DE99897C - - Google Patents

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DE99897C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/60Making other particular articles cutlery wares; garden tools or the like
    • B21D53/72Making other particular articles cutlery wares; garden tools or the like sickles; scythes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shearing Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
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' -1 I?
Die neue Vorrichtung besteht im Wesentlichen aus einer festen Backe und einem beweglichen, an der Biegestelle angreifenden Blatthalter, zwischen welchen beiden das aufzurückende Sensenblatt eingespannt wird, einem von unten emporsteigenden Rückenaufsteller, mittelst dessen der Rücken aufgebogen wird, und einem von oben auf den bereits aufgestellten Rücken fallenden Rückensetzer, welcher eine gleichmäfsige Biegekante und ebene Rückenfläche herstellt.
Fig. ι stellt die Vorrichtung in Seitenansicht, theilweise geschnitten, dar; Fig. 2 bis 4 ver- - anschaulichen die drei Stufen des Arbeitsganges beim Ruckenaufstellen.
Den Hauptbestandtheil der Vorrichtung bildet der Rückenaufsteller λ, ein vertical geführter Schieber, welcher abwechselnd auf- und abbewegt werden kann, wobei er über eine Backe b des Ständers emportritt. Auf diese Backe b wird das Sensenblatt 5 gelegt und mittelst des auf- und abbeweglichen Blatthalters c festgeklemmt. Der Blatthalter ist eine schräg stehende, meifselartig zugeschä'rfte Platte, welche zweckdienlich von einem im Ständer A schwingbar gelagerten Bügel d getragen wird, der abwechselnd durch eine Feder und ein dieser entgegenwirkendes Excenter oder dergl. .auf- und abbewegt wird.
Das aufzurückende Sensenblatt S wird derart auf den Arbeitstisch b gelegt, dals sein aufzustellender Rücken S1 über die Tischkante bl hervorsteht und somit oberhalb des Rückenaufstellers sich befindet (Fig. 2). Hierauf wird der Blatthalter c nach abwärts bewegt, welcher nun das Sensenblatt S auf dem Tisch, und zwar an der Biegestelle zweckmäfsig genau oberhalb der Kante b1 festhält. Im weiteren Verlaufe wird der Rückenaufsteller α gehoben (Fig. 3), der den über die Kante bl des Tisches vorstehenden Sensenrücken um die Schneide des Blatthalters nach aufwärts biegt (Fig. 4). Um eine möglichst glatte und gerade Biegestelle, sowie einen glatten Rücken zu erzielen, ist noch der sogenannte Rückensetzer angeordnet, welcher aus einer vertical geführten Stange m gebildet ist, die an ihrem unteren Ende oberhalb des aufgestellten Rückens eine meifselartig geformte, jedoch stumpfe Platte η trägt.
Während der Zeit, wo der Rückenaufsteller a von unten emporgeht und den Rücken aufstellt, wird der Rückenaufsetzer m gehoben, und kurz bevor der Rückenaufsteller seinen Rückgang beginnt, frei gegeben, welcher nun von oben auf den aufgestellten Rücken schlägt und ihn sowie die Biegekante glättet und gerade richtet.
Damit in die Führung des Aufstellers α nicht Unreinigkeiten gerathen, ist es zweckmäfsig, hinter dem Rückenaufsteller eine keilförmige Backe a1 anzuordnen, damit beim Zurückgehen des Aufstellers α ein Zwischenraum zwischen diesem und seiner Führung entsteht, durch welchen die Unreinigkeiten hindurchfallen können. Anschläge bewirken das stets gleichmäfsige Anlegen des Sensenblattes, um stets einen gleich hohen Rücken zu erreichen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Aufstellen von Sensenrücken, dadurch gekennzeichnet, dafs das zu bearbeitende Sensenblatt durch eine niederbewegte Wange (c) auf eine feste Unterlage (b) gedrückt wird, worauf eine aufsteigende Wange (a) den überstehenden Rand des Blattes zum Rücken aufbiegt und endlich eine während der Zeit des Rückenaufsteilens angehobene Wange (m n), nach erfolgtem Aufstellen des Rückens ausgelöst, auf die obere Kante desselben schlägt, um hierdurch ein Richten des Rückens und der Biegekante zu bewirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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