16, und sobald der Kupplungsbolzen die Schließlage erreicht hat, steht der Sperrstift 23 in einer Flucht mit dem Einschnitt 25, so daß er in diesem unter Wirkung der Feder 19 durch eine axiale Bewegung des Kupplungshebels 16 einzutreten vermag
und die Schließsicherung bewirkt und es nicht mehr möglich ist, daß der Kupplungsbolzen durch unkontrollierbare Einwirkungen der Kupplungsöse nach oben bewegt wird und eine Entkupplung stattfindet.
Soll der Anhänger entkuppelt werden, so ist dem Kupplungshebel 16 zuerst eine kleine axiale Bewegung zu erteilen, bis der Sperrstift 23 aus dem Einschnitt 25 herausgetreten ist. Alsdann wird er in der üblichen Weise nach oben geschwenkt, um den Stellarm mitsamt dem Kupplungsbolzen in die obere Oeffnungslage zu bringen, wo wieder die Verriegelung durch den Stützhebel 27 in der beschriebenen Weise erfolgt.
Es ist ersichtlich, daß die Schließsicherung unmittelbar durch den Kupplungshebel und den Stellarm vorgenommen wird, ohne daß zusätzliche und empfindliche Konstruktionsglieder zu Anwendung gelangen müssen. Die erzielte Schließsicherung ist deshalb besonders zuverlässig, weil zur Entsicherung der Kupplungshebel nicht in dem gleichen Drehsinn zu betätigen ist, sondern eine Bewegung ausführen muß, die senkrecht zu der Hubbewegung steht.
Ferner ergibt sich der Vorteil, daß der Kupplungszustand durch die Lage des Sperrstiftes 23 jederzeit von außen erkennbar ist, obwohl sämtliche anderen Kupplungsteile einschließlich des Kupplungsbolzens vollständig nach außen abgeschlossen sind, und zwar trotz sehr geringer Bauhöhe der ganzen Kupplung.
Claims (5)
1. Anhängerkupplung, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei welchen der Kupplungsbolzen durch Einführung der Kupplungsöse aus seiner Oeffnungslage ausgelöst und bei Erreichen seiner Schließlage in dieser gesichert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließsicherung (23, 25) durch Sperrung des mit dem Kupplungsbolzen formschlüssig verbundenen Stellarmes (14) erfolgt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungshebel (16) für den Stellarm (14) zwei senkrecht zueinander stehende Bewegungen auszuführen vermag, von denen die eine den Hub des Bolzens (2), die andere die Schließsicherung bewirkt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließsicherung (23, 25) des Kupplungsbolzens (2) durch axiale Verstellung des mit dem Stellarm (14) undrehbar aber axial verschiebbar verbundenen Kupplungshebels (16) bewirkt wird.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungshebel (16) im Kupplungsgehäuse (1) dreh- und verschiebbar gelagert ist und in der Schließlage des Kupplungsbolzens (2) der Kupplungshebel (16) in axialer Richtung unter der Wirkung einer Feder (19) mit einem Sperransatz (23) in einen Einschnitt (25) des Gehäuses eintritt, so daß das Anheben des Bolzens erst nach vorheriger Axialverschiebung des Kupplungshebels (16) erfolgen kann.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen der vorn liegenden Welle (15) des
Kupplungshebels und dem hinten liegenden Stützhebel (27) angeordnete Kupplungsbolzen (2) in einer an sich bekannten Rohrhülse (9) geführt ist und die genannten Teile durch eine gemeinsame Kappe (37) abgedeckt ist, aus der außer dem Handgriff des Kupplungshebels (16) nur das Ende der Welle (15) des Kupplungshebels mit dem Sperransatz (23) herausragt.
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