DEC0000059MA - Verfahren zur Staubbekämpfung im Bergbau. - Google Patents
Verfahren zur Staubbekämpfung im Bergbau.Info
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Description
CHEMISCHE YBRECS HÜLS G.m.Ta.H, Marl? den 21,10.49
- Patentbüro - (Kr« Recklinghausen)
unser Zeichen : O.Z. 400
Je rf all r en zur Staubbek ämpfung im Bergbau
Bekanntlich tritt beim Abbau von Kohle oder Erz eine starke
Staubentwicklung auf? die man in der verschiedensten Weise zu bekämpfen versucht hat» So hat man beispielsweise 'Nasser
versprüht oder den Bohrstaub durch Schaur gebunden,, Man hat
dem zu versprühenden Wasser geringe Menge, eines Netzmittel
zugesetzt? ferner stark verdünnte wäßrige Lösungen von Zel«
iLilose an der Bohrstelle versprüht oder wäßrige Emulsionen
von wenig flüchtigem letroleumöl zum Besprengen der Abbaue
verwendet* !«dan hat ferner das sogenannte Kohlenstoßtränkve:rfahren
entwickelt, bei dem in die abzubauende Sohle Wasser unter Druck eingepreßt wird, worauf die Kohle abgebaut wird*
Eine befriedigende Lösung der Staubbekämpfung im Bergbau
stellen die bisher gemachten Vorschläge nicht dar«
Es wurde nun gefunden? daß man im Bergbau eine sehr wirkungsvolle
Staubbekämpfung durchführen kann, wenn man hierbei wäßrige Lösungen, die höhormolekulare Alkylarylsulfonate
mit Geitenketten mit mindestens 10 C-Atomen enthalten ,
verwendet» Alkylarylsulfonate der erwähnten Art kann man
beispielsweise aus den Kohlenwasserstoffen der Fischer-Tropscli-3ynthese
mit mindestens 10 C-Atomen bzw» deren lialogenderivaten
und Benzol durch ?riedel—drafts ^sehe Synthese und Sulfonierung
herstellen« Man kann derartige Lösungen in der üblichen Weise vor ^rt versprühen oder auch nach dem Kohlenstoßtränkverfahren
in die Zohie einpressen. Um au verhindern, daß das vor Ort versprühte Wasser mit dem Alleylarylsulfonat zu rasch verdampft,
setzt man der erwähnten Lösung noch Triglykol oder einen anderen hygroskopischen mehrwertigen Alkohol zu? wodurch die Verdunstung
des Wassers soweit verzögert wird, daß auch noch längere Ceit nac.li der Behandlung ein lästiges Stäuben verhindert
wird* Dariiberhinaus bewirkt das !'rigljniol eine Verbesserung
der Atemluft, die auf seiner an sich bekannten bakteriziden Wirkung beruht«, Die zur Erzielung der vorteilhaften Wirkung
erforderlichen Mengen Alkylarylsulfonat und mehrwertigem Al-
Claims (1)
- 2 - Q8Z8"TTToTkohol sind äußerst gering; "bereits Lösungen? die je etwa 0,05 ^ der genannten Verbindungen enthalten, genügen«BeispielDie absubauende KoIiIe wird in der '7eise vorbereitet? dai? in sie etwa 1 1/2 m tiefe Löcher mit einem Durchmesser ■von etwa 2 - 5 cm gebohrt werden; sodann wird ein Rohr? das an den einen lünde perforiert und an anderen Ende an eine Druckgasserleitung angeschlossen ist, eingeführt und an der Eintrittsstelle abgedichtet? Darauf wird Druckwasser von 3 - 5 atii, das etwa je 0,02 4 eines höhermolekularen Alkylarylsiilfonates und Triglykol enthält? eingepreßt* Pro Tonne abzubauende Kohle werden je nach der Beschaffenheit der Kohle 3-5 Ltr» Druckwasser benötigt« Die Kohle läßt sich sodann ohne Staubbildung abbauen«Pat en tauspruchVerfahren zur Staubbekämpfung im Bergbau^ gekennzeichnet durch die Verwendung von wäßrigen Lösungen, die höhermolekulare Alkylarylsulfonate mit Seitenketten mit mindestens 10 C-Atomen und gegebenenfalls hygro.skopische mehrwertige Alkohole? insbesondere Triglykol, enthalteneCHETITSOHE TEPZS IRLS Gesellschaft mit beschränkter Hafturif
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