DE99852C - - Google Patents

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DE99852C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C11/00Safeguarding appliances not otherwise provided for, e.g. for readily releasing unmanageable draught animals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Fuhrwerks-Zugwaage jener Art, welche den Zweck hat, die vorgespannten Zugthiere zu schonen, indem sie ein elastisches Mittel darstellt, welches beim Anziehen oder bei plötzlich auftretenden Widerständen und Vermehrung der Zuglast eine nachtheilige Wirkung auf die Thiere und Ueberanstrengung derselben verhindert.
Diese Wirkung wird, wie die beiliegende Zeichnung zeigt, bei der vorliegenden Zugwaage durch eine Schraubenfeder A erreicht, welche abweichend von der durch die amerikanische Patentschrift Nr. 297512 bekannt gewordenen elastischen Fuhrwerks - Zugwaage so auf einem Zapfen B angeordnet ist, dafs die hierzu bestimmten Theile -F in. der Zugrichtung auf sie einwirken und eventuell den Zughebeln auswechselbar bezw. nachstellbar angelenkt werden können.
Dies wird dadurch ermöglicht, dafs der Zapfen B, auf welchem sich die Feder A führt, einen nach rückwärts gerichteten Ansatz des um den Zapfen C drehbaren zweiarmigen Hebels D bildet. An letzterem sind die Zughebel EE mit Gelenkzapfen c befestigt, welche entweder so, wie gezeichnet, durch Zugstangen F oder auch mittelst Ketten . bezw. Drahtseile mit einer oben der Feder A aufgelegten Scheibe G gelenkig verbunden sind. Die die Verbindung mit den Zughebeln E bildenden Gelenke können auf letzteren verschiebbar und feststellbar angeordnet werden, wodurch man auf die einfachste Weise das Uebersetzungsverhältnifs je nach Bedarf verändern kann, oder es können auch die Theile F auswechselbar mit ihnen verbunden werden, so dafs man sie beliebig mit längeren oder kürzeren Gliedern vertauschen kann. Der gleiche Effect wird übrigens auch erzielt, wenn die Glieder F aus zwei mit einander verschiebbar und feststellbar verbundenen Theilen bestehen. Die Feder A bildet also ein elastisches Zwischenglied für den an den Enden der Zughebel E angreifenden Zug und kann, ohne eine nachtheilige Nebenwirkung, je nach Bedarf mit einer schwächeren oder stärkeren vertauscht werden. Obgleich hier die Feder in der Richtung der Fahrbahn liegt, so findet doch eine directe Beanspruchung nicht statt, indem eine seitliche günstige Kraftzerlegung eintritt, die aber viel vortheilhafter ausfällt, als wenn die Feder rechtwinklig zur gezeichneten Stellung liegt. Diese günstige Wirkungsweise tritt selbst dann ein, wenn die Zugkräfte auf die Waage in verschiedener Stärke einwirken, oder wenn ein in der Fahrbahn belegenes Hindernifs das Fuhrwerk einseitig beeinflufst, weil der Bolzen B, auf welchem sich die Feder verschiebt, mit dem Theil D starr verbunden ist und demzufolge jede durch einseitige Kraftentfaltung der Zugthiere oder durch ein Hindernifs verursachte Drehung des Theiles D um den Bolzen C mitmacht. An Stelle der Feder A könnte auch irgend ein anderes elastisches Mittel, z. B. ein Gummi- oder Luftbuffer, verwendet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elastische Fuhrwerks - Zugwaage , dadurch
    gekennzeichnet, dafs die Zugstränge an einarmigen Hebeln (E) angreifen, die einerseits
    mit dem um die Mittelachse (C) sich drehenden Mittelstück (D), andererseits mit Streben (F),
    Ketten, Seilen oder Hebeln von veränderlicher Länge an bestimmter Stelle, oder auch verstellbar, gelenkig verbunden sind, welche ihrerseits mittelst einer an beide angelenkten Scheibe (G) auf einen zwischengeschalteten elastischen Körper (A) in der Zugrichtung einwirken.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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