DE99309C - - Google Patents

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DE99309C
DE99309C DENDAT99309D DE99309DA DE99309C DE 99309 C DE99309 C DE 99309C DE NDAT99309 D DENDAT99309 D DE NDAT99309D DE 99309D A DE99309D A DE 99309DA DE 99309 C DE99309 C DE 99309C
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Germany
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plow
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plowing
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B33/00Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs
    • A01B33/04Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs with tools on horizontal shaft parallel to direction of travel

Landscapes

  • Soil Working Implements (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Oktober i8g7 ab.
Bei bekannten Pflügen mit sich drehenden Pflügwerkzeugen sitzen diese an Wellen, welche gegen den Boden geneigt sind (z. B. Patentschriften Nr. 9401 und 91473, sowie amerikanische Patentschrift Nr. 330542). Bei solcher Anordnung wirken die Pfiügwerkzeuge mehr oder minder nach Art von Fräsern, indem sie von oben und meist nur theilweise in den Boden dringen. Aufserdem erleiden die Wellen eine Beanspruchung zugleich auf Schub und Biegung.
Von diesen Einrichtungen unterscheidet sich der vorliegende Pflug mit sich drehenden Pflügwerkzeugen wesentlich dadurch, dafs die Werkzeugwellen bei der Bodenlockerung waagrecht liegen, derart, dafs die Pflügwerkzeuge nach Art von Bohrern arbeiten und auf die Wellen lediglich eine axiale Beanspruchung durch die Fortbewegung übertragen wird.
Zudem sind die Wellen in einem Tragrahmen gelagert, der sich höher und tiefer einstellen läfst und zurückklappbar ist, derart, dafs man die Werkzeuge von oben her nach Art einer Egge auch zerkleinernd auf den aufgelockerten Boden wirken lassen kann.
Fig. ι zeigt die Seitenansicht eines solchen Pfluges,
Fig. 2 Beispiele der Pflügwerkzeuge,
Fig. 3 eine Abart.
Das von Rädern b getragene Pfluggestell a besitzt eine Kraftmaschine C, welche durch Dampf, Petroleum, Elektrizität oder dergl. getrieben werden kann. Diese Maschine überträgt durch Zahnräder, Ketten und Kettenscheiben oder dergl. Drehung auf die Vorderräder b und zugleich auf die Pflügwerkzeuge d.
Am Ende eines Tragrahmens Ar, welcher am Gestell α beim Pflügen senkrecht herabhängt und für den Transport des Pfluges und die Zerkleinerung des schon aufgelockerten Bodens waagrecht eingestellt werden kann (Punktirung Fig. 1), ist die Welle e gelagert, welche aus zwei durch ein Universalgelenk i verbundenen Theilen besteht und vorn das Pflügwerkzeug d trägt. Welle und Werkzeug werden durch eine Art Schutzrinne vor Berührung mit dem bereits bearbeiteten Boden geschützt.
Die verschiedensten Pflügwerkzeuge d kann man, je nach dem Zustande des Ackers, in Haltern der Welle befestigen.
Bei Anordnung mehrerer Pflügwerkzeuge d in einer Reihe neben einander liegt das eine so weit vor dem anderen, dafs die Werkzeuge einander etwas übergreifen können.
Die Drehung wird auf die Werkzeuge d durch Kegelräder f übertragen, welche in ein Kegelrad der Wellen e eingreifen und ihre Drehung von einem Kegelrade einer senkrechten Welle g empfangen, deren oberes Kegelrad in Eingriff mit einem Kegelrad h der von der Kraftmaschine getriebenen Welle ist.
Die Werkzeuge können aber auch durch andere Mittel, beispielsweise Kettenräder und Ketten, Riemscheiben und Riemen oder dergl., gedreht werden.
Die Drehgeschwindigkeit und die Fortbewegungsgeschwindigkeit des Pfluges richten sich nach dem jeweiligen Bodenwiderstande.
Für die Verminderung des Eindringungswiderstandes der Werkzeuge und zur Erhöhung der Leistung ist es vortheilhaft, die

Claims (2)

Fortbewegung des Pfluges im Allgemeinen langsamer stattfinden zu lassen und den Boden gleichzeitig an mehreren Stellen seiner Breite durch eine gröfsere Anzahl sich drehender Werkzeuge bearbeiten zu lassen. Die gewöhnliche Lage der Werkzeugwellen e ist die waagrechte. Zu Beginn der Pflugarbeit, also am Anfang des Feldes, wenn die Wellen e noch gehoben gehalten sind, läfst sich das Vorderende der Wellen, welches das Werkzeug trägt und mit dem hinteren Wellentheil durch das Universalgelenk i verbunden ist, nach abwärts neigen, so dafs das Werkzeug in den Boden auf gewünschte Tiefe eindringen kann, worauf dann durch ein passendes Hebelwerk die ganze Welle gesenkt und waagrecht eingestellt wird (Fig. i), so dafs nunmehr die Bohrarbeit im Boden beginnen kann. Der Tragrahmen k ist zu diesem Zweck so eingerichtet, dafs sein unterer Theil, der die WTellen e trägt, mit Führungsschlitzen / versehen ist, in welche Stifte des oberen Theiles eintreten, um das Heben und Senken nach Bedarf zu ermöglichen. Der beschriebene Pflug kann auch zum Bearbeiten des gepflügten Bodens nach Art einer Egge dienen. Zu diesem Zweck schwingt man den Rahmen k in die punktirt dargestellte Lage (Fig. i) zurück, so dafs die Wellen e in einer senkrechten Ebene sich befinden. Bei dieser Einstellung bearbeiten die einzelnen Werkzeuge d bei der Fortbewegung des Pfluges die vorher aufgepflügte Erde an der Oberfläche, zerkleinern sie hier noch weiter und ebenen sie. Die Fortbewegung des Pfluges erfolgt mittels der Kraftmaschine C. Der Abstand der Vorderräder mufs geringer sein als die Entfernung zwischen den beiden äufsersten Werkzeugen der Reihe, damit diese Räder stets auf nicht bearbeitetem Felde laufen. In gewissen Fällen, namentlich dann, wenn der Pflug an sich zu leicht wäre, um den für seine Fortbewegung nöthigen Druck zu liefern, oder in solchen Fällen, wo die Pflügwerkzeuge vorn am Pfluge liegen, so dafs die Räder auf bereits gepflügtem Felde laufen, erfolgt die Fortbewegung mittels eines Seiles, Kabels oder dergl., welches am Ende des Feldes fest verankert ist und sich auf eine Trommel des Pfluges aufwickelt. ■ ■ · Paτent-AnsρRüche:
1. Pflug mit rohrenden Pflügwerkzeugen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Werkzeuge (d) bei der Bodenlockerung waagrecht liegen und nach Art von Bohrern arbeiten, zum Zweck, auf die Werkzeugwellen (e) lediglich eine axiale Beanspruchung durch die Fortbewegung zu übertragen.
2. Ausführungsform des unter i. bezeichneten Pfluges mit bohrerartigen Pflügwerkzeugen, bei welcher die Werkzeugwellen in einem Tragrahmen (k) gelagert sind, der höher und tiefer einstellbar und aufserdem zurückklappbar ist, derart, dafs die Pflügwerkzeuge (d) von oben her nach Art einer Egge auch zerkleinernd auf den aufgelockerten Boden wirken können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE99309C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE914565C (de) * 1944-09-24 1954-07-05 Otto Dierks Bodenbearbeitungsgeraet mit einem oder mehreren dem Pflugschar vorgeschalteten Drehkoerpern
DE1008512B (de) * 1952-03-05 1957-05-16 Kaiserslautern Guss Armatur Motorisch betriebenes Bodenbearbeitungsgeraet fuer die Bodenkultur in der Forst- undLandwirtschaft

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE914565C (de) * 1944-09-24 1954-07-05 Otto Dierks Bodenbearbeitungsgeraet mit einem oder mehreren dem Pflugschar vorgeschalteten Drehkoerpern
DE1008512B (de) * 1952-03-05 1957-05-16 Kaiserslautern Guss Armatur Motorisch betriebenes Bodenbearbeitungsgeraet fuer die Bodenkultur in der Forst- undLandwirtschaft

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