DE9912C - Neuerung an Gesteinbohrmaschinen - Google Patents
Neuerung an GesteinbohrmaschinenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B6/00—Drives for drilling with combined rotary and percussive action
- E21B6/06—Drives for drilling with combined rotary and percussive action the rotation being intermittent, e.g. obtained by ratchet device
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Description
Die vorliegende Gesteinbohrmaschine soll vermöge des angewendeten Mechanismus das nach
jedem Schlag nothwendige Umsetzen des Bohrers in präciser Weise bewirken.
Zum Zweck der Drehung des Bohrers besitzt die den Bohrer tragende Kolbenstange auf ihrer
Oberfläche vier nach einer steilen Schraubenlinie gewundene Flächen eingearbeitet. Auf
dieser achteckigen Kolbenstange sitzt das Sperrrad a, welches beim Hin- und Hergang der
Kolbenstange sich links und rechts drehen würde, wenn nicht die Sperrklinke β eine dieser
Drehungen verhinderte, so dafs die Kolbenstange, mithin der Bohrer, gezwungen wird,
sich zu drehen. Weil nun beim Rückgang des Bohrers die Drehung desselben stattfindet, demnach
sich auf der rechten Cylinderseite comprimirte Luft befindet, so wird das Drehen des
Sperrrades auch noch durch Friction des durch die comprimirte Luft an die Gehäusewand angedrückten
Radflantsches verhindert, wodurch eine starke Abnutzung der Klinke und des Sperrrades vermieden wird. Vorbezeichnete
Friction genügt unter Umständen allein, die Drehung des Sperrrades zu verhindern, weshalb
die Klinke hauptsächlich den Zweck hat, die Drehung des Bohrers zu sichern.
Beim Vorwärtsgange des Kolbens darf keine Drehung des Bohrers, wohl aber jene des vorderen
Sperrrades 0: erfolgen; dies sichert die am rückwärtigen Cylinderende angebrachte Frictionsscheibe
γ, welche mit einer Stange S von rechteckigem Querschnitt, die in eine entsprechend
geformte Oeffnung des Arbeitskolbens k hineinragt, verbunden ist. Die Frictionsscheibe
wird von der jetzt auf dieser Cylinderseite befindlichen comprimirten Luft an den
hinteren Cylinderdeckel angeprefst und dadurch festgehalten, so dafs der Arbeitskolben auf der
rechteckigen Stange S gerade geführt wird. Das hintere mit dieser Frictionsscheibe γ ebenfalls
auf der Stange ό verbundene Sperrrad sammt dessen Sperrklinke unterstützt die Frictionsscheibe
in ihrer richtigen Function.
Hinter der Frictionsscheibe γ, sowie hinter dem Sperrrad α befindliche Lederscheiben dienen
als Dichtung.
Zur Vorwärtsbewegung des. ganzen Arbeitscylinders in dem Mafse, wie das Bohrloch an
Tiefe zunimmt, dient die Schraubenspindel T, die durch eine am Arbeitscylinder angebrachte
Schraubenmutter hindurchgeht und mittelst der Handkurbel M entsprechend gedreht wird, wobei
die Maschine einerseits auf der Schraubenspindel T, andererseits auf der Leitspindel
gleitet.
Patenτ-ΑνSPRUch:
Die Anwendung von im Treibcylinder angebrachten Frictionsscheiben y.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Claims (1)
1879.
Klasse 5.
CARL KACHELMANN & SOHN und EUGEN BROSZMANN in SCHEMNITZ (Ungarn).
Neuerung an Gestein bon rmasch i nen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. October 1879 ab.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9912C true DE9912C (de) |
Family
ID=287240
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9912D Active DE9912C (de) | Neuerung an Gesteinbohrmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9912C (de) |
-
0
- DE DENDAT9912D patent/DE9912C/de active Active
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