DE99310C - - Google Patents

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DE99310C
DE99310C DENDAT99310D DE99310DA DE99310C DE 99310 C DE99310 C DE 99310C DE NDAT99310 D DENDAT99310 D DE NDAT99310D DE 99310D A DE99310D A DE 99310DA DE 99310 C DE99310 C DE 99310C
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transport rails
transport
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B33/00Manufacture of ammunition; Dismantling of ammunition; Apparatus therefor
    • F42B33/002Orienting or guiding means for cartridges or cartridge parts during the manufacturing or packaging process; Feeding cartridge elements to automatic machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
r\/
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung, welche dazu dient, Patronenhülsen wahrend des Ladens zu halten und schrittweise zu transportiren.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform zur Veranschaulichung gebracht, und zwar zeigt
Fig. ι einen Aufrifs der Maschine,
Fig. 2 einen Grundrifs derselben bei geöffneten Transportschienen und geschlossenen Klemmleisten,
Fig. 3 den Grundrifs bei geschlossenen Transportschienen und geöffneten Klemmleisten;
Fig 4 ist ein Schnitt nach Linie 1 -1 der Fig. 1;
Fig. 5 zeigt das untere Ende des Zuführungsrohres für die Patronenhülsen, sowie die Verbindung der beiden Transportschienen;
Fig. 6 sind den Fig. 2 und 3 entsprechende Querschnitte durch die Klemmleisten und Transportschienen.
In den auf der Grundplatte A der Maschine stehenden Trägern B lagert eine Welle C, welche an dem einen Ende eine Riemscheibe trägt. Auf der Welle C sitzen die Hubscheiben D und E. In die Hubscheibe E greift der obere Arm.eines an einer Stütze F angeordneten Winkelhebels F1 ein. Die Träger oder Stützen B und F sind durch eine Längsplatte F^ mit einander verbunden. Auf der Grundplatte A befinden sich zwei Klemmleisten G G1 für die Patronenhülsen. Die Klemmleiste G ist fest mit der Grundplatte verbunden, während die Klemmleiste G1 auf die feste Klemmleiste G zu- und von derselben abbewegt werden kann. Beide Klemmleisten sind mit einander gegenüberstehenden halbkreisförmigen Ausschnitten g für die Patronenhülsen versehen. Die Klemmleiste G1 erhält ihre Querverschiebung von der Hubscheibe D aus. Zu diesem Zwecke trägt die Platte i72 an ihrem Arm H einen Winkelhebel H1, dessen oberer Arm in eine Nuth der Hubscheibe D eingreift, während der untere Arm des Winkelhebels H1 mittelst einer Zugstange H2 und eines Hebels H^ mit einer in Lagern H3 drehbaren Welle J verbunden ist (Fig. 4). Auf dem anderen Ende der _ Welle J sitzt ein Arm j, der ebenso wie der Hebelarm Hi durch Arme h mit der beweglichen Klemmleiste G1 verbunden ist. Wird somit der Winkelhebel H1 auf- oder niedergeschwungen, so wird die Klemmleiste G1 von der festen Klemmleiste G abbewegt bezw. an diese herangeschoben. Beide Klemmleisten G G1 besitzen je eine Längsnuth g1, in welcher die Transportschienen K K1 angeordnet sind. Die Transportschienen sind an ihren Enden durch Bolzen k mit einander verbunden, und zwar derart, dafs die Bolzen fest an der vorderen Transportschiene K1 sitzen und in entsprechende Löcher der hinteren Transportschiene K' eingreifen, so dafs die beiden Transportschienen eine Querbewegung zu einander ausführen können, jedoch eine Verschiebung derselben zu einander in der Längsrichtung verhindert wird; und zwar ist die Anordnung so getroffen, dafs die vordere Transportschiene sich nur in der Längsrichtung bewegen kann, während die hintere Transportschiene K sich sowohl mit der vorderen Transportschiene K1 zusammen in der Längsrichtung als auch allein
in der Querrichtung bewegen kann. Das untere Ende des Winkelhebels F1 greift an einen der Bolzen k an, so dafs auf diese Weise die Transportschienen K K1 ihre Hin- und Herbewegung in der Längsrichtung von der Hubscheibe E aus erhalten.
Die Enden der hinteren Transportschiene K sind in Oeffnungen der Arme L L1 geführt, welche mit ihren vorderen Enden zweckmäfsig an der vorderen beweglichen Klemmleiste G1 befestigt sind.
Die Zuführung der zu füllenden Patronenhülsen geschieht durch ein Rohr M. Befindet sich die Klemmleiste G1 in ihrer vorderen Stellung (Fig. 3), so verhindert ein an dem Arm L befestigter Arm / den Austritt von Patronenhülsen aus dem Rohre M. An dem anderen Ende der Maschine befindet sich ein Ausfalltrichter N, in weichen die geladenen Patronen fallen. Die Transportschienen sind ebenso wie die Klemmleisten mit halbkreisförmigen Ausschnitten zum Festhalten der Patronenhülsen versehen. Während die Patronenhülsen schrittweise transportirt werden, werden sie entweder mittelst Hand oder passender maschineller Vorrichtungen mit der erforderlichen Ladung versehen und geschlossen.
Die Maschine arbeitet wie folgt:
Angenommen, die Einzelteile mögen sich in der in Fig. 2 gezeigten Lage befinden, d. h. die Transportschienen seien geöffnet und in ihrer äufsersten Linksstellung, das Rohr M sei mit leeren Patronenhülsen angefüllt, die Klemmleisten G G1 seien geschlossen und der Arm / sei hinter die Auslafsöffnung des Rohres M getreten. Wird jetzt die Welle C in Umdrehung versetzt, so bewirkt die Hubscheibe D durch die vorbeschriebene Hebelverbindung eine Abbewegung der vorderen Klemmleiste G1 von der kurz vorher aus dem Rohr M ausgefallenen Patronenhülse. Durch diese Abbewegung tritt der Arm / unter das Rohr M und verschliefst dessen untere Oeffnung. Durch die Vorbewegung der Klemmleiste G1 werden auch die Arme LL1 und mit diesen die hintere Transportschiene K vorbewegt, dadurch wird die Patronenhülse in den ersten Ausschnitten der Transportschienen festgeklemmt. Inzwischen ertheilt die Hubscheibe E dem oberen Arm des Winkelhebels -F1 eine Aufwärtsschwingung , durch welche die Transportschienen aus der linken Endlage (Fig. 2) in die rechte Endlage (Fig. 1 und 3) gebracht werden. Durch diese Längsverschiebung der Transportschienen wird die Patronenhülse so weit verschoben, dafs sie sich dem zweiten Ausschnitte g der Klemmleisten G G1 gegenüber befindet. Alsdann werden durch die Einwirkung der Hubscheibe D, wie vorher beschrieben, die Klemmleisten zwecks -Erfassens der Patronenhülse geschlossen, während sich gleichzeitig die Transportschienen öffnen und die Patronenhülse freigeben. Die geöffneten Transportschienen werden dann sofort von dem Hebel -F1 in ihre linke Endstellung (Fig. 2) zurückgebracht. Durch die Schliefsbewegung der Klemmleisten tritt auch wieder der Arm / zurück, so dafs eine neue Patronenhülse aus dem Rohr M herausfallen und in die frei gewordenen ersten Ausschnitte der Klemmleisten eintreten kann, um dann wieder von den Transportschienen erfafst und verschoben zu werden.
Die Patronenhülsen nehmen nicht immer dieselbe Richtung ein, da die Oeffnungen der Klemmvorrichtung in Linie mit der Mitte des Rohres M liegen, um zu gestatten, dafs die aus dem Rohr M austretende Patronenhülse leicht in die Oeffnung der Klemmvorrichtung gelangt, während die Oeffnungen der Transportschienen, sobald diese geschlossen sind, sich vor der Mitte des Rohres M befinden. Die erste und letzte Oeffnung der Klemmleisten sind etwas gröfser als der Durchmesser der Patronenhülsen, während die übrigen dazwischen liegenden, sowie die Oeffnungen der Transportschienen einen gleichen Durchmesser wie die Patronenhülsen haben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Hülsentransportvorrichtung für Patronenlademaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs die von den . gegen einander beweglichen Klemmleisten (GG ) abwechselnd freigegebenen oder festgestellten Patronenhülsen von den in ihrer Längsrichtung verschiebbaren Transportschienen (KK1) nach erfolgtem Schliefsen oder Oeffnen derselben entweder mitgenommen werden oder in der durch die geschlossenen Klemmleisten bestimmten Lage verbleiben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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