DE99751C - - Google Patents

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DE99751C
DE99751C DENDAT99751D DE99751DA DE99751C DE 99751 C DE99751 C DE 99751C DE NDAT99751 D DENDAT99751 D DE NDAT99751D DE 99751D A DE99751D A DE 99751DA DE 99751 C DE99751 C DE 99751C
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DE
Germany
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disc
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F9/00Games not otherwise provided for
    • A63F9/16Spinning-top games

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Optical Record Carriers And Manufacture Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bekannt sind Kreiselspiele, bei welchen der sich drehende Kreisel von dem Rande einer flachen Scheibe auf einer ebenen schneckenförmig gewundenen Bahn die Mitte der Scheibe erreichen soll, ohne in eine der die Bahn begrenzenden Vertiefungen zu gerathen. Damit der Kreisel sein Ziel erreicht, mufs der Spieler die Scheibe in die Hand nehmen und durch passendes Neigen und Bewegen der Scheibe auf den Lauf des Kreisels einwirken. Der Ausgang des Spieles ist daher lediglich von der Geschicklichkeit und der Uebung des Spielers abhängig, so dafs der geschickte und geübte Spieler über den weniger mit dem Spiel Vertrauten jedes Mal den Sieg davontragen wird.
Bei dem Erfindungsgegenstand dagegen entscheidet lediglich der Zufall. Der Kreisel wird in der Mitte einer schwach kegelförmigen, aber feststehenden Scheibe abgesetzt und ist, dann vollständig sich selbst überlassen. Es ist dem Spieler unmöglich, den Kreisel zum Durchlaufen eines bestimmten Weges zu veranlassen, noch ein Einfallen desselben in eine der vorhandenen Vertiefungen zu verhindern.
Als Lauffläche für den Kreisel k dient eine runde, schwach kegelförmige Scheibe a, die in der Mitte etwas gewölbt ist. Von dieser mittleren Fläche b führen mehrere Rillen c in willkürlichen Windungen nach dem Rande der Scheibe a. In den Rillen c sind Vertiefungen d angeordnet, die so grofs sind, dafs der Kreisel k mit seinem Fufse hineinfallen kann. Die Vertiefungen d liegen etwas einseitig in den Rillen, welche an diesen Stellen etwas verbreitert sind, so dafs es dem Kreisel k möglich ist, an dem Loche vorbei zulaufen.
Der in rasche Umdrehung versetzte Kreisel k wird auf der mittleren Fläche b der Scheibe a aufgesetzt und soll, den Rillen c folgend, den Rand der Scheibe α erreichen. Geräth der Kreisel k auf seinem Wege in eine der Vertiefungen, so bleibt er eben stecken, und der Spieler hat verloren.
Um den Reiz des Spieles noch zu erhöhen, kann dasselbe in folgender Weise ausgebildet sein. Die Scheibe α ist als eine Landschaft gedacht, in welcher sich eine Reihe von Wirthschaften befindet. Die Vertiefungen d sind diese Wirthschaften, welche als verschiedene Sect-Pavillons, Weinhütten, Bierstuben, Selterbuden, Milchzelte u. s. w. gedacht sind. Der Art der Wirthschaft wird die von einem Gaste gemachte Zeche entsprechen. Danach bewerthet man vor dem Spiele die einzelnen Vertiefungen.
Der SpieleY setzt den Kreisel k auf der Fläche b ab und überläfst ihn sich selbst. Gelangt der Kreisel k an den Rand der Scheibe, so hat der Spieler gewonnen. Bleibt aber der Kreisel in einer der Vertiefungen d stecken, so mufs der Spieler eine Bufse zahlen, deren Höhe sich nach der Art der durch die Vertiefung angedeuteten Wirthschaft richtet.
Ueber die Höhe der Einsätze und Bufsen, sowie über deren Vertheilung an den Ge-
winner entscheiden die verabredeten Spielregeln.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Kreiselspiel, gekennzeichnet durch eine kegelförmige Scheibe (a), welche nach dem Rande der Scheibe (a) führende Rillen (c) besitzt, wobei in einzelnen Rillen Vertiefungen (d) angeordnet sind, so dafs der in der Mitte der Scheibe aufgesetzte Kreisel entweder in die Vertiefungen (d) oder an den Rand der ,Scheibe (α) gelangt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT99751D Active DE99751C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2614800A1 (fr) * 1987-05-07 1988-11-10 Massicot Jean Michel Jeu d'adresse

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2614800A1 (fr) * 1987-05-07 1988-11-10 Massicot Jean Michel Jeu d'adresse

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