DE99810C - - Google Patents

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DE99810C
DE99810C DENDAT99810D DE99810DA DE99810C DE 99810 C DE99810 C DE 99810C DE NDAT99810 D DENDAT99810 D DE NDAT99810D DE 99810D A DE99810D A DE 99810DA DE 99810 C DE99810 C DE 99810C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/52Cabinet beds; Table beds, or like beds; Wardrobe beds
    • A47C17/56Cabinet beds; Table beds, or like beds; Wardrobe beds pivotable on both horizontal and vertical axis

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein zusammenlegbares Bett, eine Koje oder dergl. der in der Patentschrift Nr. 60358 beschriebenen Gattung, bei welcher die Zapfenenden einer vortretenden Schiene oder eines Betttheiles an der inneren Kante des Bettes in oder gegen Führungen oder dergl. sich heben und senken, die durch feste Tragearme der Wand gehalten werden, und bei welchen die Zapfenenden bei niedergelegtem Bett sich gegen Zapfen an den oberen Endigungen der Führungen legen, während der Bettrahmen auf Armen innen von der Längsachse aufliegt.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist eine Verbesserung zur Erleichterung und Sicherung der Aufklappbewegung derartiger Betten unter Vermeidung der seitlich zwischen Bettrahmen und der Schmalwand der Koje schwingenden geschlitzten Scharnierstangen , welche leicht zu Störungen Anlafs geben können und die Bewegung erschweren, auch den Abstand zwischen Wand und Bettrahmen unnöthig verbreitern. Zu diesem Zweck erfolgt gemäfs vorliegender Erfindung die Umwandlung der Niederbewegung des Endzapfens der kurzen Winkelschenkel des Bettrahmens in eine schwingende Aufwärtsbewegung des letzteren mittels fester, unterhalb desselben an den Tragearmen vorgesehener Stütz- bezw. Anschlagpunkte, die als getrennte Zapfenrollen oder als Erhöhungen einer zusammenhängenden festen Führungscurve ausgeführt sein können, wodurch ein leichtes und freies, sowie gegen Störungen gesichertes Emporklappen der Bettrahmen ermöglicht wird.
Fig. ι ist eine Ansicht einer Ausführungsform eines für den Gebrauch hergerichteten Bettes, Fig. 2 die Ansicht des hochgeklappten Bettes; Fig. 3 ist ein Querschnitt von Fig. 1 in gröfserem Mafsstabe; Fig. 4, 5 und 6 veranschaulichen im Querschnitt die Lagen der Theile des Bettes in verschiedenen Stadien des Zusammenlegens; Fig. 7 bis 11 veranschaulichen weitere Einzelheiten.
Das in Fig. 1 bis 6 dargestellte Bett besteht aus einem gewöhnlichen rechteckigen Rahmen a, zweckmäfsig aus Winkeleisen, bei welchem die äufseren Schenkel der Winkeleisen so gelegt sind , dafs sie den Bettboden bilden. Die innere Kante α1 dieses Rahmens trägt eine vorstehende Schiene b mit Zapfen oder Ansätzen b\ die von den Enden nach aufsen vortreten und zweckmäfsig Rollen aufnehmen, die in aufrechten Führungen oder Kanälen c1 von Tragestücken c laufen, welche an der Wand d oder einem anderen Träger befestigt sind. Die oberen Enden c'2 der Führungen c1 an jedem Ende des Bettrahmens sind bezw. können durch Widerlager oder Anschläge c3 für die Zapfen geschlossen sein, während die unteren Enden c4 entweder offen gelassen oder geschlossen werden können, oder es können die Führungen durch Ausschnitte c5 für die Einführung der Zapfen zugänglich gemacht werden.
Wenn offene Führungen verwendet werden, so kann die innere Seite des Rahmens durch Stangen, Anschläge oder dergl. an dem Heraustreten gehindert werden. Die innere vorstehende Schiene verhindert das Niedergleiten des Bettzeuges bei aufgeklapptem Bette, während die Tragestücke Kurbeln bilden, um die an
der inneren Seite des Bettrahmens angebrachten Zapfen in den Führungen beim Aufklappen und Niederlegen des Bettes zu heben und zu senken. Die unteren Kanten der Stirntheile a~ des Bettrahmens werden nach der Mitte zu in der Gebrauchsstellung durch Ansätze oder Auflager e abgestützt, weiche an den Haupt- oder Hülfsträ'gern befestigt und erforderlichenfalls mit Rollen e1 zur Verminderung der Reibung beim Drehen des Bettrahmens um die Zapfen ausgestattet sind. Zwischen der Führung c1 und dem Auflager e ist aufserdem ein etwas tiefer liegender Ansatz f angeordnet (Fig. 4 bis 6), der event, ebenfalls eine Rolle enthält, die als Widerlager für den inneren Theil der Bettstirnwand beim Drehen des Bettes, sowie als Auflager für den niedergeklappten Rahmen dient. Die unteren Ecken α4 der Rahmenenden können innen abgerundet sein, damit sie freier über den Zapfen oder Ansatz f fort- v gleiten, der entweder an dem Haupt- oder besonderen Träger befestigt sein kann. ca ist eine Tasche zur Aufnahme der inneren Enden der Schiene b bei hochgeklapptem Bett. Ist das Bett für den Gebrauch niedergeschlagen, so legen sich die unteren Kanten der Endtheile ar des Bettrahmens gegen die. äufseren Widerlager e, und die Zapfen bl legen sich gegen die geschlossenen oberen Enden oder Anschläge c3 der Führungen , während das Zwischenauflager f nicht berührt wird, da es tiefer liegt. Beim Hochklappen des Bettes \v\vA die äufsere Seite desselben angehoben, wobei die Zapfenenden b\ der Schiene b in den Führungen c1 nach unten gehen und die innere Seite des Bettrahmens senkt; hierbei legen sich die Stirnwände a- auf die Auflager e (Fig. 4), die dem Rahmen als Drehpunkte dienen, bis die unteren Seiten mit den Zwischenzapfen f (Fig. 5) in Berührung kommen, die alsdann als Drehpunkte dienen, bis das Bett vollständig hochgeklappt ist (Fig. 2 und 6), in welcher Stellung die Zapfen unten an den Führungen angelangt sind. Das ganze Gewicht des Bettes lastet nun vertical auf den Zapfen f, worauf durch Hinüberdrücken der äufseren Seite des Bettes über die Mitte seine Festlegung in der hochgeklappten Lage bewirkt wird. Es können event, besondere Haken oder Fallen zu dieser Festlegung angewendet werden, die an der Wand befestigt sind und über Zapfen oder Stifte an dem Bettrahmen greifen.
Wird das Bett wieder niedergeschlagen, so dreht sich der Rahmen zunächst um die Zwischenzapfen f und es heben sich die Zapfen bl in den Führungen c1; beim weiteren Niedergange legt sich der Rahmen alsdann auf den Zapfen e, giebt die Zapfen f frei und ist festgestellt, wenn sich die Zapfen b1 gegen die Enden oder Anschläge cs der Führungen legen.
Fig. 7 veranschaulicht eine etwas geänderte Ausfuhrungsform , bei welcher anstatt eines glatten oder mit Rollen versehenen Zapfens als Zwischenlager zum Auflager des Bettrahmens beim Hochschlagen die untere Kante des Tragearmes e einen Flantsch erhält, von dem ein Theil nach oben gekrümmt und so angeordnet ist, dafs er als Ersatz der Zapfen dient. Fig. 7 zeigt das hochgeschlagene Bett. Fig. 8 ist die Unteransicht von Fig. 7 und Fig. 9 eine Ansicht ähnlich Fig. 7 bei niedergeschlagenem Bett. Fig. 10 ist ein Horizontalschnitt durch den Tragearm nach der Linie x-x von Fig. 9 und Fig. 11 ein Horizontalschnitt nach der Linie xl-xl von Fig. 9. α ist der Bettrahmen, b die vortretende ' Schiene am Ende c eines der Tragestücke mit der Führung c1, in welcher der mit Rollen versehene Zapfen b1 der Schiene b läuft, und c* ist ein Flantsch unten an dem Tragestück; das äufsere Ende dieses Flantsches endigt in den Auflageransatz e, während ein Theil des Flantsches sich nach innen und unterhalb des Ansatzes e fortsetzt und bei f gebogen bezw. nach oben gekröpft ist, um ein Auflager für die gebogene innere Kante α4 unten am Rahmen zu bilden, so dafs dadurch das aufgeklappte Bett (Fig. 7 und 8) getragen wird.
g ist ein bei gl beweglich an der Wand befestigter Haken mit Schlitz g2, der über einen Ansatz as am Bettrahmen greift und diesen dadurch in hochgeklappter Lage feststellt, c" ist eine Tasche, in welche das Zapfenende bl der Schiene b tritt, wenn das Bett hochgeklappt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Aufklappbares Bett für Schiffskabinen, Eisenbahnwagen und dergl. mit nach oben gekröpftem und mit Endzapfen in Schlitzen geführtem Bettrahmen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Umsetzung der Niederbewegung der gekröpften Rahmenenden in eine aufwärts gerichtete Schwingbewegung der Bettrahmen mittels fester, an den Tragstücken unterhalb des Bettrahmens vorgesehener Stütz- bezw. Anschlagpunkte (e und f) erfolgt, von denen das tiefer als das eigentliche Auflager (e) für das niedergeklappte Bett angeordnete Zwischenauflager ff) zwischen dem Auflager (e) und dem Führungsschlitz (cl) für den Zapfen fb1) der Schiene fb) als Drehzapfen für den letzten Theil der Aufklappbewegung dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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