DEC0000020MA - Gasdrucklader - Google Patents
GasdruckladerInfo
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Description
D R.I NG. Η. NE GE NDAN K
PATENTANWALT
HAKBTTRe 11 · ABOLPESBfiÜCKE IOl I? E R N R TT Γ 34 82 28
HAKBTTRe 11 · ABOLPESBfiÜCKE IOl I? E R N R TT Γ 34 82 28
0 20 XI/72 h 25.8.1950
Vicente CISRREIiLA
Buenoβ Aires
Camarones 2370
Buenoβ Aires
Camarones 2370
Vorrieirfcung %um Betätigen des beweglichen Meoiianiemus von Feuerwaffen.
Die Erfindung betrifft eine Yorriohtung zoM Betätigen des beweglichen Mechaniamua von Feuerwaffen im allgemeinen
und hat zum Zweck, eine auf dem mechanischen Ineinanderwirken der beweglichen Teile beruhende Vorriohtiing herzustellen,
welche in demjenigen feil der Feuerwaffe vorgesehen ist, der zwischen dem .Patronenlager und der Ptlhrung der Behlagbolzenmaese
liegt. Diese Vorrichtung stellt eine technische Lösung des Grundprinzips der Ausnützung der Verbrennungsgase dar,
die als Antriebsmittel für die Rückwärtsbewegung der beweglichen Teile oder des Sohlagbolaens verwertet werden, und die
mit Hilfe des Sehlagbolzens das Entriegeln der eelbstfeuernden Vorrichtung oder Vorrichtungen bewirken.
Diese Vorrichtung ist für Gasdrucklader vor gesehen. Der bei einer praktischen Ausführung der Erfindung erreichte
Hauptvorteil beruht auf der Einfachheit des Mechanismus, die durch Verminderung der notwendigen Bestandteile im Vergleich
zu den bekannten Vorrichtungen für den gleichen Zweck erreicht wird.
Ein anderes von der Verriegelung des Verschlusses herrührendes Merkmal der Erfindung beruht auf der wirksamen Verriegelung
der Patrone, was dem Schützen ein Hbchetmass an Sicherheit gibt.
lie Vorrioixtung erfüllt allgemein den technischen Zweekf jede Art und Jede© System der heutigen feuerwaffen
nicht nur hlnsiobtlich. der eingangs erwähnten Ierkaale5 sondern auoh in Bezug auf die Sicherheit und Ctenauigfceit des
Sohusses zu verbessern, da die während einer raschen Schussfolge in der Waffe entstehenden Vibrationen - bedingt durch,
koaxiale Anordnung aller durch den Abschuss betätigten Teile, die ein Verschwenken der Waffe verhindert - weitgehend gedämpft
werden.
Zum leichteren Verständnis der Erfindung ist dieselbe in den Zelohnungen dargestellt, welche eine praktische Aueführungsform
dieser Vorrichtung zeigen«
Fig. 1 zeigt den Längsschnitt durch diejenige Zone einer Feuerwaffe, in welcher die Vorrichtung
gemäss der Erfindung Anwendung findet, Fig. 2-6 zeigen den Zusammenbau von Seilen, welehe
in Fig. 1 dargestellt sind, wobei die einseinen Teile der Vorrichtung sioh in ihrer gegenseitigen
Lage entsprechend einem vollständigen Ablaaf des Schiessvorgangee befinden. Ein Verschluss 1st aus einem zylindrischen fell 1 mit
einer axialen Bohrung gebildet, die sich bei 3 zu grösserem Durchmesser erweitert und in die Aussparung 4 mündet. Ser Verschluss
1 besitzt eine Querbffnung 5, welche zum Auswerfen der losgelösten leeren Zündhütchen dient, wenn diese vom Bodenstück
a der mit dem Geschoss £ versehenen Patrone b losgerissen sind. Das Bodenstück a passt in die Ausnehmung A des
Verschlusses 1, während die Patronenhülse b und das Geschoss c. in das Patronenlager 6 des Laufes 7 zu liegen kommen; das
hintere Ende des Patronenlagers 6 mündet in eine erweiterte
öffnung 8, die ein genaues Msrioaten der sich, entsprechenden laden das Tersohlnseee 1 and des Jexifee ? bei geschlossener
Stellung gestattet«
Bei Verschluss 1 trägt an seinem hinteren Ende 11 ia wesentlichen nachgiebige oder starre Kippen 12, entweder in
fester oder lösbarer Verbindung, welche an ihrem freien Snde besonders geformte Riegelteile 13 tragen, deren Zweck im folgenden
erläutert wird»
Die Bohrung 2 dient dem Sohlagbolisen 14 als Führung, dessen Spitze 15 den Schlag gegen die Zündkapsel zu führen
hat. Der Schlagbolaen 14 ist mit einem verdiokten *Deil 16 versehen, dessen Vorderfläohe 31 die Begrenzung für die Vorwärtabeiwegiißg
des Söhl&gbolsens bildet, während duroh die hintere Wand 17 des Seiles 16 auch der Abstand zur gegenüberliegenden
fläche 18 eines anderen verschiebbaren Gliedes 32 bestimmt ist, das durch seine Hin- und Herbewegung das
Ter- und Entriegeln des Verschlusses 1 gestattet.
Sas koaxial und gleitend auf dem Schlagbolaen angeordnete Glied 32 hat ein erweitertes vorderes Ende 19, welohes
einen Bingbund bildet, der ähnlich einem Amboss den Stoes des Seiles 16 beim Büokstoss des von den Sasea zurückgestossenen
SohlagbolsenB aufzunehmen hat4 Bas Glied 32 besitat ferner eine konische fläche 23» die als WLhrung für die gleitenden
Teile 13 dient; in seinem hinteren Snde geht die anschliessende zylindrische fläche 22 in einen nach aussen ringförmig
vorspringenden Rand 24 über, mit welchem das hintere Ende 25 der Biegelarme 13 zusammenwirkt, um hiermit die Bewegung des
&liedee 32 zu begrenzen»
Der Schlagbolzen 14 mit seiner aylindxiech geformten Schlagbolzenmasse 26 ist gleitbar in einer röhrenförmigen fiih-
rung 2? gelagert, so dass eine geradlinige Hin- und Herbewegung möglich let* Bi© Führung 27 ist aus einem Stück alt
dem nicht abgebildeten hinteren feil der Waffe, der die Spannvorrichtung enthält, und wird an ihrem vorderen Ende durch
einen Anachlagring 28 verriegelt, der seinerseits durch die Berührung seiner Bndflächen 29 mit dem hinteren Ende 25 der
Riegelarme 15 dan Yerschluee 1 gegenüber dem Lauf 7 derart in der richtigen lage hält, wie es später noch ausführlich
beschrieben wird.
Der Arbeitsgang in seinen verschiedenen Phasen spielt sich bei der beschriebenen Yorriohtung wie folgt ab, wobei
von der Fig. 1 auegegangen wird, welche dem Iiadevorgang der Waffe entspricht: In dieser Stellung befindet sich die Patrone
b am Kopfteil des Verschlusses und wird durch diesen in das Patronenlager' 6 geführt und darin gelagert, wie in Fig. 2
gezeigt, wobei der Verschluss die Vertiefung 8 im Endteil 1Ό des Laufes 7 verschlleest. In dieser Lage 1st der Verschluss
noch nicht vollständig verriegelt. Bei Erreichen der Stellung nach Fig. 2 wird das Glied 32 durch die mit dem Sehlagbolssen
verbundene Masse 26 vorwärtsbewegt, wobei diese durch Kontakt des Indes 29 des Ringes 28 alt den Riegelarmen 13 verriegelt
wird (siehe Flg. 5)? während sieh der Schlagbolzen 14 weiterhin vorwärtsbewegt, bis er die Zündkapsel erreicht und beim
Aufschlagen auf dieselbe die Zündung verursacht und äamit in den vierten Abschnitt des Kreislaufs eintritt.
Flg. 4 zeigt, entsprechend dem durch die Verbrenaangsgase zurüekgetriebenen Schlagbolaen I4» wie die Grase beim
Entweichen durch die Bohrungen e der Patronenhülse die Zündkapsel aus der Hülse reiseen und sie durch die Schlagbolsen-
bohrung 3 stossen und zugleich den Schlagbolzen 14 rüokwärtstr©ibt»!
die Masse 26 spannt beim Zmxiiofegeheii die VorhoIfβder des Auslösemeehanismus (nicht abgebildet), wobei
die Vorrichtung in den fünften Abschnitt des Kreislauf» eintritt. Fig* 5 zeigt, wie der Schlagbolzen 14 durch Vermittlung
des hinteren Endes 17 der Verdickung 16 die Büokwärtsbewegung;' auf das Slied 18 überträgt» so dass der Verschluss
1 durch den Hing 28 entriegelt .wird. Während dieser Rückwärtsbewegung wird die Zündkapsel d beim Anschlagen an
die Kante 30 der erweiterten Bohrung 5 von der Schlagbolzenspitze 15 getrennt und fällt, getrieben durch den gasdruck»
durch die öffnung 5 aus dem Verschluss, so dass die Vorrichtung in die sechste und letzte Phase des Kreislaufs eintritt.
Fig. 6 zeigt die Küekwärtsbewegung des Verschlusses 1 bis zu der Stellung, die notwendig ist, um einer neuen Patrone
Platz zu geben. In dieser Stellung wirft der Auswerfer der Waffe die leere Hülse ]) aus (wie gestrichelt dargestellt),
und das Magazin schiebt eine neue Patrone in die Ausgangsstellung. Hiernach stSsst die Verholfeder die Masse vorwärts
und der Kreislauf beginnt von neuem, wie in yig* 1 dargestellt, wo der Moment festgehalten 1st, in dem die Schlagbolzenmasse
26 den feil 18 erreioht*
Da aus der Beschreibung und den Zeichnungen der strukturelle und funktionelle Aufbau der Vorrichtung gemäss der
Erfindung klar ersichtlich wird, ist es unnötig, auf weitere Erklärungen im Einzelnen einzugehen.
Claims (3)
1. Safldruoklader9 bei dem tie Bttndkapsel mittelbar auf dsn Scnlagbolzen wirkt, dadurch gekennaelohnet, dass das Patronenlager
(6) mit der SchlagbolEenspitze (15) mittels einer im YerscJaluss (1) vorgesehenen Bohrung (3) in Verbindung jeteht,
in welcher die Zündkapsel (d) zurückgleiten kann, wenn sie unter dem Pruck der Q-ase ausgestoasen wird.
2. Waffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Bohrung Mittel, z.B. eine Ansohlagkante (30) vorgesehen sind,
um die Zündkapsel (d) beim Zurückgehen dee SchJLagbo Is «as (1) aus der Waffe auszustossen*
3. Waffe nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzelohnet, dass die Mittel zum Ausarte»»©» der leeyen Zündkapsel gegenüber
einer Auslassöffnung (5) für die Zündkapsel im Verschluss (1) angebracht sind.
4* Waffe nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnfläche (9) des Verschlusses (1) eine Ausnehmung (4) hat,
die den Boden (a) der Patrone (b) in solche lage bringt» dass die Zündkapsel (d) und die Bohrung (3) zum Zurückgleiten derselben
dieselbe Achse haben. /7 / /
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