DE99676C - - Google Patents

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DE99676C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D15/00Casting using a mould or core of which a part significant to the process is of high thermal conductivity, e.g. chill casting; Moulds or accessories specially adapted therefor
    • B22D15/005Casting using a mould or core of which a part significant to the process is of high thermal conductivity, e.g. chill casting; Moulds or accessories specially adapted therefor of rolls, wheels or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das vorliegende Verfahren zur Herstellung von Scheiben- oder . Speichenrädern für Eisenbahnfahrzeuge bezweckt die Erzeugung des scheiben- oder sternförmigen Radkörpers und die gleichzeitige Verbindung desselben mit dem bereits fertigen Radkranz und Spurkranz als Ganzes.
Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dafs der Radkörper durch Giefsen in einer hierfür vorgerichteten Form hergestellt wird, deren für das Giefsen des Felgenkranzes bestimmte Coquille durch den mit dem Radkörper zu verbindenden Reifen gebildet wird, welch letzterer sodann erwärmt und in einer Matrize um den von ihm umklammerten Radkörper gestaucht wird.
Beiliegende Zeichnung stellt in den Fig. 1 und 2 den senkrechten Schnitt und die Oberansicht der bei Ausführung des Verfahrens benutzten Form, in Fig. 3 das in derselben hergestellte Scheibenrad und in Fig. 4 die beim Stauchen benutzte Matrize im Schnitt dar.
Die Giefsform besteht aus einem metallenen Unter- und Obertheil α und b, welche beide mit Aushöhlungen zur Aufnahme jener Formtheile c versehen sind, die mit dem zu giefsenden Radkörper in Berührung kommen; ferner aus dem zwischen Ober- und Untertheil eingesetzten, fertig hergestellten Radreifen d, der um das Schwindmafs des gegossenen Radkörpers gröfser ist und die Coquille für den zu giefsenden Felgenkranz bildet.
Die Formtheile c können zwecks leichterer Vertheilung des eingegossenen Metalles und Bildung der Versteifungsrippen r r1 an der Radscheibe mit paarweis einen Gufskanal bildenden Rinnen c1 versehen sein.
Die im Obertheil der Giefsform einzusetzenden Formtheile werden bei aufgeklapptem Segment b2 eingeschoben und durch den Flantsch b1 gehalten; durch Schrauben bs wird die Feststellung bewirkt.
Die Verbindung der beiden Formtheile α und b erfolgt durch Bügel / und Preisschrauben f1. Die Formtheile c umschliefsen eine centrale Oeffnung, welche das zur Bildung der Radnabe dienende, durch den Eingufs g eingeführte Metall aufnimmt.
Infolge des Schwindens des Radkörpers während des Erkaltens trennt sich die Umfangsfläche desselben von der Innenfläche des Reifens. Die feste Verbindung von Radkörper und Reifen wird nach Erwärmen des ganzen Rades durch Stauchen des Reifens in der Matrize i (Fig. 4), welche dem Reifenprofil entsprechende Querschnittsform hat, bewerkstelligt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Scheibenoder Speichenrädern für Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dafs der Radkörper in den fertigen, Radkranz und Spurkranz als Ganzes zeigenden Reifen eingegossen und darauf der um das Schwindmafs des Radkörpers gröfsere Reifen im erwärmten Zustande in einer dem Reifenprofil entsprechend geformten Matrize gestaucht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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