DE190740C - - Google Patents
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- DE190740C DE190740C DENDAT190740D DE190740DA DE190740C DE 190740 C DE190740 C DE 190740C DE NDAT190740 D DENDAT190740 D DE NDAT190740D DE 190740D A DE190740D A DE 190740DA DE 190740 C DE190740 C DE 190740C
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- tensile force
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- ortscheitbalk
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62C—VEHICLES DRAWN BY ANIMALS
- B62C11/00—Safeguarding appliances not otherwise provided for, e.g. for readily releasing unmanageable draught animals
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein mit Pferdeschonern ausgestattetes Ortscheit, bei welchem
nach Überschreitung gewisser Zugkraftgrenzen der Zug unmittelbar auf das Ortscheit
übertragen wird, um eine Überlastung und dauernde Formveränderung der Schonfeder
zu vermeiden.
Derartige Ortscheite sind bekannt. Nach den bekannten Vorschlägen sind die Ortscheite
je mit einem gestreckten Doppelhebel versehen, deren hintere Schenkel durch als Pferdeschoner dienende Schraubenfedern verbunden
oder mit solchen ausgestattet sind, während die vorderen Hebelenden mit den Zugsträngen in Verbindung stehen. Hierdurch
werden große Feder- und Hebellängen bedingt, der Ortscheitbalken muß in einer gewissen Entfernung vom Wagenkasten angeordnet
werden, wodurch das ganze Gefährt länger, das Ausweichen und Wenden auf schmalen oder verkehrsreichen Wegen
schwieriger wird. Bei Doppelgespannen und schrägem einseitigen Zug, wie er z. B. während
des Ausweichens, Wendens usw. vorkommt, kann der hintere Schenkel des Doppelhebels
durch Anstoß an das benachbarte Zugtier zu Verletzungen desselben Anlaß geben. Gemäß der Erfindung sollen diese Nachteile
dadurch beseitigt werden, daß zwischen den Schonfedern, welche an festen Punkten
des Ortscheitbalkens drehbar befestigt sind, und an den Enden des Ortscheitbalkens angebrachten
Gelenkgliedern Verbindungsstücke als Angriffspunkte der Zugkraft eingeschaltet
sind, welche sich bei Überschreitung einer gewissen Größe der Zugkraft mit den Gelenkgliedern
in die Zugrichtung einstellen.
In den Fig. 1 bis 5 der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Anmeldungsgegenstandes zur Darstellung gebracht.
Von den beiden Ausführungsformen zeigt Fig. ι bis 3 diejenige Anordnung, welche
sich bei den bestehenden hölzernen Ortscheiten anwenden läßt.
In der Mitte des Ortscheitbalkens α wird mit Hilfe einiger Schellen b an der inneren
Stirnfläche des ersteren eine an beiden Enden ösenartig umgebogene Metallschiene oder
Leiste c befestigt. In die Endösen der Metallschiene greifen die Zughaken der im vorliegenden
Falle auf Druck beanspruchten Schonfedern d ein, während die anderen En- '
den der letzteren durch einen Bolzen bei e mit einem am Ortscheitbalken bei f drehbar
befestigten Gelenkglied g verbunden sind, an welchem durch den Bolzen bei e das
Verbindungsstück h, welches gleichzeitig als Zughaken dient, befestigt ist. Bei Nichtgebrauch
des Gerätes steht das Verbindungsstück h ungefähr rechtwinklig zu dem Gelenkglied
g; der Scheitelpunkt e fällt in die Achse der Schonfeder d. (Siehe linke Stellung
Fig. 1.)
Wird auf das Verbindungsstück h ein Zug ausgeübt, so drehen sich unter gleichzeitiger
Verschiebung der Federwindungen des Pferdeschoners beide Teile g, h um ihre Befestigungspunkte
f, e. Bei Überschreitung der Maximalbelastung stellen sich dieselben in eine gerade Linie (siehe rechte Stellung Fig. 1)
ein, so daß nunmehr die Zugkraft unmittelbar auf den Drehpunkt/" des Gelenkgliedes g
und somit auf den Ortscheitbalken übertragen, eine weitere Beanspruchung der Schonfeder
aber vermieden wird. Selbstverständlich könnten die Teile g, h statt bei e gelenkig
verbunden zu sein, auch starr zusammenhängend ausgeführt werden.
Bei der zweiten Ausführungsform (Fig. 4 und 5) ist i das Verbindungsstück zwischen
Schonfeder d und Gelenkglied r; im Punkt 0 greift die Zugstange s an, während in m die
Schonfeder d und in η das Gelenkglied r angelenkt ist. Beim Anziehen der Zugstangen
s innerhalb der zulässigen Belastungsgrenzen werden die Schonfedern so beansprucht, daß die drei Punkte f, η, ο mehr
und mehr in eine Gerade fallen. Ist die zulässige Maximalgrenze erreicht, und liegen
die Punkte f, n, 0 in einer Geraden, dann wird der Zug unmittelbar auf den Ortscheitbalken
übertragen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Mit Pferdeschonern ausgestattetes Ortscheit, bei welchem nach Überschreitung gewisser Zuglastgrenzen der Zug unmittelbar auf das Ortscheit übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwisehen den Schonfedern (d), welche mit ihren Enden an festen Punkten des Ortscheitbalkens befestigt sind, und an den Endpunkten des Ortscheitbalkens angebrachten Gelenkgliedern (g, r) Verbindungsstücke (h, i) als Angriffspunkte der Zugkraft eingeschaltet sind, welche sich bei Überschreitung einer gewissen Größe der Zugkraft mit den Gelenkgliedern (g, r) in die Zugrichtung einstellen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE190740C true DE190740C (de) |
Family
ID=454183
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT190740D Active DE190740C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE190740C (de) |
-
0
- DE DENDAT190740D patent/DE190740C/de active Active
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