DE9926C - Neuerungen an Walzenstühlen - Google Patents

Neuerungen an Walzenstühlen

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DE9926C
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rollers
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FR. WEGMANN in Zürich
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/32Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (2)

1879.
Klasse 50.
FRIEDRICH WEGMANN in ZÜRICH. Neuerungen an Walzenstühlen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Juni 1879 ab.
Aus Fig. 2 und 4 ist ersichtlich, wie die beweglichen Lager auf dem Unterstützungsbolzen g ruhen bezw. sich um denselben drehend nach allen Richtungen bewegen können. Die auf diesem Bolzen ruhende Stelle des Lagerkopfes nutzt sich zufolge der fortwährenden Bewegungen dieser Lager mit der Zeit etwas ab. Damit dadurch kein Spielraum entsteht, der eine unruhige Beweglichkeit der Walzen zur Folge haben würde, ist in dem unteren hohlen Theile des Lagerkopfes die Spiralfeder h, Fig. 3, eingelegt, welche durch die Schraube gx angespannt, beständig den Stahlbolzen i an den Unterstützungsbolzen drückt und dadurch den Lagerkopf stets fest an den Bolzen anzieht. Gleichzeitig ist dieser Bolzen in das Gestell excentrisch eingeschraubt, um die durch Abnutzung des Lagerkopfes entstandene Niveaulage zur festgelagerten Walze reguliren zu können. Der Andruck der Walzen erfolgt, Fig. ι und 2, auf jeder Seite durch Gewichtsbelastung des um den Bolzen 0 drehbaren Winkelhebels m. Der längere Arm des Hebels trägt das verschiebbare Gewicht /, der kürzere, nach abwärts gerichtete Hebelarm besitzt zwei in verschiedenem Abstande von der Axe 0 angebrachte Einkerbungen, Fig. 3, in welche sich ein Querstück η legt, das mittelst zwei Stangen mit dem verlängerten Lagerkopf r der beweglichen Walze verbunden ist. Hierdurch wird diese Walze an die festgelagerte Walze in dem Mafse angeprefst, als die Gewichtsbelastung mittelst dieses Winkelhebels und der Hebelverbindung den Lagerkopf r anzuziehen vermag. Durch die Verschiebbarkeit des Gewichtes und die abwechselnde Benutzung der beiden Einkerbungen kann der Druck geändert werden. Ein zweiter kleiner, über den Bolzen O verlängerter, daumenartiger Hebelarm p, Fig. 3, dient dazu, das Belastungsgewicht mittelst des kurzen excentrisch wirkenden Armes eines Hebels j zu heben und aufser Wirkung zu setzen. Die Walzen werden dabei durch die in Fig. ι ersichtliche Spiralfeder, welche sich gegen den Arm r anlegt, aus einander gedrängt und drehen sich dann, ohne sich zu berühren. Durch diese Anordnung können die Walzen mittelst eines Zuges mit dem Hebel s unter Druck und aufser Berührung gesetzt werden, ohne dafs der Betrieb des Walzenstuhles gestört wird.
In den Fig. 5 bis 7. sind dieselben Anordnungen dargestellt in ihrer Anwendung auf einen Walzenstuhl mit zwei Walzenpaaren und einer durch Riemen erzeugten Differentialgeschwindigkeit.
Paten τ-Ansprüche:
ι . Die Art und Weise, wie an den beweglichen Lagern der Walzenstühle der Unterstützungsbolzen g, Fig. 3 und 4, des Lagerkopfes durch einen Federdruck abgefangen ist, und wie die Walzen durch die excentrische Einschraubung dieses Unterstützungsbolzens ins Niveau gestellt werden können.
2. Die Art und Weise, wie durch den Zug eines Hebels s der Andruck auf die Walze einzustellen und zu verändern ist, so dafs die Walzen auch während des Betriebes aufser Berührung gebracht werden können.
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